High Art (OmU)

Verkaufsrang: 5761 (DVD)
Actor: Ally Sheedy
Actor: Radha Mitchell
Actor: Patricia Clarkson
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Lisa Cholodenko
EAN: 4031846004484
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Pro-Fun Media
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Pro-Fun Media
Verlag: Pro-Fun Media
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 25. Mai 2001
Spielzeit: 101
Studio: Pro-Fun Media
TheatricalReleaseDate: 12. Juni 1998
von: Ally Sheedy (Hauptdarsteller), Radha Mitchell (Hauptdarsteller), Shudder to Think (Komponist)
Preis: EUR 7,29

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Product Description

Die ehrgeizige Sid ist Redakteurin eines prominenten Foto-Magazins. Durch Zufall lernt sie ihre Nachbarin von oben kennen und betritt eine neue Welt Lucy, eine ehemals erfolgreiche, drogens?chtige Fotografin, ist das Herz einer Szene-WG. Sie lebt mit ih

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Syd (Radha Mitchell) ist Redakteurin eines schrecklich hochgestochenen Kunstmagazins. Durch Zufall lernt sie die lesbische Fotografin Lucy (Ally Sheedy) und deren absonderliche deutsche Freundin kennen. Syd ist von Lucy und deren Arbeit fasziniert und bietet an, sie in der nächsten Ausgabe ihres Magazins groß herauszubringen -- mit der Hoffnung auf einen kleinen Karriereschub im Hinterkopf.

Die Zwei fühlen sich voneinander angezogen, doch ihre Beziehung steckt voller Risiken: Syd verliert ihren etwas spießigen Freund, Lucys Freundin macht sich aus dem Staub, die habsüchtige Geschäftsleitung des Magazins setzt Syd unter Druck, und -- was am Verhängnisvollsten ist -- das Pärchen begibt sich auf geradem Wege in eine ausgewachsene Heroinabhängigkeit.

Neben dem Hauptthema um eine lesbische Beziehung spricht der Film auch ein weiteres Thema an: Wie weit ist ein Künstler bereit zu gehen, um anerkannt zu werden, und zu welchem Preis? High Art ist ein bemerkenswert offener Film -- zuweilen schmerzlich, aber dennoch subtil und gut durchdacht. Es gelingt ihm auf vorzügliche Weise, die vom Heroin herbeigeführte Abgestumpftheit von Lucy und deren Künstlerfreunden zu porträtieren, während sie herumliegen und vom Gift verzehrt werden.

Es ist eine Geschichte mit Moral, eine ehrliche Liebesgeschichte, ein Nachsinnen über das Wesen der Kunst sowie ein "lesbischer Film", für den die lesbische Liebe zwar ein wesentlicher, jedoch nicht vordringlicher Bestandteil ist. Sheedy ist einfach umwerfend, wie auch Mitchell in ihrer sehr beeindruckenden Rolle. High Art ist weit davon entfernt, ein bequemer Film zu sein; er besitzt jedoch ohne Frage eine Stärke, die Sie noch lange nach dem Abspann beschäftigen wird. --Jerry Renshaw

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Kundenrezensionen zu 'High Art (OmU)'

Achterbahn (5. Januar 2008)

Ich habe eine Beziehung zu New York, und ich habe eine Beziehung zu Rainer Werner Fassbinder (Jahrgang 1966; seine Filme liefen in meiner Sturm-und Drang-Zeit im Kino).
Daß mein Solarplexus im Bauch mit mir Achterbahn fährt, wenn sich zwei Frauen küssen, war mir neu und ist sicher auf die mitreißende Qualität des Films zurückzuführen (sofern man eben bereit ist, sich von einer Stimmung, gemischt aus New York und R.W. Fassbinder, mitreißen zu lassen). Überragend, wie im O-Ton (Untertitel stören gar nicht) die Stimmen brüchig werden, wenn existentielle Gefühle im Spiel sind. Ein Film, den auf DVD gucken zu können, die Einführung dieses neuen Mediums gelohnt hat.

Hohe Kunst??? (11. August 2007)

Eine dunkelbunte Mischung aus Drogen, Sex und möchtegern-künstlerischer Fotografie. Bedrückende Stimmung, kein richtiger Spannungsbogen, die angedeuteten Sex-Szenen machen auch nicht grad Lust auf mehr. Keine hohe Kunst - oder zu hoch für Normalsterbliche, an mir ist die künstlerische Aussage komplett vorbeigegangen.

Wie Schiffe in der Nacht. (2. August 2007)

Bei der Journalistin Syd tropft es im Badezimmer von der Decke. Als sie mit ihrer Nachbarin über ihr das feuchte Problem zu lösen versucht, stellt sie mit geübtem Auge fest, das hier eine professionelle Fotografin wohnt. Genau so etwas sucht ihr Magazin ständig. Syd spricht mit ihrer Nachbarin Lucy über ihre Arbeit und erfährt das diese sich vor zehn Jahren aus dem erfolgreichen Berufsleben zurückzog. Seitdem lebt sie mit ihrer verrückten Freundin in verschiedenen Städten. Nach Rücksprache mit der Redaktion und einigen Gesprächen mit Lucy hat Syd Erfolg. Sie darf eine Artikel mit Lucy entwickeln. Voraussetzung Lucy soll dazu aktuelle Bilder liefern.

Inzwischen sind sich Syd und Lucy nähergekommen. Die Beziehungen zu ihren bisherigen Partnern leiden darunter. Lucy macht eindeutige Bilder von Syd und als der Abgabetermin näher rückt, sind das die einzigen aktuellen Bilder die Lucy anzubieten hat. Syd steht vor der Wahl sich selbst zu Markte zu tragen oder auf den Artikel zu verzichten.

Die Liebesgeschichte zweier Frauen mit ähnlichen Interessen und Neigungen wird authentisch erzählt. Zahlreiche Dialoge untereinander, mit ihren Partnern und auch mit Lucys Mutter zeigen Gedankengänge und Hintergründe. Ein interessanter Film jenseits der bekannten Klischees.

Wunderschöner Film (20. April 2007)

Ein Must-see, nicht nur für lesbisches Publikum. Der Film spricht Probleme an, die jede(n) treffen können. Liebe, Zweifel, Verlust...
Großartige Schauspielerinnen und wunderbare Bilder. Beides Gründe, diesen Film nicht nur einmal anzusehen!

Ein Film, den man nie vergessen wird und über dessen Ende man sich nicht einig wird (22. August 2006)

Ich hab den Film auf dem Hamburger Filmfest direkt nach dem Erscheinen (1998?) geschaut, anschließend allein auf dem Klo Rotz und Wasser geheult und mit einem doppelten Wodka gespült. Lust zu reden hatte ich nicht, und schon gar nicht mit Plapperern. Und schon gar nicht wollte ich mit irgendjemanden über diesen Film, der mir ganz allein gehören sollte, reden...

Einmal sah ich Ausschnitte dieses Films im Fernsehen, viele Jahre später, und trotzdem hätte ich jede einzelne Folge-Szene beschreiben können. Ich brauchte ihn gar nicht noch einmal zu schauen, ich kannte ihn, Szene für Szene (und freute mich nach so langen Jahren auf Greta im Original: die göttlichste Stimme überhaupt).

Der Film bleibt einfach ganz nah. Ganz und gar wunderbar.

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