James Bond 007 - Goldeneye

Verkaufsrang: 2961 (Video)
Actor: Pierce Brosnan
Actor: Sean Bean
Actor: Izabella Scorupco
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Martin Campbell
EAN: 4010232001870
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Verlag: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Erscheinungsdatum: 3. November 2003
Spielzeit: 124
Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
TheatricalReleaseDate: 17. November 1995
von: Pierce Brosnan (Hauptdarsteller), Sean Bean (Hauptdarsteller), Eric Serra (Komponist)
Preis: EUR 0,99

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Pierce Brosnan spielt in diesem 17. Bond-Film zum ersten Mal die Titelfigur. Und er braucht etwas Zeit, um in die Rolle des 007 hineinzuwachsen.

Dieser Film, in dem freischaffende Terroristen aus der ehemaligen Sowjetunion eine Super-High-Tech-Waffe in ihre Finger bekommen, gibt ihm dazu jedoch genug Gelegenheit. So sind die interessantesten Momente für Brosnan jene, in denen er sich von einer dunklen Seite präsentieren darf. Seiten, die sehr stark an Sean Connerys Darstellung von James Bond erinnern.

Ansonsten bringt der Film frischen Wind in die Bond-Serie. Mit Blick auf AIDS wird Bonds Verhältnis zu den Frauen neu bestimmt, und auch die Rolle des Superagenten für die Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges wird definiert. Dies geschieht stets mit leichter Ironie und das Gelingen dieser neuen Richtungsweisung geht eindeutig auf das Konto von Regisseur Martin Campbell (Die Maske des Zorro). Die beste Szene im ganzen Film ist eine Verfolgungsjagd mit einem Panzer durch die Straßen von Moskau. --Tom Keogh

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'James Bond 007 - Goldeneye'

Hut ab vor Martin Campbell... (24. Juli 2007)

Anfangs mochte ich GoldenEye überhaupt nicht und liess ihn in die Riga der weniger guten Bondfilme einordnen. Aber die Zeiten ändern sich und wenn man Brosnan's andere Bondfilme sieht ragt sein Debut als James Bond 0-0-7 doch als bestes Abenteuer hervor.

Weit weg von den teilweise lächerlichen Gag-Eskapaden von Roger Moore sehen wir hier einen toughen, smarten und sehr schlagkräftigen Bond, mit Witz, Ironie und vorallem eins: Sex-Appeal. Aber Hauptverdienst das GoldenEye so wurde wie er ist: Dank an Regie-Profi Martin Campbell (Flucht aus Absolom, Maske des Zorro und jetzt erst kürzlich Bond No. 21: Casino Royale). Er hat den Dreh raus die Bond-Mixtur aus Action, Sex und Humor angenehm zu verknüpfen und obwohl mal wieder die Story von Klischees nur so trieft, etwas anderes wollen die Fans doch gar nicht sehen, und wer jetzt sagt, deswegen wäre Casino Royale so schlecht muss ich ganz vehement widersprechen, da Casino Royale eine andere Story und einen anderen Sinn verfolgt.

GoldenEye ist (Brosnan sagt dies selbst einmal) ein klassischer Bondfilm, mit vielen angenehmen und schönen Szenen: Verfolgungsjagd über eine Serpentinenstrasse mit Bond's silberen Aston Martin (aus Goldfinger), Bond's Vorstellung im Casino in Monte Carlo, 007 trifft 006 nach 9 Jahren wieder, Bondgirl Tatjana Simonova gespielt von Izabella Scorupco ein Hammer (fast so gut wie Carey Lowell in Licence to kill) und natürlich die Panzerverfolgungsjagd durch Sankt Petersburg.

