Luna Papa

Verkaufsrang: 12812 (DVD)
Actor: Chulpan Khamatova
Actor: Moritz Bleibtreu
Actor: Merab Ninidze
AspectRatio: 1.66:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Bachtijar Chudojnasarow
EAN: 4006680022598
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Verlag: Kinowelt Home Entertainment/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 3. April 2001
Spielzeit: 105
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
TheatricalReleaseDate: 1999
von: Chulpan Khamatova (Hauptdarsteller), Moritz Bleibtreu (Hauptdarsteller), Daler Nazarov (Komponist)
Preis: EUR 2,99

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Product Description

In einem kleinen Dorf in Tadschikistan kümmert sich die 17-jährige Mamlakat Chulpan Khamatova um ihren verwitweten Vater Safar Ato Mukhamedshanov und ihren geistig zurückgebliebenen und ziemlich versponnenen Bruder Nasreddin Moritz Bleibtreu. Als eine Schauspieltruppe in der nahe gelegenen Stadt gastiert, landet Mamlakat in den Armen eines Fremden, der sie verführt, schwängert und unerkannt verschwindet. Um die Familienehre wiederherzustellen, machen sich Vater, Sohn und Tochter in einem klapprigen Auto auf die Suche nach dem Schuldigen. Und auch der kleine Chabibullah, der in jener Nacht gezeugt wurde, nimmt mit seiner vorwitzigen Stimme aus dem Bauch von Mamlakat an dem Abenteuer teil.

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Samarkand, das ist die Stadt aus "1001 Nacht", ein verwunschener Ort, voll von Geistern und Geschichten. Aber das ist nur eine Seite dieser Metropole, das literarische Traumbild, dem eine alles andere als märchenhafte Wirklichkeit gegenübersteht. Als Gebietshauptstadt in Usbekistan ist Samarkand auch ein Ort der Anarchie, des politischen Chaos, das der Zusammenbruch der Sowjetunion in den einzelnen Staaten zurückgelassen hat. Bachtiar Chudojnazarov gelingt es, in Luna Papa von beiden Seiten zu erzählen. Samarkand und seine Umgebung besitzen noch den Zauber aus Scheherazades Märchen, alles ist hier möglich, aber die Wunden, die die politischen Verwicklungen der letzten Jahre gerissen haben, sitzen tief.

Die 17-jährige Mamlakat (Chulpan Hamatova), die mit ihrem verwitweten Vater Safar (Ato Muchamedschanov) und ihrem seit seinen Erlebnissen im Afghanistan-Krieg verwirrten Bruder Nasreddin (Moritz Bleibtreu) in einem kleinen Dorf unweit von Samarkand lebt, träumt davon Schauspielerin zu werden. Doch das ist schwer in einer Welt, in der das Leben ein ständiges Ringen um das Nötigste ist. In einer dunklen Nacht lernt sie einen Mann kennen, den sie für einen Schauspieler hält. Er verführt Mamlakat, ohne dass sie einen einzigen Blick auf sein Gesicht werfen kann. Aber die Frucht dieser magischen Nacht verändert noch einmal alles für sie. Ihr Vater will unbedingt, dass Mamlakat den Verführer heiratet, und bricht zusammen mit ihr und Nasreddin zu einer Odyssee auf, die sie durch alle Theater der Umgebung und von einem seltsamen Abenteuer zum nächsten führen wird.

Ein bisschen erinnert Luna Papa an die Filme Emir Kusturicas. Wie in ihnen durchdringt auch hier ein poetischer Zauber die Wirklichkeit und entreißt die Menschen einem traurigen Schicksal. Aber wo Kusturicas Ideen oft erzwungen und irgendwie auch banal wirken, geht von Bachtiar Chudojnazarovs magisch-poetischem Realismus eine ganz und gar ursprüngliche Kraft aus. Ohne die traurige Wirklichkeit Samarkands auszublenden oder zu verharmlosen, erträumt er sich mit den Mitteln des Kinos eine bessere, gerechtere Welt. Ein vielleicht naiver, aber zweifellos beneidenswerter Glaube an Wunder durchdringt die Abenteuer Mamlakats, der die großartige Chulpan Hamatova, die auch Veit Helmers an sich nervende Kopfgeburt Tuvalu gerettet hat, einen entwaffnenden Charme verleiht. --Sascha Westphal

