Alles über meine Mutter

Verkaufsrang: 847 (Video)
Actor: Cecilia Roth
Actor: Eloy Azorin
Actor: Marisa Paredes
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Pedro Almodóvar
EAN: 4006680017518
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Arthaus/Kinowelt Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Arthaus/Kinowelt Home Entertainment
Verlag: Arthaus/Kinowelt Home Entertainment
Erscheinungsdatum: 5. September 2000
Spielzeit: 97
Studio: Arthaus/Kinowelt Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 1999
von: Cecilia Roth (Hauptdarsteller), Eloy Azorin (Hauptdarsteller), Alberto Iglesias (Komponist)
Preis: EUR 3,99

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Alles über seine Mutter kann der Sohn nicht mehr erzählen. Er wird überfahren, als er einem Autogramm der Schauspielerin Huma Rojo (Marisa Paredes), die er gerade mit seiner Mutter in Endstation Sehnsucht gesehen hat, nachjagt. Dafür tut es Pedro Almodovar (Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, Live Flesh), der den Weg der Mutter Manuela (Cecilia Roth) zurück zu ihrem verdrängten, früheren Leben nach Barcelona mit viel Sympathie verfolgt. Dort sucht sie den Vater ihres Sohnes, der jetzt Lola heißt (und größere Brüste als sie hat, wie sie selbst kommentiert). Doch zuerst trifft sie bzw. rettet sie den lebenslustigen Transvestiten Agrado, mit dem sie früher auf den Strich ging, vor einem gewalttätigen Freier. Agrado schleppt sie zu Schwester Rosa (Penélope Cruz), die sich um Prostituierte kümmert, dabei selbst genug eigene Probleme hat: Sie ist schwanger von Lola und hat Aids. Manuela, die einen Job von Huma bekommt, nachdem Manuela ihr bei der Suche nach ihrer drogensüchtigen Freundin geholfen hat, nimmt Rosa bei sich auf. Wie der spanische Filmemacher Almodovar diese Gemeinschaft starker Frauen, die Tragödien nicht nur auf der Bühne leben -- wie Huma und Manuela in einer Laiengruppe in Endstation Sehnsucht, sondern die ihnen auch im richtigen Leben wiederfahren, porträtiert, ist zum Heulen schön und manchmal auch zum Schreien komisch, z.B. wenn Agrado, als die Theateraufführung abgesagt werden muss, stattdessen dem Publikum von seinem alltäglichen Kampf ums gute Aussehen erzählt. Mag die Story auch schrill klingen, die Gefühle der Tragödinnen in diesem Melodram, das bei den Filmfestspielen in Cannes 1999 als beste Regiearbeit ausgezeichnet wurde, sind universal und zum Mitfühlen. --Heike Angermaier

dkb.de

Video Jakob Kurzinhalt

Als ihr Sohn von einem Auto überfahren wird, nachdem sie ihn in die Erstaufführung von "Endstation Sehnsucht" eingeladen hat, macht Manuela sich auf die Suche nach seinem Vater. Sie möchte den letzten Wunsch des Jungen erfüllen und fährt nach Barcelona um "Lola" zu finden. Sie trifft den Transvestiten Agrado, mit dem sie früher auf den Strich gegangen ist, und die Nonne Rosa.

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Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Kippliges "Gut" wegen des etwas blassen Tones. Das Bild allerdings ist in seiner anamorphen Abtastung von solider Güte. Die Disc bietet ein informatives Booklet und sieben Trailer, sowie ein drei minütiges - in deutschen Worten: drei minütiges - Making Of. Sehr lobenswert ist die Sondertonspur mit der "Audiodeskription" für Blinde, auf der der Film zwischen den Dialogen erzählt wird.

Bild: Das Bild ist stabil und von guter Schärfe, überhaupt sind die einzelnen Bildwerte alle im Bereich des "Gut" zu bewerten. Das anamorphe Mastering ist sauber, es kommt zu kleinen Artefaktäusserungen etwa bei Kameraschwenks, wo Objekte im Bild schon einmal leicht ruckeln (00:36:36, Fotos an der Wand). In gut ausgeleuchteten Szenen ist die Tiefenschärfe auch schon einmal sehr gut, etwa bei 01:15:30, wo von den Ornamenten der Vordergrundstaffage über den Mosaikfussboden bis hin zum Taxi im Hintergrund alles scharf bleibt. Solide.

Ton: Die Tonspur bietet recht wenig Atmosphärisches, es kommt kaum nachvollziehbare tonale Stimmung auf und die Kulisse bleibt blass, was sich in der Regenszene bei 00:10:50 zeigt, wo die Rearkanäle fast stumm bleiben. In der Frontkulisse ist zuweilen den Umweltgeräuschen etwas zu folgen, etwa dem Taxi bei 00:11:45, ansonten spielt sich wenig Effekthaftes ab. Die Musikmischung ist im Frontbereich recht solide und weist dort auch ordentliche Kanaltrennung auf. --movieman.de

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VideoMarkt

Die Krankenschwester und Ex-Prostituierte Manuela lädt ihren Sohn Esteban zum 18. Geburtstag zu einer Aufführung von "Endstation Sehnsucht" ein. Als der Junge nach der Vorstellung von einem Auto überfahren wird und stirbt, macht sich Manuela nach Barcelona auf, um dessen letzten Wunsch zu erfüllen: den Vater, der jetzt Lola heißt, zu suchen. Dort trifft Manuela nicht nur den Transvestiten Agrado und die Nonne Rosa, sondern auch die Schauspielerin Huma Rojo, deren Autogramm sich ihr Sohn in seiner Todesnacht holen wollte.

