Durchgeknallt - Girl, Interrupted

Verkaufsrang: 1697 (DVD)
Actor: Winona Ryder
Actor: Angelina Jolie
Actor: Jared Leto
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Susanna Kaysen
Binding: DVD
Director: James Mangold
EAN: 4030521290839
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 20. Februar 2001
Spielzeit: 122
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 14. Januar 2000
von: Winona Ryder (Hauptdarsteller), Angelina Jolie (Hauptdarsteller), Mychael Danna (Komponist)
Preis: EUR 6,00

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Product Description

Verwirrt, unsicher, aufsässig - Susanna Kaysen ist wie viele Teenager in den späten 60er Jahren. Doch mit einem halbherzigen Selbstmordversuch manövriert sie sich in eine dramatische Lage. Für Susannas konservative Eltern und ihren Doktor liegt die Sache klar Susanna muss in eine geschlossene Anstalt, das berüchtigte Claymoore Hospital. Dort lernt sie Mädchen kennen, mit denen sich Susanna in ihrer hermetisch abgeriegelten Welt identifizieren kann - und die ihre besten Freundinnen werden. Nur sie können Susanna bei ihrer Suche nach dem längst verloren geglaubten Ich helfen. Aber sie sind auch ihre größte Bedrohung...

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Auf Susanna Kaysens viel beachteten Memoiren basierend, birgt Durchgeknallt unvermeidliche Ähnlichkeiten mit Einer flog über das Kuckucksnest, so dass sich ein fahler Vergleich mit dem 70er-Jahre Klassiker nicht verhindern lässt. Die Psychiatrie-Sets beider Filme garantieren ein gewisses Maß an Déja-vu-Effekt, außerdem sind in beiden Filmen Oscar prämierte Schauspieler zu sehen (in diesem Fall Angelina Jolie, Nur noch 60 Sekunden). Schließlich ist die Aufgabe, einen Verrückten zu spielen immer noch die Traumrolle eines jeden Schauspielers. Aber auch wenn alle Beteiligten sich sehr ernsthaft bemühen, ist es Regisseur James Mangold (Copland) unglücklicherweise nicht gelungen, die Tiefe und Klasse seines unterbewerteten Debüts Heavy auf diesen Film zu übertragen.

Es ist jedoch leicht nachzuvollziehen, warum Winona Ryder (Reality Bites - Voll das Leben) sich entschieden hat, die Hauptrolle (sie ist auch ausführende Produzentin) in dieser Adaption des Kaysen-Buches zu übernehmen: Die weiblichen Rollen sind stark wie selten angelegt und die Story hat das Potenzial, ein kraftvolles Drama zu sein. Ersteres wurde von Mangold sicher beherzigt; ob es ihm gelang, das dramatische Potenzial auszuschöpfen, bleibt jedoch fraglich. Ryder gelingt es immerhin, das Chaos und die Verwirrung zu transportieren, die Kaysens Leben 1967 während des 18-monatigen freiwilligen Aufenthalts in einer psychiatrischen Institution bestimmt haben. Doch der Film scheint zu sehr bemüht, das Klischee zu bedienen, dass die Verrückten auf der Claymore Frauenstation eigentlich gesünder sind als die vom Krieg geschüttelte Außenwelt. Darüber hinaus lässt der Mangel an Erzählkultur die Charaktere zu durchsichtig und die Aktionen zu vorhersagbar erscheinen.

Susanna (Winona Ryder) wird im Film mit "Borderline Persönlichkeitsstörung" etikettiert, eine Diagnose, die bekanntermaßen mindestens ebenso schwammig und vieldeutig ist, wie ihre eigenen Gefühle. Während Angelina Jolie die Bad-Girl-Stationssoziopathin gibt, erlebt Ryder eine Odyssee von verwundbarer Ängstlichkeit über Selbstwahrnehmung bis hin zur Heilung. Da die gesamte Besetzung eigentlich nichts zu wünschen übrig lässt, ist dieses Drama trotz aller Kritik sehenswert, auch wenn bereits bekanntes Territorium betreten wird. Und obwohl es Durchgeknallt letztlich an dramatischer Tiefe mangelt, verdeutlicht der Film dennoch schmerzlich, wie fließend die Grenzen zur psychischen Dysfunktion in einer Welt sind, in der eigentlich jeder ab und zu mal ein bisschen verrückt spielt. --Jeff Shannon

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Kundenrezensionen zu 'Durchgeknallt - Girl, Interrupted'

Antipsychiatrie der 70er wieder aufgewärmt (22. November 2008)

Das Beste an diesem Film ist sicher Winona Ryder.

