Verkaufsrang: 5129 (DVD)
Actor: Forest Whitaker
Actor: John Tormey
Actor: Cliff Gorman
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Jim Jarmusch
EAN: 4006680017907
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Verlag: Kinowelt Home Entertainment/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2000
Spielzeit: 111
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
TheatricalReleaseDate: 1999
von: Forest Whitaker (Hauptdarsteller), John Tormey (Hauptdarsteller), RZA (Komponist)
Preis: EUR 5,98
Product Description
Ghost Dog lebt über der Welt, unter Vögeln, in einer Hütte, die er auf dem Dach eines verlassenen Gebäudes errichtet hat. Ghost Dog ist ein professioneller Killer, der im Dunkel der Nacht verschwindet und sich unbemerkt durch die Stadt bewegen kann. Sein Leitfaden ist ein alter Verhaltenscodex der Samurai. Als Ghost Dogs Grundsätze von der verstörten Mafiasippe, die ihn gelegentlich beschäftigt, sträflich missachtet werden, reagiert er strikt im Einklang mit dem Weg des Samurai.Aus der Amazon.de-Redaktion
Forest Whitaker gibt mit seiner Laser-Zielgerät-Pistole, schäbiger Straßenkleidung und seinem seltsam anmutigen Gang einen modernen Samurai ab: Ghost Dog ist ein ungewöhnlicher Film. Durch seine schrullige, besinnliche und manchmal absurde Art stellt er genau eine solche Vision dar, wie es von dem entschlossenen unabhängigen Jim Jarmusch (Stranger than Paradise, Dead Man) zu erwarten war.Whitaker spielt Ghost Dog, einen mysteriösen Auftragskiller in New York, der auf dem Dach eines Gebäudes wohnt und den Verhaltensmaßregeln folgt, die in Hagakure - Das Buch der Samurai (Passagen aus diesem Buch unterteilen den gesamten Film) beschrieben sind. Als die örtlichen Gangster ihn durch einen komplizierten mafiaähnlichen Ehrenkodex zum Tode verurteilen, sendet Ghost Dog seinen Feinden eine kryptische Nachricht. Während der Gangster Henry Silva den Vers liest, drückt er seinen Respekt durch folgende Bemerkung aus: "Das ist Poesie. Die Poesie des Krieges".
Damit könnte er sich auf die ätherische Schönheit von Jarmuschs Vision beziehen, die voll ist von wunderbaren Einstellungen (eine Fahrt durch die Stadt während der Nacht scheint völlig zeitlos zu sein) und ungewöhnlichem Humor. Obwohl der Film während einer Reihe von Ermordungen an Fluss verliert (Jarmusch ist kein Action-Regisseur), gelingt bei dem ruhigen epischen Showdown, der zu gleichen Teilen aus Samurai-Abenteuer, Spaghetti-Western und existenziellem Krimi besteht, die Rückkehr zu einem charakterbezogenen Drama. Der Film ist sicher für ein großes Publikum zu unkonventionell und andersartig, aber Kultfilm-Liebhaber und Jarmusch-Fans werden seine eigenwillige Darstellung zu schätzen wissen. Er zeigt den Kampf zwischen einem seltsamen Verständnis von Ehre und Traditionen der Alten Welt und erweist seinen Helden auf schräge Art und Weise aufrichtigen Respekt. --Sean Axmaker
Kundenrezensionen zu 'Ghost Dog - Der Weg des Samurai'
Ghost Dog (4. Juni 2008)
Hab den Film vor Jahren mal im Fernsehn geschaut, und seit demhab ich ghost dog nie vergessen. Jetzt habe ich mir die DVD gekauft
und kann nur sagen: TOP FILM! der hat die 5 von 5 sternen verdient,
ein überragender Forrest Whitker, und ein (trotz der tatsache das er ein
Auftrags-Killer ist) nicht wirklich gewaltätiger film. Der Film ist echt
ein Meisterstück und absolout empfehlenswert.
Ein wunderbarer Film! (19. April 2008)
Eigentlich wollte ich eine richtig ausführliche Kritik zu diesem herausragenden Film schreiben. Da dies schon über vierzig andere Rezensenten getan haben verzichte ich darauf. In den meisten Punkten würde ich nur den Inhalt der anderen Rezensionen wiederholen.Daher nur ein persönliches Statement. Es ist einer der zehn besten Filme die ich kenne ( ich mag z.B. die 7Samurai, Blade Runner, Pulp Fiction etc.). Der Film hat Spannung, Atmosphäre, Humor, Originalität, Mitgefühl und Geist. Der Hauptdarsteller ist hervorragend, ebenso die Musik (bin kein Fan von RZA und Wutang Clan). Mit kleinem Budget und einfachen Mitteln läßt sich ein zehnmal besserer Film drehen als der technisch aufgeblasene Schrott von Bruckheimer und Co. mit dem Hollywood die Kinos überschwemmt.
Poesie des Underdogs (5. Februar 2008)
Ghost Dog (Forest Whitaker) ist so schwer fassbar wie ein Geist, er ist ein Einzelgänger, der auf dem Dach eines Wohnblocks lebt - gemeinsam mit einem Schwarm Tauben. Sein Job: Auftragskiller. Sein Selbstbild: Samurai. Einmal im Jahr, am Tag des Herbstbeginns, erhält er von seinem 'Herrn', einem unbeholfenen Mafioso namens Louie, Geld. Sonst wird nur mittels Brieftaube in Kontakt getreten. Als ein Auftrag nicht nach dem Wunsch der ehrenwerten Familie verläuft, will der oberste Mafia-Capo Ghost Dog tot sehen. Der 'Weg des Samurai' beginnt..."Ghost Dog" hat viele groteske Elemente, die typisch für Regisseur Jim Jarmusch sind, angefangen von den Gesprächen der Mafiosi, über ihr Aussehen bis zu den Zeichentrickfilmsequenzen. Ungewohnt ist der Ansatz, dass ein Afroamerikaner sich geistig in die Welt der alten japanischen Kriegerkaste versetzt. Ungewohnt, aber erzählerisch gekonnt umgesetzt. Eine große Rolle spielt dabei das "Hagakure", eine Art spirituelles Handbuch für Krieger, verfasst im frühen 18. Jahrhundert. "The way of the Samurai is found in death", lautet das Credo.
