Mifune

Verkaufsrang: 10129 (DVD)
Actor: Iben Hjejle
Actor: Anders Wodskou Berthelsen
Actor: Jesper Asholt
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Concorde
Director: Søren Kragh-Jacobsen
EAN: 4010324020253
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Concorde Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Concorde Video
Verlag: Concorde Video
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 4. Juli 2000
Spielzeit: 100
Studio: Concorde Video
TheatricalReleaseDate: 1998
von: Iben Hjejle (Hauptdarsteller), Anders Wodskou Berthelsen (Hauptdarsteller), Thor Backhausen (Komponist), Christian Sievert (Komponist), Karl Bille (Komponist)
Preis: EUR 6,24

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Product Description

Concorde Mifune (Dogma 3), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 04.07.00

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mifune - Dogma 3 erzählt die Geschichte einer Heimkehr. Der junge Karrierist Kresten erfährt am Morgen nach der Hochzeitsnacht vom Tod seines Vaters, den er der Braut verheimlicht hat. Er reist von Kopenhagen nach Lolland, um die Nachlassverwaltung mit einer Haushälterin, die er kurzfristig engagiert, in ein paar Tagen zu klären. Auf dem verwahrlosten Erbhof begegnet er seinem geistig zurückgebliebenen Bruder Rud -- und der gemeinsamen Vergangenheit, die ihn nicht mehr loslässt.

Wacker versucht Kresten die Maske des arrivierten Yuppies zu wahren, die Marotten seines Bruders zu bändigen und bei der Hühnerjagd eine gute Figur vor der Ex-Prostituierten Liva abzugeben. Nichts davon klappt -- Kresten muss machtlos mit ansehen, wie die Inszenierung seines Lebens scheitert. "Back to the roots" lautet das Motto -- schon bald spielt Kresten mit Rud wieder Mifune, ein Spiel ihrer Kindheit. Mifune, eine Fantasiegestalt zwischen Samurai und Außerirdischem, wird dabei zur Chiffre für Glück und Geborgenheit jenseits der Lüge. Begriffe wie Verantwortung und Liebe füllen sich für den unfreiwilligen Aussteiger wieder mit Inhalten. Seine Entwicklung scheint wie ein surreales Märchen und beinhaltet doch eine gute Portion Zivilisationskritik.

Mifune ist nach Idioten und Das Fest der dritte Film, der sich an die Forderungen des "Dogma 95"-Manifests hält: Einsatz von Handkamera und Direktton, Verweigerung von Kunstlicht und Kulissen. Doch was Søren Kragh-Jacobsen mit augenzwinkernder Leichtigkeit inszeniert, nimmt sich im Vergleich zu den Dramen seiner Vorgänger wie ein Satyrspiel aus. An die Stelle von Verstörung treten Humor und Ironie, anstatt konventionelle Sehgewohnheiten zu schockieren, setzt die realistische, hochexpressive Erzählung ein Plädoyer für Glück und Optimismus. Ein Film wie frischer dänischer Küstenwind! --Carola Feddersen

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Kundenrezensionen zu 'Mifune'

Ich bin Dogma Süchtig (19. April 2007)

Während einige Rezensenten wohl langsam von Dogma Filmen genug Haben, oute ich mich hier als Dogma süchtig. Ganz besonders Mifune ist in seiner wunderbaren Einfachheit einer der besten dieser Gattung. Die Schauspieler spielen sich zu Höchstleistungen auf, und dies ausnahmelos. Es ist einfach ein Genuss, dass es Filme gibt, die nicht mit Soundtracks zugekleistert werden, oder im Set Design ersticken.



Wunder geschehen ... (11. Februar 2007)

Mifune besticht durch seine komplett umgedrehte Logik. Je mehr das künstlich aufgebaute Leben der Hauptperson auseinander fällt, desto mehr nähert er sich seinem Glück. Kresten hatte versucht, seinem Familiensystem zu entfliehen, indem er eine reiche junge Frau heiratet und in der Firma ihres Vaters Karriere macht. Das gelingt nur in den ersten Minuten des Films, der ansonsten sozusagen Niedergang und Wiedergeburt von Kresten beschreibt.

Als der Vater stirbt, fährt er heim, sucht nach einer Lösung für den geistig behinderten Bruder, stellt eine Haushälterin ein, die eigentlich ein Callgirl ist, seine Frau verlässt ihn, er entdeckt längst vergessene Spiele und damit auch Gefühle aus seiner Kindheit wieder. Das ganze eskaliert zum Ende hin immer mehr, um sich dann in einem unerwarteten Happy End aufzulösen.

