Verkaufsrang: 3726 (DVD)
Actor: Humphrey Bogart
Actor: Lauren Bacall
Actor: John Ridgely
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Raymond Chandler
Binding: DVD
Brand: Warner Home
Director: Howard Hawks
EAN: 7321921650260
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 28. Juni 2000
Spielzeit: 110
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 31. August 1946
von: Humphrey Bogart (Hauptdarsteller), Lauren Bacall (Hauptdarsteller), Max Steiner (Komponist)
Preis: EUR 6,52
Product Description
Der abgehalfterte Privatdetektiv Philip Marlow soll einen - scheinbar - unspektakulären Erpressungsfall untersuchen. Doch seine Ermittlungen führen ihn in ein abgründiges Geflecht aus Korruption, Rauschgifthandel und Gewalt ... Bogart und Bacall,...Aus der Amazon.de-Redaktion
Humphrey Bogart und Lauren Bacall machten mehr als nur einmal gemeinsam Filmgeschichte. Aber nie waren sie so populär, wie in dieser Adaption des Romans von Raymond Chandler aus dem Jahre 1946 (unter der Regie von Howard Hanks -- Haben und Nichthaben, 1944). Bogart spielt den Privatdetektiv Philip Marlow, der von einer reichen Dame der Gesellschaft (Bacall) engagiert wird, die Schwierigkeiten zu untersuchen, in die ihre wilde junge Schwester (Martha Vickers) geraten ist. Der Film mit der legendär-komplizierten Handlung (so kompliziert, dass sogar Chandler Probleme hatte, ihr zu folgen) ist dennoch immens unterhaltsam und stimmungsvoll, ein elektrisierender Sprung in die Exotika des Detektivfilms. Das Drehbuch stammt von William Faulkner. --Tom KeoghKundenrezensionen zu 'Tote schlafen fest'
PlayinŽhorses-foolinŽaround (14. Januar 2007)
Ein Meisterwerk des Film Noir.Genau das ist "The Big Sleep"(originaltitel). Der Film hat eine ungemein düstere und aufgeladene Atmosphäre-wozu auch die Beziehung Bogart-Bacall beiträgt. Lauren Bacall und Bogey waren auch im echten Leben ein paar und mehr Chemie zwischen 2 Hauptdarstellern hat amn wirklich selten gesehen. Die beiden spielen sich coole Dialoge zu, die vor Sprachwitz und Erotik nur so strotzen. Die Handlung des Films ist unglaublich verschachtelt und wendungsreich,was zur Folge hat, dass man bis zum Schluss mitfiebert.
Regisseur Howard Hawks ist einer der wichtigsten film Noir-Klassiker gelungen und die hohe Qualität der DVD(in Sachen Bild und Tonqualität) ist vorbildlich.
"The Big Sleep" ist einer meiner Lieblingsfilme, den ich mir immer wieder anschauen kann und der nichts von seiner Fszinaion eingebüßt hat.
Wer von dem genialen Zusammenspiel zwischen Bogart-Bacall nicht genug kriegen kann sollte auf alle Fälle u.a. auch "Haben und Nichthaben" sowie "Gangster in Key Largo" ansehen.
Einmalig (30. Dezember 2006)
Worüber man sich nicht streiten kann, ist, dass dies ein herausragender, brillanter und unterhaltsamer Film ist. Und dass der Film über weite Strecken lustig ist und einfach gut aussieht. Worüber man sich aber streiten kann, ist, wovon dieser Film eigentlich handelt.Vorgeblich geht es um eine Detektivstory. Der Privatdetektiv Philipp Marlowe von General Sternwood beauftragt, sich um die Geldforderungen eines dubiosen Geschäftsmannes namens Geiger zu kümmern. Dieser hat beim General Schuldscheine von dessen wilder Tochter Carmen vorgelegt. Darüber hinaus ist auch noch der engste Freund des Generals seit einem Monat verschwunden. Also ist viel zu tun für Marlowe. Doch schon auf dem Weg aus dem Haus heraus wird alles noch viel komplizierter: Die zweite Tochter des Generals, Vivian, versucht herauszufinden, womit der General Marlowe beauftragt hat, und zeigt, dass sie selbst offensichtlich etwas zu verbergen hat. Kompliziert? Ja, kompliziert. Aber abwarten, es wird nämlich noch viel besser, es gibt da auch noch einen Chauffeur, der in Carmen verliebt ist, einen obskuren Buchhändler mit Hinterzimmer, der merkwürdige Photos von Carmen macht, einen Nachtclubbesitzer, die Angestellte des Buchhändlers, dessen Fahrer und dann plötzlich noch drei Leichen. Ja, jetzt ist es wirklich kompliziert.
