Heimweg - The Road Home

Verkaufsrang: 3928 (DVD)
Actor: Zhang Ziyi
Actor: Sun Honglei
Actor: Zheng Hao
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
Director: Zhang Yimou
EAN: 4030521303867
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 10. Juli 2001
Spielzeit: 86
TheatricalReleaseDate: 1999
von: Zhang Ziyi (Hauptdarsteller), Sun Honglei (Hauptdarsteller), San Bao (Komponist)
Preis: EUR 6,82

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Kundenrezensionen zu 'Heimweg - The Road Home'

"Die Freiheit, sich zu verlieben, war ungewöhnlich." (4. September 2008)

"Meine Mutter war die erste, die das tat"
Unglaublich liebenswert und sympathisch fließt, vor dem realitätsnah gezeigten, historischen Hintergrund der schwierigen Wandlung der chinesischen Gesellschaft, dieses feine und persönliche Melodram über eine große Liebe und die Tradition der Familie ohne viele Dialoge, Rührseligkeit oder gar Kitsch auf poetische und romantische Weise und durch seine einfache Wahrhaftigkeit unaufhaltsam in die Gemüter und Herzen der Zuschauer.

Wunderschöne und zugleich schmerzende Szenen von audiovisueller Brillanz im Wechsel eines pastelligem Schwarz/Weiß der Gegenwart und einer grandioser Farbenpracht der Vergangenheit berauschen in ihrer Einfachheit sowie atemberaubender Schönheit und faszinierenden Andersartigkeit und zaubern mit ihrer Thematik von Trauer, Fürsorge, Dankbarkeit, Sehnsucht und Liebe zutiefst beeindruckende Emotionen und feinfühligste Momente auf die Leinwand.

... eine leise Filmperle über eine "bestimmte Auffassung von Schönheit" [Zhang Yimou] und eine besondere Art von Liebe


1999 - WO DE FU QIN MU QIN (Originaltitel)
Produzent : Zhao Yu
Regie : Zhang Yimou
Drehbuch : Bao Shi
Kamera : Hou Yong
Musik : San Bao
Schnitt : Zhai Ru

Besetzung
* Zhang Ziyi : Zhao Di : junge Frau
* Zhao Yuelin : Zhao Di : alte Frau
* Zheng Hao : Luo Changyu
* Sun Honglei : Luo Yusheng
* Li Bin : Großmutter
* Zhang Zhongxi : Handwerker
* Sung Wengcheng : Bürgermeister : junger Mann
* Chang Guifa : Bürgermeister : alter Mann
* Ji Bo : Tischler : junger Mann
* Liu Qi : Tischler : alter Mann

Zhang Ziyi in ihrer besten Rolle (12. Februar 2008)

Wer Zhang Ziyi aus ihren Filmen "Geisha", "Tiger and Dragon" oder "Hero" kennt, muss unbedingt diesen Film sehen. Es war einer ihrer ersten Filme überhaupt und sie ist damit einem grösserem Publikum bekannt geworden. Zhang Ziyi wirkt in diesem Film noch so natürlich, dass man ihr die Rolle als Mädchen vom Dorf, das sich in den Dorflehrer, der aus der grossen Stadt kommt, sofort abnimmt. Bezaubernd, traumhaft - der Mittelteil des Films, wo die sich findende Liebe der beiden beschrieben wird - ist wie ein Gemälde, vor dem man stehen bleibt und nicht mehr gehen will. Dazu die Filmmusik, die sich nahtlos in dieses Gemälde einfügt. Auch ohne Action und Hollywoodromantik kann man sich diesen Film getrost mehrmals ansehen, es lohnt sich immer wieder. Leider kann man die Filmmusik nicht mehr so einfach kaufen und muss auf Gebrauchtbörsen dafür tief in die Tasche greifen. Der Film und die Musik haben mich aber so beindruckt, dass ich es trotzdem getan und nie bereut habe.

Der Weg einer Liebe (1. Januar 2008)

