Schmalspurganoven

Verkaufsrang: 4443 (DVD)
Actor: Woody Allen
Actor: Tracey Ullmann
Actor: Tony Darrow
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
Brand: Concorde
EAN: 4010324020635
Technische Details: FSK 0
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: KNM Home Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: KNM Home Entertainment GmbH
NumberOfItems: 1
Verlag: KNM Home Entertainment GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 16. Mai 2008
Spielzeit: 90
Studio: KNM Home Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 19. Mai 2000
von: Woody Allen (Hauptdarsteller), Tracey Ullmann (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 4,97

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Product Description

In Miami möchten der freundliche Tellerwäscher Ray Woody Allen und seine Frau Frenchy Tracey Ullman schon recht gern alt werden, was ein wenig dadurch erschwert wird, dass sie in New Jersey leben und den Sonnenuntergang in der Regel nur vom Dach ihres Hochhauses sehen. Am Horizont jedoch eine neue Zukunft, ein kühner Coup Mit kriminalistischer Energie gedenkt Ray eine Bank zu überfallen - und zwar nachts, nach Ankunft durch einen selbst gegrabenen Kellertunnel, der durch ein angemietetes Alibi-Geschäft gedeckt werden soll, in dem Frenchy Kekse verkauft. Prima Plan, das finden auch Rays seriöse Kompagnons Jon Lovitz, Michael Rapaport. Und graben so begeistert los, dass sie prompt in einer Boutique wieder auftauchen. Ihr Glück nur, dass Frenchys Cookie-Laden derweil den Geschmacksnerv von tout New York getroffen hat - und ehe sie es sich versehen, sind die Winklers Besitzer eines Backwarenimperiums. Finanziell befreit und ab nach Miami? Nein, erst mal nach Manhattan auf die Park Avenue, wo Frenchy die High Society an ihre Brust pressen will, was dieser dann doch den Atem raubt. Also engagiert sie mit dem Briten David Hugh Grant einen kunstkennenden Gelegenheitsgigolo, der den Winklers ein wenig Bildung und Stil beibringen soll. Doch leider kann Ray überhaupt nichts daran finden, seine Zeit in Museen statt bei Sportereignissen zu verbringen und während ihm abstrakte Gemälde die Laune verhageln, ziehen auch düstere Schatten über seiner Ehe auf...

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach einer Reihe Komödien mit ernstem Unterton wie Harry außer sich, Celebrity und Sweet And Lowdown, kehrt Woody Allen mit dem seichten, aber bestechenden Schmalspurganoven zu einer seiner stärksten Disziplinen, der Farce, zurück: Der sonnigste Film, der von Allen seit Jahren zu sehen war.

Mit einer 180 Grad Wendung kehrt Allen der Figur des jüdischen Intellektuellen den Rücken und spielt Ray, einen einfach gestrickten Ex-Ganoven, der nicht einmal einen Job als Tellerwäscher behalten kann und demzufolge ununterbrochen von seiner Frau Frenchy (Tracy Ullman) unterstützt werden muss. Als Ray ihr seinen Plan unterbreitet, zum Schein ein Geschäft neben einer Bank anzumieten, um einen Tunnel zu graben und den Tresor auszuräumen, ist Frenchy gelinde gesagt skeptisch. Ihre gesamten Ersparnisse in einen halbgaren, illegalen Plan zu investieren, erscheint ihr zu riskant. Erst recht, nachdem sie Rays drei dümmliche Partner kennen gelernt hat (Michael Rapaport, Jon Lovitz und Tony Darrow, allesamt ausgesprochen witzig) und erfährt, dass sie diejenige ist, die die Tarnung liefern soll, indem sie einen Plätzchen-Laden eröffnet. Dennoch steigt sie ein und das Vorhaben, schnell reich zu werden, gelingt im Handumdrehen. Zwar nicht auf die Art, wie sie es geplant hatten, aber plötzlich schwimmen alle Beteiligten im Geld und schlechten Geschmack.

Nach dieser Wende, liefern Allens zahlreiche farcehafte Kapriolen die Basis für die getrennten Wege, die Ray und Frenchy nun einschlagen. Sie entwickelt Ambitionen, an dem kulturellen Leben der Oberklasse teilzunehmen, während er nach wie vor Pizza vor dem Fernseher und Poker mit seinen Freunden bevorzugt. Also engagiert die unbedarfte Frenchy einen Kunsthändler (Hugh Grant), der aus ihr eine Lady machen soll, der aber in Wahrheit nur das Ziel verfolgt, Frenchy ihr Vermögen abzujagen. Unterdessen hat Ray Sehnsucht nach seinem früheren Leben und plant einen Raub in der High Society, wobei ihm Frenchys dümmliche Cousine (Elaine May, bei der Dummheit zur Kunstform gerät) behilflich sein soll.

