Aus der Amazon.de-Redaktion
Was Jean Michel Jarre in den vergangenen zwanzig Jahren abgeliefert hat, kann man -- von wenigen Ausnahmen abgesehen -- vergessen. Seit den Achtzigern enttäuscht der Franzose mit überfabrizierten Sounds, inhaltsleeren Effekthaschereien und einem pathetisch-kitschigen Gewaber der Marke Pomp, Protz & Prunk. Mitte der siebziger Jahre war das noch ganz anders. Da zählte der Sohn von Filmkomponist Maurice Jarre zu Europas führenden Elektronikern und veröffentlichte wegweisende Frühwerke, denen man bis zum heutigen Tage mit großem Vergnügen lauschen kann. Vor allem sein op. 3, Oxygène, hat nichts von seinem Reiz eingebüßt -- weshalb es auch immer noch Musiker der stromologischen Abteilung beeinflußt. Man denke nur einmal an jüngere Produktionen von Enya, Robert Miles, Harold Faltermeyer oder auch The Orb.Auf Oxygène erschuf der Absolvent des Pariser Konservatoriums eine bahnbrechende Verbindung von klassizistischen Strukturen und poppigen Melodien, großorchestralen Partituren und vollelektronischen Klängen. In seinem Synthesizer-Schaltwerk erfand er 1976 einen plakativen Space-Sound, der damals auf Anhieb den Weg zu acht Millionen begeisterten Käufern fand. Nicht zuletzt wegen "Part IV", Jarres Kennmelodie, die bis heute gern als Unterlegmusik von Tierdokumentationen, Landschaftsaufnahmen oder Reiseberichten im Fernsehen eingesetzt wird, ist die sechsteilige Suite ein Muß für jeden Plattensammler. Sollte in keiner gutsortierten Kollektion fehlen! --Harald Kepler
Kundenrezensionen zu 'Oxygene'
Die Zahlen sprechen für sich! (19. Oktober 2008)
Ich selbst höre und kenne die Musik von JMJ seit 22 Jahren. Damals in einem alter von 6 Jahren hörte ich diese Musik gerne und bis heute ebenso. Von vielen gleichaltrigen wurde und werde ich auch heute noch belächelt. Dabei ist seine Musik unverwechselbar, unkopierbar einfach einzigartig. Wer dieses Album von vorne bis hinten anhört, wird sich meiner Meinung anschließen.Durch die beruhigende Wirkung der Klänge verwende ich diese Musik für meinen Sohn, 2 1/2, wenn er abends im Bett liegt und nicht so recht einschlafen möchte.
All den Kritikern kann ich nur sagen; Die Zahlen die sprechen für sich! Bei seinem ersten Konzert in Paris 1979 stellte er bereits einen Busucherrekord auf. Mit ca. 1 Mio. Besuchern fand dies einen Eintrag in das Guines Buch der Rekorde. Insgesamt sahen seine Konzerte auf der ganzen Welt ca. 12 Mio Menschen. Diese Zahl steht auch für die Verkaufszahlen für dieses Album. Das Konzert in Moskau im Jahre 1997 war sein bisher Besucherstärkstes mit 3,5 Mio. Menschen.
Was soll ich noch sagen, die Zahlen sagen alles. Kauft euch dieses Album und ihr werdet die Gänsehaut nicht mehr los.
Natürlich sein Meisterwerk (6. Juni 2008)
Jean-Michel Jarre ist Oxygene. Mittlerweile gibt es ja zig normalisierte Nach-Versionen, manche mit simplen Percussions. Klar könnte man selbst dieses Meisterwerk noch verbessern, aber anders. Wenn dann sollte man schon das neueste aus Neurofunk und Darkstep als Beat verwenden und die Leads bi-tonalisieren (oxygene VI ist im ende Bitonal).Es ist ein Meisterwerk besser selbst als der Nachfolger Equinoxe (der auch starke momente hat und fast gleichwertig ist) Das und noch ein bisserl "Ethnicolor intro" Zoolook ist JMJ. Was er heute macht ist völlig uninteressant. Und, da kommt nichts mehr nach, das ist definitiv.
JMJ ist vorbei, aber er hat Oxygene und Equinoxe und in teilen Zoolook. Das nimmt ihm keiner.