Ghost Dog ist aber alles andere als ein mordlüsterner Psychopath oder schießwütiger Killer, er übt das Geschäft mit dem Tod philosophisch, fast poetisch aus. Sein Charakter bleibt im Grunde unschuldig. Das zeigt sich besonders in der feinfühligen Freundschaft zum kleinen Mädchen Pearline. Und das zeigt sich noch deutlicher bei Ghost Dog und seiner Beziehung zu Tieren. In einer Einstellung nimmt der 'Samurai' einen Specht ins Visier, aber nicht, um diesen abzuknallen, sondern, um ihn durch das Zielfernrohr besser bewundern zu können. Sehenswert! Das gilt auch für die Szene mit den degenerierten Bärenjägern oder für die flüchtigen Begegnungen mit dem Totemtier, einem Streunerhund, der unverhofft aus dem Nichts auftaucht. Ghost Dog und der Pitbull: zwei Underdogs unter sich.
Der Film kommt über weite Strecken ohne Konversation aus - klanglich durch Rap unterlegt und auf die Kraft der Bilder fokussiert. Kommt es aber zu Dialogen (Ghost Dog und der haitianische Eisverkäufer, zwei Mafiosi und ein Cayuga Native etc.), dann sind sie im typischen Jarmusch-Stil gehalten: schräg und witzig. Fazit: Ein Film, der aus der Masse heraussticht!
Die Poesie des Underdogs (1. Februar 2008)
Ghost Dog (Forest Whitaker) ist so schwer fassbar wie ein Geist, ein Einzelgänger, der auf dem Dach eines Wohnblocks lebt - gemeinsam mit einem Schwarm Tauben. Sein Job: Auftragskiller. Sein Selbstbild: Samurai. Einmal im Jahr, am Tag des Herbstbeginns, erhält er von seinem 'Herrn', einem unbeholfenen Mafioso namens Louie, Geld. Sonst wird nur mittels Brieftaube in Kontakt getreten. Einmal verläuft ein Auftrag nicht nach dem Wunsch der ehrenwerten Familie, und der Mafia-Capo will Ghost Dog tot sehen. Zur blutigen Einstimmung metzeln die Mobster Ghost Dogs Tauben nieder. Der Weg des Samurai beginnt..."Ghost Dog" hat viele groteske Elemente, die typisch für Regisseur Jim Jarmusch sind, angefangen von den Dialogen der Mafiosi, über ihr Aussehen bis zu den Zeichentrickfilmsequenzen. Ungewohnt ist der Ansatz, dass ein Afroamerikaner sich geistig in die Welt der alten japanischen Kriegerkaste versetzt. Ungewohnt, aber erzählerisch gekonnt umgesetzt. Eine große Rolle spielt dabei das "Hagakure", eine Art spirituelles Handbuch für Krieger, verfasst im frühen 18. Jahrhundert. "The way of the Samurai is found in death", lautet das Credo.
Ghost Dog ist aber alles andere als ein mordlüsterner Psychopath oder schießwütiger Killer, er übt das Geschäft mit dem Tod philosophisch, fast poetisch aus. Sein Charakter bleibt im Grunde unschuldig. Das zeigt sich besonders in der feinfühligen Freundschaft zum kleinen Mädchen Pearline. Und das zeigt sich noch deutlicher bei Ghost Dogs Beziehung zu Tieren. In einer Einstellung nimmt er einen Specht ins Visier, aber nicht, um diesen abzuknallen, sondern, um ihn durch das Zielfernrohr besser bewundern zu können. Sehenswert! Das gilt auch für die Szene mit den Bärenjägern oder für die flüchtigen Begegnungen mit dem Pitbull, der wie aus dem Nichts einfach da sitzt. Ghost Dog und sein Totemtier, die Symbolkraft der Underdogs!
Witzig: Ghost Dogs Konversationen mit dem haitianischen Eisverkäufer, in der beide zwei verschiedene Sprachen sprechen, sich aber dennoch verstehen. Ein ganz besonderer Film!!!
forever forest (31. Oktober 2007)
hat er es drauf oder hat er es drauf man der film hat soviel stil ohne groß wirbel machen zu müssen einfach genial jarmusch !!alles stimmt die klein aber feinen gags die action die nicht zu kurz kommt aber das ist alles nebensächlich !!
es ist nicht nur ein film es ist eine lebensweise nämlich die des samurai auf moderner ebene eine kust für sich denn die lebensweise des samurai ist allemal eine kunst die perfekt von whitekar umgesetzt wird wie sooft !! hab noch nie einen schwarzen mann so gut als samurai in sich gekehrt spielen sehen in keinem film und ihr was ist mit euch habt ihr sowas schon mal erlebt ????????
da waren so geniale szenen die hab ich noch nie in meiner gesamten filmkarriere(leider als passiv betrachter und nicht als aktiv teilnehmer) gesehn : der schluß z.b die Badszene ein schmaus für das auge und unseren sinnen !
stimulierend am liebsten würd ich auch sofort den weg des
samurai einschlagen und mir im nächsten waffengeschäft ein samurai schwert besorgen(hanzo-schwert ho ho)!!


