Verkaufsrang: 5848 (DVD)
Actor: Matthew Modine
Actor: Eric Stoltz
Actor: Tate Donovan
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Michael Caton-Jones
EAN: 7321921120404
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 26. Juli 2000
Spielzeit: 103
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 12. Oktober 1990
von: Matthew Modine (Hauptdarsteller), Eric Stoltz (Hauptdarsteller), George Fenton (Komponist)
Preis: EUR 6,94
Product Description
Am 17. Mai 1943 starten zehn junge Männer zu einer gefährlichen Mission in ihrem Bomber "Memphis Belle". Wenn sie ihren Einsatz überleben, winkt ihnen die Rückkehr in die Heimat, doch ihr Ziel - eine deutsche Rüstungsfirma in Bremen - wird durch ein undurchdringliches Flak-Feuer verteidigt ...Aus der Amazon.de-Redaktion
Wenn Sie noch nie einen Flieger-Film gesehen haben sollten, wird es Ihnen in keinster Weise auffallen, dass Memphis Belle schamlos (und dennoch auf herrliche Weise) geradezu jedes erdenkliche Klischee des Flieger-Genres verkörpert. Wenn Sie allerdings ein Fan dieser Art von Filmen sind -- besonders Filme über Bomberbesatzungen im Zweiten Weltkrieg -- werden Sie froh sein, dass eben diese Klischees mit solch professionellem Geschick gehandhabt wurden.Memphis Belle begleitet die Crew eines B-17-Bombers auf ihrem letzten und äußerst gefährlichen Einsatz über Nazi-Deutschland. Der Film hätte wenig mehr als eine glatte und höchst authentische Darstellung bekannten Nervenkitzels und der üblichen Charaktere werden können; stattdessen wurde daraus ein mitreißendes Stuck Unterhaltung. Mit einer Ensemblebesetzung, bestehend aus neuen Gesichtern, die sich seitdem erfolgreicher Karrieren erfreuen durften (darunter Billy Zane, Sean Astin, Eric Stoltz, D.B. Sweeney und Harry Connick Jr.), stellt der Film ein würdiges Tribut an jene Männer dar, die in der Luft über Feindesland kämpften und nicht selten auch dort ihr Leben ließen. Er ist die Hollywood-Version eines Kriegsdokumentarfilms des legendären Regisseurs William Wyler aus dem Jahre 1944 (dessen Tochter übrigens einer der Produzenten von Memphis Belle war), und als solche erscheint er ein wenig gestellt und melodramatisch. Dennoch, dieser aufregende Streifen ist eine ehrenhafte Erinnerung an Mut und Integrität, überlebenswichtige Eigenschaften einer jeden Bombercrew -- und er wird Sie garantiert fesseln. --Jeff Shannon
Amazon.de DVD-Bewertung
Die DVD lässt sich umdrehen und bietet auf der einen Seite die Fullscreen und auf der anderen die Widescreen-Fassung des Films. Die Sprachversionen auf Englisch, Deutsch und Spanisch sind in Dolby Digital 5.1. Zahlreiche Untertitel runden die technischen Features ab. An Bonusmaterial wurde dem Film jedoch leider nichts weiter beigelegt als der Trailer. --Stefan RohdeKundenrezensionen zu 'Memphis Belle'
Toller Film (20. November 2008)
Klar, dieser Film ist ein typischer Hollywood-Film: patriotisch, ein bisschen kitschig und nicht besonders realistisch. Aber ich mag den Film trotzdem, weil die Charaktere der Hauptfiguren so unterschiedlich sind und somit ihr Zusammenspiel viel Raum für Konflikte lässt. Die Handlung - wenn auch historisch sicher nicht akkurat - ist spannend und dramatisch. Die Idee von Kameradschaft spielt hier auch eine Rolle. Stellenweise ist der Film auch witzig.Ingesamt ist der Film sicher kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber ein schöner, kurzweiliger Film mit guten Darstellern, ein bisschen Dramatik, ein bisschen Witz, ein bisschen Liebe und ein bisschen Action. Eine schöne Mischung.
Ein faszinierender Bilderfilm! (21. August 2008)
Memphis Belle muss man gesehen haben. Ein faszinierender Bilderfilm. Ich bedauere, ihn nie im Kino angeschaut zu haben. Die Story hat viele kleine Nebengeschichten und am Ende kommt es nur darauf an, ob die Memphis Belle zurückkommt. Jeder der Männer hat seine eigene Geschichte und man fiebert mit der Maschine und ihnen mit. Ein sehr sehenswerter Film!Die DVD ist zum Verschenken sehr gut geeignet.
