Verkaufsrang: 23637 (DVD)
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Warner Home
Director: Stanley Kubrick
EAN: 7321921215919
Technische Details: FSK 16
Format: PAL
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
Verlag: Warner Home Video - DVD
Erscheinungsdatum: 23. August 2001
Spielzeit: 979
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 13. Juni 1962
Preis: EUR 82,95
Aus der Amazon.de-Redaktion
2001 - Odyssee im Weltraum
Als Stanley Kubrick den Autor Arthur C. Clarke einlud, mit ihm zusammen an diesem Science-Fiction-Film zu arbeiten, kann man jede Wette eingehen, dass weder der als Einzelgänger bekannte Regisseur noch der große Autor geahnt haben, dass sie einen Film kreieren würden, der die Parameter des Kino-Sehens neu definieren sollte. Inspiriert von einer Kurzgeschichte Clarkes, hat Kubrick ein unkonventionell erzähltes, auf Visualität beruhendes Poem geschrieben (auf 139-Minuten Film kommen nicht einmal 40 Minuten Dialog), das in einer eigenen Bildsprache die Geschichte der Evolution erzählt. Der Evolution, die bereits geschehen ist und einer Evolution, die vielleicht noch kommen mag. Beginnt der Film im Zeitalter der Urmenschen, gelingt es Kubrick in nur einer Sequenz ins Zeitalter der Raumfahrt überzuleiten und vom Flug eines Raumschiffes namens Discovery im Jahre 2001 zu berichten, um mit der metaphysischen Geburt eines Sternenkindes zu enden.
Präzise ist die Geschichte konstruiert, die sich auf einer Subebene geschickt mit der Enthumanisierung des Menschen durch die voranschreitende Technologie auseinandersetzt, wofür in Kubricks Klassiker der Computer HAL 9000 steht, der von allen Figuren über die am weitesten entwickelte Persönlichkeit verfügt. Dinge wie diese sind es denn auch, die 2001 zu einem Film wie keinen anderen machen, auch wenn die Darstellung des ersten Jahres im neuen Millennium, wie wir heute wissen, doch etwas zu enthusiastisch ausgefallen ist. Seine spektakulären, präzise ausgearbeiteten Spezialeffekte haben darüber hinaus die Zeiten überstanden und bestehen selbst heute noch den Vergleich mit aktuellen Produktionen. Ohne zu übertreiben, kann man sagen, dass dies ein cineastischer Meilenstein war und ist: verwirrend, provokativ, perfekt. --Jeff Shannon
Uhrwerk Orange
Stanley Kubricks bemerkenswerte visuelle Interpretation des berühmten Romans von Anthony Burgess ist ein wahres Meisterwerk. Malcolm MacDowell liefert eine clevere, nicht ganz ernst gemeinte Performance als Alex, Anführer eines Quartetts von "Droogs", eine bösartige Clique junger Rowdys, die ihre Nächte damit verbringen, Autos zu stehlen, Schlägereien mit rivalisierenden Gangs zu suchen, Einbrüche zu begehen und Frauen zu vergewaltigen. Wo andere Regisseure vermutlich das immense Gewaltpotenzial der Geschichte ohne den enthaltenen Subtext ausbeuten würden, legt Kubrick großen Wert darauf, Burgess düster satirischen und sozialkritischen Kommentar auch in seinem Film zu berücksichtigen.