Nach all den Jahren intellektueller Neurosen, ist es überaus erfrischend, endlich mal wieder einen unbekümmert lustigen Film von Woody Allen zu sehen. Auch Allen selbst wurde in der Rolle des halbgescheiten Schlitzohrs schmerzlich vermisst. Und mit Ullman hat er eine Hauptdarstellerin gefunden, die ihm Zeile für Zeile das Wasser reichen kann. Klugerweise widersteht sie der Versuchung, die Rolle der aufdringlichen Frenchy übertrieben darzustellen und liefert eine filigran ausgearbeitete Charakterisierung der Figur, die die Beziehung zwischen Frenchy und Ray, zum herzlichen Zentrum des Films macht. Man hatte beinahe vergessen, dass Allen so witzig und albern sein kann. Schön, dass dieser Teil von ihm auf die Leinwand zurück gekehrt ist. --Mark Engelhart

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Kundenrezensionen zu 'Schmalspurganoven'

Locker lustig zum relaxen und genießen! Allen findet zu seinen Anfängen zurück!! :0D (31. Januar 2008)


Vielleicht sollte zuerst einmal auf einige inhaltliche Differenzen hingewiesen werden.
Für mich haben die Inhaltsbeschreibungen immer so geklungen, als wenn der Film davon handelt, dass sie die Bank überfallen wollen, während die Frau oben zur Tarnung einen Keksladen eröffnet. Dann haut das alles nicht hin und sie werden durch den Keksverkauf reich. Das sind leider nur die ersten 30 Minuten des Films.... aber: Es ist einfach wahnsinnig lustig und macht einen riesigen Spaß, sich das anzusehen. So locker und leicht, wie die ersten 30 Minuten war schon lange kein Film mehr und es ist Allen at his best!
Dann müssen sie lernen mit ihrem Reichtum umzugehen, das sind die nächsten 30 Minuten. Nach ca. 50 Minuten schwächt der Film dann ein bisschen ab...es reicht immer noch für eine gute Komödie, aber für ein Allen-Film hängt die Messlatte -besonders durch die ersten 40 Minuten- schon sehr hoch. Ab der 70. Minute fängt sich der Film dann wieder und versucht am ersten Drittel anzuknüpfen.

Alles in allem eine sehr lockere und vorallem sehr lustige Allen-Komödie, die uns von der ersten Sekunde an packt und begeistert!! Abgesehen von dem Mittelteil, in dem der Film sich ein wenig verliert -aber dennoch Spaß macht- ist das eine wunderbare Komödie, die an die frühen Woody Allen-Filme vor "Stadtneurotiker" erinnert und dessen Humor "Im Bann des Jade Scorpions" wiederzufinden ist.

Hugh Grant spielt Hugh Grant und es macht Spaß, ihn in einer jüngeren Rolle zu sehen, die sich von Filmen wie Notting Hill etc. abhebt.

Toller Film, miese Ausstattung (26. Oktober 2005)

Der Film ist wunderbar, keine Frage. Aber dass der Film in der Originalversion nur mit nicht ausblendbaren Titeln abspielbar ist, verleidet einem den Filmgenuss. Die Alternative: "Small Time Crooks" in England bestellen.

"Brillant besetzte Gaunerkomödie von Woody Allen!!!" (9. Mai 2005)

"Tellerwäscher Ray Winkler (Woody Allen) will mit Hilfe eines selbstgegrabenen Tunnels an die Geldvorräte einer Bank. Den Eingang soll ein Keks-Kiosk tarnen, betrieben von seiner temperamentvollen Frau Frenchy (Tracy Ullman). Plötzlich fängt das Geschäft mit den Keksen an zu florieren..."

"Worauf wartet ihr - auf die Bohrsaison?" (18. Dezember 2004)

Ray Winkler (Woody Allen) nennt sich "The Brain", und plant mit 3 unterbelichteten Schmalspurganoven einen Bankraub mittels unterirdischem Tunnel aus einem nahegelegenen Laden, seine Frau Frenchy soll zur Tarnung oben Cookies verkaufen. Der Tunnel wird zwar zum Fiasko (man landet in einer Boutique und stellt fest daß man den aufgestemmten Boden von unten nicht wieder verfliesen kann), aber Frenchy's Kekse werden ein durchschlagender Erfolg und machen das Paar im Handumdrehen reich, was aber nur noch mehr Probleme bringt: Ray möchte seinen Lebensabend mit Pizza & Pokern verbringen, Frenchy aber hat das Blut der Oberen Zehntausend geleckt und möchte dazugehören. Weil man aber guten Geschmack nicht kaufen kann, engagiert sie einen Kunsthändler (Hugh Grant in einer Paraderolle) um "Nachhilfestunden" in Sachen Bildung und guten Geschmacks zu erhalten...

