Bent

Verkaufsrang: 56521 (DVD)
Actor: Clive Owen
Actor: Lothaire Bluteau
Actor: Brian Webber
AspectRatio: 1.66:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Martin Sherman
Binding: DVD
Director: Sean Mathias
EAN: 4040592000800
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Salzgeber & Co. Medien GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Salzgeber & Co. Medien GmbH
Verlag: Salzgeber & Co. Medien GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 21. August 2000
Spielzeit: 102
Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
TheatricalReleaseDate: 26. November 1997
von: Clive Owen (Hauptdarsteller), Lothaire Bluteau (Hauptdarsteller), Philip Glass (Komponist)
Preis: EUR 35,00

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Bühnenstück wurde Bent 1979 uraufgeführt, mit Ian McKellen in der Hauptrolle der Londoner Produktion und Richard Gere in der späteren Broadway-Version. Die Filmversion wurde vom Dramatiker Martin Sherman selbst adaptiert und verfolgt die Geschichte zweier homosexueller KZ-Insassen, die nach Dachau gebracht werden und sich dort ineinander verlieben. In ihren Bemühungen, dem Horror des Holocaust entgegenzutreten, benutzen sie ihre Beziehung als emotionale Stütze. Max (Clive Owen) würde lieber den gelben Davidsstern tragen und sich als Jude ausgeben, als mit dem rosa Dreieck stigmatisiert zu sein, das ihn als Homosexuellen ausweist. Horst (Lothaire Bluteau) macht ihm wegen seiner Homophobie schwere Vorwürfe. Später wird der Spieß jedoch umgedreht, und Max findet durch Horst die Kraft, seine sexuelle Identität sowohl lebendig zu erhalten als auch letztendlich anzunehmen.

Bent beginnt im kriegszerstörten Berlin. Regisseur Sean Mathias, der zuvor bei Indiscretions mit Juse Law Regie führte, hat einen Film geschaffen, der mit seiner schlichten, stilisierten und trostlosen, zu Schutt und schicker theatralischer Unordnung zerbombten Welt an Ian McKellens Richard III erinnert. Es gibt viele ergreifende wie auch erschütternde Szenen. Das Ergebnis ist ein tristes Werk, das als Erinnerung daran dient, dass Intoleranz dem Individualismus und der Liebe letztendlich nichts anhaben kann. Obwohl Bent für seine Darstellung des dekadenten Berliner Nachtlebens, in dem gegen entsprechende Bezahlung nichts unmöglich war, als nicht-jugendfrei eingestuft wurde, entschied MGM, die Eröffnungsszenen nicht herauszunehmen, um den Film in seiner Gesamtheit zu erhalten -- auch wenn ihm dadurch der Weg zum verdienten Erfolg erschwert wurde. --Paula Nechak

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Kundenrezensionen zu 'Bent'

zu tiefst berührend, wo nur Liebe bleibt... (13. Dezember 2006)

Ich kann mich den bisherigen Rezensionen nur anschließen,habe das Bühnenstück in den 80ern gesehen und muß sagen, der Film steht dem Life-Erlebnis nicht nach.
****Besonders erwähnenswert ist noch, Rockstar Mick Jagger als Transe im Fummel, muß man gesehen haben und die Annahme dieser nicht Haupt- Rolle, läßt ihn selbst in einem neuen und besonderen Licht erscheinen.

Ein knallharter Film (21. August 2006)

"Bent" faßt die Fiesheit und Abartigkeit von Deutschen während der Nazi-Zeit in Bilder, die einen Schwulen dazu zwingen, seinen eigenen Freund mit den Nazi-Schergen zusammen totzuschlagen und ein totes Mädchen zu vergewaltigen, nur um nicht selbst getötet zu werden.

