Election

Verkaufsrang: 21047 (DVD)
Actor: Matthew Broderick
Actor: Reese Witherspoon
Actor: Colleen Camp
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Tom Perrotta
Binding: DVD
Director: Alexander Payne
EAN: 4010884522433
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Cine Plus Home Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Cine Plus Home Entertainment GmbH
Verlag: Cine Plus Home Entertainment GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 2. Januar 2003
Spielzeit: 99
Studio: Cine Plus Home Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 7. Mai 1999
von: Matthew Broderick (Hauptdarsteller), Reese Witherspoon (Hauptdarsteller), Rolfe Kent (Komponist)
Preis: EUR 6,64

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit seiner zurückhaltenden, aber gnadenlosen Darstellung von Jim McAllister, einem High-School-Lehrer an der George Washington Carver High-School in Omaha, Nebraska, lässt Matthew Broderik all die schwachen Vorstellungen der Jahre davor vergessen. Angetrieben von einer seltsamen Mixtur aus Abscheu und Lust für die pathologisch ehrgeizige Schülerin Tracy Flick (Reese Witherspoon), überredet McAllister den beschränkten, aber beliebten Athleten Paul (Chris Klein aus American Pie), gegen sie im Rennen um die Präsidentschaft in der Schülervertretung anzutreten. Regisseur und Co-Autor Alexander Payne hat diesen scheinbar simplen Handlungsansatz in eine komplexe und treffsichere Komödie über Ehrgeiz, Korruption und Sehnsucht verwandelt. Jede Szene enthält bitter-ironische Nuancen, angesichts derer man aus Erstaunen und Mitgefühl zusammenfährt. Witherspoon wechselt mühelos zwischen jugendlicher Verletzlichkeit und eiskalter Stärke; sie wird allmählich zur Carole Lombard der Gegenwart. Der Film selbst wirkt wie eine großartige Rückkehr zu den vielschichtigen Komödien der 30er Jahre, die ihren Humor aus prägnant gezeichneten Charakteren und verzwickten Plots zogen -- und nicht aus Eruptionen von Körperflüssigkeiten. Dank seines Reichtums an stimmigen, präzisen Details lohnt bei Election gleich mehrfaches Ansehen. --Bret Fetzer

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Election'

Eine scheinbar alltägliche Schulsprecherwahl (20. Juni 2008)

Mit diesen Protagonistinnen und Protagonisten wird eine scheinbar alltägliche Schulsprecherwahl zum bewegten Drama.
Mr. M.: seit vielen Jahren passionierter Vertrauenslehrer an der Carver- Highscool, vermeintlich glücklich verheiratet, doch zum absoluten Eheglück fehlt noch ein Kind.
Tracy Flick: Ambitionierte und ehrgeizige Musterschülerin, die mit aller Macht Schulsprecherin werden möchte.
Paul, Mitschüler Tracys, toller Sportler bis zu seinem Unfall, freundlich, naiv und wohlmeinend, der von Mr. M. dazu überredet wird, gegen Tracy bei der Schulsprecherwahl anzutreten, weil Mr. M. die überaus karrierebewusste Tracy irgendwie unheimlich ist und er denkt, man sollte sie nicht so leicht die Wahl gewinnen lassen.
Pauls kleine, lesbische Freakschwester, die die Schulsprecherwahl ein bisschen aufmischt, indem sie ebenfalls zur Wahl antritt und in ihrer Wahlrede das ganze System infrage stellt.
Und schließlich Mr. und Mrs. M's Nachbarin Linda, die sich von ihrem Mann, Mr. M's Kollegen, trennte, weil der ein Verhältnis mit Tracy Flick angefangen hatte. Jetzt ist sie solo und einem Verhältnis mit ihrem Nachbarn Mr. M. anscheinend nicht abgeneigt...
Dass sich mit diesen Gegenspielern eine zunächst gewöhnlich anmutende Schulsprecherwahl an einer langweiligen Kleinstadt-Highscool zum absoluten Politdrama auswächst, damit hätte keiner gerechnet.
Was ich an dem Film mag: Letztendlich macht doch jeder Mitspieler sein Glück. Tracy schafft den Sprung an ihre Traum-Uni und in die ganz große Politik, Mr. M. verliert zwar seine Frau und seinen Lehrerjob an der Carver-High, findet aber eine neue Perspektive in New York, Paul ist in jedem Fall guter Dinge, auch wenn er kein Schulsprecher wird und Pauls kleine Schwester fliegt (endlich) von der Carver-High und darf zukünftig in eine katholische Mädchenschule gehen. Ich sehe es anders als mein Vorredner: die Protagonisten kommen einem durch ihre menschlichen Schwächen näher, und man kann durchaus Sympathien für sie entwickeln. Der Film ist ein Lehrstück über Politik, Taktik, Ehrgeiz, Lügen, Betrügereien. Und die Schauspieler sind alle große Klasse.

