Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday

Verkaufsrang: 2209 (DVD)
Actor: Joachim Król
Actor: Ben Becker
Actor: Stefano Dionisi
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Nick Barkow
Binding: DVD
Director: Rolf Schübel
EAN: 3259190200227
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 16. Juni 2003
Spielzeit: 109
TheatricalReleaseDate: 16. Oktober 2000
von: Joachim Król (Hauptdarsteller), Ben Becker (Hauptdarsteller), Detlef Petersen (Komponist), Reszö Seress (Komponist)
Preis: EUR 6,95

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Aus der Amazon.de-Redaktion

In den 30er Jahren führen Laszlo (Joachim Król) und seine Freundin Ilona (Erika Maroszán) ein Restaurant in Budapest. Die Besucher verfallen Laszlos kulinarischen Spezialitäten mindestens ebenso wie der Schönheit und Anmut Ilonas. Auch der deutsche Unternehmer Hans Wieck (Ben Becker) und der Hauspianist Andras (Stefano Dionisi) können sich ihrem Zauber nicht erwehren. Während sich Andras mit dem eigens für Ilona komponierten "Lied vom traurigen Sonntag" Zugang zu ihrem Herzen verschafft, versucht sich Wieck nach seinem aussichtslosen Werben, das Leben zu nehmen. Laszlo kann Wieck noch in letzter Sekunde retten. Und während Andras und Ilona sich ihrer Leidenschaft hingeben, freunden sich Laszlo und Wieck an. Als Wieck nach Deutschland zurückgeht, richten sich die übrigen drei in einer gut funktionierenden Dreierbeziehung ein. Mit der Besetzung Ungarns durch die Nazis kehrt aber auch Wieck nach Budapest zurück: Langsam aber unabwendbar bricht eine Tragödie über die beschauliche Romanze herein.

1935 komponierte Rezsö Seress in einem Budapester Restaurant die Melodie "Das Lied vom traurigen Sonntag", ein wunderbar melancholisches Stück, welches so schaurig-schön ist, dass es eine Zeit lang einigen Selbstmördern als letzter irdischer Genuss diente und deshalb den Beinamen "Hymne der Selbstmörder" erhielt. Rolf Schübel nutzt die melancholische Grundstimmung des Liedes für sein stringentes Melodram Gloomy Sunday. Nach der Vorlage von Nick Barkows Roman Das Lied vom traurigen Sonntag inszeniert er seine Geschichte um die Macht der Liebe und die Magie der Musik mit viel Gefühl für die Schicksale der Figuren.

Nach einigen Dokumentarfilmen und Fernsehproduktionen zeigt Schübel in seinem ersten Kinofilm großen Mut und erzählerisches Talent. Nie hat man das Gefühl, der unbequeme Stoff könnte ihm entgleiten oder gar ins Kitschige abgleiten. Stattdessen verzaubert er den Zuschauer mit sorgsam komponierten Bildern, einem ergreifenden Soundtrack sowie einem fesselnden Schauspieler-Quartett. Gloomy Sunday ist einer jener deutschen Filme, nach denen man sich so oft sehnt und leider so selten zu sehen bekommt. --Harald Stucke

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday'

Das Lied, die Liebe und das Leid... (18. Juli 2008)

...machen diesen Film einzigartig. Budapest in den 1940er Jahren: Die Dreiecksbeziehung zwischen den Protagonisten Laszlo, Andras und Ilona steuert durch die deutsche Besetzung Ungarns ihrem tragischen Ende entgegen - stets begleitet von einem Lied, dass Hunderte Menschen in den Tod treibt...

Hier stimmt einfach alles: Regie, Schauspiel, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Musik und natürlich vor allem die Story! Heraus kommt ein zutiefst bewegender Film, der geschickt menschliche Tragödien mit globalen Ereignissen verbindet.

Unvergesslich!

Wie schön! (11. März 2008)

Was für ein fabelhafter, bewegender Film. Mittlerweile habe ich ihn mehrfach geschaut und er rührt mich jedesmal zu Tränen. Allein Ben Becker und Joachim Krol und die schöne Stadt Budapest sind schon sehenswert. Aber auch die Filmmusik ist einfach wunderschön.

Bewegender Film (25. Januar 2008)

Bewegender Film, das klingt abgedroschen, ist in diesem Fall aber total zutreffend. Man kann natürlich auch die schauspielerische Leistung und die Handlung loben. Vor allem aber die Musik! In diesem, in Budapest spielenden Film wird deutlich, warum dieses Regime funktionierte. Leute wie Wieck (glänzend gespielt von Ben Becker) waren eigentlich keine Nazis, sie hätten auch jedem anderen Regime gedient, wenn es sie nur "nach vorne" gebracht hätte. So hat sich Wieck schon früh nach allen Seiten abgesichert und gegen Bares einigen Juden geholfen, die -wie er dachte- ihm später nützlich sein konnten. Das hat wohl auch funktioniert. Seinen einstigen Freund András (der ihm mal das Leben rettete) ließ er hingegen fallen. Er hätte ihm vielleicht schaden können, vor allem nach der Vergewaltigung Ilonas.

Einer der schönsten und wertvollsten Filme (2. Juli 2007)

Kaum vermag ich zu sagen, wie oft ich diesen Film schon gesehen und dabei Rotz und Wasser geheult habe. Und das als Mann. Dieser Film ist so sensibel und gefühlvoll erzählt, dass es mir schon beim Schreiben dieser Rezension wieder kalt den Rücken hinab läuft. Der Film beschreibt furchtbare Geschehnisse während des NS Regimes und ist dennoch so voller Hoffnung und hat auch nicht wenige Momente in denen man schallend lachen kann. Felix Krol mochte ich schon immer. Erika Maroszan (ich hoffe richtig geschrieben) habe ich bewundern gelernt. Und Ben Becker hat ein mal mehr bewiesen, dass er ein grossartiger Schauspieler ist. Unbedingt ansehen!

Unglaubwürdig und flach (19. März 2007)

Was ist an einer Dreiecks-Beziehung romantisch? Was ist daran glaubhaft? Selbst gute Schauspieler können nicht über schwache Drehbücher hinwegtrösten.
Der Umstand, dass einer der Männer Jude ist und der andere Nazi soll wohl über den Umstand hinwegtäuschen, dass der Film nichts zu sagen hat.
Für die Musik gibt es einen Stern, diese ist traumhaft.

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