Uhrwerk Orange erzählt Alex' Transformation vom vogelfreien Bösewicht zum Sträfling, der in einem Experiment der Regierung mit dem Ziel, Kriminelle zu resozialisieren, unorthodoxen medizinischen Methoden ausgeliefert ist und so seinerseits zum Opfer wird. Die Therapie soll als Allheilmittel für eine kaputte Gesellschaft dienen, die immer mehr unter einer überhand nehmenden Verbrechensrate zu leiden hat, welche eben dieses Gesellschaftssystem hervorbringt. Die Katze beißt sich also in den Schwanz. Uhrwerk Orange funktioniert auf vielen unterschiedlichen Ebenen -- auf visueller, sozialer, politischer und sexueller -- und ist einer der wenigen Filme, die auch nach mehrmaligem Ansehen ihrem Anspruch gerecht werden und nichts von ihrer Aussagekraft einbüßen. Kubrick arbeitet mit farbenfrohen Bildern und setzt darüber hinaus die klassische Musik (auch Wendy Carlos klassich elektronisches Werk) speziell zur Untermalung der Gewaltszenen geschickt als Stilmittel ein, um den Zuschauer emotional gefangen zu nehmen. Szenen, die als Abbild reinsten Nihilismus' auch heute noch verstörend wirken. Ironischerweise ist genau das der Punkt, der vielen Fans des Films, die die dargestellte Brutalität leider nicht etwa abstoßend, sondern höchst unterhaltsam finden, verborgen bleibt und so häufig zu Missinterpretationen führt. --Bryan Reesman
Shining
Der einsiedlerische Perfektionist Stanley Kubrick war vielleicht nicht sonderlich produktiv (er führte zwischen 1975 und 1999 lediglich bei drei Filmen Regie), aber seine Filme verstehen es, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit vorzudringen. Im Falle von Shining aus dem Jahre 1980 ist es klar ersichtlich, dass Kubricks Film mehr kulturelle Resonanz hervorgerufen hat als Stephen Kings Bestseller, auf dem er basiert. Das Bild von Jack Nicholson, der sich mit einer Axt den Weg durch eine splitternde Tür bahnt und dabei "Hiiiiiiier ist Johnny!" brüllt, stellt nach wie vor einen der bemerkenswertesten Höhepunkte des Horrorkinos dar. Eine Miniserie aus dem Jahre 1997 folgte Kings Vorlage genauer, aber sie verblasst gegenüber den schaurigen Aspekten von Kubricks Interpretation.
Es handelt sich hierbei um eine grandiose Geschichte über ein Spukhaus, in der Nicholson seine Frau (Shelley Duvall) und seinen jungen Sohn zum abgelegenen Overlook Hotel bringt, wo er zwischen den Saisonzeiten als Hausmeister arbeiten will. Hier erleidet er einen psychologischen Zusammenbruch, der nicht nur auf einen Hüttenkoller zurückzuführen ist. Das Hotel besitzt eine gewalterfüllte Vergangenheit, die sich noch immer auf das Gebäude auswirkt; während der junge Danny (Danny Lloyd) durch seine hellseherische Gabe namens "Shining" dieses erschreckende Erbe erkennt, verliert sich sein Vater in einem Zustand von mörderischer Psychose.
Kubrick vermeidet die Tradition billiger Schockeffekte der 80er-Jahre-Horrorfilme und entscheidet sich stattdessen für eine Studie über geistigen Verfall und den zeitlosen Mordimpuls -- die technischen Innovationen des Films (darunter das sehr eindrucksvolle Bühnenbild und der bahnbrechende Einsatz der Steadycam) liefern eine zunehmend beunruhigende Verbindung von vergangenem und gegenwärtigem Schrecken. Es handelt sich bei dem Film eher um einen intellektuellen Horrorfilm als einen konventionellen Schocker, jedoch besitzt er noch immer eine verstörende Wirkung. Und als sich der lächelnde Jack Nicholson schließlich in einen höhnisch grinsenden Killer verwandelt, reiht sich dieser somit in Kubricks Verbrecheralbum erinnerungwürdiger Filmbösewichte ein. --Jeff Shannon
Kundenrezensionen zu 'Stanley Kubrick Collection [Box Set]'
Inhalt: Top, aber Preis zu teuer (31. März 2007)
Zu allererst: Ich habe diese Box nicht bei Amazon, sondern im Fachhandel gekauft. Da es ein Angebot war, habe ich nur 49.- € bezahlt (!), der normale Preis lag aber auch deutlich unter den 80 € die man hier bei Amazon berappen muss...Inhaltlich brauche ich nichts weiter zu sagen, aber zu den Bildformaten: Das 4:3 Fernsehformat bei Full Metal Jacket, Shining und Eyes Wide Shut ist _gewollt_! Dies ist bei Eyes Wide Shut auch im Vorspann zu sehen!