"Schmalspurganoven" war der Auftakt zu einer Reihe von Komödien für DREAMWORKS. Das zwang Woody Allen zwar zu etwas weniger Tiefgang, aber daraus enstand einer der witzigsten Woody Allen Filme seit langem. Eine lupenreine Komödie mit gelegentlichen Slapstick-Einlagen, herrlichen Dialogen und jeder Menge Seitenhiebe auf die "feine Gesellschaft".

Vor allem die erste Hälfte des Films besticht der Film durch irres Tempo & Witz. Die Winklers geben ein herrlich schräges Paar ab und schenken einander nichts - Woody Allen als halbstarken Kleinkriminellen hat man schon lange nicht mehr gesehen, und Tracy Ullman mit ihrer herzhaft-ordinären Art schiesst überhaupt den Vogel ab. Dazu kommen die allesamt unterbelichteten Komplizen - jeder auf seine Art und Weise ein Unikum. Als aus dem geplanten Bankraub ein Keks-Imperium wird, nehmen sie alle kurzerhand Führungspositionen im Unternehmen ein (hier unternimmt Allen auch wieder einen kurzen, aber umso witzigeren Ausflug in das Mockumentary-Genre), und sämtliche Beteiligten schwimmen plötzlich in Geld. Die zweite Hälfte des Filmes ist vor allem eine Satire auf die feine Gesellschaft (und Leute die krampfhaft dazugehören wollen). Am Ende stehen die Winkler's zwar wieder ohne Geld da, aber dafür ist der Haussegen wieder hergestellt.

Unverkrampft und komisch wie schon lange nicht mehr unterhält uns Woody Allen in diesem Film - auch wenn der Film das Tempo der ersten 30 Minuten nicht halten kann, spielt Woody Allen hier sein gesamtes komödiantisches Können aus: Gesellschaftssatire, Mockumentary, Screwball-Comedy, und Slapstick - von allem ist etwas dabei. Die Darsteller sind bis in die kleinste Nebenrolle umwerfend. Ansehen und geniessen.

Woody, der gealterte Unglücksrabe (22. Oktober 2004)

Mit "Schmalspurganoven" findet Woody Allen auf seine Art wieder zu seinen Anfängen zurück, insbesondere zu "Take the Money and Run". Hier geht es weder um Großstadtneurotiker noch Beziehungschaos, Allen verzichtet auch auf philosophische Betrachtungen über Liebe und Tod, ja sogar von Zynismus ist hier kaum etwas zu finden. Der Film will einfach nur unterhalten, und das gelingt ihm auf meisterhafte, unaufdringliche Weise und wirkt anders als andere Allen-Filme überhaupt nicht angestrengt. Das Figurenkabinett ist herrlich skurril, und die Darsteller spielen ihre Rollen (sämtlich Idioten, die von sich glauben, gerissen zu sein und Geschmack zu haben) mit wahrer Begeisterung, wobei besonders Tracey Ullman als Ex-Oben-Ohne-Tänzerin und nun neureicher Abschaum alle an die Wand spielt. Allens Dialoge sind gewohnt brillant, der meiste Wortwitz wird durch die falsche Verwendung von Fremdwörtern und die Bildungslücken der Figuren erzeugt (war "Holocaust" eine Oper oder ein Museum?). Das Ganze hat enormes Tempo und bleibt immer unvorhersehbar - allein deswegen ist "Schmalspurganoven" - ein doch so kleiner Film - sämtlichen aufgeblasenen Hollywood-Komödien überlegen. Daneben gibt es noch Slapstick vom Feinsten (Allen, der verzweifelt versucht, eine Treppe hinaufzukommen, um während einer Party einen Safe auszurauben, aber immer wieder von nervenden Partygästen aufgehalten wird) und einen ekelhaft schleimigen Hugh Grant, der wie immer nur sich selbst spielt, aber von Allens Regie gnadenlos demontiert wird. Alles in allem eine herrlich überdrehte Komödie, selbst für Nicht-Fans des Regisseurs.
Zur DVD: Vorsicht, die englische Fassung ist eine OmU, d.h. die Untertitel sind nicht ausblendbar, was eine Schande ist, denn der Film ist in der OF zehnmal witziger als in der hilflosen Synchronisation.

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