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VideoWoche

Mit seinem modernen, virtuos erzählten Melodram konnte das einstige Regie-Enfant-terrible Pedro Almodóvar Kritiker wie Publikum gleichermaßen begeistern. Dabei hat sich der sonst für seinen grellen Stil bekannte Spanier ein wenig zurückgenommen - kunstvoll meistert er in seinem bisher reifsten Film den Weg von herzzerreißender Tragödie zu spitzbübischem Humor und zurück. Das Oscar-prämierte Hohelied auf den Zusammenhalt des "schwachen" Geschlechts, von Almodóvars Lieblingsdarstellerinnen kongenial gespielt, gewann unzählige internationale Preise.

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Blickpunkt: Film

Als ihr 18-jähriger Sohn nach einer Theatervorstellung von einem Auto überfahren wird und stirbt, versucht die Ex-Prostituierte Manuela, seinen letzten Wunsch zu erfüllen und seinen Vater, der jetzt Lola heißt, zu finden. Oscar-prämiertes, virtuos erzähltes Melodram, mit dem das einstige Enfant-terrible Pedro Almodóvar auch ein breites Publikum für sich begeistern konnte.

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Blickpunkt: Film Kurzinfo

Von Pedro Almodovar genial inszeniertes, packend erzähltes Melodram um eine Mutter die den Tod ihres Sohnes verkraften muß.

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Kurzbeschreibung

Als ihr Sohn von einem Auto überfahren wird, nachdem sie ihn in die Erstaufführung von "Endstation Sehnsucht" eingeladen hat, macht Manuela sich auf die Suche nach seinem Vater. Sie möchte den letzten Wunsch des Jungen erfüllen und fährt nach Barcelona um "Lola" zu finden. Sie trifft den Transvestiten Agrado, mit dem sie früher auf den Strich gegangen ist, und die Nonne Rosa.

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Kundenrezensionen zu 'Alles über meine Mutter'

Almodovars Bester (31. August 2007)

"Alles über meine Mutter" ist vielleicht der zugänglichste Film von Spaniens Meister-Regisseur Pedro Almodovar, aber das bedeutet ganz und gar nicht, dass er deswegen oberflächlicher wäre. Eher hat Almodovar nach vielen Experimenten mit Genres, Stilen und Geschichten, in denen er sich als junger Wilder ausgetobt hat, hier zum ersten Mal einen erwachsenen Film geschaffen, der alle seine Obsessionen zum Ausdruck bringt (melodramatische Plots, knallig-bunte Dekors, skurrilen Humor jenseits vom Mainstream-Kino), dessen Charaktere aber echte Identifikationsfiguren sind, deren Schicksale den Zuschauer berühren und nicht mehr loslassen.
Almodovar erzählt in "Alles über meine Mutter" von einer Krankenschwester, deren Sohn vor ihren Augen bei einem Autounfall stirbt, und die sich auf den Weg macht, seinem Vater davon zu berichten, den sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat. - Dieser Kurzinhalt kann allerdings unmöglich die Vielfalt der Erzählungen wiedergeben, die Almodovar hier mühelos anwendet. "Alles über meine Mutter" ist ein Film, an dem einfach alles stimmt. Kamera, (fantastische) Musik, Ausstattung und ein großartiges Frauen-Ensemble verbinden sich zu einem unvergesslichen Filmerlebnis. Liebe, Krankheit, Tod, Freundschaft, Vertrauen und Schuld sind die Themen des Films, und dennoch ist er niemals deprimierend (schon wegen des bissigen Humors nicht). Dazu gibt es Anspielungen an Filmklassiker wie "Alles über Eva", herrlich knallige Dekors und ein authentisches Bild vom spanischen Leben. Die Meisterschaft von Almodovar besteht darin, in der melodramatischen Überhöhung und Zuspitzung trotzdem immer den Blick fürs Wesentliche und Auhtentische zu behalten. Seine Filme tragen eine unverwechselbare Handschrift, wie sie in der Filmlandschaft (leider) mittlerweile einzigartig ist.
Männer spielen im Film nur untergeordnete Rollen, insofern könnte man ihn fast als Almodovars Version von Cukors "The Women" bezeichnen, auf den er sich bereits in "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" bezogen hat. Die Frauenfiguren in "Alles über meine Mutter" sind zwar jede für sich eine eigene Kreation der Filmkunst, doch bleiben sie immer verzweifelte Menschen, die vom Schicksal gebeutelt werden und trotzdem wieder aufstehen. Das macht letztendlich auch die Zugänglichkeit des Films aus. Er ist optimistisch und hat die Kraft, ohne Kitsch oder verlogene Sentimentalität den Zuschauer zu bestärken.
Filme wie "Alles über meine Mutter" machen das Leben schöner und etwas leichter. Für mich einer der besten Filme aller Zeiten.

