Verkaufsrang: 4970 (DVD)
Actor: Samantha Morton
Actor: Ciarán Hinds
Actor: Gemma Jones
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Autor: Charlotte Brontë
Binding: DVD
Director: Robert M. Young
EAN: 4006448750428
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Polyband & Toppic Video/WVG
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Polyband & Toppic Video/WVG
Verlag: Polyband & Toppic Video/WVG
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 27. August 2001
Spielzeit: 107
Studio: Polyband & Toppic Video/WVG
TheatricalReleaseDate: 12. April 1996
von: Samantha Morton (Hauptdarsteller), Ciarán Hinds (Hauptdarsteller), Richard Harvey (Komponist)
Preis: EUR 12,87
Kundenrezensionen zu 'Jane Eyre'
Schlechte DVD (29. November 2008)
Was die Umsetzung der Schauspieler betrifft - so kann ich den anderen Kommentaren nur beipflichten: Die Umsetzung des Stoffes ist gut, die Schauspieler auch. Leider kommt der Seher der DVD nicht in den Genuss einiger Szene. Die Reise zur Tante und das spätere Erbe - all das kann man auf dem Video sehen, auf der DVD nicht. Warum die Produktionsfirma den Film nicht ungeschnitten übernommen hat, bleibt mir ein Rätsel.Dadurch wird die Story schon fast zu einfach gestrickt.
Zur Zumutung wird die DVD durch die technische Mängel - oder ich habe die Montagsversion erhalten. Der Film erholt sich nur langsam von seinem Grünstich, der seltsame Anfang, dass man nicht auf Auswahlmenü geführt wird, sondern die ersten Szenen sieht. Der fehlende Untertitel (Englisch/Deutsch)und die nicht vorhandenen Add-ons. Wer nach der Erstausstrahlung des Film das Internet durchsuchte, fand diese auf einer Seite: Interviews, Hintergrundberichte und Infomationen zum Film. Entweder hatten die Macher der DVD keine Lust oder keine Kenntnis.
Die Produktionsfirma sollte noch mal in sich gehen und sich fragen, ob Preis und Leistung hier zusammenpassen.
Die Leidenschaft der Protagonisten im Buch wurde im Film glaubhaft umgesetzt (14. August 2008)
Zuallererst: Dies war meine erste "Jane Eyre" Verfilmung und ich stieß nur zufällig im Fernsehen auf sie, da mich das Jane Austen Fieber schon erfasst hatte (durch "Stolz und Vorurteil") und ich jeden Film aufnahm, der historisch angehaucht ist. Zu dieser Zeit wusste ich aber noch nicht, dass dies einer meiner liebsten Filme werden würde, und von dem berühmten Roman, plus seiner Autorin, war mir bis dato noch nichts bekannt.Der Film fängt auch gleich sehr eindrucksvoll an. Ein Kind wird in das "Rote Zimmer" gesperrt, weil es nicht das gewünschte Verhalten gezeigt hat. Ich war nun gespannt, wie es mit dem Mädchen weitergehen würde. Die harte Zeit, die es dann in Lowood verbringen musste, rührte mich zutiefst, obwohl sie im Vergleich zu den anderen Verfilmungen kürzer geraten war, was aber der Atmosphäre und auch der Verständlichkeit gegenüber keinen Abbruch tat und ich trotzdem mit dem Kind mitfühlte. Ich mag es auch sehr in Filmen, wenn die Hauptperson ihr Leben kommentiert, so als ob man einen Roman in der Ich-Form liest und woraus man sehr viel über ihre Gefühle schließen kann. Das finde ich auch gerade dann schön, als sie schildert, wie sie über Mr. Rochester denkt. Das ist sehr gut gemacht, weil man auf der Gegenseite, über den Herrn von Thornfield Hall, nicht viel erfährt, bzw. uns seine Gedankenwelt verborgen bleibt.
Samantha Morton hat mir gleich gut als Jane Eyre gefallen. Sie hat ein sehr liebenswertes Gesicht und ist in ihrer Schlichtheit gerade zu perfekt für diese Rolle. Ich kann mir vorstellen, dass sich Mr. Rochester in sie verliebt hat, weil sie etwas reines und unschuldiges ausstrahlt, dass die Schauspielerin durch Gestik und Mimik auszudrücken weiß. Bei Ciaran Hinds war ich anfangs über sein Aussehen etwas enttäuscht, verglich ich ihn doch mit dem gutaussehenden Colin Firth. Aber umso länger ich seinem Spiel zuschaute, umso mehr war ich von seiner Person angetan. Er ist eben ein Mann, der durch seine Ausstrahlung fazinieren kann und da Mr. Rochester im Roman nicht als schön bezeichnet wird und auch schon älter ist, fand ich ihn dann schließlich als perfekte Besetzung für den Hausherrn mit der geheimnisvollen Vergangenheit. Die Wortgefechte, die im Roman zu genüge vorkommen, wurden in dieser Verfilmung perfekt umgesetzt und der Heiratsantrag ist so vollkommen und zeigt die aufgestauten Gefühle der Beiden so glaubhaft, dass ich in diesem Moment überzeugt war, es handelte sich hier wirklich um Jane und Edward.
