Die Bibel: Jesus

Verkaufsrang: 3703 (Video)
Actor: Jeremy Sisto
Actor: Jacqueline Bisset
Actor: Armin Mueller-Stahl
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Roger Young
EAN: 4006680021393
Format: PAL
Label: Kinowelt Home Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment GmbH
Verlag: Kinowelt Home Entertainment GmbH
Erscheinungsdatum: 4. Juli 2000
Spielzeit: 172
Studio: Kinowelt Home Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 14. Mai 2000
von: Jeremy Sisto (Hauptdarsteller), Jacqueline Bisset (Hauptdarsteller), Patrick Williams (Komponist)
Preis: EUR 6,00

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Kundenrezensionen zu 'Die Bibel: Jesus'

Prädikat: Sehenswert (27. November 2006)

Einer der wenigen Filme über ein theologisches Thema, die sich durch ihre lockere und unverkrampfte Herangehensweise an die Thematik "Jesus" auszeichnen. Dazu ein hoher ästhetischer Anspruch an die Bilder im Film. Gelungene Umsetzung und Vergegenwärtigung zentraler Themen der Evangelien (z.B. der Teufel als Frau im roten Kleid, als Mann im schwarzen Anzug oder Jesus im Schützengraben des 1. Weltkrieges). Die Erzählung lebt von der Sympathie des Hauptdarstellers und der Interaktion der durchweg gelungenen Leistung der anderen biblischen Figuren. Die zentrale Aussage des Films trifft den Kern der "frohen Botschaft", also der Bibel. Diesen Film kann ich nur jedem empfehlen, vor allem auch für Gruppenstunden und Schule.

Natürlich stimmt es, dass er es manchmal mit den Evangelien nicht soo genau nimmt aber hey - wer's genau wissen will soll die Bibel lesen, wer einen wirklich guten Film zu diesem Thema sehen will, soll diesen Film anschauen.

Von mir kriegt der Film 5 von 5 Punkten - klarer Fall!

Ist die Bibel modern? (18. September 2003)

Wenn man die Bibel einigermaßen kennt und die Dinge, die dort geschrieben stehen wirklich zu Herzen nimmt, hat man schon gewisse Erwartungen, wenn man sich einen Film der betitelt ist mit "Die Bibel: Jesus" ansieht.

Ich wurde enttäuscht. Allein diese Szene am Anfang wo Jesus diesen Traum aus der heutigen Zeit vor Augen hat. Er sieht Soldaten über's Schlachtfeld laufen die seinen Namen rufen und sterben. Steht so etwas in der Bibel?

Die Weise mit der man Jesus darzustellen versucht ist wirklich zu menschlich. Wurde Jesus wirklich von einer Frau geliebt die ihn am liebsten zum Mann gehabt hätte? Wurde Jesus wirklich mal zornig oder misslaunig bezüglich seiner Tischlerarbeit? Es steht geschrieben, dass an ihm kein Falsch war!

Die Szene wo Jesus versucht wird fand ich überhaupt nicht wahrheitsgemäß.
Die Darstellung der Versuchung als eine schöne Frau in einem roten Gewand passt nicht. Erst recht finde ich unpassend, dass dort der Teufel so personifiziert dargestellt wird und dann noch in einem neumodischen schwarzen Anzug. An diesem Punkt habe ich das Video wieder aus dem Rekorder genommen und verkauft.

Ich habe mich gefragt, was mit diesem Video bezweckt werden soll. Den Menschen zum Glauben zu bringen wohl kaum, eher als Unterhaltungsfilm.

Im Prinzip gut.. (21. Juni 2003)

Also dieser Jesusfilm ist alles in einem gesehen sehr interessant, es ist zumindest der lebendigste Jesusfilm, den ich bisher gesehen habe. Besonders interessant sind die historischen Bauten, die nach den neuesten historischen Kenntnissen detailgetreu nachgebildet wurden.