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Video Jakob Kurzinhalt

In einem usbekischen Dorf kümmert sich die 17-jährige Mamlakat um ihren verwitweten Vater Safar und ihren behinderten Bruder Nasreddin. Als eine Schauspieltruppe in der nahe gelegenen Stadt gastiert, landet Mamlakat in den Armen eines Fremden, der sie verführt, schwängert und unerkannt verschwindet. Um die Familienehre wiederherzustellen, machen sich Vater, Sohn und Tochter in ihrem klapprigen Auto auf die Suche nach dem Schuldigen. Auch der Gezeugte selbst nimmt mit seiner vorwitzigen Stimme aus dem Bauch von Mamlakat bald regen Anteil an dem Abenteuer...

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VideoMarkt

Die 17-jährige Mamlakat kümmert sich in ihrem abgelegenen usbekischen Dorf um den verwitweten Vater Safar und ihren, durch eine Kriegsverletzung geistig behinderten, Bruder Nasreddin, einen ehemaligen Soldaten. Sie träumt von einer Karriere als Schauspielerin und fiebert den Auftritten umherziehender Theatergruppen entgegen. Bei einem solchen Gastspiel wird sie von einem Fremden verführt und geschwängert. Um die Familienehre zu retten, macht sich Safar mit seinen Kindern auf die Suche nach dem Unbekannten...

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VideoWoche

Nach der 1993 mit dem Silbernen Löwen in Venedig ausgezeichneten Liebes- und Überlebensgeschichte "Neues Spiel, neues Glück" stellt der russische Regisseur Bakhtiar Khudojnazarov hier erneut sein außergewöhnliches Talent unter Beweis. Seine surreale, mit ebensoviel Humor wie Herz erzählte, skurrile Komödie entführt den Zuschauer in eine wildschöne Landschaft Zentralasiens, wo Tradition und Aberglaube mit dem Chaos der Postmoderne kollidieren. Ein Highlight für ein cineastisch interessiertes Arthouse-Publikum.

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Blickpunkt: Film

Die 17-jährige Usbekin Mamlakat träumt davon, Schauspielerin zu werden und fiebert den Auftritten umherziehender Theatergruppen entgegen. Bei einem solchen Gastspiel wird sie von einem Fremden verführt. Um die Familienehre zu retten, machen sich ihr Vater und ihr geistig behinderter Bruder auf den Weg, den Schuldigen zu finden. Surreale, mit ebensoviel Humor wie Herz erzählte Komödie.

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Blickpunkt: Film Kurzinfo

Fantastische und tragikomische Reise durch die Landschaften Zentralasiens, wo Tradition und Aberglaube mit dem Chaos der postmodernen Welt zusammentreffen.

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Kurzbeschreibung

In einem usbekischen Dorf kümmert sich die 17-jährige Mamlakat um ihren verwitweten Vater Safar und ihren behinderten Bruder Nasreddin. Als eine Schauspieltruppe in der nahe gelegenen Stadt gastiert, landet Mamlakat in den Armen eines Fremden, der sie verführt, schwängert und unerkannt verschwindet. Um die Familienehre wiederherzustellen, machen sich Vater, Sohn und Tochter in ihrem klapprigen Auto auf die Suche nach dem Schuldigen. Auch der Gezeugte selbst nimmt mit seiner vorwitzigen Stimme aus dem Bauch von Mamlakat bald regen Anteil an dem Abenteuer...

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Die Zeit

"LUNA PAPA trotzt der Wirrnis des Weltenlaufs eine wilde Poesie ab, ein anarchisches Chaos, in dem die Liebe eines jungen Mädchens den Tod übersteht."

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Süddeutsche Zeitung

" ... von diesem Regisseur wird man auf jeden Fall hören. Er schafft es immer wieder, mit Szenen von absurder Poesie zu überraschen... Und genau solche Szenen sind es, die das Kino der Gegenwart wieder wach machen."