Ein paar Schwachpunkte: Der Bondscore ist doch sehr gewöhnungsbedürftig da der Franzose Eric Serra (Score für La Femme Nikita) doch viel mit dem Bondscore herumexperimentiert, anstatt doch beim alten Thema zu bleiben und beinharte Fans werden mir zustimmen, hätte Campbell nachgegeben und Serra sein Originaltrack (A Pleasant Drive through St. Petersburg auf der GoldenEye-Soundtrack-CD) verwendet, wäre die Panzerjagd ein kompletter Reinfall geworden.
Weiter: Gottfried John ist sicherlich sehr beeindruckend als Bösewicht nur muss mal wieder viel zu früh dran glauben, Sean Bean's Leistungen als Schauspieler waren auch schon mal besser und das er wirklich so böse ist, nimmt man ihm dann doch nicht ab, ausserdem: Böses-Bondgirl Famke Janssen ist zu krass als tödliche "Ich-kill-dich-mit-meinen-Schenkeln-Domina" für ein breites Mainstream-Publikum.

Der Film wurde erst von der FSK ab 12, dann später bei der DVD-Auflage ab 16 Jahren freigegeben, besonders heftig ist dann doch die Szenen in der Bond Xenia die sich von einem Hubschrauber abseilt das Genick bricht und dann wie immer eine zynische Bemerkung darüber ablässt. Ansonsten sind die Unterschiede zu der FSK 12 Fassung eher minimal.

jw



**** Die erste moderne Fortführung des JAMES BOND, den Connery einst verkörperte **** (18. Juli 2007)

"Und all die Wodka-Martini, die Du getrunken hast! Lassen sie die Schreie der Männer verstummen, die Du getötet hast!?"

Dieser Satz wäre in keinem Bond-Film zuvor möglich gewesen. - Eigentlich wollte ich GoldenEye nicht sehen. Schon wieder ein neuer Bond. Und dann auch noch die Erinnerung an Mrs. Doubtfire. Doch eine innere Stimme bewegte mich, das alte Jahr nicht zu beschließen, ohne es gewagt zu haben. Ein gutes Wagnis, das gleich vorweg.

Der Film ist so stark, so neu, sosehr anderer Bond und doch sosehr seltsam-echter Bond, dass ich bald vom plüschigen CinemaxX-Sessel gepurzelt wäre. Alle Vorurteile zerstoben im unwiderstehlichen Feuerwerk des Auftaktes. Der dann folgende Credits-Vorspann gehört zum besten, das ich in den vergangenen Jahren gesehen habe. GoldenEye hat neue Maßstäbe für Bond-Verfilmungen gesetzt, ist richtungsweisend. Der prinzipielle Plot mag sich nicht geändert haben, aber die Dramaturgie hat sich gewandelt. Der Weg zum Showdown ist phänomenal, die pfiffige Abfolge von Klimax und Antiklimax setzt immer wieder in Erstaunen, bis hin zum fulminanten Schluß, zur auflösenden Katharsis. Der Film treibt es toll. Elemente von True Lies paaren sich mit Computergangstertum, getragen und vorangetrieben von der Kraft einer Legende, die die meisten von uns seit 30 Jahren begleitet.

Es ist schwer, immer neue Höhepunkte in Actionfilmen zu toppen. GoldenEye ist dies gelungen. Und das dank einer gehörigen Portion Ironie; zu sich selbst und zum Action-Genre schlechthin. Ohne dabei die Grenze zur Karikatur zu überschreiten.

James Bond zeigt Gefühle. Seine Dialoge mit 006 und die Augen-Blicke zwischen den beiden geben Kenntnis vom Herzen einer zerstörten Männerfreundschaft, zu der ein früherer Bond gar nicht erst fähig gewesen wäre.

James Bond ist verwundbar. Nach der Notlandung in Kuba erwacht er aus der Ohnmacht neben der regungslosen Programmiererin Natalya Simonova. Er sieht sie leblos und wie gebrochen dreht er sich zur Seite, läßt sich wieder fallen. So menschlich war Bond nie zuvor zu sehen. - Sowieso läßt sich Bond zu Gesprächen und Reflexionen hinreißen, die einem früheren Bond nicht zugestanden hätten. Doch Brosnans Bond darf es, kann es. Auch das ist das Neue.