Tonspuren sind auf Deutsch und Englisch in guter Qualität vorhanden, Bildqualität ist 1A.
Die große Kubrick - Rückschau (17. Februar 2007)
Kein anderer Filmregisseur war so wie Kubrick in jedem Filmgenre zuhause und wenige haben das Filmgeschäft mehr geprägt, als der kauzige, einzelgängerische Perfektionist aus New York, der Szenen endlos wiederholen ließ, bis sie ihm endlich zusagten und der Schauspieler nicht selten bis an die Grenzen ihrer körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit trieb. Kubrick hat mit seinem Schaffen Maßstäbe für so gut wie jede Art Film, die man drehen kann, gesetzt und sein Werk gilt vielen heute als Lehrbeispiel für die perfekte Umsetzung vom Buch auf die Leinwand.In dieser Box sind sieben seiner größten Werke versammelt, und ein jedes ist ein Kunstwerk für sich, das man als Fan des Meisters gar nicht oft genug sehen kann.
Die Reise durch Kubricks Werk beginnt mit der 1962 entstandenen Literaturverfilmung "Lolita". Für das Drehbuch arbeitete der Regisseur eng mit dem Autor des damals skandalösen Romans, Vladimir Nabokov, zusammen und schuf so ein dichtes, unter der Oberfläche von erotischen Konflikten dominiertes Meisterwerk, das einen veritablen Skandal auslöste und in einigen Ländern verboten wurde. Sieht man den Film heute, kann man die Aufregung nicht mehr ganz nachvollziehen, freut sich jedoch an den ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen von James Mason (Humbert Humbert), Shelley Winters (Charlotte Haze) und v. a. Peter Sellers (Clare Quilty), mit dem Kubrick noch den einzigartigen "Dr. Seltsam" drehte, der hier leider nicht vertreten ist.
Weiter geht es mit DEM Science - Fiction - Film schlechthin, "2001 - Odyssee im Weltraum" (1968), der auf einer Kurzgeschichte des Autors Arthur C. Clarke basiert, mit dem Kubrick auch das Drehbuch verfasste. "2001" ist ein Musterbeispiel für die geglückte Umsetzung einer Zukunftsvision und einer der wenigen S - F - Filme, die nicht in den Weltraum verlegte Western sind. Auch heute noch ist "2001" ein Musterbeispiel für beeindruckende Spezialeffekte und den optimalen Einsatz von Musik für einen Film (Ligeti, Richard Strauss, Johann Strauss), der nichts von seiner Faszination verloren hat.
Der nächste Film "A Clockwork Orange" (1971), eine Verfilmung des gleichnamigen Kultbuchs von Anthony Burgess löste einen weiteren Skandal aus. Der Film wurde wegen seiner diversen Gewalt - und Sex - Szenen heftig kritisiert, in Großbritannien nahm ihn Kubrick selbst nach kurzer Zeit wieder aus den Kinos. Seine Satire über die Allmacht der Wissenschaft über die menschliche Freiheit hat viele Aspekte der Jugendkultur geprägt, diversen Bands zu ihrem Namen und ihrem Programm verholfen und gilt bis heute als Kultfilm, den man lange Zeit nur in einer geschnittenen Version zu sehen bekommen konnte. Hier nun das Original, das noch immer zu faszinieren und zu schockieren versteht.
"Barry Lyndon" (1975) galt vielen als Schritt zurück und wurde viel geschmäht und heftig kritisiert. Kubrick erzählt hier in wirklich wunderschönen Bildern die Geschichte eines Emporkömmlings aus der irischen Provinz , der bis in hohe Adelskreise aufsteigt, nur um wieder da zu landen, wo er herkam. Jede einzelne Einstellung in diesem Film wirkt wie ein Gemälde aus dem 18. Jahrhundert, Kubricks Perfektionismus kommt hier voll zum Zuge, ein wahre Fest für die Augen, das einige kleine Längen in der Handlung vergessen läßt.
