Aus der Amazon.de-Redaktion
Lange Zeit wurde The Whos Live at Leeds als eines der besten Live-Alben angesehen, die jemals aufgezeichnet wurden. Anfänglich wurde dieses Album chaotisch editiert und verpackt, denn es sollte Raubkopien der frühen 70er-Jahre gleichen. Dann wurde es erweitert und sein Klang Mitte der 90er-Jahre modernisiert. Aber diese Luxusausgabe präsentiert endlich dieses ekstatische Konzert, das im Februar 1970 in der Universität von Leeds stattfand, in voller Länge und fügt die früheste offizielle Version der Band von Tommy in einer Gesamtaufnahme noch hinzu. Es ist zwar nicht alles perfekt (die Tommy-Tracks wurden von ihrer ursprünglichen Position innerhalb der Show verdrängt und in eine neue Reihenfolge gebracht, damit sie auf die zweite Platte passen), aber dieses Album ist das beste zurzeit erhältliche Dokument von The Who in ihren wirklich wilden frühen Jahren.Es übertrifft das vorher erhältliche Album mit der Show auf der Isle of Wight (die sechs Monate später aufgezeichnet wurde), was das Niveau der Vorstellung und die Klangqualität anbetrifft. Es bringt einen auch ein wenig zum Nachdenken: Sind dies die "echten" Paten des Punk? Die Musik von Pete Townshend und seine Akkordstrukturen mögen zwar auf dem Jazz basieren, aber sie jagen mit einer derartigen Energie, die einem wild und übermenschlich vorkommt, drauf los. Der Gesang von Roger Daltrey klingt oft bärbeißig und entschlossen, während die Rhythmusgruppe mit John Entwistle und Keith Moon wie eine überhitzte Lokomotive bedrohlich daher stampft. Diese hier präsentierte Aufnahme von Tommy ist immer noch lebendig und unverwüstlich. Sie wird von einer Band gespielt, deren impulsive Hingabe an den Augenblick für den Zuhörer immer noch wie ein Wunder klingt. --Jerry McCulley
Kundenrezensionen zu 'Live at Leeds (Deluxe Edition)'
Das vielleicht beste Live Album überhaupt !!! (6. Mai 2008)
Heaven And Hell ist ein genialer Opener ... sonst spielen The Who ja eigentlich bis zum heutigen Tag I Cant Explain am Anfang jedes Konzerts. Nachdem ich vor 2 Jahren zum ersten mal diese Platte gehört habe, war ich so begeistert, dass ich mir gleich noch Tommy gekauft habe. Die Live Version von A Quick One ist definitiv mit der BBC Version die beste ! Acuh Sparks kommt Live einfach gut rüber. Tatoo und Fortune Teller sind auch Klasse, aber diese Live Version des Bluesklassikers Young Man Blues ist eine Klasse für sich. Substitute, Happy Jack und Im A Boy sind zeitlose Klasiker, für die Ewigkeit und dürfen natürlich nicht fehlen. My Generation in einer fast 15 min version ... ohne Worte. Und zum krönenden Abschluss Magic Bus. Alles in Allem ist und bleibt Live At Leeds die beste Live Platte EVER ... talkin bout my generation ...Bestes Live Album Aller Zeiten (3. Juli 2007)
The Who Live at Leeds...das ist unerreicht.Der Sound ist außerirdisch wenn man bedenkt wie alt das Material ist.
Man spürt regelrecht die wahnwitzige Energie die diese Band abgeben hat.
Herausheben möchte ich nur noch extra My Generation was meiner Meinung nach eine der genialsten Versionen überhaupt sein muss.