is Okay (20. April 2008)

Der komplette Film ist vom Pech verfolgt. Tracy bekommt durch Betrug nicht den Titel als Schulpräsident, Paul bekommt den Titel wieder weg genommen da der Betrug auffliegt, Mr.M verliert seine Frau, seine Affäre und seine Arbeit als Lehrer. Mr. M konnte Tracy nicht leiden und das führte dazu das er der einzigste war der nicht glücklich aus der Sache ging da er sich so reinsteigerte, Tracy die Wahl zur Präsidentin zu verbocken. Schauts euch an, man kann lachen und entspannen

A little bit of (13. November 2005)

Und wieder ein amerikanischer Teenie-Film. Election erinnert zwar z.T. an AMERICAN BEAUTY, ist dann aber doch eher eine Komödie über die machthungrige Schülerin und den pornofilmschauenden Lehrer.

Einmal mehr ein Film, an dessen Ende man gut unterhalten war und so klug wie vorher ist. Kritische Züge hat der Film lediglich in der Gestalt, dass klar wird, wieviel Unwahrheit und schäbige Promotion hinter dem AMERICAN DREAM einiger Schüler/Lehrer steckt.

Mehr als nur enttäuschend!!! (21. September 2004)

Dieser Film hat kein bißchen Witz! Sehr fade Dialoge, keine Situatioinskomik. Matthew Broderick kommt hier nicht richtig ins Spiel und seine Gegenspielerin ist nur zickig und ohne Witz. Beiden Hauptdarsatellern wurde kein PLatz gelassen, etwas charm und Komik in ihre Rollen zu interpretieren. Für Teenis mag der Film ausreichend komisch sein, aber ansonsten kann ich nur abraten!

Böse Satire auf den "Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär"-Wahn (27. Januar 2003)

Highschoolkomödien liegt im Trend. Matthew "Ferris" Broderick und Reese Witherspoon in einem Film, der an einer Highschool spielt? Damit müsste doch Geld zu verdienen sein, dachte sich wohl irgendein Produzent, ohne zu ahnen, dass er einen der ungewöhnlichsten US-Filme des Jahres 1999 finanzierte.

Alexander Payne hat eine wunderbar böse Satire auf den amerikanischen Schöpfungssmythos "Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär" geschaffen. Die Highschool erscheint nicht als ewige Party, sondern als Laufrad für Lehrer und Schüler, aus dem es kein Entrinnen gibt.
Broderick als Vertrauenslehrer ist großartig. Seine Bemühungen, Klassenprimus Reese in ihrem Ergeiz zu bändigen, nehmen obsessive Züge an und zeigen, dass er wesentlich mehr ist als ein in die Jahre gekommener Teenie-Star.
Aber auch Witherspoon ist absolut überzeugend, ist sie in diesem Film doch viel mehr als die Doris Day der 90er. Ihr Charakter Tracy Flick ist ehrgeizig und kühl berechnend, aber auch verletzlich, einsam und von Versagensängsten geplagt.
ELECTION hat somit sehr viel mehr Gemeinsamkeiten mit Filmen wie "Happiness" und "Willkommen im Tollhaus" von Todd Solondz, als mit Kassenerfolgen wie "American Pie".

Die DVD-Ausführung hat ein gutes Bild sowie guten Ton in Original- und Synchronfassung, als Extra gibt es einen informativ lustigen Regiekommentar, der aber leider nicht untertitelt ist.

dkb.de

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