Ein Sommernachtstraum

Verkaufsrang: 2763 (Video)
Actor: Kevin Kline
Actor: Michelle Pfeiffer
Actor: Rupert Everett
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Autor: William Shakespeare
Binding: Videokassette
Director: Michael Hoffman
EAN: 4010232000798
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: AVU
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: AVU
Verlag: AVU
Erscheinungsdatum: 7. September 2000
Spielzeit: 115
Studio: AVU
TheatricalReleaseDate: 1999
von: Kevin Kline (Hauptdarsteller), Michelle Pfeiffer (Hauptdarsteller), Simon Boswell (Komponist)
Preis: EUR 3,87

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Stellen Sie sich ein Werk von Shakespeare vor, auf das Format eines dieser schönen Hochglanz-Bildbände reduziert, die neben ihren aufwendigen Fotos gerade mal einen Klecks Text aufweisen. Jetzt haben Sie eine ungefähre Vorstellung von Michael Hoffmans Adaption des "Sommernachtstraums". Diese Version der Shakespeare-Komödie, in der es von Stars nur so wimmelt, wurde in prächtigen Bildern in der Toskana gedreht, komplett mit einem Zauberwald, atemberaubenden Landschaften, wunderschönen Villen, malerischen Dörfern, fantastischen zeitgenössischen Kostümen -- ach so ja, eine Handlung gibt es ja auch noch! Hoffman übernimmt Shakespeares Grundhandlung -- gibt ihr allerdings kaum mehr als oberflächlichen Glanz -- und verlegt sie in das Italien der letzten Jahrhundertwende. Es bleibt also den Schauspielern überlassen, Herz und Seele dieses Bühnenklassikers zu ergründen, in dem Waldfeen bei vier jungen Liebenden -- unter Zuhilfenahme eines Liebeszaubertranks -- als Kupplerinnen auftreten.

Hoffman hätte sich keine besseren (bzw. besser aussehenden) Schauspieler wünschen können, um Shakespeares traumhaftes Liebesspiel darzustellen: Michelle Pfeiffer, Rupert Everett, Calista Flockhart, Christian Bale, Stanley Tucci, Kevin Kline, Anna Friel, Dominic West -- die Liste ist schier endlos. Irgendwie aber weiß er absolut nichts mit ihnen anzufangen, außer sie in den verschiedensten Stufen des An- und Ausgezogenseins zu präsentieren. Lediglich Flockhart (als liebeskranke Helena), Tucci (als munterer Puck), Pfeiffer (strahlend schön und lustig als Feenkönigin Titania) und besonders Kline (als zum Esel mutierter Weber Nick Bottom) versetzen sich auf eine Art und Weise in ihre Rollen hinein, die diese Adaption hin und wieder wirklich zum glänzen bringt. Der Rest wurstelt sich auf unerklärliche Weise einfach so durch. Hoffman rettet den Film allerdings mit dem Höhepunkt, in dem Bottoms Amateurtheatertruppe auf urkomische Weise die Sage von Pyramus und Thisbe aufführt (die Anwesenheit von Roger Rees, Sam Rockwell und Bill Irwin ist hier äußerst hilfreich). Diejenigen, die auf der Suche nach einer etwas tiefgründigeren Auslotung dieser Farce von Shakespeare sind, sollten sich eher anderswo umschauen. Wer jedoch nur auf umwerfende Schauspieler und Kulissen aus ist (zusammen mit einem anregenden Opernsoundtrack), dem wird diese Sommernacht angenehme, wenn auch substanzlose Träume bescheren. --Mark Englehart

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Kundenrezensionen zu 'Ein Sommernachtstraum'

Ich bin begeistert (24. September 2008)

Ich bin baff! - Was für ein Film!!!
Dieser Film ist wahrlich ein Traum - die Bilder im Film und die Geschichte wirken wie aus einen Traum geschnitzt und surreal schön. Der Film atmet Leidenschaft, Herzblut, viel Liebe und Poesie. Der kecke Humor eines Shakespeares`s kommt auch stets wunderbar zu Geltung. Auch das Staraufgebot verschlägt einen die Sprache, um ein paar zu nennen:
Michelle Pfeiffer; Kevin Kline; Christian Bale; Sophie Marceau und und
Und alle spielen nicht nur gut sondern einfach nur fantastisch. Dazu gesellt sich neben all den schönen Aspekten ein wunderbarer Soundtrack. Michael Hoffman hat hier ein kleines Meisterwerk in meinen Augen geschaffen und ein altes Stück zu seinen neuen und verdienten Glanz verholfen. Einer meiner neuen Lieblingsfilme.

eher lieblose Verfilmung eines genialen Klassikers (15. Januar 2008)