Empfehle dieses Album auch jeden Neueinsteiger, der The Who kennenlernen will. Zum einem wird einem das Tommy Album geboten und zahlreiche weitere Hits ihrer früheren Jahre, zum anderen lernt man gleich das kennen was The Who ausmacht...ihre Live Performance. Einfach unglaublich lauschen zu können wie 4 Musiker sich zu einen energiegeladenen Monster formieren.
man ist das geil ! (25. März 2007)
the who waren einst die lauteste band der welt und das beweisen sie auchauf diesem livealbum. das was man hierdrauf hört, wurde ca. 5 monate nach
"woodstock" (ja die waren auch dort !) in einer universität aufgenommen und
man merkt ,dass sie die lust am rock`n`roll nicht verloren haben.
meine favoriten sind : "heaven and hell", "tattoo", "summertime blues"
(im original von eddie cochran) und die 15 minuten version von "my genera-
tion". der sound des albums ist außerirdisch. man hat das gefühl, man wäre
wirklich live dabei. man braucht nicht immer 2 gitarristen in einer band,
um wirklich laut und gut zu sein und the who sind das perfekte beispiel
dafür. tokio hotel sind in gleicher besetzung, wie the who . die sind aber
weder laut, noch gut !
Göttlich. (13. Januar 2007)
Stellt man irgendjemandem, der weiß, was wirklich gute Musik ist, die Frage nach den besten Livealben aller Zeiten, kann man sich fast hundertprozentig sicher sein, dass diese Scheibe genannt wird, und das zu Recht, ansonsten hat der Befragte schlichtweg keinen blassen Schimmer von Musik und wird sich aller Voraussicht nach spätestens im übernächsten Satz als glühender, devoter Phil Collins-Verehrer outen... Jahrzehnte, nachdem die erste Version von Live At Leeds" herauskam, gibt es nun endlich dass fast vollständige Konzert, das Pete Townshend, Roger Daltrey, John Thunderfinger" Entwistle und der Drumdämon Keith Moon am 14. Februar 1970 gegeben haben, als sie die Universität von Leeds mit ihrer durchlauchten Anwesenheit beehrten.Die erste CD enthält eine Auswahl der Songs, die vor Tommy" entstanden sind, Disc 2 bietet die komplette damalige Aufführung der o.g. Rockoper.
Die Einspielungen sind einfach phantastisch, das Tempo genau richtig, die Instrumentierung bei vier so exzellenten Musikern sowieso perfekt. Townshend bearbeitet seine Gitarre mal wie ein durchgedrehter Derwisch inklusive der obligatorischen Windmühlensalven, mal filigran bei seinen Soli, Entwistle pumpt in aller Seelenruhe göttliche Basslinien in den Äther, Keith Moon verprügelt wie der fleischgewordene Wahnsinn sein Drumkit und Roger Daltrey läuft gesanglich zur Höchstform auf, so dass die Studioversionen dagegen wie ein leiser Lufthauch gegenüber einem ausgewachsenen Monsterorkan klingen. Dennoch, und das ist das bemerkenswerte an den Liveperformances bei The Who, klingt das alles trotz der hohen Dynamik sehr harmonisch, einfach perfekt aufeinander abgestimmt. Keine Frage, hier hat sich die beste Liveband der Welt selbst übertroffen. Bei so einer durchgehend genialen Scheibe fällt es schwer, einzelne Höhepunkte herauszugreifen, aber bei "Magic Bus" bin ich mir sicher, dass es sich hier wohl um die besten 7.54 Minuten handelt, die je auf einem Who-Konzert performt wurden...
LIVE (28. März 2006)
Live At Leeds ist genial. Wenn man noch kein Ablum von The Who hat ist dieses besonders zu empfehlen. Im Gegensatz zu irgendwelchen Best Of Alben bekommt man bei Live At Leeds eine Songauswahl, wie sie the Who 1970 selbst zusammengestellt haben. Es sind klassiker drauf wie My Generation, Magic Bus oder Substitute. Es sind Cover Versions drauf, die zeigen, dass die Rockbands der 60er stark vom Blues beinflusst wurden (Young Man Blues) und man bekommt einen super Sound. Pete Townsend beweißt wie gut er spielen kann. John Entwhistle spielt, wie immer, alle an die Wand. Jeder Bassist sollte sich Live At Leeds anhören. Man kann nur davon lernen.An alle Bassisten: LIVE AT LEEDS kaufen! JETZT!






