Die Legende vom Ozeanpianisten

Verkaufsrang: 1539 (Video)
Actor: Tim Roth
Actor: Pruitt Taylor Vince
Actor: Melanie Thierry
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Autor: Alessandro Baricco
Binding: Videokassette
Director: Giuseppe Tornatore
EAN: 4010324505453
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Concorde Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Concorde Video
Verlag: Concorde Video
Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2000
Spielzeit: 120
Studio: Concorde Video
TheatricalReleaseDate: 1998
von: Tim Roth (Hauptdarsteller), Pruitt Taylor Vince (Hauptdarsteller), Ennio Morricone (Komponist)
Preis: EUR 10,99

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Es gibt Geschichten, die ihren ganzen Reichtum und ihre einzigartige Schönheit erst wirklich entfalten, wenn man sich ihnen mit den Mitteln des Filmes nähert. Eine davon erzählt Alessandro Bariccos Roman Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten. In den ersten Tagen des 20. Jahrhunderts wird an Bord des Luxusdampfers "Virginian" ein Junge geboren und von seiner Mutter auf dem Flügel im Ballsaal des Schiffes ausgesetzt. Der Heizer, der ihn dort findet, nimmt sich seiner an und nennt ihn Neunzehnhundert. Damit wird die "Virginian", die immerzu zwischen Europa und Amerika hin- und herkreuzt, zur Heimat für den Jungen, der schon sehr früh sein einzigartiges Talent für das Klavier entdeckt. Neunzehnhundert spielt Piano wie niemand sonst und könnte ohne weiteres die Welt erobern. Nur müsste er dafür das Schiff verlassen und an Land gehen.

Die Magie eines Films liegt immer im Zusammenspiel von Geschichte und Musik, Bildern und Schauspielkunst; und das beherrscht der mit Cinema Paradiso berühmt gewordene italienische Regisseur Giuseppe Tornatore wie kaum ein anderer. Die Legende vom Ozeanpianisten ist ein wahres Fest für die Sinne. Tornatore hat Bariccos Roman zu einem Gesamtkunstwerk gemacht, dessen treibende Kraft die mal schwebenden, dann wieder tobenden Kompositionen Ennio Morricones sind. Sie geben den Rhythmus vor, in dem die wunderbar eleganten Bilder wie in einem Tanz dahingleiten; und sie bestimmen auch das Spiel von Tim Roth, der als Neunzehnhundert immer genau den richtigen Ton trifft. Der Ozeanpianist ist eine faszinierende Kunstfigur, die eins ist mit unserem Jahrhundert. Aber Neunzehnhundert bliebe ein Konstrukt, eine Metapher für die Heimatlosigkeit und Einsamkeit der Moderne, würde Tim Roth ihm nicht mit seinem einzigartigen Schwanken zwischen Genie und Clownerie, übertriebenem Selbstbewusstsein und vollkommenem Verlorensein Leben einhauchen. Sein Spiel ist das Herz dieses poetisch-tragischen Märchens des 20. Jahrhunderts, das so, in seiner ganzen Fülle, nur ein Film erzählen kann. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen zu 'Die Legende vom Ozeanpianisten'

Seefahrer Latein (13. November 2008)

Ich fahre selbst seit einigen Jahren zur See und kann daher sehr gut nachvollziehen was in 1900 vorgeht.
Die Welt an Land ist so viel komplizierter als auf See. Wir müssen auf keine Ämter, nicht waschen, putzen, tanken, kochen und niemand belästigt einen mit Verkaufsanrufen.
The Legend of 1900 habe ich vor einigen Jahren auf See zum ersten Mal gesehen und war gleich begeistert! Zur Zeit arbeite ich für eine englische Reederei und habe genau für diese Klientel den Film bestellt.
Unsere Passagiere werden den Film lieben wenn wir erst einmal das Recht ihn im Bord Kino auszustrahlen.

Feingeistiges Erzählkino mit toller Filmmusik (26. September 2008)

"Die Legende vom Ozeanpianisten" ist ein echter Geheimtipp und ein Film der für Augen und vor allem für die Ohren etwas bietet. Ruhig und stilvoll erzählt Regisseur Guiseppe Tornatore die Geschichte von Neunzehnhundert (Tim Roth). Einem kleinen Einwandererjungen, der zur Jahrhundertwende auf einem der vielen Ozeandampfer, die zwischen Europa und Amerika pendelten, vergessen wurde und fortan auf dem Schiff lebt und aufwächst. Eines Tages beginnt der kleine Junge auf dem Klavier im Speisesaal des Schiffes zu spielen und entpuppt sich dabei als Wunderpianist. Sein Ruhm reicht bald so weit, dass sich Neunzehnhundert ein Pianoduell mit der Jazzlegende Jelly Roll Morton liefern soll (ein Höhepunkt in diesem Film). Aber bei all dem Ruhm und Ehre - sein Schiff will Neunzehnhundert nicht verlassen...

Ein ruhiger Kamerastil, eine gelungene Erzählweise und die einfach phänomenale Filmmusik von Ennio Morricone sorgen für ein feingeistiges Gefühlskino. Das in der gesamten Umsetzung absolut sehenswert ist - 5 Sterne.

Ruhiger Film mit schneller Musik (13. Februar 2008)

Ich habe diesen Film nicht so hoch eingeschätzt wie er am Ende doch war.
Unspektakulär angefangen, wird man langsam durch die gefühlvolle Erzählung in den Film eingeführt.Die Stimmung ist ruhig auch wenn das Tempo der Musik manchmal den Film bestimmt. Wendungen gibt es welche einfach toll umgesetzt sind und auch die Schauspieler haben gut gefallen. Die Gefühle werden gut transportiert. Es macht Spass den Film bis zum Ende zu sehen, auch wenn das Ende ... da die Hauptdarsteller ... . Der Pianist ist wieder Erwarten ... und sein Freund erzählt seine Geschicht wirklich gut im Instrumenten Geschäft.

Habe mal was weggelassen um nicht zu Spoilern. Vieleicht hat die Rezension ja ein bischen geholfen, wenn nicht trotzdem gucken.

Das Original (2. Dezember 2007)

Ich möchte nicht über den Film als Inhalt sprechen, ich möchte nur alle darauf aufmerksam machen, dass der Film , mit dieser vorliegenden DVD massiv beschnitten wurde. Das Original hat eine Laufzeit von 160 Minuten, was wir hier vorfinden sind noch 120. Immer wieder finde ich es unglaublich, was im DVD-Dschungel dem Kinoliebhaber aufgetischt wird! Da der Film nun für die meisten ein Meisterwerk ist, für mich auch, finde ich es nur noch unfassbarer, dass man 40 Minuten sich anmasst, wegzuschneiden. Ich warte schon seit Jahren, auf die vernünftige Ausgabe.

Kunstvoll, aber langweilig (6. Oktober 2007)

Eigentlich müsste ich jedem Tornatore-Film pflichtschuldig 5 Sterne verpassen, weil Tornatore derjenige ist, der mir den größten Filmgenuss seit ich denken kann beschert hat: mit "Cinema Paradiso" (klar, womit sonst ?)
Aber "Die Legende vom Ozeanpianisten" ist meiner Meinung nach Lichtjahre entfernt von jenem besagten Grenzensprenger. Er ist zwar auch ästhetisch, aber so Leid es mir tut: ich hab mich damit ganz schön gelangweilt.
Sicher werden mir dafür viele Italo-Fans den Hals umdrehen wollen, aber so hab ich es einfach erlebt, und ich schreibe immer, was ich denke.

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