Forrest Gump (2 DVDs)

Verkaufsrang: 17262 (DVD)
Actor: Gary Sinise
Actor: Haley Joel Osment
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Robert Zemeckis
EAN: 4010884504804
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Paramount Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Paramount Home Entertainment
NumberOfItems: 2
Verlag: Paramount Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. November 2003
Spielzeit: 136
Studio: Paramount Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 6. Juli 1994
von: Gary Sinise (Hauptdarsteller), Haley Joel Osment (Hauptdarsteller), Tom Hanks (Hauptdarsteller), Robin Wright Penn (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 39,95

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Diese unglaubliche Geschichte über einen nicht allzu hellen, aber gutherzigen Mann, der auf seltsame Art und Weise die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts in den USA immer hautnah miterlebt, ist witzig und herzerwärmend und erhielt sechs Oscars (u.a. Bester Film, Bester Regisseur [Robert Zemeckis], Bester Schauspieler [Tom Hanks]).

Hanks in der Titelrolle spielt einen Jungen aus dem Süden der USA, der in seine Kindheitsfreundin (Robin Wright) verliebt ist und herausfindet, dass seine Fähigkeit schnell zu rennen, ihn weit bringt: Aus ihm wird erst ein Football-Star, der John F. Kennedy kennenlernt, dann ein Kriegsheld in Vietnam und schließlich ein Weltmeister im Pingpong, der von Richard Nixon bejubelt wird. Später dann als erfolgreicher Shrimpsfischer sehnt er sich immer noch nach der Liebe seines Lebens, deren eigenes Leben in wesentlich traurigeren Bahnen verläuft.

Die visuellen Effekte von George Lucas' Effektschmiede ILM, mit denen Hanks in echtes Wochenschau-Material eingebunden wird, sind witzig und eindrucksvoll. Das Herz des Films liegt jedoch in der zuckersüßen Liebesgeschichte und in Hanks' beeindruckender Darstellung einer bescheidenen Seele, die das Beste aus ihrem Leben macht. --Robert Lane

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Forrest Gump (2 DVDs)'

Einfach spitze! (5. Januar 2009)

Forrest Gump ist ein Spitzenfilm und bietet beste Unterhaltung, ist handwerklich toll gemacht, bietet ausgezeichnete schauspielerische Leistungen und ich komme bei diesem Meisterwerk an einer 5 Sterne-Bewertung nicht vorbei. Allerdings gibt es einiges, das ich an dem Film gerne kritisieren möchte, denn für die Lobeshymnen waren ja bereits andere zuständing.

1) Ich bezweifle, dass jemand mit der Intelligenz und Naivität eines Forrest Gump tatsächlich so viel in seinem Leben erreichen kann, auch wenn es größtenteils durch Zufall ist und er kaum etwas dazu beiträgt, sowas geht eben nur im Film.

2) Mein Hauptkritikpunkt ist Jenny, ich empfinde für sie keinerlei Sympathie, falls es vom Regisseur beabsichtigt war, bei den Zuschauern Sympathien für Jenny zu wecken, dann hat das bei mir nicht funktioniert. Sie ist für mich nichts anderes als eine (Verzeihung für den Ausdruck) Drogenschlampe und schert sich doch im Prinzip überhaupt nicht um Forrest. Sie ist ihr ganzes Leben lang unterwegs und ständig auf der Suche nach irgendjemand oder irgendetwas (vermutlich auf der Suche nach dem Glück) und Forrest verbringt einen Grossteil seines Lebens damit, dieser Schlampe hinterherzulaufen. Einmal kommt es im Film zu so etwas wie sexuellem Kontakt zwischen Forrest und Jenny, aber im Prinzip passiert dabei nicht viel und es dauert nur einige Sekunden. Deshalb ist es für mich ziemlich unglaubwürdig, dass Jenny von Forrest geschwängert worden sein soll. Das ganze Leben war sie unterwegs, Forrest hat sie kaum gesehen und dann erfährt er gegen Schluss des Films, dass er Vater eines Sohnes ist. Warum hat ihm Jenny das nicht eher mitgeteilt? Und warum hat sie sich ausgerechnet von dem Mann schwängern lassen, dem sie eigentlich ihr ganzes Leben lang davongelaufen ist um mit irgendwelchen zwielichtigen Typen durch die Gegend zu ziehen? Und dann das tragische Ende: Kurz nachdem Forrest von seiner Vaterschaft erfährt und den Sohnemann zum ersten mal sieht, stirbt Jenny. Ich fand es nicht traurig, da Jenny mit ihrem Leben leichtsinnig gespielt hatte und so ein Ende irgendwie vorhersehbar war. Mir tut nur der Kleine leid, weil er seine Mutter verloren hat. Aber es ist eben nur ein Film.

Großes Gefühlskino (25. November 2008)

"Forrest Gump" ist wie eine Wundertüte. Voll mit Lustigem, Süßem, Nachdenklichem, Traurigem - eine Mischung, die einen nicht kaltlässt. Vielleicht handelt es sich deshalb bis heute um meinen Lieblingsfilm.

6 Oscars gab es 1995 für das Meisterwerk von Robert Zemeckis, die wichtigsten (bester Film, bester Hauptdarsteller, beste Regie) inklusive. Auch Gary Sinise, in seiner Rolle als kriegsversehrter Lt. Dan Taylor unheimlich berührend, hätte die goldene Statuette mehr als verdient gehabt, mußte sich aber dem ebenfalls grandiosen Martin Landau in Tim Burtons Trash-Hommage "Ed Wood" geschlagen geben.

