Kundenrezensionen zu 'Rendezvous'
Depressiv (19. April 2007)
Rendez-Vous entstand unter dem Eindruck der Challenger-Katastrophe 1986. Ron McNair, ein Freund von JMJ, sollte eine Saxophonmelodie im Weltall spielen, die dann im letzten Stück zusammen mit dem Synthesizer vermischt werden sollte.Die Challenger explodierte und mit ihr McNair, sein Saxophon und der Plan für diese Musik.
Entstanden ist ein sehr emotionales Album, wahrscheinlich das emotionalste überhaupt von Jarre. Immer wieder zeugen die Songs von seiner Trauer (so wird in Rendez-Vous 3 mit dem "Lacrimosa" von Mozarts Requiem gearbeitet).
Es ist ein durchweg hörenswertes Album, aber es ist insgesamt sehr düster und depressiv geraten. Insgesamt aber ein Tipp für Freunde guter Synthesizermusik.
Tiefpunkt (18. April 2005)
Dieses Album stellt nach Oxygene und Magnetic Fields einen Tiefpunkt dar. Musikalisch völlig flach, dazu noch einfallslos instrumentiert. Auch nach vielen Jahren wird diese Platte nicht besser.Sternenhimmel.... (31. Juli 2000)
Das Album kam kurz nach dem Unglück des Space Shuttles 'Challenger' heraus, und das letzte Stück des Albums (Ron's piece) ist einem der Astronauten gewidmet, der eigentlich den Saxophonpart dafür im Weltall aufnehmen wollte.Aber auch sonst ist das Album ausserordentlich interessant und mit dem Wort 'spacig' schon präzise umschrieben. Als eine ideale Musikuntermalung beim Planetariumsbesuch oder beim lesen von SF-Literatur, sind die Stücke auf diesem Album wieder einmal gute Kost für jeden Fan von Jarre oder auch nur Synthie-Musik im allgemeinen.
Mitunter wird man sogar zurück in seine Kindheit versetzt, denn wer hat nicht als kleines Kind mal davon geträumt, in die Weiten des Alls zu reisen? Diese Platte lässt einem vor seinem inneren Auge wieder die fremden Planeten, fernen Sonnen und glitzernden Galaxien entstehen, die man sich als Kind schon in der Fantasie hat entstehen lassen.





