Verkaufsrang: 11983 (Video)
Actor: Tommy Lee Jones
Actor: Samuel L. Jackson
Actor: Guy Pearce
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: Videokassette
Director: William Friedkin
EAN: 4011039313180
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: AVU
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: AVU
Verlag: AVU
Erscheinungsdatum: 6. September 2001
Spielzeit: 122
Studio: AVU
TheatricalReleaseDate: 31. März 2000
von: Tommy Lee Jones (Hauptdarsteller), Samuel L. Jackson (Hauptdarsteller), Mark Isham (Komponist)
Preis: EUR 9,80
Aus der Amazon.de-Redaktion
Regisseur William Friedkin versteht es schon, erschütternde Action-Sequenzen in Szene zu setzen, und wenn Sie das nicht wussten, dann haben Sie noch nie French Connection oder Leben und Sterben in L.A. gesehen. Das gelingt ihm in diesem Film auch ganz vorzüglich, zuerst mit einer Vietnamkriegs-Kampfszene als Eröffnungssequenz, die die Grundlage für den Rest der Geschichte liefert, und dann noch einmal am Kernpunkt des Films, einer Rettungsaktion, in der die US-Marines einen amerikanischen Botschafter aus seinem von feindseligen Demonstranten umstellten Botschaftsgebäude im Jemen befreien. Leider kann aber auch Friedkin die nun folgende unglaubwürdige Handlung nicht retten: Der Kommandant der Marines, gespielt vom stets umwerfenden Samuel L. Jackson, wird beschuldigt, unschuldige Zivilisten dahingemetzelt zu haben (die in Wirklichkeit auf ihn und seine Männer geschossen hatten). Der Kommandant muss auf einen alten Marines-Kumpel vertrauen -- einen von Tommy Lee Jones gespielten Anwalt -- der ihn vor dem mit einer manipulierten Jury besetzten Militärgericht vertritt. Doch der Kern der Handlung -- ein böser Präsidentenberater, der einen Meineid leistet und Beweise verschwinden lässt, nur um die guten Beziehungen zu Verbündeten der USA im Nahen Osten aufrechtzuerhalten, statt einen mehrfach ausgezeichneten Oberst der Marines in Schutz zu nehmen, der sein Leben riskiert hat -- ist zwangsläufig schwer zu schlucken. Und das Ende ist sogar noch dürftiger. --Marshall FineKundenrezensionen zu 'Rules - Sekunden der Entscheidung'
Zum Kriegsrecht und anderem..... (22. März 2008)
Hm, hier hat zumindest einer, der den Film gesehen hat, nicht aufgepasst! Von wegen unbewaffnete Menschenmenge und Verstoß gegen irgendwelche Gesetze des Völkerkriegsrechts. Und von wegen unrealistisch! Es gibt, und das ist etwas, was manche (oder eher viele?) wohlbehütete Menschen in unserem friedlichen Land nicht verstehen können, Zehnjährige, die Sprengstoffgürtel ins Ziel tragen, Frauen, die sich mit Handgranaten und so vielen Unschuldigen wie möglich in die Luft jagen. Das passiert fast täglich auf der Welt - nur eben (noch) nicht bei uns.Warum sie dies tun, steht auf einem anderen Blatt, aber die Toten fragen nicht mehr danach. Und so ist die Menschenmenge, wie man in dem vernichteten Beweisvideo sehen kann, keineswegs unbewaffnet. Und sowenig alle Araber Terroristen sind, so gibt es doch genug (mit Sicherheit viele Millionen, aufgestachelt von fanatischen Irren), die uns (ja, nicht nur Amerika, sondern, man höre und staune: ALLEN christlichen Nationen) den Tod wünschen.
Und eben eine bis an die Zähne bewaffnete Menge tötet mehrere Marines, ehe deren Kommandant den Schießbefehl gibt. Es heißt nicht, ob hier gegen irgendwelche Gesetze verstoßen wird, sondern es heißt: Sie oder wir. Und, egal, was Pazifisten und Frieden-um-jeden-Preis-Menschen hierzu sagen werden: Eines Tages wird sich diese Frage auch für uns stellen!
Starbesetzung mit Pathos (23. Juli 2007)
Der Film ist sehr gut, aber nicht ausgezeichnet. Zum Inhalt möchte ich micht nicht großartig äußern, aber zu den Schauspielern. Ein gewisses Qualitätsmerkmal ist die Anzahl guter und bekannter Schauspieler, die in einem Film mitspielen. Und "Rules" ist sehr gut bis in die Nebenrollen besetzt. Vor allen Dingen glänzt Samuel L. Jackson in der Rolle des angeklagten Offiziers, für den eine Welt zusammenbricht, als er des Mordes an über 80 Zivilisten angeklagt wird. Interessant fand ich auch das der Film, vor 9/11 gedreht wurde.Einen Punkt Abzug gibt es für die zu klebrige Portion patriotischen Pathos, ohne den scheinbar kein amerikanischer (Anti-)Kriegsfilm auszukommen scheint.
Gut und spannend unterhalten wird man aber auf jeden Fall.
Eine Art "Frage der Ehre" (9. Mai 2005)
Mir hat der Film ausnehmend gut gefallen, soviel vorweg.Der Befehlshaber eines US-Marine Einsatztrupps wird - mitsamt seiner Truppe - zu einem Sondereinsatz im Jemen gerufen. Dort ist die US- Botschaft zu sichern, weil es Proteste gibt, die außer Kontrolle geraten. Terry Gilders (Samuel L. Jackson) ist eben dieser Truppenbefehlshaber, der den Einsatz leitet. Terry Gilders ist stolz auf sein Kommando, seine Befehle scheinen trotz des vorherrschenden Chaos imitten dieses Aufstandes sehr logisch.
