Love's Labour's Lost [UK IMPORT]

Verkaufsrang: 41427 (DVD)
Actor: Kenneth Branagh
Actor: Nathan Lane
Actor: Alicia Silverstone
Actor: Adrian Lester
Actor: Matthew Lillard
AspectRatio: 1.85:1
Binding: DVD
Director: Kenneth Branagh
EAN: 5060002830451
Format: PAL
Format: Widescreen
Format: Import
Label: Pathe Distribution
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Pathe Distribution
Anzahl Medien: 1
NumberOfItems: 1
Verlag: Pathe Distribution
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 11. September 2000
Spielzeit: 90
Studio: Pathe Distribution
TheatricalReleaseDate: 1999
von: Kenneth Branagh (Hauptdarsteller), Nathan Lane (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 12,35

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Vielleicht ist Shakespeare tatsächlich der modernste Drehbuchautor, den das Kino zur Zeit hat. Seine Tragödien und Komödien, seine Historien und Romanzen liefern heutigen Filmemachern zumindest einen beinahe unerschöpflichen Fundus an Geschichten und Figuren, Ideen und Situationen. Und niemand hat sich in den letzten Jahren so geschickt aus ihm bedient wie Kenneth Branagh. Ob er nun Henry V. oder Viel Lärm um Nichts, Hamlet oder wie zuletzt die weitgehend unbekannte romantische Komödie Verlorene Liebesmüh' für das Kino adaptiert, immer gewinnt er den Texten eine ganz andere Perspektive ab und erweitert das filmische Universum Shakespeares jedes Mal um einen neuen, besonders hell strahlenden Stern.

1939, der junge König von Navarra (Alessandro Nivola) und seine drei treuesten Edelmänner (Kenneth Branagh, Adrian Lester und Matthew Lillard) haben zusammen einen Eid geleistet. Sie wollen ihr Leben in den nächsten Jahren ganz dem asketischen Studium der Wissenschaften widmen. Doch als die Prinzessin von Frankreich (Alicia Silverstone) mit drei ihrer Hofdamen in Navarra ankommt, werden die vier Studenten ihrem Eid schnell untreu. Nur durchkreuzt zunächst der Ausbruch des Krieges ihre romantischen Ambitionen.

Anders als bei Hamlet, den er nicht um einen Vers gekürzt hat, erlaubt sich Branagh bei Verlorene Liebesmüh' eine größere Freiheit im Umgang mit Shakespeares Dialogen. In seiner Version bleibt nur ein Bruchteil der Verse übrig. Dafür fließen nun Songs von Irving Berlin und Cole Porter, Jerome Kern und den Gershwins in den gestrafften, zeitlos gewordenen Text ein. Die elisabethanische Komödie verwandelt sich in ein klassisches Hollywood-Musical, dessen Leichtigkeit eigentlich jeden bezaubern muss. Der Schwung und der Esprit der Shakespeare'schen Dialoge, hier lebt er weiter in den Tanz- und Gesangsnummern, mit denen Branagh all den Großen des amerikanischen Musicals seinen Tribut zollt. Am Ende steht der Krieg, den die Liebenden Kraft ihrer Gefühle überstehen -- größer war der Triumph der Liebe im Film schon lange nicht mehr. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen zu 'Love's Labour's Lost [UK IMPORT]'

Vorlorene Liebesmüh aus diesem Stück ein mitreißendes Musical zu machen. Immerhin: Netter Versuch... (6. April 2007)

Wie schon von anderen Rezensenten bemerkt: die Idee an sich, ein Shakespeare Stück zum Musical zu machen, songs von Irving Berlin und Cole Porter und Tanzszenen einzubauen ist super, jedoch die Umsetzung... die fehlenden Originaltexte lassen auch den Spannungsbogen reißen und die Szenen wie willkürlich aneinandergereihte Tanzszenen wirken. Bei aller gewollten Leichtigkeit- hier ist zuviel verloren gegangen. Branagh selber, vom dem ich generell in bisherigen Werken begeistert war, nervt hier damit, sich ständig in den Vordergrund zu inszenieren während andere Darsteller lediglich in der Totalen oder Halbtotalen zu sehen sind. Das zieht so einiges ins Lächerliche. Begeistert bin ich lediglich vom vielschichtigen Talent Alessandro Nivolas, dessen Darstellung vorteilhaftere Kameraeinstellungen verdient hätte. Wer ein gut umgesetztes Shakespeare Musical sehen will sollte sich im Sommer lieber die Vorstellungen in den Herrenhäuser Gärten in Hannover gönnen. Hier ist die Umsetzung gelungen.

Idee gut, Umsetzung und Ausstattung enttäuschend (15. Januar 2007)

Ja, die Idee, Shakespeare in einen Musical-like-Film der 30er zu versetzen, ist interessant. Aber damit hört das Positive bei dieser DVD auch schon fast auf! Von Branagh ist man wirklich besseres gewohnt!

