Raus aus Amal

Verkaufsrang: 7893 (DVD)
Actor: Alexandra Dahlström
Actor: Rebecka Liljeberg
Actor: Erica Carlson
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Lukas Moodysson
EAN: 4010324020673
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Concorde Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Concorde Video
Verlag: Concorde Video
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 11. April 2001
Spielzeit: 90
Studio: Concorde Video
TheatricalReleaseDate: 1998
von: Alexandra Dahlström (Hauptdarsteller), Rebecka Liljeberg (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 5,85

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Product Description

Die europäische Antwort auf "American Pie". Die bezaubernde Teenie-Komödie lockte in Schweden mehr Besucher in die Kinos als seinerzeit Camerons "Titanic". Der Kinohit mit Kultpotential ist ein witzig skurriler und erfrischend ehrlicher Film über die erste Liebe, die Sorgen und Nöte junger Leute und den Mut, das Richtige zu tun. ml ist eine Kleinstadt, wie es sie überall gibt es ist wenig los und Trends erreichen die Stadt erst, wenn sie bereits keine mehr sind. Klar, daß die 14-jährige Elin nur ein Ziel hat Raus aus ml! Bis dahin bleiben ihr nur die coolen Parties am Wochenende und der Traum, als großer Star die Welt zu bereisen. Die etwas ältere Agnes hat ganz andere Probleme vor zwei Jahren ist sie mit ihrer Familie nach ml gezogen, doch sie hat bis heute noch keine richtigen Freunde finden können. Zu ihrem 16. Geburtstag organisieren ihre Eltern gegen Agnes Willen eine Party, und die einzigen, die zu dem verunglückten Fest erscheinen, sind ausgerechnete Elin und deren Schwester, die sich normalerweise von Agnes fernhalten. Die beiden haben eine unfaire Wette abgeschlossen Elin soll Agnes auf den Mund küssen! Damit beginnt - völlig unvorhergesehen - eine vorsichtige Freundschaft zwischen den beiden total verschiedenen Mädchen. In seinem Regiedebüt erzählt Jungregisseur Lukas Moodysson mit viel Humor eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Frisch, frech, komisch.

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Auch wenn Hollywood mit seinen High-School-Filmen in den vergangenen Jahren das Teenager-Kino beherrscht hat, kann Europa durchaus von den Geschichten und Figuren her mit ihm konkurrieren. Einer der schönsten und sensibelsten unter den vielen Filmen über das Erwachsenwerden, die in letzter Zeit gedreht wurden, stammt eben nicht aus der Traumfabrik Amerikas, sondern aus Schweden. Lukas Moodysson erzählt in Raus aus Åmål auf eine wundervoll ehrliche und zarte Weise von den Wundern und den Schmerzen der Jugend.

Die 16-jährige Agnes (Rebecca Liljeberg) ist vor kurzem mit ihren Eltern in die Kleinstadt Åmål gezogen. Sie findet keine Freunde und das Mädchen, in das sie sich verliebt hat, die ebenso schöne wie wilde Elin (Alexandra Dahlström), würdigt sie nicht eines Blickes. Erst ein zynischer Scherz verändert alles für Agnes. Elin erscheint zu der ihr von den Eltern aufgedrängten Geburtstagsparty. Und nicht nur das, sie gibt Agnes auch noch einen Kuss. Das ist zwar nur ein grausames Spiel, eine gemeine Wette, die Elin mit ihrer älteren Schwester abgeschlossen hatte, aber noch in der gleichen Nacht werden die beiden Freundinnen.

Selten hat ein Film die Verwirrungen des Erwachsenwerdens, den inneren Tumult der Jugend, dieses Schwanken zwischen tiefstem Weltschmerz und rauschhafter Lebensfreude, so ungeschminkt und doch mit so viel Feingefühl dargestellt wie Raus aus Åmål. Lukas Moodysson beobachtet einfach seine beiden Heldinnen und verzichtet dabei auf jede Distanz zu ihnen. Agnes scheue Introvertiertheit und Elins ständig zur Schau gestellte Härte, hinter der sich ein äußerst verletzliches Mädchen verbirgt, sind ganz und gar wahrhaftig. Moodyssons unendlich liebevoller, aber nie verklärender Blick auf das emotionale Chaos der ersten Liebe, lässt Rebecca Liljeberg und Alexandra Dahlström einen eindrucksvollen Freiraum. Sie wirken in ihren komplexen, doppelbödigen Rollen so natürlich und echt, dass man zu jeder Zeit ihre Gefühle und ihre Freude genauso wie ihre Schmerzen, teilt. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen zu 'Raus aus Amal'

wunderbarer Film - unbedingt anschauen (15. März 2008)

Heute habe ich mir den Film angeschaut und ich bin echt begeistert von dieser wunderbaren Geschichte über die zwei Teenager. Die Geschichte ist sehr spannend und interessant erzählt. Man kann es hautnah mitfühlen. Besonders die Sache mit dem "Anders sein" ist gut in "Raus aus Amal" eingebaut wurden. Die zwei Hauptdarstellerinnen sind einfach super. Die Geschichte macht vielleicht allen Leuten (auch Jugendlichen) Mut, die etwas "anders" und eher zurückhaltend sind. Ich gebe diesem Film 5 Sterne, weil er einfach sehr überzeugend ist und die Sache mit den zwei jugendlichen Mädchen (fast schon Frauen) die in einander verliebt sind, stark erzählt wird. Super. Hervorragend. Unbedingt anschauen!