Gegen Shakespeare kann man ja nur etwas haben, wenn der IQ nicht mitspielt. Gegen Shakespeare-Verfilmungen kann man schon eher etwas sagen, besonders, wenn diese so blutleer und aufgesetzt daherkommen wie dieser "Sommernachtstraum". Keiner der zugegebenermaßen hochkarätigen Hollywoodstars kann sein Potenzial hier ausnutzen, alle wirken plötzlich hölzern, blass, oder wie die sonst so einnehmende Calista Flockhart einfach nur nervig. Die Bilder sind perfekt inszeniert, die Schauplätze gut ausgesucht, die Kostüme (die Handlung frei nach K.Brannaghs viel gelungeneren Verfilmungen von "Viel Lärm um nichts" und "Hamlet" ins 19. oder beginnende 20. Jahrhundert verlegt) passend. Aber es nützt einfach nix, leider. Dass man dieses Stück auch künstlerisch wertvoll in Hollywood inszenieren kann, hat Max Reinhardt in den 30er Jahren vorgemacht, mit damaligen Stars besetzt (ich erwähne nur mal James Cagney als Zettel und Mickey Rooney, damals noch ein Teenager, als Puck). Leider gibt es diesen (im Kino wie auch die neuere Verfilmung eher gefloppten) Klassiker noch immer nicht auf DVD.

A tale well told (8. Mai 2007)

There are many good versions of "William Shakespeare's A Midsummer Night's Dream." Among which is this well played Michael Hoffman (1999) version. The innovative use of the bicycle and being filmed in Tuscany adds to the magic. As with earlier versions contemporary actors are used. Only at first you say, "Now where have I seen Puck?" (To realize it was in "Undercover Blues.") Or anticipating who will play Titania? Later you will be so engrossed in the play that you will only see the characters for themselves.

Now the situation. We have overlapping tales, which in the confusion become even more overlapping and confusing. We have Theseus, Duke of Athens, About to marry Hippolyta, Queen of the Amazons. Practicing in the solitude of the Woods is a troop of actors that will appear at the wedding. One of the troops is a married man with a roving eye, Bottom; he is soon encountering with a group of fairies. Now this is an interesting situation on its own. However there is more. Hermia is being forced by her father Egeus to marry Demetrius. However Hermia is in love with Lysander. Wait there is more Hermia's friend Helena is in love with Demetrius (who ignores her.) Yep into the wood escape Hermia and Lysander. Hot on their trail is Demetrius doggedly followed by Helena. Mean time back at the ranch the Fairy queen and king has a slight falling-out. So the fairy king intends to correct everyone's situation and teach a few lessons along the way. You get the idea. Now setback and watch the fun.

Shakespeare manieristisch (1. April 2007)

Diese Verfilmung von Shakespeares Sommernachtstraum hat mich nicht überzeugt, auch wenn die darstellerischen Leistungen durchgehend solide sind.

Die Dialoge sind wie im shakespear'schen Original in altem Englisch belassen, was zwar kein genereller Nachteil ist, doch wollen die Dialoge nicht so recht in Gang kommen, die Handlung schleppt sich ohne rechten Schwung dahin, die Schauspieler rezitieren stellenweise recht bemüht vor sich hin. Hier hätte eine leicht gekürzte und modernisierte Fassung der Handlung gut getan. (Die deutsche Fassung habe ich mir nicht angesehen, vielleicht ist sie besser.)

Von der toskanischen Landschaft geht es in einen romantisch ausstaffierten Studiowald. Das üppig-manieristische Bühnenbild erschlägt die Schauspieler regelrecht und ist für meinen Geschmack unpassend, da es der spielerischen Leichtigkeit dieser Shakespeare-Komödie eher schadet als nützt. Das Fahrrad soll laut Prolog eine zentrale Rolle spielen, die mir jedoch nicht einsichtig wurde. Die vier Liebenden zerren ihre Drahtesel zwar eifrig durch den Wald, dennoch blieb die Funktion oder Bedeutung der Fahrräder für mich unklar.

Pluspunkte für Kevin Kline als Handwerker Bottom, der den Esel in Menschengestalt sehr überzeugend spielt. Gelungen fand ich außerdem Puck, der hier nicht wie üblich als junger Hansdampf dargestellt wird, sondern als reifer Unfugmacher.

Fazit: manieristische Inszenierung ohne die natürliche Leichtigkeit der literarischen Vorlage, dennoch nicht die schlechteste Verfilmung des Sommernachtstraums.

zauberhaft schön (23. Februar 2007)

Dies ist eine sehr gelungene Verfilmung der romantischen Komödie von William Shakespeare mit einer hochkarätigen Besetztung. Die Handlung ist durchweg unterhaltsam, die Atmosphäre häufig traumhaft und irreal. Besonders interessant und gelungen ist ebenfalls, dass wie im Theaterstück auch in Versen gesprochen wird und nicht in Prosa. Ein sehr romantischer und unterhaltsamer Filmgenuss.

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