Hurz (18. August 2006)

....kann man nur angesichts einiger "Rezensionen" hier ausrufen. Besonders auffällig die vielen Anmerkungen um den Oskar. Seit wann ist dieser Preis der Hollywood-Industrie denn ein Qualitätsmerkmal. Außerdem plappert man nicht die gesamte Handlung eines Films herunter, wenn man eine gute Rezension schreiben möchte.
Für mich bleibt "Alles über meine Mutter" auch nach dem inzwischen gesehenen "Sprich mit ihr" und "La Mala Educacion" der vorläufige Höhepunkt in Pedro Almodovars Schaffen. "Volver" kommt fast wieder an die Geschlossenheit dieses Meisterwerkes heran. Hier stimmt einfach alles: Die Vielschichtigkeit des Stoffes, die fantastische Kamera, das wunderschöne Design und ein herausragendes Schauspielerensemble (mit Frauen ist er meines Erachtens immer besser als mit männlichen Hauptdarstellern). Hiier wird aus der Komödie und Tragödie ein fazinierendes Melodram über die Kraft der Freundschaft, der Erinnerung und des Theaters selbst. Das ist Kino, wie es in Amerika fast gar nicht möglich ist. Und auch kein deutscher Regisseur macht derzeit so kraftvolle Filme wie der Meister aus Spanien - leider.

Ein reifer und warmherziger Film... (26. Mai 2005)

Mit "Alles über meine Mutter", schuf der spanische Kultregisseur Pedro Almodvar sicherlich eines seiner reifsten und besten Werke...

Die Geschichte um die Krankenschwester Manuela, die durch einen tragischen Unfall ihren 18jährigen Sohn verloren hat und durch die damit verbundene Rückkehr nach Barcelona das Schweigen gegenüber ihrem Ex-Geliebten (welcher mittlerweile eine Frau ist... und zudem HIV-Positiv) brechen will und ihm mitteilen, das er selbst einen leiblichen Sohn hatte, rührt stellenweisse mitunter sehr zu Tränen (aber ohne das diese "falsch" oder "aufgesetzt" wirken!).

Aber natürlich läuft diese Geschichte nicht gradlinig ab... schliesslich sind wir hier in einem Alodovar-Film: Manuelas Rückkehr nach Barcelona bringt mehrere Schicksalhafte Begegnungen und Verknüpfungen mit sich, bevor sie endlich ihrem Ex-Geliebten gegenüberstehen darf.

Diese ganzen Schicksalschläge aber rühren nicht immer nur das Herz, nein, sie bringen einen auch ab und an zum Schmunzeln und lächeln... zu skurill sind einfach manche Situationen, Begegnungen und Personen innerhalt dieser "eigenen, kleinen Welt", des Pedro Almodovar.

Zurecht hat dieser Film anno 1999 und 2000 eine ganze Reihe an Filmpreisen erhalten (u.a. den Oscar als "bester ausländischer Film")... somit sei dieser Film jedem zu empfehlen, der noch ein Herz in seiner Brust sein eignen nennen darf und jegliches (wie auch dümmliches) Scheuklappenverhalten ablehnt.

Eins der modernen Meisterwerke aus Spanien... ganz ohne Frage!

Ein wundervoller Film (14. September 2004)

Ich finde diesen Film traumhaft schön. Selten hab ich einen Film gesehen, wo die Charaktere so schön hervorgehoben werden wie hier. Ob das Manuela ist, die die Trauer wegen ihres Sohnes zu überwinden hat, Rosa mit ihrem harten Schicksalsschlag, Huma mit ihrer unglücklichen Liebe und und und. Die einzelnen Charaktere sind schon sehr stark, aber zusammen?!? Einfach nur umwerfend.
Es gibt eine Scene wo die Hauptpersonnagen zusammen sitzen und ein Kaffeekränzchen abhalten. Zunächst denkt man: Ups, ob das gut geht, die sind doch so verschieden. Aber am Ende dieses Zusammenseins haben die Charaktere wie auch der Zuschauer eins herausgefunden:
Es ging gut, denn sie haben alle etwas gemeinsam: sie sind alle Frauen und man weiss einfach, diese Bindungen werden ewig halten.
Ein wunderschöner Film, bei dem man lachen und weinen kann und wo man sich zum Schluss einfach nur mit einem Lächeln zurücklehnt und denkt: Endlich mal wieder ein toller Film

Überschätzt (17. November 2003)

Almodóvars Filme werden überschätzt, und dieser ist - Oscar hin oder her - keine Ausnahme. Ein an sämtlichen Haaren herbeigezogener Plot mit grotesk überzeichneten Charakteren. Das hat mit dem "wirklichen Leben", ob in Spanien oder anderswo, nicht mehr zu tun als jedes Hollywood-Produkt.

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