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filmecho

"... Bilder, die mit einer visionären Kraft daherkommen und einer Erzählfreude, wie man sie im gegenwärtigen europäischen Kino suchen muss."

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Kundenrezensionen zu 'Luna Papa'

Eine faszinierende Welt in Absurdistan (29. September 2007)

Nachdem mich Moritz Bleibtreu in "Solino" fasziniert hatte, habe ich mir "Luna Papa" angeschaut, den ich vor langer Zeit im TV aufgenommen hatte. Über den Filminhalt hatte ich mich - entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten - nicht vorab informiert. Eine neue Erfahrung! Fast hätte ich nach kurzer Zeit auf die Austaste gedrückt, weil mich das Tohubawohu völlig kirre gemacht hat. Aber was ich einmal angefangen habe, führe ich auch zu Ende - und bin froh darüber. Wo spielt der Film bloß - ich hatte keinen Plan, dachte mir, dass die Filmemacher die Handlung irgendwo nach Absurdistan verlegt haben müssen, in einen fiktiven Staat, der alle möglichen Klischees miteinander verschmilzt. War es Griechenland, die Türkei, Afghanistan - irgendwo dort musste es sein. Von Istambul war die Rede, von Moskau. Aber egal. Was da abging war so skurill, dass ich immer wieder lauthals lachen musste. Herrliche running gags, wie z. B. die rasenden vollbeladenen Autos, und nichts fiel herunter. Oder der ständig im Tiefflug über die Dörfer bretternde Flieger, die Jungs, die sich aus der Luft ein Schaf schnappen oder wie zum Schluss, einfach eine Kuh als Geschenk von oben in die Hochzeitsgesellschaft schmeissen, ständig ausrastende Bühnenschauspieler im Theater, die durch abfällige Benmerkungen aus dem Publikum auf die Palme gebracht werden, und last but not least der cholerische Vater, den die Tochter vor der schlechten Nachricht mit dessen Einverständnis vorsichtshalber fesselt. Ich hab mich schlapp gelacht. Aber Vorsicht! Das war letzlich nicht der Reiz des Filmes. Das Eintauchen in eine völlig fremde Welt mit ihren Farben und Gerüchen ; - ) und Menschen (!!), die so weit von unserer reglementierten, automatisierten und normierten Gesellschaft entfernt sind, dass man einen völlig neuen Eindruck von dem bekam, was Leben/leben heißt, haben mich in den Bann gezogen. Die Sachlage war ernst, aber der Alltag ging dermaßen improvisierend und befreiend über die Filmrolle, wie ich es mir für unsere verkrampfte Gesellschaft oftmals wünsche. Und dann noch etwas: Ich glaube, dass man sich den Film unbedingt zwei Mal anschauen muss, um die ganze Komplexität der Bilderflut vollends zu erfassen. Und Chulpan Khamatova - genial!!!

Zauberhaft... (24. August 2007)

wenn Sie einen Film schauen und alles hinterfragen müssen, diese typisch "deutsche" Eigenschaft- dann kaufen Sie "Luna Papa" nicht, Sie werden enttäuscht sein und den wunderbaren Zauberfaden nicht finden.
Es ist ein absolut komischer, toller Film mit sowjetischem Humor, asiatischer Musik und kosmopolitischen Darstellern, für mich persönlich einer der besten Filme überhaupt. Es ist wie mit Paulo Coelho- entweder lieben Sie dieses Einfache, nicht Erklärbare- oder Sie verstoßen es. Entscheiden Sie selbst.

Es ist gut so ... (11. Oktober 2006)

... denn Hollywood gibt es genug und auch deutsche Filme hängen immer mehr an Klischees bzw. neigen immer mehr zur Komödie (ohne wesentlichen Hintergrund).