Film hui, DVD pfui (17. Januar 2008)
"Memphis Belle" ist einer der lobenswerten Ausnahmen im amerikanischen Kriegsfilmgenre, die auf überbordenden Hurra-Patriotismus und plakative Schwarz-Weiß-Malerei verzichten. Die Geschichte des 25. und letzten Einsatzes (mit einigen künstlerischen Freiheiten nach einer wahren Begebenheit erzählt) des B-17-Bombers und seiner Besatzung ist ein spannender Film mit Starbesetzung.Unter dem Kommando von Captain Dennis Dearborn (Matthew Modine - "Full Metal Jacket") hat die Crew der "Memphis Belle" im Mai 1943 noch einen 25. und letzten Einsatz - die Bombardierung der Focke-Wulf-Werke in Bremen - zu fliegen, bevor sie in die Heimat zurückkehren und auf eine Werbetour für Kriegsanleihen gehen soll. Der Film schildert realistisch und spannend die Konflikte innerhalb der Besatzung (u.a. Eric Stoltz - "Pulp Fiction", Billy Zane - "Titanic", Sean Astin - "Herr der Ringe" und Harry Connick jr. - "Independence Day)" und deren Ängste während Flak- und Jagdfliegerbeschuß. Dabei werden die Deutschen nicht wie in Kriegsfilmen üblich plump und stereotyp als Ansammlung von Nazischergen, sondern einfach als die gegnerische Kriegspartei dargestellt, eine Ansicht, die zum damaligen Kriegszeitpunkt noch überwog.
Neben den Hauptakteuren wissen vor allem John Lithgow ("Die Akte") als übermotivierter Presseoffizier und David Strathairn ("Das Bourne Ultimatum") als sachlicher, um seine Besatzungen besorgter Kommandant zu überzeugen.
Einen Punkt Abzug gibt es für die äußerst magere Ausstattung der DVD, hätte sich doch die Thematik für weiterführende Dokumentationen bestens geeignet. Trotzdem für historisch interessierte Personen unbedingt zu empfehlen.
Überraschend gut (24. April 2006)
Handlung:Am Tag vor ihrem letzten - dem 25ten - Kriegseinsatz darf die Besatzung der "Memphis Bell" noch einmal feiern, dann geht es gegen das im Jahre 1943 noch relativ gut verteidigte Deutschland. Die 10köpfige Mannschaft der "Fliegenden Festung" B17 muss um ihr Leben fürchten, denn nur selten gelang es zu dieser Zeit einem der Flugzeuge ohne Feindkontakt (am Himmel) zurückzukehren. Und dann ist da ja noch die Flak...
State:
In Essen und (vermutlich) auch Dresden sind durch Bomberangriffe (zivile) Familienangehörige von mir ums Leben gekommen und ich kann mich noch gut erinnern, wie in meiner Kinderzeit Überlebende der Angriffe panisch auf jedes hörbare Flugzeug reagierten. Daher habe ich lange Zeit einen großen Bogen um den Film gemacht, denn ich wollte nicht sehen, wie Hollywood diese fliegenden Soldaten zu Überhelden stilisiert.
Dank der anderen Rezensionen habe ich denn doch einen Blick gewagt und wurde positiv überrascht. Denn zum einen spielt der Einsatz in einer Zeit, in dem Churchill und Eisenhower noch nicht den gezielten "Feuersturm" gegen Zivilisten angeordnet hatten, sondern sich die Bomber noch weitgehend auf militärische Ziele konzentrierten.
Zum anderen werden die Flieger eben nicht als patriotische Überhelden dargestellt. Sie haben Stärken und Schwächen wie jeder andere auch - machen Fehler, haben Ängste, zwischenmenschliche Probleme und frönen ihren Glücksbringern. Kurz - die zehn Hauptcharaktere sind zwar nicht optimal (wegen der kurzen Spielzeit auch nicht möglich), aber durchaus glaubhaft dargestellt.
Obwohl oder gerade weil sich die Handlung um einem einzigen Einsatz dreht, entwickelt "Memphis Belle" eine dichte Atmosphäre, wird zu keinem Zeitpunkt langweilig, zeigt neben Organisation und Ablauf eines solchen Feindfluges auch originalgetreu die Ausstattung einer "Fliegenden Festung" und die verschiedenen Aufgabengebiete der Mannschaft.
Zudem wird anschaulich dargestellt, dass die amerikanischen Besatzungen (zumindest solange der deutsche Luftraum tatsächlich noch effektiv durch Flieger und gut ausgebildete Flakbesatzungen verteidigt wurde) erhebliche Risiken eingingen und solche Einsätze eine Menge Mut erforderten.
