Das Phantom der Oper - Monster Collection

Verkaufsrang: 12225 (Video)
Actor: Nelson Eddy
Actor: Claude Rains
Actor: Susanna Foster
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Arthur Lubin
EAN: 0044007833636
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Universal/Polygram
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/Polygram
Verlag: Universal/Polygram
Erscheinungsdatum: 1. April 2002
Spielzeit: 89
Studio: Universal/Polygram
TheatricalReleaseDate: September 1994
UPC: 044007833636
von: Nelson Eddy (Hauptdarsteller), Claude Rains (Hauptdarsteller), Edward Godman (Komponist)
Preis: EUR 12,84

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Geschichte um Das Phantom der Oper wurde 1911 von Gaston Leroux geschrieben. Unter der Pariser Oper tummelt sich das so genannte Phantom, das sich durch Forderungen bei den Direktoren der Oper bemerkbar macht. Als diese das Phantom nicht ernst nehmen, entführt es die Sängerin Christine, in die es sich unsterblich verliebt hat. Das Unglück nimmt seinen Lauf.

Bereits 1925 entstand der Stummfilm mit Lon Chaney in der Hauptrolle. Es folgten noch fünf Verfilmungen (die letzte aus dem Jahr 1990), die mehr oder weniger lose auf der Vorlage basieren. So spielt die Verfilmung aus dem Jahr 1989 (in der Hauptrolle Robert Englund, vielen besser bekannt als Freddie Krueger) nicht mal in Paris, sondern in London. Die vorliegende Verfilmung ist die erste Tonfilmversion aus dem Jahr 1943 und die einzige in der die Musik eine große Rolle spielt. Claude Rains (als Enrique Claudin) spielt den unglücklichen und maskierten Antihelden, erhält aber leider nicht sehr viel Raum für seine Darstellung. Susanna Foster (als Christine DuBois) und Nelson Eddy (als Anatole Garron) dagegen erhalten viel Zeit, ihre Charaktere zu etablieren und sie sind sehr gut dabei.

Im Gegensatz zu den anderen Verfilmungen fällt die vorliegende Version aus dem Rahmen, weil sie zum großen Teil auf der Bühne der Pariser Oper spielt. Das heißt, der Zuschauer bekommt einiges an hervorragend gesungenen Arien zu hören, die in einem liebevoll ausgestatteten Bühnenraum spielen. Mit diesen Arien verwoben, wird die spannende Geschichte hinter der Bühne erzählt, in der das Phantom sein Unwesen treibt und Morde begeht. Obwohl der Gedanke an Arien vielleicht manchen Zuschauer abschrecken wird, gehört der vorliegende Film doch zu den besseren Verfilmungen und ist durchaus sehenswert. Das Phantom der Oper erhielt sehr zu Recht zwei Oscars für Beste Ausstattung und Beste Kamera. Wer sich jedoch richtig gruseln will, der sollte sich das Buch kaufen, das auch heute noch nichts von seinem Horror verloren hat. --Ursula Steingass

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Das Phantom der Oper - Monster Collection'

Geschmacksache (26. Dezember 2004)

Mal ganz ehrlich - ob Liebhaber der Oper oder nicht, ob "Fan" der Geschichte oder nicht- das Flair des Filmes ist doch wohl unbestritten! Ein Stück Kult von Technicolor. Inwieweit man dann den Inhalt mag ist Geschmacksache; ich fnde z.B. die Verfilmung mit C. Dance und B. Lancaster um Längen besser, und das nicht nur, weil ich Dance einfach für das bessere, attraktivere und charismatischere Phantom halte, sondern auch, weil das gesamte "Umfeld" (d.h. die anderen Darsteller, die Kulisse, die Filmmusik) überzugender und beeindruckender ist. Doch zu berücksichtigen gilt das Alter des Filmes mit Nelson Eddy - vielleicht eine Möglchkeit, so manchen sonderlich anmutenden Teil im Film zu "entschuldigen" bzw. zu verstehen.

Abgesehen davon ist meiner Meinung nach die "Variation" des Themas interessant. In der Rezensionsgeschichte des Phnatoms der Oper ist Eric (oder wie man ihn sonst auch nennen mag) meist von Geburt an so gezeichnet - hier hat seine Missbildung einen anderen Hintergrund....