Auf der riesigen Radarschüssel stürzt er mit einer Leiter hinab, hält sich mit letzter Energie an ihren scharfen Stufen und es reißt ihm beinahe die Arme heraus. Das schmerzverzerrte Gesicht ist nicht der alte Bond. In diesen Sekunden geht ein Raunen durchs Publikum. Ein neuer Typus ist geboren und doch der Held. - Und immer wieder die leicht zur Süffisanz sich kräuselnden Mundwinkel - und sei es nur für Sekunden oder 15 Bilder.

Martin Campbells GoldenEye ist dialogstark und spritzig, wenn man nur hinhört, - episch, sentimental und eilig zugleich. Dieser Film lebt nicht nur vom (übrigens eindrucksvollen) Sound allein. GoldenEye würde sogar auf einem Bett-Tuch wirken. Die Lichtregie ist oscarverdächtig und die Kameraführung brillant. Der Schnitt (bis auf einige lästige Ausnahmen) beispielhaft. - Zuweilen fehlt die Stringens, doch das sind liebenswerte Mängel.

Brosnan ist die legitime Antwort des kommenden Jahrtausends auf den Bond, den Connery einst verkörperte. Und er wird ihm in nichts nachstehen. Im Gegenteil, schon jetzt hat Brosnan den alten Geheimdienstagenten vom letzten Muff der 60er und 70er befreit und um Facetten bereichert, die selbst Connery noch fehlten. Selbst Puristen können sich damit einverstanden erklären.

Andreas Dimpfel, 1995/96 - Empfehlung: 4 von 5 Sternen

Auch schon ein Neubeginn? (28. Dezember 2006)

Casino Royal ist in den Kinos und wird gefeiert - nicht zuletzt deswegen, weil es dem neuen Bond - Daniel Craig - gelingt, den großen Mythos wieder einmal neu zu erfinden. Und irgendwie sind auch alle überzeugt, dass der Bondmythos diese Wandlung gebraucht hat, um weiter erfolgreich zu sein, mit Bond als dem dienstältesten Geheimagent im Dienste Ihrer Majestät. Back to the roots!

Goldeneye zeigt, dass der Wandel, der regelmäßige Neubeginn, wirklich der prägende Erfolgsfaktor der Serie ist. Auch Anfang der 90er Jahre schien James Bond an einem toten Punkt angekommen zu sein. Der Ostblock löste sich auf, die Berliner Mauer war gefallen und der letzte Bond-Film mit Timothy Dalton war 1989 auf eher gemischte Kritik gestoßen. Und so musste man bis zum Jahr 1995 warten, ehe mit Pierce Brosnan ein Fernsehstar wieder die klassischen Worte aussprechen durfte: Mein Name ist Bond. James Bond."

Auch damals gab es einige Fans, die dem neuen Bond mit eher gemischten Gefühlen entgegensahen. Remington Steel, die Rolle, die Brosnan bisher bekannt gemacht hatte, war weder hart genug für einen Bond, noch wirklich britisch. Aber es gelang Brosnan, durch Dynamik und gute Anzüge Bond überzeugend zu verkörpern, vielleicht auch in dem er von dem Stil seines Vorgängers bewusst abgewichen ist. Aber auch sonst haben die Macher des Films auf viel Neues gesetzt. Der Untergang des Ostblocks wird bereits mit der - aus meiner Sicht - herausragenden Titelsequenz in Szene gesetzt: Wie immer wunderschöne, halbnackte Modells dürfen mit dem Hammer auf die Insignien der alten Sowjetunion losgehen. Dazu Tina Turner mit einer neuen Auflage der Bondmusik. Die neue M (zum ersten Mal eine Frau, überzeugend von Judi Dench gespielt) demontiert Bonds altes Image als das eines sexistischen Dinosauriers aus dem kalten Krieg - eine ganz ähnliche Demontage erfährt Daniel Craig heute durch seine Kollegin aus dem Schatzamt in Casino Royale. Aber in beiden Filmen kann Bond ja im Verlauf der Handlung noch seine Nützlichkeit beweisen.