Die Handlung ist für ein bißchen mehr als 100 Minuten gut umgesetzt worden. Es sind fast alle wichtigen Handlungsstränge verfilmt worden. Was ich aber etwas bedauere, ist die Tatsache, dass die Rückkehr zu ihrer totkranken Tante und der anschließende Aufenthalt nicht gezeigt wurde. So sieht der Zuschauer Jane mit der Kutsche abfahren und in der nächsten Szene kommt Jane zu Fuß wieder zurück nach Thornfield und wird von Mr. Rochester schon sehnsüchtig erwartet. Dabei sind zu dieser Zeit vier Wochen vergangen! Es wäre hier gut gewesen, wenn der Zuschauer etwas auf die Zusammenkunft der Beiden hätte warten müssen. Der Spannung hätte dies keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil.
Fazit: Es ist die hier wohl leidenschaftlichste Verfilmung über den Roman "Jane Eyre" von Charlotte Bronte. Wer eine ausführlichere Version möchte, der schaut sich am besten die Verfilmung von 2006 an mit Ruth Wilson/Toby Stephens, die ich hier sehr empfehlen möchte. Ansonsten ist man mit dieser Version bestens bedient und kann so die Kraft und Leidenschaft der beiden Liebenden spüren, die der Roman schon vor Jahrhunderten so wundervoll in Worten erzählt hat.
Ciaran Hinds IST Mr. Rochester!!!! (4. Mai 2008)
Kompliment - einen besseren Mr. Rochester als Ciaran Hinds hätte man kaum finden können. Genauso habe ich ihn mir beim Lesen des wunderbaren Buches vorgestellt. Natürlich konnten hier nicht alle Einzelheiten des Buches wiedergegeben werden, trotzdem hätte ich mir bei der Umsetzung des Buches insgeheim eine Miniserie a la Stolz und Vorurteil von 1995 gewünscht. Viele wichtige Details mussten leider auf Grund der Kürze der Spielfilmzeit weggelassen werden, was ich ausgeprochen schade fand. Ausserdem hatte ich bei der Beschreibung von Jane Eyre immer ein bißchen so ein "Koboldwesen" wie bspw. Christina Ricci vor Augen. Samantha Morton finde ich fast ein wenig zu hübsch für die Rolle. Auf der anderen Seite haben die Engländer in Ihren Klassikerverfilmungen wohl große Probleme eine wirklich schöne Frau zu besetzten. Diese Blanche Ingram ist meines Erachtens keine Schönheit. Diese Tatsache hat mich auch bei der Darstellung der Musgrove Schwestern in Persuasion gestört. Aber trotz dem fand ich den Film wunderbar und das Ende ist fast schöner als in der Romanvorlage. Wie jemand hier schon geschrieben hat: Eine Tasse Tee oder ein gutes Glas Rotwein und einfach genießen und heulen....Das ist sogar mir zuviel...... (15. März 2008)
Anhand meiner Rezensionen könnt ihr sehen, ich liebe gute Liebesgeschichten. Ob Jane Austen oder neuzeitliche Werke, Romanzen und Melodramen finde ich toll. Aber das hier ist echt eine Nummer zuviel ( Der Meinung war auch meine ähnlich gelagerte Schwester) Vor lauter Schmalz war mein Haar ganz fettig (natürlich ein Scherz - aber so schien es mir) Ich kann nur sagen, wenn dann leihen, nicht kaufen.Es gibt bessere Verfilmungen des Buchs (4. März 2008)
Dass sich viele Verfilmungen von großer Literatur nicht so genau an die Vorlage halten, finde ich nicht so schlimm. Aber die Darstellung der Charaktere ist in der Verfilmung mit William Hurt und Charlotte Gainsbourg meines Erachtens nach viel besser gelungen. Ciarán Hinds spielt den Mr. Rocherster für mich nicht so glaubwürdig. Und die Szene, in der Mr. Rochester und Jane im Dorf Stoff für die Hochzeit kaufen, empfand ich als unpassend.Gut finde ich an der DVD, dass sie neben der Originalvertonung auch eine deutsche Tonspur enthält, auch wenn ich persönlich immer das Original vorziehe.