Rund um die Botschaft sehen wir aufgebrachte, protestierende Mengen, die irgendwelche Parolen rufen, Steine und Molotoff-Cocktails werfen. Und es gibt Heckenschützen, die die Botschaft angreifen. Kurz und gut, als Terry gilders mit seinem Trupp dort ankommt gibt es vor Ort, Höllenlärm - ein Höllen-Chaos!
Von woher genau geschossen wird (auf Botschaft, Botschafter, Flaggen und schließlich auf die Marienes ...) fällt uns als Zuseher wohl gar nicht so ins Auge. Tatsache ist aber, dass die Botscahft unter Beschuß steht.
Der Botschafter und seine Frau werden gerettet und im Hubschrauber in Sicherheit gebracht. Aber die Marines die noch auf dem Dach der Botschaft - teils in Deckung, teils anscheinend nicht ... - sind, stehen weiterhin unter Beschuß! - Die Lage eskaliert. Drei Marines werden tödlich getroffen! - Der ganze Einsatz wird zum Desaster als Gilders, vermeintlich ohne Grund, in die Menge schießen läßt, anstatt sich auf die Heckenschützen auf den Gebäuden gegenüber zu konzentrieren. Es gibt über 80 Tote (darunter Frauen und Kinder) und 100 Verletzte.
Der Fall sorgt für Schlagzeilen. Das US-Ministerium gerät in Erklärungsnot und da ist es doch naheliegend, dass man den Befehlshaber für diesen Einsatz in seine vermeintliche Verantwortung zieht.
Wir - als Zuseher - würden Terry Gilders so oder so glauben, dass er nicht ohne Grund in eine aufgebrachte Menge hat schießen lassen. Samuel L. Jackson spielt seine Rolle einfach hervorragend! Tommy Lee Jones ebenso ...
Es gibt allerdings - und das ist ja der Clou an dem Film - keinen einzigen Beweis, dass die protestierende Menge vor der Botschaft (bestehend auch aus Frauen und Kindern!) bewaffnet war. Das Überwachungsvideo verschwindet. Gilders steht mit seinem Schießbefehl ganz alleine da, nicht einmal der Botschafter (Ben Kingsley) - der ihm ja ach-so-dankbar war, als Gilders ihn und seine Familie gerettet hatte - unterstützt ihn, da er vom Außenministerium unter Druck gesetzt wird.
Kurz und gut: Terry Gilders soll für alles verantwortlich gemacht werden. Wenn nicht Gilders, wäre der Staat ja verantwortlich dafür, dass der Befehl in die Menge zu schießen, gegeben wurde.
Egal wie patriotisch der Prozeß gegen Terry Childers abläuft und wie ausgelutscht die Klamotte vom scheinbar untauglichen Anwalt, der ihn verteidigen soll - Hayes Hodges (Tommy Lee Jones) - abläuft; egal, dass wir auf eine Begebenheit aus 'Nam (Vietnam im Jahre 1968, da standen Gilders und Hodges zusammen auf dem Schlachtfeld) zurückgreifen müssen, die nicht nur die Freundschaft der beiden Hauptdarsteller erklärt, sondern auch deren Abhängigkeit voneinander ... egal wie kitschig das Ende des Filmes dann ist - ich will nur sagen:
Mir hat der Film doch tatsächlich gefallen. Hat er mich doch über die ganze Dauer ausgezeichnet unterhalten und zudem auf eines aufmerksam gemacht: Ein Gericht sorgt nicht immer für Gerechtigkeit. Falschaussagen, Verschwinden lassen von Beweismaterial sind in diesem Fall scheinbar an der Tagesordnung. Alles im Namen des Staates, der sein Gesicht wahren will und sich vor der Verantwortung drücken will. Verantwortung für die Befehle, die ein Mann wie Terry Gilders in so einem Ernstfall nun einmal sehr spontan erteilen muß.
Es ist in Wirklichkeit sehr schwer für alle die bei solchen Vorfällen nicht zugegen sind - und das sind nun mal grob 99,999999999% der Weltbevölkerung - ein Urteil zu fällen. Die Medien haben damit nie kein Problem, denn für sie ist die Sachlage sehr eindeutig. Terry Gilders wird beschimpft, bespuckt und vorverurteilt. Sogar seine eigene Familie stellt seinen Befehl in Frage ... Aber am Ende ... Ach, sehen Sie doch selbst! :-)
Erstaunlich gut (26. Februar 2005)
Trotz dem teilweise patriotischen Schrott, der anscheinend in jedem amerikanischen Kriegsfilm zu finden ist, ist diese Version erstaunlich gut gelungen. Einer wahren Begenbenheit nachempfunden, mit tollen Schauspielern, darunter besonders zu erwähnen der immens wandelbare Samuel L. Jackson, glücklicherweise nicht reisserisch dargestellt, hebt sich der Film von ählichen Produktionen definitiv ab. Eine postitive Überraschung.Spannend (26. Februar 2005)
"Rules of Engagement" ist ein routinierter Militär-Gerichtsfilm mit Starbesetzung:Samuel L Jackson und Tommy Lee Jones.
Colonel Childers soll für ein Massaker an 83 jemischen Zivilisten verantwortlich gemacht werden, deshalb verteidigt sein Vietnamkamerad Colonel Hodges ihn und die Regeln des Krieges, nach denen Colonel Childers behauptet gehandelt zu haben. Dem Justizministerium ist dabei jedoch ein "Sieg" der Justiz so wichtig, dass es nichts unversucht lässt, den Fall zu seinen Gunsten abzuschließen...
Spannend bis zur letzten Sekunde!