Tom Hanks gibt den naiven, aber liebenswert herzensguten Forrest mit vollem Einsatz, leider macht die deutsche Synchronisation einiges von der Wirkung seines gespielten Slangs zunichte, deshalb wird unbedingt einmal das Anschauen der Originalfassung empfohlen, zumal sich einige versteckte Details ohnehin nur im Englischen und mit etwas Kenntnis der jüngeren amerikanischen Geschichte erschließen. Was ist dieser Film nun? Zuallererst einmal eine herzergreifende Liebesgeschichte zwischen Forrest und seiner Jenny, eingebettet in ein großes Panorama von 40 Jahren US-Historie, das alles mit viel Gefühl und doch augenzwinkerndem Humor erzählt.

Der Geschichtsstunde an der Seite von Forrest Gump im Film wird begleitendes Bonusmaterial zu Hintergründen und Entstehung des Films beigefügt. Zwar bergen die zahlreichen "Making Of"-Sequenzen der visuellen und Soundeffekte die Gefahr der Entzauberung der teilweise zum Staunen anregenden Filmszenen, die Neugier zwingt einen aber doch dazu sich anzuschauen, wie Gary Sinise per Computereffekt zum Beinlosen verwandelt wird oder sich das Gelände am "Reflecting Pool" des Washington Monument per Mausklick mit Menschenmassen füllt.

Bild und Ton dieser DVD sind sicherlich keine Referenz, jedoch gut. Daher auch nach all den Jahren immer noch uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Allen Kitschvorwürfen und bereits tausendfachem Zitieren zum Trotz: The world will never be the same once you've seen it through the eyes of Forrest Gump...

Der Federflug-Film (8. September 2008)

Was, Sie verstehen nicht, warum ich bei "Forrest Gump" zuerst an "Federflug" denke ? Das kann nicht Ihr Ernst sein. Nicht umsonst ist der ganze Film eingerahmt von zwei Szenen, in denen eine Feder im Wind fliegt. Haben Sie über die Bedeutung dieses ergreifenden (und unglaublich schwer zu filmenden) Rahmens nie nachgedacht ? Dann will ich Ihnen mal meine Interpretation erklären:
Die weiße Feder fliegt scheinbar ziellos durch die Luft, und wird von zufälligen Windeinflüssen genau Forrest vor die Füße geweht. Aber es IST kein Zufall, denn Forrest ist derjenige, der Verwendung für die Feder hat, weil er ein Empfinden für die Schönheit einer solchen Kleinigkeit hat: er legt die Feder daraufhin in ein Buch, aus dem sie am Ende des Films wieder rausfällt und weiterfliegt. Niemand außer Forrest hätte das getan, darum MUSSTE die Feder ihre Reise bei ihm beenden. Und was soll das Ganze ? Meine Antwort:
die Feder ist ein Symbol für den Menschen: auch wir treiben scheinbar zufällig wie eine Feder im Wind durch unser Leben. Aber dieser Zufall ist eben doch keiner, denn genau wie die Feder dem richtigen Menschen vor die Füße fliegt, so werden auch wir durch die göttliche Kraft, die uns führt, genau dorthin gelenkt, wo wir hinsollen.
In dem Film heißt es zwar ständig "Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt." Aber die Feder sagt etwas anderes aus:"Das Leben ist wie eine Reise mit dem Wind - und wir kommen genau dorthin, wo wir benötigt werden."


Mein Gesicht ist beim "Forrest Gump"-Gucken ständig in Bewegung: entweder zerdrückt mein Auge eine Träne (z.B. weil die Feder ihre weite Reise durch die Luft exakt bei Forrest Gump beendet und ihm zu Füßen fliegt), oder meine Mundwinkel verziehen sich nach oben vor Amüsement (z.B. weil Forrest leutselig auf seiner Sitzbank desinteressierten Personen seine Lebensgeschichte runterbetet), oder meine Lippen singen nostalgisch Evergreens mit, die sich durch den Film schlängeln wie der Mississippi durch Amerika (z.B. "San Francisco"). Wie gesagt: mein Gesicht ist permanent in Bewegung. Fazit: ein bewegender Film!

Meisterwerk mit Seele (7. August 2008)

Hab diesen brillanten Film jetzt bereits zum bestimmt fünften oder sechsten Mal angeschaut. Ich habe schon unglaublich viele Filme in meinem Leben gesehen, von alten Klassikern wie Citizen Kane über aktuelle Kinofilme. "Forrest Gump" ist für mich persönlich der beste Film aller Zeiten. Ich habe nie zuvor einen Film gesehen, der einen so in der Seele und im Herzen berührt wie dieser Film. Jede Szene ist unglaublich durchdacht gemacht, jedes Zitat und jeder Moment ist genial.

Ein absoluter Klassiker... (15. Februar 2008)

Ich denke, es ist hier alles zu Forrest Gump gesagt worden. Der Film ist von Anfang bis Ende klasse. Nur eins: Man sollte den Film unbedingt in der Originalsprache anschauen. Das macht ihn noch einmal um vieles intensiver. Die Synchronfassung habe ich viel später mal gesehen und war enttäuscht.

M.

dkb.de

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