Man sollte aber bedenken, das dieser Film etwas von der Bibel abweicht. Jesus wird viel zu menschlisch gezeigt, so menschlich,das man sich fragt ob der Regisseur überhaupt wirklichen Respekt vor der biblischen Erzählung über Jesus hat.

Denn man sollte sich meiner Meinung nach der Tatsache bewusst sein,das Jesus eben ein ganz anderer Mensch war als wir, einer mit vollem Gottesbewusstsein. Daher war er bestimmt auch kein schüchterner Mensch,der erst durch seine Mutter in der kanaanischen Hochzeit zu seiner Mission ermutigt werden muss. Die Bibel lehrt das Gegenteil (siehe Hochzeit zu Kaana im Johannesevangelium)

Und den Schluss verstehe ich auch nicht so ganz: Wird dort etwa gezeigt, das Jesus per Reinkarnation wiedergeboren ist und heute in Italien lebt?, - es scheint zumindest so!

Aber alles in einem muss man sagen, das alle anderen Jesusfilme (es gibt ja insgesamt 250 Stück) ebenfalls mehrerer solche Wermutstropfen haben, sodass man sagen kann, das dieser Film zu den sehenswerteren Jesusfilmen gehört.

Ein wirklich gut sehbarer Jesus-Film (28. Februar 2003)

Der Titel des Filmes "Die Bibel: Jesus" ist etwas irreführend, denn es handelt sich hier nicht um eine direkte Verfilmung eines Evangeliums - oder eine Evangeliensynopse. Genau das macht den Film aber so erfrischend - was nicht heißt, daß ich die Evangelien langweilig finde, ganz im Gegenteil. Ich mag nur die meisten filmischen Umsetzungen nicht, da Gerade der Person Jesu hier immer die Tiefe fehlt.
Jesus wird hier bewußt als Mensch dargestellt, der auch durchaus Verzweiflung empfinden kann und mit seinem Vater im Himmel hadert - warum auch nicht, denn schließlich wurde auch eine Menge von ihm gefordert. Die Darstellung der Beziehung ist hier fast kindlich-naiv aber nie unglaubwürdig.
Herrlich ist Armin Müller-Stahl als Vater Josef. Ich liebe die Szene, wo Maria ihm von der Erscheinung des Engels berichtet und daß sie schwanger ist. Die ist echt "cool".
Schwachpunkt im Film ist die Figur der Maria. Hier hat man krampfhaft versucht, niemandem auf die Füße zu treten. Nach der Kreuzesabnahme wird Maria ihr toter Sohn in den Arm gelegt und sie sitzt da in Gestalt einer Pieta - diese Szene hätte weggelassen werden sollen.
Sehr gut gelungen finde ich den Schluß, die Himmelfahrt - wenn man sie so nennen will. Jesus dreht sich um mit dem Versprechten "ich bleibe bei euch bis an das Ende der Welt" und verschwindet im Licht. Szenenwechsel. Ein Mann - der gleiche Schauspieler, der Jesus gespielt hat - rennt über die Straße. Kinder kommen auf ihn zu und er geht mit ihnen spielen. Eine schönere Umsetzung dieser Zusage Jesu habe ich in einem Film noch nie gesehen.

Ohne Worte!!! (31. Januar 2003)

Ich finde den Film einfach fantastisch. Es ist keine Vorspielung einer heilen Welt - Jesus wird sehr menschlich dargestellt, was durchaus von Vorteil ist. Man kann sich besser in ihn hineinversetzen. Durch seine menschliche Seite empfindet man, wieviel Stärke er hatte, trotz allem seinen Weg zu gehen. Ich habe durch den Film erfahren, was Glaube wirklich heisst! Und die Herstellung des Bezuges zur heutigen Welt ist auch wunderbar gelungen - einfach einmalig, dieser Film. Ich möchte ihn nicht mehr missen!

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