Aus der Amazon.de-Redaktion
Drei Jahre nach seinem Solodebüt The Carnival meldet sich der Frontmann der HipHop-Formation The Fugees mit seinem zweiten Longplayer zurück. Erneut begeistert Wyclef in den 17 Tracks mit einer ebenso breitgefächerten wie kurzweilig arrangierten Mixtur aus Reggae-, Funk-, Jazz-, Funk-, Pop- und Folk-Elementen. Die Bandbreite reicht von wunderbaren Soul-Balladen wie "911", eingespielt mit tatkräftiger Unterstützung von Mary J. Blige, über extravagante Nummern wie "Where Fugees At?", in der sich Wyclef lautstark um die Hilfe von Pras und Lauryn Hill bemüht, bis hin zu dem zusammen mit Earth, Wind & Fire aufgenommenen "Runaway". Zu den weiteren Höhepunkten gehört neben dem Track "Kenny Rogers - Pharoahe Monch Dub Platte", einer aufsehenerregenden Komposition, bei der der legendäre Künstler über den Beat des letztjährigen HipHop-Hits "Simon Says" singt, sowie das mit Youssou N'Dour in Szene gesetzte "Diallo". Diese todtraurige, mit einer wehmütigen Melodie unterlegte Hymne über die Ermordung von Amadou Diallo durch die New Yorker Polizei zählt zu den eindringlichsten Stücken auf dem Album. Und mit der mehr als gelungenen Coverversion des Pink Floyd-Songs "Wish You Were Here" zeigt Wyclef erneut, dass er selbst vor der Neuinterpretation von Klassikern nicht zurückschreckt. --Norbert SchieglKundenrezensionen zu 'The Ecleftic - 2 Sides II a Book'
YEAH (11. August 2005)
Das ist mal ne abwechslungsreiche scheibe !! da ist alles drauf; langsame stücke, witziges wie wie "doesn't matter" oder "kenny rogers..." und viele bässe.Eines der besten Hip Hop Alben des Jahres (14. Juli 2003)
Schon mit seinem ersten Album „The Carnival", auf dem er eine große musikalische Bandbreite unter den Nenner Hip Hop brachte, zeigte er, welchen Part er bei den Fugees spielte. Zwischenzeitlich auch als Hitproduzent erfolgreich (Santana/Whitney Houston), legt er nun sein zweites Album (natürlich auch meist selbstproduziert) vor, das weit mehr als nur ein Nachfolgewerk ist.Die drängendste Frage in der Musikwelt, mit der Wyclef immer wieder konfrontiert wurde, beantwortet er auf seine Weise. Gleich beim Einstieg „Where Fugee At" disst er methaphernreich die Rest-Fugees und sagt auch der Restwelt, was von ihm zu halten ist - wird wohl nichts mit Re-Union. Ist aber auch gar nicht nötig.
Das erste Highlight des Albums ist die Kooperation von Pharao Monch mit Kenny Rogers, die Rogers alten Heuler „The Gambler" in einem wahnsinnigen neuen Gewand erscheinen lässt - Country meets Hip Hop. Ebenfalls eine interessante Neubearbeitung ist die Single-Auskopplung „It Doesn`t Matter", wo Hip Hop mit Ska (Bad Manners „This Is Ska") verschmolzen wird. Aufhorchen lässt der letzte Track, bei dem er (er wird doch nicht - doch!) Pink Floyds „Wish You Were Here" ein gelungenes und sensibles Groove- Gewand verpasst. Die anderen Nummern eröffnen sich dem Hörer nicht mit diesen A-ha Effekten des Bekannten, doch egal, ob Wyclef Reggae, Balladen oder „nur" Hip Hop macht, alles passt organisch zusammen und ist wie aus einem Guss. Perfekt produziert, hat er den Spagat zwischen Charts/Pop und Hip Hop mit Bravour geschafft. Eines der besten Hip Hop Alben des Jahres.