So ist Goldeneye das, für was auch der neue Film Casino Royale gelobt wird: Der Aufbruch von Bond in ein neues Zeitalter. Hat sich der Film im Verlauf eines Jahrzehnts gut gehalten? Na ja, die Frisur von Brosnan scheint nicht mehr ganz aktuell. Aber die Verfolgungsjagd mit dem Panzer durch St. Petersburg ist schon aufregend. Über den Internetkram mit dem bösen Hacker breiten wir lieber den Mantel des Schweigens. Wiederum gut gelungen ist die Darstellung des Postkommunismus in Russland mit Gangstern und einer Regierung, die auch nicht viel besser ist. Warum muss die wunderschöne Famke Janssen nur immer so schreckliche Grimassen ziehen? Um zu beweisen, dass Bond Girls nicht nur emanzipiert, sondern auch böse sein können? Insgesamt aber ein unterhaltsamer Film.

Mal sehen, was wir in zehn Jahren über Casino Royale sagen werden...


Brosnans bester Bond (23. Mai 2006)

Sechs Jahre nach dem letzten Bond-Film, Timothy Daltons (kommerziellen) Flops “Lizenz zum Töten“, machte man sich daran, die Figur James Bond mit einem neuen Darsteller, Pierce Brosnan, wiederzubeleben.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion regiert das Chaos in Russland, der machthungrige General Ourumov (Gottfried John) stiehlt eine geheime sowjetische Superwaffe namens GoldenEye, um die Macht an sich zu reißen. James Bond bricht sofort auf, um die Welt zu retten; mit Ouromov hat er sowieso noch eine alte Rechnung offen, denn dieser hat vor Jahren seinen Freund 006 (Sean Bean) getötet.

Unübersehbar ist das Bemühen der Produzenten, den Film zeitgemäß, wenn nicht sogar “politisch korrekt“ zu gestallten. Der von Sean Connery geprägte Sexismus der früheren James-Bond-Filme amüsiert den (männlichen) Zuschauer zwar heute noch köstlich, ist aber eher ein Zeitzeugnis der 60er Jahre und passt wohl nicht wirklich in die Gegenwart.
Also muss sich der moderne Bond zunächst einmal mit seiner neuen, weiblichen Chefin herumärgern, die ihn auch gleich als „sexistischen Dinosaurier“ beschimpft. Eine Aussage, die nicht ganz unberechtigt ist; zu Beginn des Films wirkt Bond schon ziemlich schmierig, wenn er die Amtspsychologin vernascht nur um später eine bessere Beurteilung von ihr zu bekommen. Die Besetzung des M mit der großartigen Dame Judi Dench ist trotz des feministischen Hintergedankens ein Glücksfall für die gesamte Reihe. Als Chefin des Geheimdienstes ist sie jederzeit glaubwürdig, zudem zu dieser Zeit auch in der Realität eine Frau Chefin des MI5 war.
Während in Timothy Daltons Filmen Miss Moneypenny eher farblos blieb, hat man in Goldeneye versucht, auch dieser Figur etwas mehr Charakter zu verleihen. Bei der neuen, von Samantha Bond (!) gespielten Moneypenny ist man dabei aber über das Ziel hinausgeschossen; sie eindeutig zu zickig geraten, schließlich ist man(n) seit dreißig Jahren gewohnt, dass sie ihren James vom Schreibtisch aus anschmachtet; stattdessen muss sich der arme Pierce ziemlich kalt abservieren lassen.
Auch die Bond-Girls wurden entstaubt, Izabella Scorupco überzeugt sowohl als russische Computerprogrammiererin wie auch als Frau an Bonds Seite; Highlight des gesamten Filmes ist trotz gnadenlosem Überzeichnens jedoch Famke Janssen (X-Men) als bösestes Bond-Girl aller Zeiten.