Und damit kommen wir zur eigentlichen Handlung. Es geht nämlich darum, wie die schöne Vivian (wunderbar ruppig gespielt von Lauren Bacall) den eigentlich schwer zugänglichen und mit beißendem Humor ausgestatteten Marlowe langsam rumkriegt. Und so sollte man sich von den Wendungen des Plots nicht zu sehr ablenken lassen. Es geht nicht um die Frage nach dem Mörder. Es geht um Verführung. Und um coole Dialoge, die zur Verführung dienen. Und um wunderbare Kleider, die bei der Verführung helfen. Und um das Eis, dass zwischen zwei Menschen langsam bricht, die beide schon eine schwierige Biographie hinter sich haben.
Ich finde es unglaublich faszinierend anzuschauen, wie sich Bogart und Bacall hier die Bälle zuspielen. Und man merkt, wie sich beide während des Films auch privat näher gekommen sind. Natürlich hat Bogart dann seine Frau verlassen, und dann die Bacall geheiratet. Zu seinen Gunsten muss man allerdings sagen, dass Bacall immerhin zwei Filme gebraucht hat, um ihn in der Wirklichkeit herumzukriegen (Haben oder Nichthaben war der erste Film der beiden). Und man merkt auch, dass auch der Regisseur Howard Hawks sich ziemlich in die Bacall verknallt hatte, und dass so die ebenfalls herausragende Darstellerleistung von Martha Vickers als jüngere Schwester Carmen unverdient etwas untergegangen ist.
Nebenbei ist "Tote schlafen fest" auch noch ein grandioses Beispiel für Selbstironie in einem Film. Auf Deutsch: Obwohl der Film als prägend für das Genre des Film Noir gilt, veräppelt er sich und das Image des harten Detektivs regelmäßig selbst und wirkt damit unglaublich modern. Nur ein Beispiel: Marlowe alias Bogart kann kaum an einer jungen Frau vorbeigehen, ohne dass diese ihm nicht sofort zum Opfer fällt. Und natürlich sind in diesem Film alle Frauen jung und hübsch, selbst Taxifahrerinnen, Buchhändlerinnen oder die Dame in der Ausleihe der städtischen Bibliothek. Ein weiteres Beispiel: Bogarts kurze Wandlung zum Professor in Geigers Bücherladen.
Was braucht ein Film noch mehr als schöne Bilder, klasse Darsteller, eine spannende (wenn auch verwirrende) Handlung, Humor, Ironie, Leidenschaft, Sex, schöne Kleider, gute Dialoge und ein Happy End? Mir fällt nichts mehr ein.
Murder, mystery and the magnetism of Bogart and Bacall. (6. Mai 2004)
They were one of Hollywood's all-time legendary couples, both on screen and off; producing celluloid magic in the four films they made together between 1943 and 1948 as much as by their off-screen romance, which in itself was the stuff that dreams are made of. He was the American Film Insititute's No. 1 star of the 20th century, Hollywood's original noir anti-hero, who in addition to the AFI honors bestowed on his real-life persona also played two of the 20th century's Top 50 film heroes ("Casablanca"'s Rick Blaine and this movie's Philip Marlowe); epitome of the handsome, cynical and oh-so lonesome wolf, looking unbeatably cool in dinner jacket, trenchcoat and fedora alike, a glass of whiskey in his hand and cigarette dangling from the corner of his mouth; and endowed with a legendary aura several times larger than his physical stature. She, despite a 25-year age difference his equal in everything from grit and toughness to mysterious appeal; chillier than bourbon on the rocks, possessing more than just a touch of class whatever her role; and long since a bona fide AFI movie legend in her own right.Humphrey Bogart and Lauren Bacall met on the set of Howard Hawks's 1944 realization of Ernest Hemingway's "To Have and Have Not," where an obvious chemistry quickly developed between 45-year-old veteran Bogart, who had just scored two of film history's greatest-ever hits with "The Maltese Falcon" and "Casablanca" in the two preceding years, and the sassy, exciting 20-year-old newcomer who possessed the maturity and sex-appeal of a woman good and well 10 years her senior. They were reunited two years later for this adaptation of Raymond Chandler's first Philip Marlowe novel "The Big Sleep" (1939), based on a screenplay written, like that of "To Have and Have Not," by William Faulkner and Jules Furthman, together with Leigh Brackett (who had not participated in scripting the Hemingway adaptation). By the time the movie was released in 1946, Bogart and Bacall were married.