Inhaltlich stört:
- Warum nur wurde als Rahmenhandlung der beginnende 2. Weltkrieg gewählt? Meines Erachtens deplatziert und für die Story keine Gewinn oder keine Erweiterung. Der Schluss wird da geradezu unerträglich!

- Text und Handlung wurden stark gekürzt, weil sie für uns Zuschauer zu schwierig seien. Heraus kommt ein Krümelchen von ganz knapp 90 Minuten (inkl. Vor- und Abspann), dem man die fehlenden Teile deutlich anmerkt.

- Branagh hat keine Sänger oder Tänzer zu Schauspielern gemacht, sondern Schauspieler zu Sängern und Tänzern. Ersteres hört man - das ist aber zu ertragen, im "echten" Musical ist das ja meist auch nicht anders - Letzteres sieht man - und das stört wirklich! Die Tänze wirken deplaziert und häufig (mit wenigen Ausnahmen) recht lahm und hölzern. Vom Drive eines Fred Astair, den Branagh in den Extras als Vorbild heranzieht, ist da kein Hauch zu spüren!

Zur Ausstattung:
- (wieder mal) keine englische Originalsprache!

- dafür keine deutschen Untertitel bei den englischsprachigen Songs

- Bildqualität z.T. mangelhaft

- der 5.1-Sound ist irgendwie an mir vorübergegangen, kann ich keine Aussage zu machen

- die Extras sind eine Unverschämtheit: Mini-Interviews von wenigen Sekunden Länge, häufig wiederholen sich die Interviews unter verschiedenen Menüpunkten; unkommentierte Probenaufnahmen von Personen, die einem nicht vorgestellt werden.

Fazit: andere Branagh-Shakespeare-Verfilmungen sind wesentlich lohnender!

Kleines Juwel (11. September 2006)

Ich gebe gleich zu Beginn zu, dass ich den Film nicht vollständig gesehen habe; ich schaltete zufällig hinein und nahm mir vor, ihn später noch einmal auszuleihen oder gleich zu kaufen, weil das Wenige, was ich sah, mich einfach hellauf begeisterte.

Kenneth Branagh ist an sich ohnehin immer gut, aber diese kleine, feine Inszenierung hat noch einmal ihren eigenen Charme. Man findet sich schnell wieder in einem "Reigen" (ein Wort, das irgendwie nur zu Shakespeare passt....) von Eindrücken, Musik, Witz und Hintersinn.

Die Idee, Shalespeare einmal mit dem Original-Text und Musical-/bzw. Tanz-Einlagen auf die Leinwand zu bringen ist (jedenfalls mir) neu und kann sich durchaus neben all den manchmal schon recht ausgelutschten Interpretationen behaupten.

Wenn man die Original-Stücke liest, so erlebt man in Shakespeare keinen Dichter-Fürsten im Elfenbeinturm, sondern einen lebensfrohen Mann, der aus jeder Pore Esprit atmet.

Und ebendiesen Schwung, diese Leichtigkeit, hat der Film sehr schön eingefangen; die Tanzeinlagen wirken nicht störend, sondern tragen zu dem Eindruck von Leichtigkeit nur bei.
An einer Stelle sagt Branagh "Diese Liebe tötet Schafe..." - auf welcher Theaterbühne würde man dieses Shakespeare-Zitat wörtlich umsetzen?

Wem also die Verfilmungen vom "Sommernachtstraum" oder von "Viel Lärm um Nichts" gefallen haben, der wird genauso traurig wie ich darüber sein, dass "Love's Labour's Lost" noch nicht als deutsche DVD erschienen ist.

Bleibt nur zu sagen: Der "große Mann" Shakespeare hätte an diesem Film sein Vergnügen gehabt. Und das ist die Hauptsache, oder nicht?

ein muss für k.b.-fans (21. Juli 2003)

k.b. hat es geschafft, dieses - zu unrecht - wenig bekannte stück in ein zeitalter (hier die 40er jahre) zu versetzen und dem zuschauer nahezubringen. mehr noch: durch gekonnte kürzung des textes und einer exzellenten auswahl von entsprechenden songs ist k.b. ein BRILLIANTes kunststück + ein AUGENSCHMAUSS + ein HÖRGENUSS gelungen!
k.b. zeigt, dass shakespeare sehr wohl die schwächen seiner mitmenschen kannte (hier das ungewollte sich-verlieben trotz aller treue-eide, die verführung und die verstrickung von gefühlen) und bringt es herrlich schwungvoll auf die leinwand
"lets play the music and dance ..."

o gott kenneth! (20. Mai 2003)

schade drum! wer diesem film den todesstoss gab ist nicht ganz klar. traumhafte filmmusik und instrumentierung!talentiertes kostümkonzept und spitzendarsteller...warum es der schlimmste debutantenstreifen geworden ist? vielleicht zuviele köche die den regie-brei verdarben. von branagh kennt man bessere regiearbeit. ob zeitmangel oder produzentenreinpfuscherei? ich würde diesen film nicht in meinen lebenslauf integrieren, wäre ich ein mitwirkender...

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