U2 - Elevation (DVD Single)

Verkaufsrang: 62194 (DVD)
Actor: U2
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
EAN: 0731458867098
Format: PAL
Label: Universal/Music/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/Music/DVD
Anzahl Medien: 1
Verlag: Universal/Music/DVD
Erscheinungsdatum: 27. August 2001
Studio: Universal/Music/DVD
TheatricalReleaseDate: 20. November 2001
UPC: 731458867098
von: U2 (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 11,01

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit U2 2001 - Elevation Tour - Live From Boston setzen Bono, The Edge, Larry und Adam einmal mehr Maßstäbe. In ihrer unvergleichlichen Karriere haben die Iren immer wieder bahnbrechende Entwicklungen der Rockszene eingeleitet und so manche Pioniertat vollbracht. Bei der Veröffentlichung hier haben sie nun die Nase erneut vorn. Mit der fantastischen Doppel-DVD im luxuriös gestalteten Pappschuber führen sie einen Standard des jungen DVD-Mediums ein, an dem sich ihre Musikerkollegen in Zukunft werden messen lassen müssen. Diese sechsstündige Edel-Edition ist einfach grandios!

Disc eins enthält zunächst einmal das komplette Konzert, das U2 am 6. Juni 2001 im Fleetcenter in Boston, Massachusetts, gespielt haben. An jenem Abend standen etliche Songs des letzten Albums All That You Can't Leave Behind auf dem Programm, darunter "Walk On", der Hit "Stuck In A Moment You Can't Get Out Of", "Kite" und der dreifache Grammy-Gewinner "Beautiful Day". Zudem hatte die Band zahlreiche Klassiker ihrer Laufbahn, wie etwa die Debüt-Single "I Will Follow", "With Or Without You", "Sunday Bloody Sunday" und "Where The Streets Have No Name", im Reisegepäck. Insgesamt brachte die Gruppe vom Eire-Eiland in dem eine Stunde und 47 Minuten langen Auftritt ganze 19 Tracks zu Gehör und begeisterte ihr Publikum mit einer packenden, leidenschaftlichen Performance.

Auf Disc zwei nutzt das Quartett die technischen Möglichkeiten des DVD-Formats voll aus. Unter anderem findet der Fan auf dieser Silberscheibe das Konzert noch einmal aus zwei anderen Kameraperspektiven: Während man mit der "director cam" Regisseur Hamish Hamilton über die Schulter schauen und ihn beobachten kann, wie er seinen Kameraleuten im Verlauf des U2-Auftritts Anweisungen erteilt, gestattet die "fan cam" einen Blick mitten aus den Zuschauerreihen auf die herzförmig angelegte Bühne. Ganz so, als wär man vor Ort dabei. Ein hautnahes Erlebnis! Des Weiteren umfasst die zweite Digital Versatile Disc noch den fünfminütigen Film "Road Movie", der im Zeitraffer zeigt, wie die Roadcrew von U2 die Sound- und Lichtanlage auf- und wieder abbaut. Darüber hinaus dürfen sich die Anhänger auf eine Abteilung mit einigen Bonustracks freuen. Sie bietet "Beautiful Day" live auf dem Dach des Clarence Hotels in Dublin, einen Konzertmitschnitt von "Elevation" beim Tourstart in Miami im März 2001 und ein Video zu "Stuck In A Moment You Can't Get Out Of", das in Irland und Südfrankreich gedreht wurde.

Damit nicht genug der exquisiten Extras! Ein Making Of erzählt zusätzlich die Entstehungsgeschichte des Konzertfilmes in Boston (siehe oben), Trailer erinnern noch einmal an die vorhergegangenen Tourneen (Zoo TV und Pop Mart), die DVD-ROM-Partition für den Computer weist Weblinks und einen Bildschirmschoner auf und das beigelegte 16-Seiten-Booklet zu guter Letzt erfreut mit Fotos, die die Band "on stage" in Aktion zeigen. Wow, das nenne ich eine wahrhaft gigantische DVD-Ausgabe! --Harald Kepler

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'U2 - Elevation (DVD Single)'

In Beleuchtung eine Eins (2. August 2006)

Boston 2001 wird im Allgemeinen als Schwächere der beiden "Elevation"-DVDs gesehen. Ganz lässt sich das nicht widerlegen. Slane Castle ist wirklich eine Klasse für sich, es hat alles: Stimmung, tollen Sound, großartige Einzel-Performances, 4 spielfreudige Burschen, denen vor Vergnügen schon das Lachen auskommt und - mit das Wichtigste - ein frenetisches irisches Publikum.