Reprising Bogart's noir gumshoe role with a character not unlike Dashiell Hammett's Sam Spade in "The Maltese Falcon," the movie "The Big Sleep" is as infamous as Chandler's literary original for its labyrinthine plot, which reportedly even the author himself couldn't completely untangle (nor did he care to). The plot is essentially faithful to Chandler's novel, from which it takes much of its dialogue; albeit streamlined and with some changes made to fit Bogart's physical characteristics, and eliminating or softening a few scenes considered unfit for display to a moviegoing audience in the 1940s. The story begins when Marlowe is hired by wealthy old General Sternwood to handle a blackmailing attempt involving gambling debts incurred by Sternwood's younger daughter Carmen (Martha Vickers) (whom the detective has already met when she literally threw herself into his arms upon his entry into the house, sucking her thumb and coyly telling him "you're cute"). After his interview with the dying general in the latter's hot and humid orchid house, a disheveled Marlowe is summoned to the rooms of the general's older daughter Vivian (Lauren Bacall), who tries to worm out of him the purpose of his engagement and who, as Marlowe quickly concludes, has more than a minor hidden agenda of her own. Soon the detective is up to his ears in the classical film noir brew of murder, damsels in distress, shady characters and a world where nothing is what it appears to be, and where he'll be able to consider himself lucky if he gets out alive - yet, he is determined to see the case through and will neither be bought off by money nor by sweetness and seduction.
Looking back at the movie and its stars' almost mythical fame, it is difficult to imagine that, produced at the height of the studio system era, it was originally just one of the roughly 50 movies released by Warner Brothers over the course of one year. But mass production didn't equal low quality; on the contrary, the great care given to all production values, from script-writing to camera work, editing, score (Max Steiner) and the stars' presentation in the movie itself and in its trailer was at least partly responsible for its lasting success. Indeed, the release of "The Big Sleep" was delayed for an entire year - and not only because its first version was completed around the end of WWII and Warner Brothers wanted to get their still-unreleased war movies into theaters first, but also, and significantly, because Lauren Bacall's agent convinced studio boss Jack Warner and director Howard Hawks to reshoot several scenes to better highlight the sassy, mysterious new star Bacall had become after "To Have and Have Not." And it certainly paid off: "The Big Sleep" firmly established then-22-year-old Lauren Bacall as one of Hollywood's new leading ladies, and even more than her first film with Humphrey Bogart laid the foundation for the couple's mythical relationship.
Bogart and Bacall would star together two more times after "The Big Sleep": In "Dark Passage" (1947) and "Key Largo" (1948). But of their four collaborations, the first two - and in particular, "The Big Sleep" - remain unparalleled for their secretive, shadowy aura, tight scripting, snappy dialogue, cynicism and underlying seductiveness; due in equal parts to the story crafted by Raymond Chandler, its adaptation by Faulkner, Furthman and Brackett, Howard Hawks's masterful direction and its starring couple's irresistible chemistry. After three failed marriages, after having produced on-screen magic with Mary Astor in "The Maltese Falcon" and, even more so, with Ingrid Bergman in "Casablanca" (and although he would go on to star in such memorable pairings as next to Katherine Hepburn in "The African Queen" and Audrey Hepburn in "Sabrina"), Humphrey Bogart had finally met his match - and while his and Bacall's marriage was painfully cut short by the cancer to which he succumbed in 1957, the magnetism they created on screen will live on, and nowhere more brilliantly than in "The Big Sleep."
Ein mal wieder herausragender Bogart (11. Januar 2001)
Im Vergleich zu heutigen Filmen sowieso hervorragend...aber, auch im direkten Vergleich mit gleichaltrigen...toller Film...!!! Aber nur für s/w Liebhaber und Alt-Krimifans!!! Allerdings sehr zu empfehlen, in jeder Hinsicht...spannend, nervenkitzelnd,beanspruchend, zum mitdenken...!!! Sehr gut!zeitreise :-) (11. Januar 2001)
Wer für Marlowe was übrig hat, sollte nicht zögern und sich diese DVD holen, schon alleine um den Film ohne die hölzerne Übersetzung geniessen zu können.Ansonsten ist der Film vom Inhalt her wohl jedem bekannt, und trotzdem: Durch das gestochen scharfe Bild der DVD kann man sich auch mal an der Ausstattung freuen, den Möbeln, den Treppenhäusern, den Autos natürlich. Damit wird der Film zu einer Zeitreise.
Das Buch kann man hundert Mal lesen, und auch die DVD wird man mehrere Male anschauen können. Rundrum empfehlenswert.

