Verkaufsrang: 1709 (Video)
Actor: Joachim Król
Actor: Ben Becker
Actor: Stefano Dionisi
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Nick Barkow
Binding: Videokassette
Director: Rolf Schübel
EAN: 0044005345537
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Universal/Polygram
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/Polygram
Verlag: Universal/Polygram
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2002
Spielzeit: 109
Studio: Universal/Polygram
TheatricalReleaseDate: 1999
UPC: 044005345537
von: Joachim Król (Hauptdarsteller), Ben Becker (Hauptdarsteller), Detlef Petersen (Komponist), Reszö Seress (Komponist)
Preis: EUR 24,99
Aus der Amazon.de-Redaktion
In den 30er Jahren führen Laszlo (Joachim Król) und seine Freundin Ilona (Erika Maroszán) ein Restaurant in Budapest. Die Besucher verfallen Laszlos kulinarischen Spezialitäten mindestens ebenso wie der Schönheit und Anmut Ilonas. Auch der deutsche Unternehmer Hans Wieck (Ben Becker) und der Hauspianist Andras (Stefano Dionisi) können sich ihrem Zauber nicht erwehren. Während sich Andras mit dem eigens für Ilona komponierten "Lied vom traurigen Sonntag" Zugang zu ihrem Herzen verschafft, versucht sich Wieck nach seinem aussichtslosen Werben, das Leben zu nehmen. Laszlo kann Wieck noch in letzter Sekunde retten. Und während Andras und Ilona sich ihrer Leidenschaft hingeben, freunden sich Laszlo und Wieck an. Als Wieck nach Deutschland zurückgeht, richten sich die übrigen drei in einer gut funktionierenden Dreierbeziehung ein. Mit der Besetzung Ungarns durch die Nazis kehrt aber auch Wieck nach Budapest zurück: Langsam aber unabwendbar bricht eine Tragödie über die beschauliche Romanze herein.1935 komponierte Rezsö Seress in einem Budapester Restaurant die Melodie "Das Lied vom traurigen Sonntag", ein wunderbar melancholisches Stück, welches so schaurig-schön ist, dass es eine Zeit lang einigen Selbstmördern als letzter irdischer Genuss diente und deshalb den Beinamen "Hymne der Selbstmörder" erhielt. Rolf Schübel nutzt die melancholische Grundstimmung des Liedes für sein stringentes Melodram Gloomy Sunday. Nach der Vorlage von Nick Barkows Roman Das Lied vom traurigen Sonntag inszeniert er seine Geschichte um die Macht der Liebe und die Magie der Musik mit viel Gefühl für die Schicksale der Figuren.
Nach einigen Dokumentarfilmen und Fernsehproduktionen zeigt Schübel in seinem ersten Kinofilm großen Mut und erzählerisches Talent. Nie hat man das Gefühl, der unbequeme Stoff könnte ihm entgleiten oder gar ins Kitschige abgleiten. Stattdessen verzaubert er den Zuschauer mit sorgsam komponierten Bildern, einem ergreifenden Soundtrack sowie einem fesselnden Schauspieler-Quartett. Gloomy Sunday ist einer jener deutschen Filme, nach denen man sich so oft sehnt und leider so selten zu sehen bekommt. --Harald Stucke
Kundenrezensionen zu 'Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday'
Das Lied, die Liebe und das Leid... (18. Juli 2008)
...machen diesen Film einzigartig. Budapest in den 1940er Jahren: Die Dreiecksbeziehung zwischen den Protagonisten Laszlo, Andras und Ilona steuert durch die deutsche Besetzung Ungarns ihrem tragischen Ende entgegen - stets begleitet von einem Lied, dass Hunderte Menschen in den Tod treibt...Hier stimmt einfach alles: Regie, Schauspiel, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Musik und natürlich vor allem die Story! Heraus kommt ein zutiefst bewegender Film, der geschickt menschliche Tragödien mit globalen Ereignissen verbindet.
Unvergesslich!
Wie schön! (11. März 2008)
Was für ein fabelhafter, bewegender Film. Mittlerweile habe ich ihn mehrfach geschaut und er rührt mich jedesmal zu Tränen. Allein Ben Becker und Joachim Krol und die schöne Stadt Budapest sind schon sehenswert. Aber auch die Filmmusik ist einfach wunderschön.Immer wieder schön!!!! (9. März 2008)
Das Lied vom traurigen Sonntag - "Gloomy Sunday" ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, weil er soviel zu bieten hat: eine vielschichtige Story über die Liebe, den Tod,die Entwicklung von Menschen (auch die negative - also Hitler Regime) und unerfüllte Träume und von anderem menschlichen erzählt.Was ich persönlich auch immer wichtig finde ist, dass man auch etwas von der Stadt - hier Budapest - zu sehen bekommt, um alles realistischer zu machen. Bingo!!!
Die Schauspieler haben absolute Spitzenleistung vollbracht, sie kommen sehr realistisch rüber - warmherzig, einfühlsam, glaubwürdig und sie vermitteln die situationsbedingten Gefühle ohne Problem. Also Taschentücher bereit halten.
Ich habe mir den Film jetzt bestimmt schon 5-6 mal angeschaut und jedes Mal sitze ich mit einer Ganz-Körper-Gänsehaut vor dem Fernseher, nicht zuletzt auf Grund des Ohrwurms "Gloomy Sunday", das Lied das Andras für Ilona komponiert hat.
Es setzt sich im Kopf fest und man vergisst es nicht mehr - genau wie beim Film.
Ein absoluter Volltreffer!!!!!