[Interessanterweise ist dieser Film erst ab 16 Jahren freigegeben. Die Realität aufzuzeigen ist jungen Menschen nicht zuzumuten, sie könnten sich ja eine vernünftige eigene Meinung bilden. Stattdessen werden sie bereits am frühen Samstag morgen vom Fernseher mit gewaltverherrlichendem Zeichentrick und ähnlichem Schrott zugemüllt.]

Bewegend und umwerfend gespielt (12. September 2004)

Ich habe mir diesen Film wegen der Thematik und, weil ich mal einen anderen Film außer "King Arthur" mit Clive Owen sehen wollte, gekauft und angeschaut und war schockiert. Trotzdem ich bereits viele Film über KZ, Nazideutschland und Holocaust gesehen habe, hat mich dieser Film weit mehr erschüttert als z. B. "Schindlers Liste". Nach der Zug-Deportation musste ich den Film stoppen, weil ich so versteinert, bewegt und angewidert war, dass ich ihn nicht weitergucken konnte und ich bin wirklich nicht zimperlich oder leicht zu schockieren. Clive Owen kannte ich, wie gesagt, nur aus "King Arthur", aber für seine Rolle des Max hätte er mehr als den Oscar verdient. Denn er spielt derart berührend, ergreifend und überzeugend, dass man überall Gänsehaut bekommt. Die bedeutendste Szene im Film ist ohne Zweifel die "Sexszene" zwischen Max und Horst, bei der sie lediglich nebeneinander stehen, sich nicht berühren dürfen, aber in diesem einen kurzen Moment trotzdem durch Worte über ihre Wärter siegen. Wer jemals Zweifel an dem schauspielerischen Talent von Clive Owen hatte sollte sich diesen Film angucken. Denn mit seiner Darstellung steckt er locker jeden Oscar-Preisträger in die Tasche. Schade, dass solche Filme kein breites Publikum finden und ein wirklich derart guter Schauspieler im Mainstream-Blockbuster untergeht. Wer sich auch nur annähernd für die Nazi-Thematik interessiert sollte sich "Bent" unbedingt ansschauen. Der Film hat mich noch Tagelang beschäftigt und so manches Bild werde ich wohl nie wieder aus meinem Kopf herausbekommen. Das Bild ist einwandtfrei, der Ton ist englisch, aber alle Darsteller sind sehr gut zu verstehen und es gibt auch deutsche Untertitel.
5 Sterne - besser geht's nicht.

Sehr ergreifend (16. Februar 2004)

Sehr ergreifender Film ueber die Homosexuelle Liebe und die Sinnlosigkeit des Krieges.

Ich moechte nicht zu viel erzaehlen, aber besonders ergreifend ist die Szene als die beiden Hautptprotagonisten miteinander "schlafen" ohne sich zu beruehren. Sie stehen einfach nur nebeneinander (in einer Pause die 3 Minuten dauert, man darf sich nicht bewegen) und stimulieren sich mit Worten. Besonders erniedrigend: Die Arbeit. Beide muessen tagein tagaus Steine von einem Haufen zum anderen schleppen und wieder zurueck. Ohne jeglichen Sinn.

Leider ist die DVD sehr teuer. Ich werde jedoch versuchen diese trotzdem zu bekommen, evtl. auf einer Filmboerse.

Fuer jeden Liebhaber des ruhigen, intelligenten Kinos ist dieser Film ideal. Anschauen!

Bent - selten hat mich ein Film so berührt! (16. Februar 2004)

Hallo Interessenten!

Dieser Film lief im Fernsehen und ich wurde selten von einem Film und dem tragischen Ende so erfasst.

Nicht nur die ausgezeichneten Schauspieler, sondern die Bilder machen den Film zu einem Erlebnis, welches nicht nur einen sensiblen Menschen durchaus einige Zeit beschäftigen kann.

Jeder Zuschauer kann für sich auch etwas positives und schönes aus diesen Film ziehen.

Ich meine dieser Film zeigt, dass in allen Situationen des Lebens - Liebe möglich ist!

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