Der Klassiker der elektronischen U-Musik! (6. März 2008)
Der französische Musiker Jean Michel Jarre wird im Jahr 2008 sechzig Jahre alt. Oxygene, sein bekanntestes Album, hat er vor rund dreißig Jahren veröffentlicht, zwischenzeitlich mehr als 12 Mio. mal verkauft und Ende 2007 als Jubiläumsedition noch einmal aufgelegt. Oxygene war die dritte Platte Jarres und gilt noch heute als Wegbereiter auf Synthesizer gründender elektronischer Musik. 1976 waren es neue Klänge, massenkompatible, auf- und abschwellende, jeweils leicht modifizierte Melodienfolgen, mit maschinellem Rhythmus unterlegt. Vorher gab es in dieser Art - allerdings mit natürlichen Instrumenten aufgenommen - "Tubular Bells" von Mike Oldfield und - stringenter in der Konsequenz - "Autobahn" von Kraftwerk. In ihrer vollendeten und völligen Künstlichkeit sicherlich Gegenstück und auch Ausgangspunkt zum bzw. für den Punk, hört sich die Platte heute möglicherweise etwas antiquiert an. Aber sie ist ein Klassiker der elektronischen U-Musik, ein Zeuge ihrer Zeit und trotz allem hypnotisierend und auch ein Stück weit faszinierend geblieben.Der Klassiker der elektronischen U-Musik! (6. März 2008)
Der französische Musiker Jean Michel Jarre wird im Jahr 2008 sechzig Jahre alt. Oxygene, sein bekanntestes Album, hat er vor rund dreißig Jahren veröffentlicht, zwischenzeitlich mehr als 12 Mio. mal verkauft und Ende 2007 als Jubiläumsedition noch einmal aufgelegt. Oxygene war die dritte Platte Jarres und gilt noch heute als Wegbereiter auf Synthesizer gründender elektronischer Musik. 1976 waren es neue Klänge, massenkompatible, auf- und abschwellende, jeweils leicht modifizierte Melodienfolgen, mit maschinellem Rhythmus unterlegt. Vorher gab es in dieser Art - allerdings mit natürlichen Instrumenten aufgenommen - "Tubular Bells" von Mike Oldfield und - stringenter in der Konsequenz - "Autobahn" von Kraftwerk. In ihrer vollendeten und völligen Künstlichkeit sicherlich Gegenstück und auch Ausgangspunkt zum bzw. für den Punk, hört sich die Platte heute möglicherweise etwas antiquiert an. Aber sie ist ein Klassiker der elektronischen U-Musik, ein Zeuge ihrer Zeit und trotz allem hypnotisierend und auch ein Stück weit faszinierend geblieben.Zeitlos gutes Meisterwerk! (2. Februar 2008)
Oxygene IV lief damals,als die Platte aktuell war,in einigen Radiosendern.Das Stück nahm mich so gefangen das ich mir zum(8.)Geburtstag die Schallplatte gewünscht habe...Jetzt bin ich fast 40 Jahre alt und höre dieses Klangwunder immer noch so gerne wie damals(jetzt natürlich allerdings in CD-Format!)Dieses Meisterwerk hat schon etwas magisches das es nach all den Jahren anhören nichts von seiner Faszination und Intensität eingebüsst hat.Oxygene hat den Zahn der Zeit schadlos überstanden und wird auch noch weitere Generationen in den Bann ziehen und begeistern!Ich persönlich finde es die beste Veröffentlichung von J.M.Jarre.Empfehlen kann ich aber unbedingt auch noch "Equinoxe","Magnetique Fields",und "Oxygene VII-XII"!!!Von den anderen Werken distanziere ich mich,obwohl ich einige Stücke von "Rendezvouz"und "Zoolook" noch recht gut finde...
Wer noch nichts von J.M.J gehört hat und mal in andere Sphären entschwinden möchte,dem sei "Oxygene"ans Herz gelegt.Wer auch nur ansatzweise etwas mit elektronischer Musik anfangen kann wird einfach nur begeistert sein von den traumhaft schönen Kompositionen und Klangspielereien.Es gibt einfach nichts vergleichbar schönes!




