Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Wall Of Sound-Label aus London hat es geschafft, sich eine Identität zu erarbeiten, die ihm in Plattenläden ein eigenes Labelfach einbrachte. Darin stehen so wunderbare Sachen wie die Serie Give'em Enough... Dope, die Propellerheads, Mekon oder die Wiseguys, eben das ganze angesagte Zeug zwischen Big Beats und House. Oder abgedrehte Sounds für Leute, die nicht gerne im Gleichschritt tanzen.Dafür sind diesmal die Dirty Beatniks zuständig. Schon der Opener "Disco Dancing Machine" wirbelt einen mit gnadenlosen Housebeats und grandios untergeschobenen Klangbildern über die Tanzfläche. Zum Luftholen bleibt keine Zeit, denn schon folgt mit "Curled Up In A Bassbin" noch so ein Up-Tempo-Track, mit dem Neil Higgins & Mau anscheinend die Chemical Brothers von den MK II blasen wollen. Erst die versponnene Nummer "Kris Kristofferson" mit ihren Hypno-Beats lässt einem Zeit, sich der spacigen "Suicide Mission" anzuschließen. Dann treten die beiden Dirty Beatniks wieder aufs Gaspedal bis die Party nach elf, sehr intelligent zusammengestellten Songs vorbei ist. --Sven Niechziol

