Verkaufsrang: 6079 (Video)
Actor: Sir Sean Connery
Actor: Jill St. John
Actor: Charles Gray
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Ian Fleming
Binding: Videokassette
Director: Guy Hamilton
EAN: 4010232001849
Format: PAL
Label: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
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Manufacturer: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Verlag: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Erscheinungsdatum: 3. November 2003
Spielzeit: 115
Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
TheatricalReleaseDate: 17. Dezember 1971
von: Sir Sean Connery (Hauptdarsteller), Jill St. John (Hauptdarsteller), John Barry (Komponist)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Sean Connery hatte sich aus der 007-Filmreihe abgemeldet, nachdem er Man lebt nur zweimal gedreht hatte und wurde durch George Lazenby ersetzt, der die Hauptrolle im sehr unterschätzten und leider erfolglosen Im Geheimdienst ihrer Majestät spielte. Im Anschluss wurde Connery zurückgelockt, um noch einmal James Bond zu verkörpern -- in Diamantenfieber. Und er ist in Hochform: cool und erbarmungslos.In der flotten Vortitelsequenz jagt er den nicht totzukriegenden Blofeld, der dieses Mal von einem sehr elegant und bedrohlichen Charles Gray (Rocky Horror Picture Show) gespielt wird. Die Handlungshülse enthält etwas Diamantenschmuggel, einen Super-Laser an Bord eines Satelliten und den neuesten Plan Blofelds, die Weltherrschft zu übernehmen. Reich gefüllt ist sie aber mit den augenzwinkernden Gags, die später das Markenzeichen von Roger Moore (ab Leben und Sterben lassen) werden würden.
Goldfinger-Regisseur Guy Hamilton lässt den Film spielerisch von einer unterhaltsamen Szene zur nächsten springen: Eine beeindruckende Autoverfolgungsjagd auf einem Parkplatz, einen Kampf mit zwei Killerdamen im Bikini namens Bambi und Klopfer, sowie einige tödliche Spielchen gegen ein bizarres Paar schwuchteliger Meuchelmörder, die ihre Opfer mit ausgesuchter Erfindungsgabe entsorgen. Jill St. John (Versunkene Welt) spielt die unverschämte, wenn auch nicht ganz helle Amerikanerin Tiffany Case und der Country-Sänger und Wurstkönig Jimmy Dean gibt den zurückgezogen lebenden Milliardär, der nicht von ungefähr an den legendären Howard Hughes erinnert. Shirley Bassey (Goldfinger) schmettert den ins Ohr gehenden Titelsong, der zu den besten gehört, die die Serie hervorgebracht hat.
Connery zog sich nach Diamantenfieber wieder aus dem Bond-Business zurück, kehrte aber noch ein weiteres Mal wieder, nämlich in der 15 Jahre später entstandenen Konkurrenzproduktion Sag niemals nie. --Sean Axmaker
Amazon.de DVD-Bewertung
Die DVD-Editionen der Bond-Filme sind auf ähnliche Weise mit Gimmicks ausgerüstet wie der berühmteste Geheimagent Ihrer Majestät. Die aufwändig animierten Menüs sind zudem im Design dem jeweiligen Film angepasst und bieten einen atmosphärischen Einstieg in die Welt von 007.In einer halbstündigen Dokumentation werden die Rückkehr von Sean Connery als James Bond und die Dreharbeiten zu Diamantenfieber dokumentiert. Die Überlegungen der Produzenten, die Bond-Filme zu amerikanisieren wird ebenso beleuchtet wie die schwierigen Dreharbeiten in Las Vegas. Es berichten der Regisseur, der Drehbuchautor, Stuntmen und Darsteller, darunter die beiden bösen Jungs "Mister Wint" und "Mister Kidd".
40 höchst interessante Minuten lang werden Leben und Werk von "Cubby" Broccoli vorgestellt, der sich in Hollywood und England als Regieassistent und Produzent einen Namen machte, bis er schließlich die berühmteste Filmserie der Welt schuf. Freunde und Bekannte berichten über den Mann, der in 35 Jahren 17 Bond-Filme entstehen ließ.