Laut Bonusmaterial beruht der Film auf einer wahren Geschichte. Diese fand Ende der 60er Jahre statt. Teilweise knüpft der Film an der Psychiatrie-Kritik der 70er Jahre an (ähnlich wie "Einer flog über das Kuckucksnest"). Langweilig ist dabei vor allem, dass der Film aber im Jahr 2000 produziert wurde und ein klischeehaftes Bild der Psychiatrie vermittelt, das so einfach nicht mehr zu trifft. Die dargestellten Krankheitsbilder sind flach, plakativ und wenig lebensnah dargestellt.

Das ganze etwas angereichert mit Pseudotiefsinn und rührseligen Freundschaftsgeschichten.

Eine echte Enttäuschung.

kein mangelnder Dramatischer Tiefgang ! (29. August 2008)

Jeff Shannon sollte den Bereich wechseln, wenn er "Durchgeknallt" mangelnden dramatischen Tiefgang bemerkt.
Das sich die sensible Valium-Abhängige aus purer Sensibel-Verzweiflung umbringt, weil zuvor nach Strich und Faden von der "Freundin" fertig gemacht wurde, und die Szenen im Keller...
Vielleicht hatte Shannon da gepennt, aber ich habe selten so einen dramatischen Tiefgang gesehen, wie in "Durchgeknallt".
Was ich an dem Film auch sehr gut finde, ist der Lösungsweg ! (der halt eben ganz undramatisch ist)! In der realen Psychiatrie eine gescheite Psychotherapie-Behandlung zu bekommen, ist da bis heute wohl eher die Ausnahme, aber vielleicht der einzig funktionierende Weg für Betroffene, die noch ohne angeflanschte Pillen-Dose rum laufen dürfen.

Dafür hörte ich bei einem Betroffenen-Treffen immer noch von jungen Frauen, die sich für Valium süchtig erklären, natürlich vom Facharzt-Rezeptblock ausgestellt. Also das gibts leider weiterhin, und es sollen sogar mehrere Hunderttausende sein, die davon betroffen sein sollen.

Auch Winona Raider hätte hier einen Oscar verdient !!
Der beste Film, den ich kenne, zu diesem Thema. "Kuckucksnest" erst dahinter!

Hier zeigt Angelina Jolie was sie drauf hat!!! (19. August 2008)

Angelina Jolie inszeniert sich ja seit einiger zeit nur noch als (Über)mutter. Wer sich jedoch daran erinnern möchte was für eine tolle Schauspielerin diese Frau ist, dem empfehle ich wärmstens "Durchgeknallt" Ihr Auftritt in diesem Film ist eine meisterliche tour de force.Dagegen wirkt Winona Ryder sehr eindimensional, und hat folglich auch keine chance gegen die brillant spielende Jolie. Ich finde es sehr gut das "Durchgeknallt" ohne die gängigen Psychiatrie-Klischees auskommt.Es ist eigentlich nicht möglich das leben in der Psychiatrie zu beschreiben,wenn man es nicht selbst erlebt hat.Es ist eine eigene Welt, und "Durchgeknallt" kommt dieser Welt sehr nahe.Wer immer sich mit dem Thema "Psychiatrie" auseinandersetzen möchte dem sei dieser Film empfohlen.

Absolut toller Film und eine unglaubliche Angelina Jolie... (7. August 2008)

Der Film gehört eindeutig zur Top Ten meiner Lieblingsfilme. Besonders Angelina Jolie spielt ausgezeichnet und hat sich ihren Oscar verdient.
Der Film ist traurig aber auch witzig, gefühlvoll und ragt durch gute Shcauspieler heraus.
Ein gelungenes Werk und wie schon gesagt, mit einer tollen, überzeugenden Jolie.