Luo Yusheng kehrt nach Jahren in sein chinesische Heimatprovinz zurück um seinen verstorbenen Vater in seinem Heimatdorf zu beerdigen. Seine trauernde Mutter besteht darauf , den Leichnam zur Beisetzung nach alter Sitte in das Heimatdorf zurück zutragen.
Die Geschichte erzählt die Entstehung von der Liebe eines schönen Bauernmädchen zu einem neuen Dorfschullehrer. Sie zeigt im Rückblick, wie es Luo Yusheng Mutter gelingt, mit kleinen Aufmerksamkeiten und Beharrlichkeit seinen Vater auf sich aufmerksam zu machen, und schließlich das Herz des Dorfschullehrer für sich zu gewinnen. Jeden Tag geht Luo Yusheng Mutter zur Schule , nur um der Stimme seines Vaters zu lauschen...
Es geht in diesem Film weniger um die politischen Hintergründe und die Lebensumstände in China, im Gegenteil - sie sind nur äußerst dezent platziert. Es geht um die Kleinigkeiten einer wahren und grossen Liebe - sie bedarf keiner grossen Worte. Es geht um die kleinen Dinge des Lebens, die kleinen Dinge dieser ganz grossen Liebe- die zerbrochene Schüssel, die rote Jacke, der alte Brunnen, die rote Haarspange, das Schulhaus,das rote Tuch...Eine Liebe die noch weit über den Tod hinaus besteht.
Sicherlich nicht so gewohnt politisch wie vorhergegangene andere Filme von Yimou Marke z.B. Rote Laterne"," Leben!" oder "Rote Kornfeld".
Ein melodramatisches Meisterwerg über die Macht der Liebe. Genau dieses zeichnet den Film aus und unter-streicht die Vielseitigkeit von Zhang Yimou.
Regisseur Zhang Yimou ist bekannt geworden durch Regime- und Gesellschaftskritische Filme, wie "Red Sorghum""Lifetimes", oder "Raise the Red Lantern" als auch durch Martial-Arts Filme wie "House of Flying Daggers"und "Hero"(mit Jet Li). "
In der Hauptrolle Zhang Ziyi ,hauptsächlich bekannt durch ihre Rollen in den Filmen Tiger and Dragon, House of Flying Daggers, und Die Geisha.

China 1999, 89 min
Regie: Yimou Zhang
Schauspieler: Zhang Ziyi, Sun Honglei, Zheng Hao, Zhao Yuelin, Li Bin, Chang Guifa

China einmal von der ganz liebevollen Seite... (24. September 2007)

Ich kann nur mit wenigen einfachen Worten beschreiben was dieser Film ist:
Grandios, viel Gefühl, mit schönen einfachen und ruhigen Bildern ein echtes kleines Meisterwerk der Filmkunst. Sie sind selten geworden diese Filme in unserer schnellen und lauten Welt. Gerade deshalb so wichtig das man mal für 1-2 Stunden so herrlich abschalten kann und in eine ganz andere Welt der heute so selten gewordenen großen Liebe abtauchen kann...
Unbedingt weiterempfehlen damit ihn so viele wie möglich auch sehen und geniessen können!

Farbenfrohe Erinnerungen (9. September 2007)

Heimweg ist ein anrührender, ruhiger Heimatfilm.

GEDULD sollte man aber unbedingt in petto haben, will man hier unterhalten werden. Denn: Die Story ist schnell erzählt; hat man die Inhaltszusammenfassung auf der Rückseite der DVD gelesen, kennt man eigentlich die ganze Handlung. Die Frage ist nun also: ist man bereit, sich die traumhaften, idyllischen Bilder dieses Streifens zu Gemüte zu führen und dabei auf jegliche Action und schnelle Cuts zu verzichten?

Der Regisseur bedient sich dabei langer Einstellungen und einer kleinen einfachen Technik, die erwähnenswert ist. Der Film beginnt schwarz-weiß. Sobald der Sohn sich an die Geschichte seiner Mutter erinnert, schwindet die Grautonpalette. Nunmehr wird dem Zuschauer die Liebesgeschichte der Mutter erzählt, die sich in einen jungen Dorflehrer verliebt und die sein Herz mit kleinen Aufmerksamkeiten zu gewinnen versucht.

Anfangs mag der Film wirklich lahm erscheinen. Dann hat man für den Bruchteil einer Szene den Verdacht, hier würde es sich um aufgeregte Laiendarsteller handeln. Ich zumindest hatte einen solchen Verdacht, während der Szene als der Sohn den Dorfältesten und seinen Gehilfen trifft. Während sie ihm von den Ereignissen der letzen Tage berichten, scheint v.a. der Gehilfe die Kamera im Hinterkopf zu haben, wenn er hier und ein paar Sätze beisteuert :)

Wenn der Film nun schon so viel Konzentration erfordert, dann - so wird wahrscheinlich der eine oder andere vermuten - ist er wohl sehr dialoglastig. Doch auch dem ist nicht so. Ähnlich dem Umblättern der Buchseiten beim Lesen, sind die Dialoge meistens kurz und prägnant und nie ausufernd oder gar philosophisch. Die Story lebt von den Bildern, die dank ihres pittoresken Charakters wohltuend wirken. Von überstrapazierten Farbpaletten und Blütenschauern wie diese in manchen Eastern-Filmen a la HERO eingesetzt werden keine Spur.

Fazit:
Ein schöner Film über die selbstlose Liebe, an dessen "Langatmigkeit" Jugendliche, Abgebrühte und Ungeduldige eher keine Freude haben werden. Allen anderen sei er wärmstens empfohlen!

dkb.de

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