"Shinig"(1980), entstanden nach dem gleichnamigen Buch von Stephen King, war konzipiert als der "ultimative" Horrorfilm (was nicht ganz gelang), und hat eine alptraumhafte, düstere Atmosphäre, was ihm seinen Kultstatus sicherte, setzt wieder Maßstäbe für den perfekten Einsatz von Musik (wieder Ligeti, ferner Bartok und Penderecki). Er enthält diverse unvergeßliche Szenen und ist wohl das am häufigsten parodierte Werk von Kubrick. Besonders bleibt hier noch die schauspielerische Leistung von Jack Nicholson zu erwähnen, sowie die aud der DVD an den Film angehänge, recht interessante Dokumentation über die Dreharbeiten, bei denen Kubrick einmal mehr als der gefürchtete Tyrann zu sehen ist, der Szenen bis zu 100 Mal drehen läßt (Guinness - Rekord).
"Full Metal Jacket" (1987) ist Kubricks Beitrag zur damals inflationären Welle von Vietnam - Filmen und besticht vor allem durch die schauspielerischen Leistungen des damals weitgehend unbekannten Ensembles (v. a. Matthew Modine, Vincent d'Onofrio und R. Lee Ermey) und einmal mehr durch Kubricks Versessenheit, bis ins letzte Detail hinein perfekt zu inszenieren. Zum ersten Mal wird hier gezeigt, wie aus Individuen durch brutalen Drill Killermaschinen werden, die nur noch zum Kampf taugen, auch die gefährich verführersich ästhetischen Bilder vom Kriegsgeschehen suchen ihresgleichen. Einer der drei besten Vietnam - Filme.
"Eyes Wide Shut"(1999) schließlich, der letzte Film, den Krubrick noch drehen konnte, ehe er im Schlaf an einem Herzinfarkt verstarb, ist eine ins heutige New York verlegte Adaption von Arthur Schnitzlers "Traumnovelle", ein psychologisches Meisterwerk, das die Beweggründe der Personen bis ins Intimste hinterfragt. Ein komlpiziertes, erotisches und bedrückendes Kammerspiel, das den endgültigen Durchbruch für Nicole Kidman bedeutete und in dem es, nebenbei erwähnt, die wohl einzige erwähnenswerte schauspielerische Leistung von Tom Cruise zu sehen gibt.
Auf einer achten DVD gibt es noch eine knapp 2 1/2 - stündige, interessante und bewegende Dolumentation über den Regisseur und Menschen Stanley Kubrick, in der unzählige einstige Weggefährten zu Wort kommen und in der das Andenken des Meisters gebührend gewürdigt wird.
Natürlich fehlt hier so einiges, sowohl "Wege zum Ruhm", als auch "Spartakus" und "Dr. Seltsam", drei sehr bedeutende Kubrick Filme, sind nicht enthalten, und bei den DVDs hätte man sich sowohl einiges mehr an Hintergrundinformation und vor allem eine bessere Tonspur gewünscht (die Filme sind durch die Bank viel zu leise), allerdings ist diese Sammlung für jeden Filmfan unverzichtbar.
"Als Kubrick-Verehrer ist diese Box in ständigem Gebrauch" (8. Februar 2007)
Über Stanley Kubrick und sein Werk und deren Inhalte, möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, nur soviel: Mit 11 Jahren habe ich das Werk "2001-Odyssee im Weltraum" im Kino bewundern dürfen, dies war mein erster Film von Ihm. Man schrieb das Jahr 1976 und der Film lief hier in Berlin im legendären Royal Palast, welches über Jahrzehnte die größte Leinwand Europas hatte. Leider befindet sich das Kino nicht mehr dort, es wurde abgerissen und musste einem trivialen Einkauszentrum weichen.
