Aus der Amazon.de-Redaktion
Der gute Mann scheint notorisch traurig, das edle Antlitz seit je umwölkt von der Liebe Leid. Und dazu nippt der Brite von der melancholischen Gestalt vorzugsweise am Champagnerglas. Seine gefälligen Super-GAUs verkauft er seit den frühen Tagen in gepflegten Nadelstreifen, und seine erhabenen Song-Dramen atmen aufs angenehmste klimatisierte Casino-Royal-Luft. Auch wenn sie mal wie etwa "Jealous Guy" aus der Feder von John Lennon stammen, der mit weißen Dinner-Jackets rein gar nichts am Hut hatte. Sei's drum -- Bryan Ferry steht seit je für gepflegte Dekadenz und die kommt in seinen Balladen am besten rüber. So versammelt diese Kollektion 18 elegische Ausflüge in die wunderbare Welt der Liebe, ihres Kummers sowie das allgemeine Tal der Tränen, vom solistischen Frühwerk ("Smoke Gets In Your Eyes") über Roxy-Music-Hits ("More Than This", "Oh Yeah") bis hin zu Alterweisem wie Rogers & Harts "Where Or When". Um es mit den Worten seines verstorbenen Kollegen Michael Hutchence zu sagen: "elegantly wasted" -- nie war Leiden schöner. --Kati HofackerKundenrezensionen zu 'Slave to Love: The Best of the Ballads'
Der Dandy des Rock lädt zum Schmusen ein (29. Oktober 2008)
Der ehemalige Roxy-Music-Sänger Bryan Ferry hat für die Compilation "Slave To Love - The Best Of The Ballads" die besinnlichen Songs seiner bisherigen Karriere zusammen gestellt. Neben den Solo-Hits wie "Slave to Love", "This Love" oder "These foolish Things" enthält das Album auch Nummern seiner früheren Band. "More than This", Oh Yeah" und "Avalon" erinnern noch einmal an Roxy Music, die sich nach dem Ausstieg von Ferry 1983 auflöste. Danach machte der Musiker auch als Solo-Künstler von sich Reden. Durch die technische Überarbeitung klingen die Tracks von "Slave To Love - The Best Of The Ballads" lupenreiner denn je. Die ideale Musik für ein Kerzendinner zu Zweit. (Melomane)Brian Ferry geht unter die Haut!! (10. Oktober 2000)
Jeder Song ist einzigartig. Brian Ferry (+Roxy Music) macht süchtig nach mehr, man kann sich dieser Musik nicht entziehen.Ausgewogene Compilation aus dem Hause Ferry (28. August 2000)
Ferrys Querschnitt seines künstlerischen Schaffens der letzten drei Jahrzehnte bietet eine Vielzahl vokalistischer Bestleistungen. Neben seinen Solo-Aufnahmen sind auch viele Roxy-Music-Tracks enthalten, die jedoch eher schlichtes Beiwerk darstellen. Für Einsteiger bietet sich hier vielleicht besser die 1995er Compilation "More Than This - The Best Of Bryan Ferry & Roxy Music" an, die in ausgewogener Weise Balladen und andere Songs unter den Hut bringt!Bryan Ferry's most wanted (11. Juli 2000)
Wer noch nicht alle CD von ihm oder Roxy Music längst zuhause hat, der findet mit dieser CD das richtige. Slave to love ist einfach unvergessen. Und wer beim Anhören von Avalon nicht längst in zauberhafte Welten versetzt wird, der hat keine Ahnung.Die CD ist einfach ein Muss!