Guter Durchschnitt - nicht mehr~ (17. Oktober 2007)

Diesen Film zu bewerten fällt mir ehrlich schwer.
Seit vielen Jahren bin ich um ihn herum geschlichen, hörte viel Lob und jetzt sah ich ihn(vorallem weil ich neugierig auf die Oscar-prämierte Leistung der sonst so wunderbaren Angelina Jolie war)und bin schrecklich enttäuscht.

Es überraschte mich, dass sich auch hier die Lobeshymnen häufen. Später kam ich darauf, dass die, die der Film wirklich begeistert und fesselt, wohl alle samt selbst wenig bis hin zu gar keine Erfahrungen mit psychischen Störungen, Therapien und ähnlichen haben. Zwar bin ich nicht selbst von Borderline betroffen aber bei einer meiner Freundinnen steht es ihm Verdacht. Sowas ist immer schwer zu sagen und auch zu definieren - vorallem bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung, weil dabei verschiedene "Grenzen" berührt werden(mal Syntome zur Neurose und mal zur Psychose). Das Thema gillt heute noch als schwierig und wer sich etwas damit befasst wird wissen, warum.

Seht euch alle Rezensionen an. Manche sagen, sie hätten selbst Borderline und diese wiederum sind ebenso enttäuscht wie ich.

Die Darstellung der Borderline Störung ist aber nicht gänzlich schlecht. Susanna weißt tatsächlich deutliche Synotome dafür auf: die paradoxe Angst wegen den Knochen in ihrer Hand, die Zeitsprünge... Um die Vorlage geht es aber nicht, denn ich las auch das Buch, sogar bevor ich den Film sah und er basiert ja auf die wahre Geschichte einer Betroffenen. Aber das Spiel von Winona Ryder oder auch das Zusammenschnippeln und Entfernen wichtiger Szenen von irgendwelchen Film-Leutchen verharmlost diese Krankheit. Winona spielt nicht glaubhaft... Jedes Wort was sie im Film spricht wirkt gekünstelt. Ich nehme ihr die Rolle der Susanna einfach nicht ab und ich kenne diese aufgrund des Buches zur Genüge.

Aber meine sonst so bewunderte Angelina ist nicht besser. Lisa ist zwar irgendwo interessant und ihre Handlungen führen den Film zum Höhepunkt aber als dieser gekommen ist, spielt sie flach. Lisas Zusammenbruch wirkt so gekünstelt... Ich war wirklich schockiert! Das, was sich bei Frau Ryder den ganzen Film über hinzieht, bricht bei Angelina mit einem mal aus. Ich hatte das Gefühl, sie würde sich quälen, nicht aber im Sinne der dargestellten Charaktere, sondern der Schauspieler. Ich empfand Mitleid aber für Angelina und nicht für Lisa... Meiner Meinung nach hat Angelina mit anderen Rollen wesentlich mehr einen Oskar verdient aber was solls.

Man muss auch noch dazu sagen, dass ich den Film zuerst auf deutsch sah, dann ert in Originalfassung. Zwar immer noch traurig gefühllos, wird den Figuren aber doch mehr Farbe eingehaucht, als mit der deutschen Synchro.

Trotz aller Kritik ist der Film unterhaltsam - keine Frage! Es gibt witzige Stellen und Passagen die zum Nachdenken anregen aber diese stellenweise Qualität kann leider nicht gehalten werden. Ich schließe mich einer Rezensientin an: das ist eben typisch Hollywood.
Der Eindruck, ich würde da Buch umso mehr mögen, wäre allerdings falsch! Dieses behandelt die Charaktere und ihre Krankheiten zwar glaubwürdiger und ehrlicher aber es hat mich einfach nicht fesseln können. Die Autorin, Susanna selbst, benutzt eine sehr, sehr einfache Sprache und obwohl es durchaus gelingen könnte mit selbstironischer Art, das sensible Thema der "Verrücktheit" etwas aufzulockern, gelingt es ihr nicht. Es wirkt nur flach, wie der Film, wenn auch auf andere Weise.

Das Krankenhaus, die Anstalt, wie auch immer ^_^°, gibt allerdings kein falsches Bild wieder. Heutzutage läuft es zwar anders ab, seid unbesorgt, aber für die 60er und 70er Jahre ist das schon in Ordnung so.

Alles in allem kann ihn sich aber angucken und ein großen Pluspunkt bekommt er durch den hervorragenden Soundrtrack!

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