Für Leute, wo keine Oper mögen, ein Graus (12. November 2004)

Job als Fiedler im Orchestergraben der Pariser Oper verloren. Vor dem finanziellen Desaster stehen, weil anstatt ein paar Kröter im Sparstrumpf unterzubringen, die ganze Penunze in den sündhaft teuren Gesangsunterricht von Fräulein Duois gesteckt. Und die weiß noch nicht mal was von ihrem heimlichen Verehrer, Bewunderer und Förderer der edlen Künste.
Ein riesen Depp der Anatole Garron. Die letzte Hoffnung auf Besserung vergeigt der Violinenkratzer auch noch. Durch ein Mißverständnis glaubt er sein Concerto sei vom Notenbuchverlag geklaut worden.
Einzig vernüftig zünftige Reaktion seinerseits ist das derbe Zusammenquetschen der Kehle eines miesepetrigen Angestellten des Buchladens. Die gerechte Strafe folgt sofort auf dem Stöckelschuh bekleideten Fuß. Säure in die Fresse geschüttet. Har har das wird dem Joker äh zukünftigen Phantom eine Lehre sein.
Mit diesem Gesichtsbarakenhandikap bietet das Berufsleben auch nicht so wirklich große Alternativen. Kurzerhand fristet er am Ort seines Rauswurfes von nun an sein Dasein als Heimsuchung mit dem Ziel seiner Angebeteten zum Erfolg auf den Bretter die die Welt bedeuten zu verhelfen.

Mein Fazit

Ich hasse die Oper. Nicht das Gebäude. Natürlich das Gesänge. Kreischen, Wimmern und Krähen. Furchtbar, ganz schlimm. Da der Film zu 30 bis 40 Prozent draus besteht, ist das für mich natürlich fatal.
Es soll sich ja hier um einen Klassiker des Horrorgenres handeln. Seien wir einen Augenblick objektiv. Das ist vorwiegend ein Schwank mit Singspieleinlagen plus gelegentlichem Auftauchen eines melancholischen sympathischen Leuteschrecks mit Umhang, lustigem Hut und Maske.
Angst, Grusel wo bist du? Fehlanzeige.
Das einzige Positive was ich hier abgewinnen konnte, ist die sagenhaft schöne Optik in Technicolor. Eine Augenweide.

Für das Alter von 60 Jahren bemerkenswert ! (15. April 2003)

Gleich zu Beginn möchte ich auf eines hinweisen,
dies ist ein Film und kein MUSICAL ! Man sollte also
definitiv vermeiden einen Vergleich zu Hamburg zu ziehen
oder ähnliches zu erwarten.

Der Film ist 60 Jahre alt und dafür ist die Restauration
wirklich gut gelungen. Tonspur und Farben sind wunderbar
prächtig und ließen keine Makel erkennen.
Die Geschichte ist bekannt, daher möchte ich mehr auf diese
Verfilmung und die DVD eingehen.
Extra für die Verfilmung von 1925, den Stummfilm, wurde die
Pariser Oper in den amerikanischen Filmstudios originalgetreu
nachgebaut und auch für diese erste Tonverfilmung in Farbe
von 1943 genutzt.
Wohl am ehesten bekannt sein dürfte Claude Rains der die Rolle
des Phantoms spielt. Eine meiner Ansicht nach gelungene Darstellung die sehenswert ist. Viel Information bekommt man
in dem 50 minütigen Bonusmaterial, daß über diverse Verfilmungen
berichtet und Filmausschnitte zeigt. Mit dabei Interviews der
damaligen Stars. Interessant gemacht, allerdings mit einem
kleinen Makel, die deutschen Untertitel sind in weißer Schrift
auf hellem Untergrund und daher etwas anstrengend für denjenigen
der mitlesen möchte.

Den Vergleich zum MUSICAL darf man nicht ziehen, da es sich hierbei um einen Film handelt, der in der Oper spielt. Damit meine ich, daß es Arien in Zusammenhang mit den Vorführungen
gibt,die Bestandteil der Handlung sind,
ABER keine Gesangseinlagen wie in dem Musical.

Leider mal wieder eine DVD ohne Booklet, dafür aber mit
dem genannten Bonusmaterial.
Als Klassiker sehenswert !

dkb.de