Letztlich kommt diese Realität auch gut zur Geltung, wenn in einer Szene daheim dem Einsatzleiter (David Strathairn "L.A. Confidential") der Kragen platzt und er dem nervenden PR-Offizier (John Lithgow "All that Jazz") mit unangenehmen Details des Heldentums die weltfremde Euphorie verhagelt.
Doch neben den beiden werden auch alle anderen Darsteller ihren Rollen gerecht. Die Besatzung wurde wie folgt besetzt:
Matthew Modine (Transporter: The Mission, Die Piratenbraut, Full Metal Jacket),
Eric Stoltz (Butterfly Effect, Die Maske, Pulp Fiction),
Tate Donovan (Mord im weißen Haus, Der Babynator),
D. B. Sweeney,
Billy Zane (Titanic, Tombstone, Sniper),
Sean Astin (HdR Trilogie, Goonies, Staßenkinder),
Harry Connick Jr. (Basic, Ärger im Gepäck),
Reed Diamond (Assassins, Spider Man 2, S.W.A.T.),
Courtney Gains (Alias, Zurück in die Zukunft),
Neil Giuntoli (Die Verurteilten)
Da sind etliche gute Schauspieler vertreten, die inzwischen fast alle bekannt wurden, oder zumindest häufig gecasted werden.
Die DVD:
Code2, Typ10, ca. 103 Min., uncut
Das soweit akzeptable Bild wurde auf einer Seite in Widescreen 1.66:1, auf der anderen in 4:3 (Voll)bildformat auf die Scheibe gebrannt. Bei der letzteren fehlen daher links und rechts Teile des Originalbilds.
Gute Tonspuren finden sich auf Deutsch und Englisch DD5.1.
Untertitel auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch, Niederländisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugisisch, Polnisch, Kroatisch, Ungarisch, Griechisch, Tschechisch, sowie Deutsch und Englisch für HG.
Einziges Extra: O-Trailer
Fazit: Film 4-5 Sterne, Darsteller 4-5 Sterne, DVD-Technik 3 Sterne, DVD-Extras 1 Stern
Eine gut erzählte Geschichte nach einer wahren Begebenheit (8. März 2003)
Viele Kriegsfilme sind nur erfunden und an Originalschauplätze verlagert.Doch die "Memphis Belle" gab es tatsächlich. Es war erste die B-17 "Flying Fortress", der 8th US-Airforce im 2. Weltkrieg, die ihre 25 Einsätze überstand.
Der Film erzählt den 25. und letzten Einsatz der "Memphis Bell" über ihren Feindflug von der Bombardierung der "Fock-Wulff"-Werke in Bremen (PS: Tatsächlich war der letzte Einsatz die Bombardierung des U-Boot Bunkers bei Lorient/Frankreich im Mai 1943). Doch der Feindflug über Bremen sollte der spektakulärste gewesen sein.
Minutiös und detailgetreu erleben wir die Startvorbereitung mit, lebensecht gefilmt. Wie lernen die B-17 so genau kennen wie wir sie wohl noch nie gesehen haben, spüren fast die körperliche Enge für den Bordschützen des Kugelturms unter den Rumpf oder die Kälte in der Maschine, die durch die offenen Seitenfenstern in allen Ecken zog. Das Anziehen der Flak-Westen, das Aufziehen der Stahlhelme im Moment des Überflugs besetzter deutscher Gebiete, die Mühe mit den Atemmasken und den Fallschirmen, die Spannung, als die ersten Flakgranaten explodierten oder die ersten Abfangjäger auftauchten - in jedem dieser Vorgänge wird man unmerklich mit eingebunden.
So packen wie die letzten Stunden an Bord der Memphis Belle eingefangen wird, so dürftig zeigt dieser Film die Einsätze der Begleit- und Abfangjäger; der "Little Friends". Die großen Teil der Bombergruppen schützten und Feindflugzeuge von den Bombern fernhielten.
Auch wenn der Film manchmal etwas veraltet herüberkommt, es ein einzigartiges Werk, über "Memphis Bell" und deren Besatzung (deren junge und manche bis dahin unbekannte Schauspieler ein überzeugendes Schauspiel abliefern), die nach der Rückkehr in die USA überall als Helden gefeiert wurden und bis heute noch überall sehr wohl bekannt ist.
Ein gelungener Film über den bekanntesten Flieger des WWII.
Bonusmaterial gibt es hier leider gar keines, darum leider nur 4 Sterne.


