Verkaufsrang: 10087 (DVD)
Actor: William L. Petersen
Actor: Kim Greist
Actor: Joan Allen
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Thomas Harris
Binding: DVD
Brand: KINOWELT
Director: Michael Mann
EAN: 4006680023519
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Verlag: Kinowelt Home Entertainment/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 14. August 2001
Spielzeit: 117
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
TheatricalReleaseDate: 15. August 1986
von: William L. Petersen (Hauptdarsteller), Kim Greist (Hauptdarsteller), Michael Rubini (Komponist)
Preis: EUR 7,40
Aus der Amazon.de-Redaktion
Obwohl man sich immer an ihn als den Film mit "dem anderen Hannibal Lecter" erinnern wird, ist Michael Manns Thriller Manhunter von 1986 beinahe so gut wie Das Schweigen der Lämmer, in mancher Hinsicht vermutlich sogar besser. Er basiert auf Thomas Harris' Roman Red Dragon, in welchem die Welt zum ersten Mal auf den ruchlosen Killer Hannibal "the Cannibal" Lecter aufmerksam wurde.Star des Films ist William Petersen (mit einer angemessen brütend-grüblerischen Darstellung) als Ex-FBI-Agent Will Graham, den man aus dem Vorruhestand holt, um einen Serienkiller dingfest zu machen, der die Behörden bei jeder Gelegenheit irreführt. Grahams Herangehensweise an den Fall ist äußerst gefährlich. Zuerst sucht er Rat bei Lecter (Brian Cox) in dessen Hochsicherheitszelle in einem Gefängnistrakt -- eine von ihrer psychologischen Wirkung her gänzlich Furcht erregende Begegnung -- dann beginnt er sich langsam in die Psyche des Killers zu versetzen, mit potenziell verheerendem Resultat.
Unter der Regie von Mann (der den Gipfel seines Erfolges mit der TV-Serie "Miami Vice" hatte), flüchtet sich dieses subtile Katz-und-Maus-Spiel niemals in billige Horroreffekte. Anthony Hopkins' Lecter-Darstellung um vier Jahre vorwegnehmend, bewegt sich Cox' Charakter näher an der ursprünglichen, zurückhaltenderen Konzeption von Harris, wobei er in der Rolle nicht weniger überzeugend ist. Petersen ist eine gleichermaßen gute Besetzung, während Mann -- wie gewohnt -- Rockmusik erstaunlich effektvoll einsetzt, indem er das fast komplette Heavy-Metal-Epos "In-A-Gadda-Da-Vida" von Iron Butterfly zur dramatischen Untermalung des filmischen Höhepunkts verwendet. All dies macht Manhunter zu einem der besten Filme dieses Genres und ist ein weiterer Beweis, dass Harris' Stoffe ein Geschenk für jeden Regisseur sind, der den Mut besitzt, sie zu adaptieren. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Manhunter - Roter Drache'
Also ich weiß nicht, (18. Dezember 2007)
ich kann mit diesem Film nichts anfangen. Ich bin sonst ein großer Michael Mann Fan, aber hier hat er meiner Ansicht nach eine "Jugendsünde" begangen. Der Film schleppt sich so dahin, ein bisschen Profiler-feeling hier, ein bisschen Miami Vice dort, nichts wird wirklich zu Ende gebracht und die Schauspieler sind eher Durchschnitt. Da schaue ich mir lieber zum 20sten Mal "HEat" oder "Collateral" an.Zahnfee mit Biss, Film auch! Leider scheinbar gekürzt! (27. Juni 2007)
Es lohnt und ist interessant, diese frühe Adaption des Roten Drachen mit der jüngsten Verfilmungen der Hannibal-Lecter-Saga zu vergleichen. Der unverblümte Horror muss für die Zeit der 80er Jahre verstörend und avantgardistisch zugleich gewesen sein. Natürlich sind bei den neueren Filmen der dramaturgische Aufbau, das Production-Design, der Schnitt und anderes deutlich geschliffener. Auch wirkt beim Vorläufer "Manhunter" der zeittypische 80er-Synthie-Soundtrack eher störend-nervig als dass er das Gezeigte musikalisch unterstreicht. Aber trotzdem fällt der Erstling nicht wirklich hinter seine viel späteren Nachfolger zurück. Das liegt natürlich vor allem an der ganz ausgezeichneten Darbietung Tom Noonans als Zahnfee - der Mann ist auf seine Weise mindestens ebenso charismatisch und Angst einflößend wie es später Anthony Hopkins' Hannibal sein wird. Die Figur Lecters taucht auch in "Manhunter" auf, spielt aber eine untergeordnete Nebenrolle und ist noch fern jener Monster-Ikone, die ein Anthony Hopkins einmal daraus machen wird.Die Action, die Horrorszenen - wie gesagt hätte das eine moderne Inszenierung alles heute viel gekonnter zelebriert. Aber ein richtig guter Film lebt halt auch von seinen Darstellern. Und allein Tom Noonan alias Zahnfee macht eben aus "Manhunter" einen richtig guten Film. Noonan wirkt so glaubwürdig dass man annimmt, er wurde nach jedem Drehtag in der Zwangsjacke zurück in den Hochsicherheitstrakt gefahren...
Ein Kauftipp sowie als Einzelfilm wie auch als Ergänzung für alle Fans der "modernen" Hannibal-Filme! Allein schien mir aufzufallen dass "Manhunter" an einigen Stellen im Vergleich zur damaligen Kinoversion unschön gekürzt wurde (z.B. Rollstuhl-Szene im Parkhaus). Diese Szenen sind nun auch wieder nicht so brutal, dass das sein müsste. Insofern bleibt es bei nur drei Sternen für einen guten Horror-Thriller mit genial gutem Hauptdarsteller.
Ganz starker Film (17. Juni 2007)
Ich denke, dass dieser Film einer der besten Thriller der 80 iger Jahre ist. In nahezu jeder Einstellung erkennt man die Handschrift von Kameramann Dante Spinotti. Fantastische Farben, überwältigende Weitwinkelpanoramaaufnahmen und packende Steadycamfahrten.Doch was wären tolle Bilder und eine tolles Drehbuch ohne gute Schauspieler?
Allen voran spielt Tom Noonan den Psychopathen Francis Dollarhyde so eindringlich und abgefahren, dass es mir immer noch die Sprache verschlägt. Er hätte den gottverdammten Oscar verdient gehabt!!!
Im gleichen Atemzug muss man aber auch William Petersen erwähnen, der den nervlich angeschlagenen Sonderermittler Will Graham erschreckend authentisch rüberbringt. Auch Dennis Farina, Stephen Lang, Joan Allen oder Brian Cox als Hannibal Lector überzeugen.
Die fantastische Kampfszene am Ende des Filmes mit dem Hammersong "In a gadda da vida" von Iron Butterfly ist einfach perfekt in Ton, Bild, Schnitt und Acting!


