Verkaufsrang: 11328 (Video)
Actor: Jack Stuart
Actor: Ombretta Colli
Actor: John Bartha
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Anthonio Margheriti
EAN: 4008670033874
Label: Jünger Verlag
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Jünger Verlag
Verlag: Jünger Verlag
Spielzeit: 80
Studio: Jünger Verlag
TheatricalReleaseDate: 1965
von: Jack Stuart (Hauptdarsteller), Ombretta Colli (Hauptdarsteller)
Kundenrezensionen zu 'Orion 3000 - Raumfahrt des Grauens'
Allerschönste 60er Jahre-Pulp-Science Fiction aus Italien (14. Mai 2005)
Nicht nur die Japaner können riesige, rotglühende Planeten auf die Erde zurasen lassen, wie in "UFOs zerstören die Erde", auch die Italiener waren in den 60er Jahren Meister darin, unseren blauen Planeten (bzw. die bemalte Pappscheibe, die ihn symbolisierte) solch gewaltigen Bedrohungen aus den Tiefen des Alls auszusetzen.ORION 3000 - Raumfahrt des Grauens ist bildgewordene 50er/60er-Jahre Pulp-SF at it's best und nimmt damit für mich einen festen Platz neben Highlights wie "Weltraumschiff MR-1 gibt keine Antwort" ein, mit dem er sogar seine tiefrote Optik teilt. Waren nämlich bei MR-1 sämtlich Szenen auf dem Mars tiefrot eingefärbt, so sind es bei Orion die Sequenzen im Innern des lebenden (!) Planeten, der die Erde bedroht. Gerade diese Szenen, in der drei Astronauten in das Innere des lavaartigen Planetoiden eindringen, das aus pulsierenden Felswänden, zischenden Nebeln und mit roter Marmelade gefüllten, tranparenten Schläuchen besteht, muß ich vor Antonio Margheritis visueller Phantasie und Einfallsreichtum wieder den Hut ziehen - diese Szenen sind einfach unglaublich intensiv gemacht!
Kenner der Materie werden natürlich wissen, dass es sich bei diesem Film um einen Teil von Margheritis unvergleichlicher Gamma-Uno-Quadrology handelt. Ähnlich wie "Tödliche Nebel" spielt auch Orion 3000 fast ausschließlich in der Raumstation Gamma-1 und im Weltraum - und präsentiert sich damit als Space Opera par Excellence... im schönsten Trash-Gewand. Und der Italo-SF-Fan weiß natürlich auch genau, was ihn hier erwartet: fliegende Bunsenbrenner, Astronauten, die an deutlich sichtbären Drähten im Weltraum "schwimmen", Styroporasteroiden und Spielzeugstädte. Dabei muß einmal betont werden, dass die Effekte für die Zeit in der sie entstanden (und vor allem auch angesichts des minimalen Budgets) den Vergleich zu US- oder japanischen Produktion jener Zeit keinesfalls zu scheuen brauchen; es gelingt Margheriti immer wieder, Sets zu kreieren und Weltraumszenen zu inszenieren, die einfach verdammt gut aussehen. Und Margheritis Zukunftsstädte sehen in jedem Fall sehr viel besser, echter und fasziniernender aus, als die Modelleisenbahn- landschaften im anerkannten Klassiker "Flucht ins 23. Jahrhundert".
Aber ich will den Fim jetzt garnicht zum verkannten SciFi-Klassiker hochstilisieren (was er aber natürlich zweifelsohne ist ), das hat er auch garnicht nötig. Die damaligen Verleiher hatten mit ihrer faszinierenden Titelgebung nämlich im Grunde schon den Nagel auf den Kopf getroffen: der naiv bunte Trash-Charme von "U2000 - Tauchfahrt des Grauens" begegnet hier der augenzwinkernd militaristischen Hardcore-Tech-SF von "Raumparouile Orion" - was mir in diesem Fall ganz ausgezeichnet mundet.
Die Story: Unerklärliche Naturkatasthophen, Stürme und Erdbeben erschüttern die Erde. Da man vermutet, dass die Ursache der Katastrophen irgendwo im Weltraum zu finden ist, startet Commander Rod Jackson zur Raumstation Gamma-1, um dort ein Weltraumteleskop zu montieren. Als die Katastropphen auf der Erde immer erschreckender werden, startet Jackson mit einer kleinen Flotte, um einem Notruf nachzugehen, der mit den seltsamen Phänomenen zusammenhängen könnte. Tatsächlich stößt man auf einen bedrohlich aussehenden rotglühenden Planeten, der alles in seiner Umgebung in sich hineinzuziehen scheint. Jackson ist überzeugt, dass der Planetoid die Katastrophen auf der Erde auslöst und landet mit einer kleinen Mannschaft, um mit einer Antimaterie-Bombe den Himmelskörper zu vernichten. Zu spät stellt man fest, dass der lavaglühende Planetoid in Wahrheit ein Lebenwesen ist, in dessen Innern es alles andere als gemütlich zugeht...
Leider gibt es den Film noch nicht auf DVD, aber die vorliegende VHS-Version ist qualitativ immerhin ausgesprochen gut und deutlich schärfer und Kontrastreicher, als die frühe Taurus-Verleih-Version. Der Film liegt zum Glück auf diesem Video im originalen 1.85:1-Widescreen-Format vor.
Trash-Total (15. November 2002)
Sorry, aber ich hab den Film gekauft.Tatsache ist, daß dies ein Film ist, den heute jeder der mit einer Videokamera bewaffnet ist, besser drehen kann.
Total unterste Schublade - Effekte und Raumschiffe werden mit Fäden durch die Leinwand gezogen - die Dialoge sind totaler Schwachsinn. Ich finde, daß Amazon-Besucher ein Recht auf die Wahrheit haben sollten und gebe deshalb nur 1 Stern. Schade ums Geld !