Anders dagegen "Good Bye Lenin!" ... Der Film war nicht zu sehr auf Komödie eingestellt. Hier gab es menschliche Züge, die abseits des gewöhnlichen Teenagergehabes (BRD und DDR)lagen und die beteiligten Generationen nicht nur am Rande einbezogen,

So bin ich auf die russische Schauspielerin Chulpan Khamatowa aufmerksam geworden, wollte mehr von Ihren Filmen sehen und bin bei "Luna Papa" fündig geworden.

"Luna Papa" ist die Geschichte eines Mädchens, welches Literatur und Theater liebt, insbesondere Shakesspeare. Dabei wird sie von einem unbekannten Theatermitarbeiter schwanger, dem sie bei einem Gastspiel begegnet. Nachdem sie ihre Schwangerschaft bemerkt (und ihren Nächsten offenbart) fängt die Familie an, den Vater des Kindes (welches sich schon rege an den Dialogen beteiligt) im Lande zu suchen. Das Land ist Tadschikistan ... Dabei kommt es zu einigen komischen, aber zu in erster Linie zu sehr gefühlvollen Szenen, die von Chulpan Khamatowa in jeder Hinsicht überzeugend und natürlich gespielt werden. Sie ist wirklich eine grosse Ausnahme unter den Schauspielerinnen! ... ein natürlicher Wirbelwind, dem auch Hollywood nur wenig entgegensetzen kann.
Die anderen Mitwirkenden, wie z.B. Moritz Bleibtereu, überzeugen auch ... aber kommen an Chulpan Khamatowa nicht heran.
Ansonsten glänzt "Luna Papa" durch eine grossartige visuelle Umsetzung und gute Dialoge (wobei ich die Syncronasiation nicht beurteilen kann, mir aber auch keine Schwächen auffallen).

Also für alle Fans des inhaltsreichen, aussergewöhnlichen Films ein Tip, insbesondere wenn sie Chulpan Khamatowa mögen.
Auf dem deutschen DVD-Cover steht übrigens: "Monty Python in Tadschikistan" ... mit dem schwarzen Humor von Monty Python hat der Film aber rein gar nichts zu tun ... Er ist eine Mischung aus Lebensfreude, während andere sich schon der Hoffnungslosigkeit ergeben würden!

Poetisch, skuril, und sehr russisch/mittelasiatisch (30. November 2005)

Daß viele mit diesem Film nichts oder nur wenig anfangen können, wundert mich nicht. Man wird ihn lieben, oder aber mit dem Humor nichts anfangen können.
Wer sich für solche russischen Komödien wie "Ironia sudby" oder "S liogkim parom", begeistern kann, dem sei dieser Film ans Herz gelegt.
Wunderbare Bilder, skuril, voller Poesie (Chulpans Tanz auf dem Wagendach, oder die Flußfahrten auf dem Amu- oder Syr-Daria: schöner kann man nicht filmen), und - zwar mit der den russischen Komödien eigenen dicken Überzeichnung - aber weit weniger von der Wirklichkeit dort weg, als es der Westeuropäer mutmaßt.
Wer einmal in den Genuß eines mittelasiatischen "Inlands"fluges kommen wird, sollte sich im übrigen auf Paarhufer an Bord durchaus schon mal gefaßt machen.

Von einer Groteske muß man keine korrekte Auseinandersetzung mit der Islamischen Haltung zu ledigen Müttern erwarten. Aber überraschenderweise gelingt auch dies ganz beiläufig, aber um so treffender, in einer meisterhaften Karikatur.

Mir hat der Film großen Spass gemacht.

Neee (22. Juli 2005)

Also in der Beschreibung steht was von "voller skuriler Ideen". OK, skuril schon, aber auch absolut weltfremd und zusammenhanglos. Prinzipiell mag ich poetische und romantische Geschichten, aber damit hatte diese Geschichte nix zu tun, wenn man sie überhaupt als Geschichte bezeichnen kann.Für mich war es eine Zumutung, den Film bis zum Ende zu schauen! Das ist nicht übertrieben!
Es mag Leute geben, die das gut finden - nur ich werde nie dazu zählen! Einen Stern muß ich geben, sonst kann ich das hier nicht abschicken! Aber verdient hat ihn dieser Film nicht!

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