Neben diesem Material gibt es vier geschnittene Szenen, den Kinotrailer zu Man lebt nur zweimal, einen Teaser-Trailer, fünf Fernsehspots und drei Radiowerbeclips. Informationen und Anekdoten im Beiheft runden die Specials ab. Der Off-Kommentar von Regisseur und Mitgliedern der Crew wurde aus Interviews zusammengeschnitten. Die Sprachfassungen in Englisch, Deutsch und Spanisch sind dem Alter des Films entsprechend natürlich nur in Mono. --Alexander Röder
Kundenrezensionen zu 'James Bond 007 - Diamantenfieber'
einer der schwächeren Bond-Filme (23. September 2008)
Connery wirkt lustlos, routiniert.Die Filmfehler sind doch wieder interessant: haben doch einige Leute was zu suchen...
Bewertung Video
3 Sterne > nur Film ohne Trailer, ohne Zusatzmaterial
5 Sterne > Bild-Qualität zum VÖ-Zeitpunkt
3 Sterne > Preis
Bewertung Film
3 Sterne > Story
3 Sterne > Darsteller
5 Sterne > dt.Synchronisation
3 Sterne > Spezial-Effekte
5 Sterne > Original-Länge
Für den Bond-Fan gehört natürlich auch dieser Film in die Sammlung!
Connery ist halt der beste Bond (8. Juli 2007)
Sean Connery ist Bond der ersten Stunde und bisher auch der beste, da ist auch Craig nicht so gut, bei weitem nicht.Diamantenfieber ist nicht der Topfilm unter Connerys Bonds, seine Top 3 sind immer noch, "Liebesgrüsse aus Moskau", "Goldfinger" und "Feuerball", was für mich auch insgesamt die besten Filme der ganzen Reihe sind, da kam kein Film mehr dran.
Aber auch Diamantenfieber lebt von Sean Connery, und so schlecht ist er auch nicht.
Äußerst gelungener Bondfilm! (24. Dezember 2005)
"Diamantenfieber" ist praktisch ein Kontrastfilm zum Vorgänger "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (Schnee & Berge - Dunkles Las Vegas). Die Story ist sehr interessant und der ganze Film läuft etwas anders, etwas dunkler als die anderen Bondfilme ab.Am meisten beeindrucken mich aber die Charaktere im Film. Einerseits Blofeld (kennen wir schon) mit seinen mystischen, dunklen und sexuell differenzierten Helfern (Mr. Wint & Mr. Kidd/Die Leute vom Bestattungsinstitut)und andererseits der noch mal auftrumpfende Sean Connery mit seinen guten, aber nicht hervorragenden Bondgirls an seiner Seite.
Die Action ist, wie in nahezu jedem Bondfilmm, brilliant. In Diesem 007-Streifen ließen sich die Macher mal Actionsituationen einfallen, die man nicht so häufig sieht (Bond verbrennt im Sarg, die Fahrstuhlprügelei oder die extrem brutale Skalpellmesserwerferei). Dazu kommt noch eine ordentliche Portion Spannung und gute Drehorte. Das ganze wird geleitet vom starregisseur Guy Hamilton ("Goldfinger").
FSK 16 ist meiner Meinung nach absolut angemessen!
Fazit: Sehr guter, anspruchsvoller Bondfilm, nichts für schwache Nerven!