So trivial wie dieses Zentrum, sind meines Erachtens diejenigen, welche Kubriks Filme ablehnen. Meist sind diese sogenannten Kritiken ziemlich flach, naiv und dumm! "2001" war mein erster Kubrik und diese Erfahrung, die ich als 11-jähriges Kind vor dieser gigantischen Leinwand machte, war lebensprägend. So fällt es mir schwer heute von Kubriks "Filmen" zu sprechen, vielmehr sind es Werke welche studiert werden müssen und wie eine gut inszenierte Wagneroper starke Emotionen auslösen kann, wenn man sich mit der Materie intensiv beschäftigt; bloß wer macht das schon Heute?
Kubriks Filme sind nur für ein bestimmtes Publikum, vielleicht ganz gut so, es sollte so bleiben. Nicht jeder versteht auch das Bild eines van Goghs oder Picassos. Das ist nichts für die Masse. Diese ist empfänglicher für Soaps, Telenovelas oder sogenannte Blockbuster!
Stanley Kubriks Werk war und ist mein ständiger Begleiter. Regelmässig, über mittlerweile drei Jahrzehnte genieße ich es. Es war zwingend notwendig, diese schöne Box zu besitzen. Für die absolute Würdigung des Genies, hätte ich mir jedoch auch eine Box mit dem kompletten Werk gewünscht. In der Hinsicht schließe ich mich der ein oder anderen Kritik meiner Vorgänger an. 5 Sterne sind es trotzdem, für die Filme sowieso und für die sehr informative Bonus-DVD. In der erlebt der Zuschauer eine Chronologie seines Lebens und Schaffens in knapp 2 Stunden. Sehr schön finde ich die emotionell gesprochene Einleitung von Tom Cruise, wie auch die Vielzahl im Interview vorkommenden Wegbegleiter (Schauspieler, Ehefrau, Regisseure, Autoren etc.)
Ich empfehle diese Box ohne schlechtes Gewissen weiter, ein Pflichtkauf für jedem der diesem Genie die Ihm zu gebürende Ehre zollt!
Genie (8. Januar 2007)
Um die Rezessionsliste nicht noch weiter aufzublähen, mir fällt nur eins ein: Genial!Sollte in keiner anständigen DVD-Sammlung fehlen.
Nein, er war kein Gott... (9. Dezember 2005)
...aber sehr nahe dran.Jeder, der sich annähernd für den Film interessiert, wird nicht umhin kommen, sich auch mit Kubrick zu beschäftigen. Und jeder, der ein wenig Gefühl für diesen Inszenierungsstil hat, wird fasziniert sein davon.
Lange, statische, distanzierte, beinahe emotionslose Einstellungen, die gerade aufgrund dieser Art der Inszenierung berühren, waren Kubricks Stil (siehe Sterbeszene von Barry Lyndons Sohn in Barry Lyndon). Dass diese Einstellungen, Bilder noch atmosphärischer und dichter wirkten, war ein Verdienst der Musik (Walzertanz in 2001). Denn Kubrick war einer der wenigen Regisseure, der es verstand, den Film zu einer perfekten Symbiose zwischen Bild und Musik zu machen. Die Musik war nicht nur (wie leider in den meisten heutigen Filmen übrig) die Untermalung des Films, sondern ein fester Bestandteil desselben.
Aus der Sammlung fällt natürlich kein Film heraus (wenn man es darauf anlegt, vielleicht Eyes Wide Shut ein wenig). Als besondere "Anspieltipps" sollten neben 2001, auch Barry Lyndon und Full Metal Jacket genannt werden, sind sie doch neben den nicht enthaltenen Dr. Seltsam und Spartacus die Meisterwerke des Meisterregisseurs.
Stanley Kubrick ist wie schon erwähnt ein Regisseur, den man kennen sollte und von dem man den einen oder anderen Film gesehen haben sollte. Und in dieser Box bekommt für vergleichbar billiges Geld sieben seiner Filme plus eine Dokumentation. Dass auf den DVD´s kaum bis keine Extras enthalten sind, kann vernachlässigt werden, denn man wird mit diesen Meisterwerken mehr als genug entschädigt.
![Stanley Kubrick Collection [Box Set]](http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Y81AFG4WL.jpg)