Dieser Punkt wird in Fankreisen immer am stärksten kritisiert: "Diese Amis verstehen nichts vom Feiern" ist da zu lesen. Trotzdem muss ich hier für dieses Konzert einmal eine Lanze brechen. Tatsächlich liegt die Stärke der Boston-DVD nicht in der Ausgelassenheit des Publikums sondern in den stimmungsvollen, eher ruhigen Momenten. Sehr schön gelungen sind jene Szenen, in der die ganze Halle immer wieder in ein großes Panoptikum verwandelt wird, und weiches Scheinwerferlicht alles in ein magisches Halbdunkel legt. Ein schöner Kontrapunkt zum kalten, blauen Licht auf der Slane Castle Bühne, wo manche Szenen eindeutig überbelichtet sind. Die Kameraführung ist toll, der Regisseur liebt Großaufnahmen sowohl von Details der Instrumente als auch aus der Publikumsperspektive. Bildfüllend fotografierte Hände haben es ihm besonders angetan, er erforscht gewissermaßen die physischen Berührungspunkte zwischen U2 und ihren Fans: hier die Saite, das Schlagzeug, dort die ausgestreckte Hand, die versucht, in diese Musik einzutauchen. Wer selbst einmal dabei war, wird das verstehen. Dieses Stilmittel gibt der Bostoner Publikation eine angenehm tragende Ruhe. Störend wirken dagegen verbissen kreative Abschnitte, wie etwa die Schwarzweiß-Sequenz während New York. U2 brauchen solche Effekte m.E. nicht, ihre Musik ist auch so schön genug.

Die Band selbst wirkt zu Beginn etwas steif, was sich mit der Zeit aber gibt. Zum einen liegt es wohl an der Grippe, von der sich Bono damals, im Juni 2001, noch nicht ganz kuriert hatte. Das macht sich in einigen stimmlichen Aussetzern bemerkbar. Er legt sich zwar für seine Fans ins Zeug, lässt es nicht ein Stück langsamer angehen, legt sogar Extrarunden übers Elevation-Herz ein. Aber wenn man dann sieht, wie er zwischen den Songs keucht und schwitzt, beginnt man sich als treuer Fan um seine Gesundheit zu sorgen.

Wie angedeutet ist das Publikum im Bostoner Fleet Center nicht so ausgelassen wie jenes in Irland. Es hat seine Momente, v.a. am Übergang zu und während Where The Streets Have no Name, aber sonst bleibt die Menge, zumindest akustisch, im Hintergrund. Auch die verhalten tanzenden Figuren auf den Rängen geben nicht gerade ihr Letztes. Sollte das für einen Fan nicht Ehrensache sein? Meine Meinung: wessen Arme nachher nicht taub sind, wessen Handflächen nicht wund und wessen Stimme nicht weg, der war nicht dabei.

Regisseur Hamilton zeigt jeden der vier Iren gern bei der Arbeit. Charakteristisch sind die Großaufnahmen, wenn The Edge mal wieder virtuos die Saiten zupft oder Larry gefühlvoll die Percussion anschlägt. Er schafft damit eine sehr persönliche Note und lässt erahnen, was für begabte Künstler hier am Werk sind.

Das Konzert wird beherrscht von einer ehrfurchtgebietenden Performance von "Bad". Das ist schon mehr als nur Musik, das ist eine, wie man so schön sagt, halbszenische Aufführung. Mitreißend ist jene Einstellung, wie Bono sich von den Fans fast von der Bühne ziehen lässt und sich, ganz der personifizierte Trennungsschmerz, wieder losreißt, dazu eine weiße Rose, die ins Bild ragt, das ist wirklich ganz groß. Der Übergang von "Bad" zu "Where The Streets Have No Name" mittels "40"-Snippet ist mit eine der genialsten Sequenzen von U2 die es m.E. überhaupt gibt. Wenn 50.000 wie mit einer Stimme How long must we sing this song? How long? How long? singen, der Chor die Dunkelheit erfüllt und sich langsam mit den ersten Takten von Streets vermischt, dann ist Gänsehaut garantiert, auch nach dem xten Mal anhören. Überhaupt ist die Version von "Streets" irrwitzig, noch besser als in Slane. Das gleißende Lichterspiel, der Kameraflug über die Köpfe des tobenden Publikums zur Großaufnahme Bonos am Scheitel des Elevation-Hearts ist toll. Dazu Larry, der am Schlagzeug schon fast im Sessel liegt und sich mit gefletschten Zähnen das Letze abfordert. Es folgen denkwürdige Versionen von Bullet The Blue Sky und The Fly. Ein weiteres Highlight stellt "With or Without You" dar. Auch hier legt sich der Frontman ins Zeug, indem er eine junge Frau aus dem Publikum zu sich auf den Laufsteg holt, sie umarmt und liegenderweise den Song performt. Die Magie dieser Szene ist mit Worten nicht zu beschreiben. Sie verleiht dem Titel, der an sich schon in seiner bittersüßen Mischung des Hin- und Hergerissen-Seins eines der besten U2-Stücke ist, noch einmal eine andere Dimension. Wie hier der Schmerz einfach herausgeschrien wird, während die Musik alles einlullt und die Auserwählte lautlos vor Glück zu weinen beginnt - solche Momente sind ein guter Grund U2 Fan zu sein oder es zu werden.