Mißraten (11. November 2005)
Wenn man - wie ich - Filme wie "From Russia with Love" und "Goldfinger" zu seinen Bond-Favoriten zählt, kann man von diesem stillosen Mischmasch nur enttäuscht sein. Schon die Pre-Title-Sequenz zeigt, wo es langgeht: Übertriebene Brutalität, aufdringliche Gags (Bond drosselt eine Frau mit ihrem BH), dann ein einfallsloser Titelfilm - Maurice Binders schlechteste Arbeit - mit dem überschätzten Song "Diamonds are Forever", und dann die wirre, glanzlose und streckenweise stinklangweilige Story... Ich konnte es nicht glauben, daß Guy Hamilton, der auch "Goldfinger" gedreht hat, für diesen armseligen Bondfilm verantwortlich war. Bernard Lee als "M" wird regelrecht zum Deppen gemacht, Charles Gray als Blofeld kann Telly Savalas (in gleicher Rolle im Vorgängerfilm) das Wasser nicht reichen, Jill St. John gehört zu den langweiligsten Bondgirls der Reihe, die plump dargestellten (und lausig synchronisierten) homosexuellen Killer Wint und Kidd wirken einfach nur peinlich, Sean Connery selbst nimmt die Rolle nicht mehr ernst (und hat sich wohl sehr über das leichtverdiente Geld gefreut). Was mir fehlte, war der Glamour der früheren Filme - im Gegensatz zu den Casinoszenen der 60er-Jahre-Bonds wirken die hier vorgestellten Las-Vegas-Szenen profan und billig - völlig ohne Spannung und Esprit. Das Finale auf der Bohrinsel: zum Gähnen. Hätten sich die Macher doch mehr an Ian Flemings Vorlage gehalten...Die DVD ist - wie alle Filme der Reihe - gut ausgestattet. Die Dokus und "Making-Of"-Berichte sind informativ und bieten ein Wiedersehen mit vielen Machern und Darstellern, die bei Interviews zu Wort kommen. Bei "Diamantenfieber" gefiel mir aber das Bildformat nicht. Links und rechts ist das Bild "beschnitten" - was man schon beim Titel bemerkt.
Schlechter Bond (25. August 2005)
Nach der "Bondmania" Mitte der 60er Jahre kam James Bond am Ende des Jahrzehnts in die Krise. Die enttäuschenden Einspielergebnisse von "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (1969) und der wenig überzeugende Bond-Film "Diamantenfieber" (1971) legen davon Zeugnis ab. Nachdem George Lazenby als Bond nicht akzeptiert worden war, holten die Produzenten für "Diamantenfieber" den widerwilligen Connery an Bord zurück - für eine Rekordgage, die der Schotte einer patriotischen Stiftung vermachte.Leider ist Connery hier nur noch ein Schatten seiner selbst. Der einst so dynamische Superagent wirkt gealtert, übergewichtig, lustlos und spult seine Rolle ohne Engagement ab. Kein Wunder, denn die Story um eine Diamantenschmuggel-Affäre ist öde und langatmig. Statt des imposanten Telly Savalas spielt der durchschnittliche Charles Gray den Blofeld (was außerdem für Irritationen sorgt, da Gray in einer ganz anderen Rolle bereits in "Man lebt nur zweimal" mit dabei war). Fade Bond-Girls und das peinlichste (schwule) Killer-Duo der Filmgeschichte runden das Missvergnügen an dem fehlbesetzten Film ab.
Fast der gesamte Streifen wurde in und um Las Vegas gedreht (um das Budget gering zu halten?), so dass er, im Gegensatz zu früheren Bonds, optisch eintönig wirkt. Auf die schönen, glamourösen Schauplatzwechsel der Bond-Klassiker wartet man vergebens, statt dessen bekommen wir endlos lange die geschmacklosen Räumlichkeiten irgendwelcher Vegas-Casinos zu sehen. Cutter-Virtuose Peter Hunt, der für den harten, dynamischen Schnitt der alten Bond-Filme verantwortlich war, war hier nicht mehr an Bord, was sich deutlich bemerkbar machte. Das lieblose Finale inklusive dümmster Verwicklungen (Cassetten-Verwechslung) schließt einen seltsamen stillosen Film ab, der nicht einmal annähernd an die Klasse von "Goldfinger" oder "Liebesgrüße aus Moskau" heranreicht und zu den vier, fünf miesesten Bond-Filmen zählt.
Die nötige (und auch erfolgreiche) Neu-Ausrichtung der Bond-Reihe fand dann erst mit Roger Moore statt (der Connery als Schauspieler zwar nicht das Wasser reichen konnte, aber anfangs zumindest mit Engagement bei der Sache war).