Keine 08/15 Komödie, sondern ein Film mit Seele, der sich geduldigen Zuschauern in seiner ganzen Schönheit und Tiefe offenbart.

Entscheidung zum Ich. (21. Januar 2007)

Kresten hat es geschafft. Er hat Karriere gemacht durch eigene Tüchtigkeit und er hat die Tochter des Chefs zur Frau bekommen. Doch da klingelt das Telefon und die Vergangenheit ist am Apparat. Sein Vater ist gestorben und man erwartet, das er heimkehrt und das notwendige regelt.

Der Bauernhof ist heruntergekommen. Die Felder sind verpachtet und das Vieh wurde verkauft, nur ein paar Hühner laufen noch herum. Zudem ist da noch Kresten's Bruder Rud, der seine Hilfe braucht. Kresten annonciert und stellt die Haushälterin Liva ein.

Liva ist auf der Flucht vor sich selbst. Sie ist eine Prostituierte und hat Probleme mit einem Anrufer, der sie telefonisch terrorisiert. Sie putzt und kocht und kommt klar mit dem gar nicht so ungleichen Brüderpaar. Die Situation verschärft sich erneut, als Liva's kleiner Bruder auf dem Hof auftaucht. Er ist von der Schule geflogen und in einem schwierigen Alter.

Die vier machen eine Entwicklung durch. Kresten's Frau besucht ihn nur kurz, um sich anschließend von ihm zu trennen. Liva bricht einmal aus und erkennt, das ihr ehemaliges Leben Vergangenheit ist. Übergriffe von Kresten's alten Freunden und Liva's ehemaligen Kolleginnen schweißen die beiden enger zusammen.

Der Film erzählt einen kurzen Lebensabschnitt grundverschiedener Menschen, die es erlernen Verantwortung zu übernehmen, in dem sie sich teils bewusst, teils unbewusst für ihren zukünftigen Weg entscheiden. Dialoge und Gespräche gibt es weniger, es sind Handlungen der Protagonisten, die den Zuschauer führen. Ein anspruchsvoller, herausragender Film am Rande der unzähligen Beziehungskistenfilme.

Dogma ohne Dogma (31. August 2005)

Zuallererst der Rundumschlag: grandiose Darsteller, erfrischende Fabel, subtiler dänischer Humor.
Dieser Film ist nichts für Dogma95-Dogmatiker: keine Wackelkamera, hin und wieder wurde mit Musik unterschnitten. Es ist auch kein Film für konservative Kunststudenten und ähnliche Alleswisser, die schonmal im Gestaltungsseminar was von Plotpoints gehört haben. Und wer mehr als 5 Hollywooddarsteller ohne zu zögern beim Namen nennen kann, der darf getrost die Finger von Mifune lassen.
Es ist eine kunstvoll mit seidenem Faden gesponnene haarsträubende Geschichte. So unwirklich wie die Realität. Dieser Film zeigt uns, daß es Wunder tagtäglich gibt, wenn man sie beachtet. Eine Erzählstruktur jenseits der Holzhammer-Technik deutscher Fernsehproduktionen und jenseits der auf Massenmanipulation zugeschnittenen, zum Verstehen nur Resthirn erfordernden Hollywood-Plots.
Extrem natürlich wirkende Darsteller sind in herrliche Bilder gesetzt.
Dieser Film ist ein Fest für alle, die sich in dieser nach perfekter Inszenierung strebenden Gesellschaft einen Hauch ihrer Natürlichkeit bewahrt haben.

Ich finde Mifune klasse! (23. Dezember 2004)

Ich verstehe nicht warum man so einen wunderbaren Film schlecht machen muss. Wenn er einem nicht gefällt brauch man ihn ja nicht nochmal anzuschauen.
Ich finde es schön mal einen Film zu sehen der nicht die typischen Hollyood Liebeleien und unlogische Action zeigt.
Und wenn ich ein Tipp geben darf, für die unter euch die dänisch sprechen oder verstehen können solltet ihr ihn unbedingt in dänisch anschauen denn da kommt der Film nochmal näher an einen ran.
Ich finde diesen Film einfach Klasse und kann ihn nur weiter empfehlen.

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