mfg
Roland Zerenko

Fast nur Gutes (26. November 2005)

Ich bin von dieser DVD echt begeistert (bin natürlich ein Fan). Gleich zu Beginn der quasi schwarz-weiss Einstieg, und die Stimmung kommt echt gut rüber. Es sind auch eine Menge extra Features drauf, die sonst kaum auf einer DVD zu finden sind. Gut meistens schaut man sich nur die Show an. Das was allerdings etwas vor einem Kauf zurückschreckt ist der Preis. Das ist die Reduktion meiner Bewertung. Aber sonst. Anschauen!

Wahnsinn!! (26. Oktober 2005)

Die beste Live- DVD, die U2 je auf den Markt gebracht hat! Unglaubliche Lichteffekte, gemischt mit toller Musik wirft nicht nur U2 Fans vor Begeisterung zu Boden ;-)))

Solide DVD mit einem nicht ganz so perfekten Konzert (19. September 2004)

Mit Elevation Live From Boston entdecken U2 die Welt der Live DVD. Leider bekommt man statt eines 16:9 Bildes lediglich nur 4:3 geboten, der Ton liegt in PCM Stereo und DD5.1 vor. Auf eine DTS Spur muss man leider verzichten! Das Bild ist bis auf kleinere Macken wirklich gut, manchmal bildet sich in dunklen Szenen eine Blockbildung und etwas Rauschen, doch dies ist zu verkraften. Der Sound kann leider nicht mit Krachern ala Peter Gabriel Growing Up Live mithalten, der Grund hierfür ist wahrscheinlich aber die Konzert Location, welche offenbar eine relativ dumpfe Akustik besitzt. Das Konzert ist leider nicht ganz so perfekt wie man es von anderen Live DVDs kennt, Bono ist nicht sonderlich gut bei Stimme und die Motivation der restlichen Band Mitglieder wirkt manchmal etwas gekünstelt. Trotz allem sind die Songs aber immer noch sehr gut gespielt und werden überdurchschnitlich präsentiert. Auf der zweiten DVD findet man verschiedene Extras wie Ausschnitte der vorigen Tourproduktionen, ein Multi-Angle Featurette etc...
Der Preis liegt bei 40€ und ist somit für eine Doppel-Musik-DVD sehr hoch. Trotzdem sollte ein U2 Fan oder ein solcher der es werden will die erste DVD der Elevation Tour besitzen!

GIANTS @ IT'S BEST (28. Oktober 2003)

Also was U2 da abliefert, ist einfach absolut unglaublich.
Die erste DVD besticht nicht nur durch endgeile Sound und Bildqualität, sondern es ist Hamish Hamilton (Regie) auch gelungen die Emotionen, die U2 Konzerte von allen anderen Bands untescheiden, ungefiltert einzufangen. Wer schon andere Konzerte erlebt hat, weiß, dass da eine Band auf die Bühne geht, spielt, und wieder verschwindet. Anders U2, aber was red ich hier,
KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN.
Die zweite DVD ist eine nette Zugabe, vorallem wegen der Bonustracks. Die Möglichkeit, das Konzert aus der Zuschauerperspektive zu erleben, ist wegen der Amatuer-Viedeo-Soundqualität nur beim "Einmarsch"-Interessant, da man da mal erleben kann, wie es sich anhört, wenn 20.000 Menschen komplett ausrasten... Habe die DVD inzwischen 500 mal angesehen, und für jedesmal gibts 5 Sterne!!!

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