Zum modernen Ton gehört auch die gelungene Musik von Eric Serra, obwohl seine Arbeit den Produzenten teilweise zu gewagt war und einige Schlüsselszenen von einem anderen Komponisten neu arrangiert wurden, was dem Soundtrack insgesamt einen etwas uneinheitlichen Eindruck verleiht.

GoldenEye beeindruckt durch seine denkwürdigen Action-Sequenzen (ein Bungee-Sprung von einer Talsperre, Verfolgungsjagden im klassischen Aston Martin, Panzerfahrten bei denen halb St.-Petersburg zerlegt wird), und das braucht dieser Film auch, denn sonst würde zu schnell auffallen, dass die Story eigentlich gar keinen Sinn ergibt…

Trotz aller Kritikpunkte ist GoldenEye ein wirklich gelungener Bond-Film, und er macht wirklich Spaß. Brosnan wirkt hart genug für die Rolle, vielleicht ein wenig zu glatt, aber letztlich überzeugt er als smarter Geheimagent. Er hakt gekonnt alle Klischees ab (Casino, Aston Martin, Martini, mein Name ist… usw.), er hatte ja auch als Remington Steele jahrelang Zeit zum üben. Der Film ist bis in kleinste Nebenrollen gut besetzt (z.B. Alan Cumming als Hacker Boris, Minnie Driver als grottenschlechte Nachtclubsängerin); es gibt tolle Action ohne aufdringliche Computereffekte, coole Sprüche (genial: Robbie Coltraine als zynischer Gangsterboss), exotische Schauplätze, schöne Frauen, und insgesamt stellt sich wieder ein “Bond-Gefühl“ ein, welches viele wohl zuletzt bei “Lizenz zum Töten“ vermisst hatten und auch in Brosnans späteren Filmen irgendwie wieder verloren ging.
Pierce Brosnans erster Auftrag braucht den vergleich mit den Klassikern der Bond-Reihe nicht zu scheuen, GoldenEye ist aber leider auch der beste Film der Brosnan-Ära geblieben.

Die DVD ist mit 2.35:1 Widescreen und Dolby Digital 5.1 in Deutsch und Englisch technisch tadellos. Als Extras gibt es einen Audiokommentar von Regisseur und Produzent, diverse Trailer, das Musikvideo zu Tina Turners gutem, aber nicht überragendem Titelsong, ein 15minütiges Making-Of, sowie eine nette James-Bond-Doku moderiert vom “Austin-Powers-Girl“ Liz Hurley.

Bond at his best (22. August 2005)

1995 - Das Jahr, in dem sich Pierce Brosnan als neuer Geheimagent seiner Majestät mit den berühmten Worten "Mein Name ist Bond, James Bond" der Weltöffentlichkeit vorstellte. Mit großer Spannung wurde sein Debüt im Diensten der britischen Krone erwartet, und ich muss sagen, Brosnan erfüllt die Erwartungen. Im Vorfeld wurde Gottfried John als sein Gegenspieler lanciert, und so wurde ich angenehm überrascht, als ich einen meiner Lieblingsbösewichter, nämlich Sean Bean ("Stormy Monday", "Scarlett") als eigentlichen Bond-Gegner erblickte. Zu Beginn des Films noch auf der selben Seite mit James, bringt ihn eine schwere Verletzung, für die er seinen besten Freund verantwortlich macht, schließlich auf die Seite des Bösen. Und hier kann sich Bean so richtig ausleben. Zusammen mit Famke Janssen bildet er ein "Duo Infernale", gegen das sich Bond in manchen Szenen richtig schwer tut. Die Schlusssequenz auf der riesigen Satellitenschüssel zeigt, dass sich hier zwei ebenbürtige Gegner bekämpfen.
Resümee: Brosnan war nie besser in seiner Rolle als Bond, aber die wahren Stars sind (wieder einmal) die Bösewichter, allen voran ein durch und durch überzeugender Sean Bean.

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