TRASH (3. März 2008)

Ich habe 3 Anläufe für diesen Film benötigt. Es geht um 2 Mädchen:

Das eine Mädchen ist schüchtern oder verstockt, hat aber verständnisvolle einfühlsame Eltern und einen netten kleinen Bruder. Sie leidet vor allem darunter, dass sie keine Freundin hat. Besonderes Kennzeichen: sparsame Mimik.
Das andere Mädchen hat eine allein erziehende Mutter, die für sie und ihre Schwester zu wenig Zeit hat. Das Mädchen ist blond (was keine Entschuldigung sein darf), eitel, aggressiv, hysterisch, orientierungslos, chronisch gelangweilt und Aufputschmitteln und Alkohol sehr zugetan. (In meiner Jugendzeit hätte man sie als "fertig" bezeichnet.) Besonderes Kennzeichen: zwanghaftes Bedürfnis, irgendetwas Besonderes zu erleben.

Der Regisseur wollte nun diese beiden Mädchen zusammenbringen. Dafür hat er sie mit Gemeinsamkeiten ausgestattet, die da wären: Rücksichtslosigkeit und Gemeinheit. 2 Beispiele gefällig?
1. Das schüchterne Mädchen hat Geburtstag und das einzige Mädchen, das auf ihre Einladung hin erscheint, ist an den Rollstuhl gefesselt und hat sogar ein Geschenk mitgebracht. Das schüchterne Mädchen ist nachvollziehbar enttäuscht, dass nur eine kommt. Spontan macht sie sich Luft und sagt dem Mädchen im Rollstuhl, dass sie keine "spastische Freundin" mag und sie sich das Geschenk wohin stecken kann.
2. Das hyperaktive Mädchen erkennt mit ihrer Schwester innerhalb von 10 Sekunden im Zimmer des schüchternen Mädchens, dass diese lesbisch sei (völlig unglaubwürdig!), und spielt dieser dann zärtliche Gefühle vor, küsst sie und läuft dann lachend davon.
In der nächsten Szene kann man dann dem schüchternen Mädchen in gefühlter Zeitlupe zusehen, wie sich diese die Pulsadern aufschneidet. Natürlich werden nur die Menschen zusehen, die entsprechend veranlagt sind. Ich habe den Film an dieser Stelle beendet, obwohl er erst halb rum war, und beschlossen, ihm keine 4. Chance zu geben.

Letzte Frage an die kaputten Leute, die diesen Film ab 12 freigegeben haben: was sind eigentlich die Kriterien für eine Freigabe ab 16? Etwa das Abtrennen ganzer Körperteile oder Geschlechtsorgane?

wunderschöner jugendfilm, (19. Januar 2007)

den auch prüde, spießige konservative nicht kaputt machen
können! ok, die sprache ist nicht jedermanns sache, aber
die schauspielerinnen und schauspieler spielen jeden holly-
woodklon an die wand, und die geschichte ist berührend,
bezaubernd, wundervoll.

bravo !!!

Einfach ein super geiler Film (15. Januar 2007)

Ich verwende ja das Wort "geil" eher selten,aber "Raus aus Amal" ist einfach geil.
In dem Film kommt alles vor, was das Leben ausmacht: Angst und Liebe, Leid und Freude.
Die eignetlich sehr traurige Geschichte, mit Selbstmordversuch ist perfekt ausbalanciert mit humorvollen Momennten, die Charaktere sind so unterschiedlich, wie sie es hätten nicht mehr sein können und man merkt doch beim Zuschauen, dass sie sich so unglaublich gleich sind. Es ist einfach schön.

Sorry, ich kann leider nicht so gut Dinge beschreiben, schon gar nicht wenn ich keine richtigen Worte finde.
Tolle Story, super gemacht, Gefühl, einfach gut der Film.
Seit jetzt einer von meinen zwei Lieblingsfilmen. Ja, ich bin wirklich wählerisch.


einfühlsam (29. November 2006)

Agnes und Elin sind zwei Mädchen, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Agnes ist ruhig und in sich gekehrt. Sie hat nur eine Freundin. Ihre Mutter möchte gerne, dass sie beliebter wird und schmeißt daher zu ihrem 16. Geburtstag eine große Party. Doch Agnes möchte eigentlich niemanden dazu einladen.
Elin ist immer auf der Suche nach Action. Sie ist beliebt und sieht gut aus. Erfahrung mit Männern hat sie auch schon. Die Mutter hätte sie lieber etwas ruhiger. Das größte Problem für Elin ist ihre ältere Schwester mit der sie sich andauernd zofft. Und die Jungs muss sie eher abwimmeln. Agnes ist bald klar, dass sie anders ist, doch Elin möchte eigentlich alles und nichts. Und doch ist ihr Agnes nicht ganz so egal...
Ein sehr einfühlsamer, teiweise ganz und gar nicht romantischer Film und nichts für schwache Gemüter. Der Film zeigt die Pubertät zweier Mädchen, die zu all ihren Problemen auch noch in einem winzigen Kaff leben, wo eh nichts los ist und man ständig unter großer Beobachtung steht. Und vor allem gibt es keine Abwechslung an Leuten: man sieht sie in der Schule und Nachmittags muss man auch noch mit ihnen rumhängen. Der Film zeigt ganz behutsam, wie langsam und wenig eindeutig die sexuelle Orientierung in diesem Alter stattfindet. Man kommt nicht lesbisch auf die Welt, bei den Mädchen ist es ein Prozess mit dem sie sich auseinandersetzen müssen. Dass der Film als die Antwort auf American Pie declariert wird, kann ich nicht nachvollzeihen! Denn es geht gerade eben nicht die ganze Zeit über Sex, sondern über seelische Konflikte über das eigene Empfinden. Und natürlich alles in diesem Dorf wo nichts anonym bleibt und alles streng konservativ genhandhabt wird.

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