Verkaufsrang: 3953 (DVD)
Actor: Mathilde Danegger
Actor: Karin Ugowski
Actor: Elfriede Florin
AmazonMinimumAge: 72
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
Director: Gottfried Kolditz
EAN: 4028951190225
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Icestorm Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Icestorm Entertainment GmbH
NumberOfItems: 1
Verlag: Icestorm Entertainment GmbH
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 30. Oktober 2001
Spielzeit: 57
Studio: Icestorm Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 1963
von: Mathilde Danegger (Hauptdarsteller), Karin Ugowski (Hauptdarsteller), Joachim D. Link (Komponist)
Preis: EUR 6,00
Product Description
Eine Witwe hat eine häßliche, faule Tochter und eine fleißige, schöne Stieftochter. Während Erstere sich in ihrer Faulheit sonnt, muß die Stieftochter alle Arbeit verrichten. Als ihr eine Spule in den Brunnen fällt, muß sie hineinspringen, um sie wieder herauszuholen. Marie landet auf einer schönen Wiese. Sie wandert fort und kommt zu Frau Holle, bei der sie jeden Morgen die Betten kräftig schüttelt, damit es auf der Erde schneit. Als sie wieder nach Hause möchte, wird sie für ihre fleißige Arbeit reich mit Gold gesegnet. Die neidische Schwester will es ihr gleichtun und springt ebenfalls in den Brunnen. Wird Frau Holle sie lehren, ihre Faulheit zu überwinden?Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Geschichte ist bekannt: Eine Witwe hat eine faule Tochter und eine liebe, fleißige Stieftochter, die alle Arbeit im Hause tun muss. Als der armen Marie eine Spule in den Brunnen fällt, muss sie hineinspringen, um sie wieder zu beschaffen. Das Mädchen landet jedoch nicht auf dem Brunnengrund, sondern im Zauberland von Frau Holle. Dort erweist sie sich als hilfreich und fleißig. Ihre ganz besondere Aufgabe: Sie schüttelt Frau Holles Betten, damit es auf der Erde schneit. Als sie wieder nach Hause möchte, wird sie reich belohnt und mit Gold überschüttet. Die neidische Stiefschwester macht sich ebenfalls auf den Weg, eine Belohnung von Frau Holle zu erlangen. Doch ihr garstiges Wesen und ihre Arbeitsscheu erzürnen die weise Alte so sehr, dass sie die Faule mit Pech überschüttet."In spartanischer Kulisse inszeniert und gnadenlos didaktisch ausgeschlachtet", quäkte die (westdeutsche) Kritik. So kann man's natürlich auch sehen. Die Geschichte von der Goldmarie und der Pechmarie ist besonders farbenfroh verfilmt worden. Alle Requisiten sind quietschbunt und dadurch sehr klar zum einfarbigen Hintergrund abgegrenzt. Die Umgebung, in der die Charaktere agieren, ist deutlich künstlich, sodass der Zuschauerblick ganz auf die Figuren und wenige wichtige Gegenstände konzentriert wird. Dadurch kommen die guten schauspielerischen Leistungen der Pechmarie besonders zur Geltung: Sie ist nervig, jammerig, entsetzlich faul und furchtbar albern in ihrem Gehabe. Kinder werden ihre Freude an dieser clownesken Figur haben. Die betont künstliche Kulisse ermöglicht hübsche Tricks (etwa das Herausnehmen eines realen Töpfchens aus einem gezeichneten Regal), die wahrscheinlich aber nur erwachsene Zuschauer bemerken werden.
Der Vorwurf der überdeutlichen Moraldarstellung geht genauso an die Vorlage und jegliche Märchen, die in Schwarzweißmalerei eine Tugend gegen die Untugend ausspielen: Fleiß und Faulheit, Treue und Untreue, Wahrheitsliebe und Lüge usw. Hier ist fast zu vermuten, dass an dieser Stelle ideologische Kritik am Arbeiter- und Bauernstaat geübt wird, in dem (angeblich) Fleiß, Emsigkeit und Arbeitslust verherrlicht werden, anstatt sich auf die Ebene der Filmkritik zu beschränken. Trotzdem ist die eigenwillige Ästhetik des Films wahrlich Geschmacksache, Freunde von realitätsnäheren Verfilmungen sollten sich an andere Beiträge der Reihe DEFA Märchen-Klassiker halten. --Christina Kalkuhl
Kundenrezensionen zu 'Frau Holle'
Bitte um Antwort (4. November 2008)
Habe eine Frage?Singen Sie bei dem Lied : Es schneit es schneit o seht wie es schneit, wie schön wie schön das es schneit?
bzw sagt der hahn dann : gickerigi gickerige die Pechmarie ist wieder hi??
Wäre super, weil ich sucher verzweifelt diese Verfilmung?!
Danke EvaFrau Holle
Grimm-Verfilmung in außergewöhnlicher Optik (2. Oktober 2008)
Dieser Film unterscheidet sich grundlegend von anderen DEFA-Märchenproduktionen. Mit einer stark zurückgefahrenen Optik wird das Märchen zum Kammerspiel reduziert, ohne jedoch an Charme einzubüßen. Quietschbunte Kulissen, jederzeit als künstlich zu erkennen, atmen ganz mächtig den Geist der 60er Jahre, da kommt fast ein Hauch von Pop-Art auf...Natürlich liegt "Frau Holle" ganz auf der DDR-Ideologielinie. Sei fleißig, sei hilfsbereit und freundlich. Nur: das gibt die Vorlage der Gebrüder Grimm nun einmal so vor. Von daher läuft dieser oftmals geäußerte Vorwurf ins Leere.
Der Film ist gut besetzt, Karin Ugowski durfte ihren zahlreichen Prinzessinnenrollen auch noch eine bezaubernde Goldmarie hinzufügen, Mathilde Danegger gibt eine gütige Frau Holle und Elfriede Florin die wahrhaft garstige Stiefmutter. Heimlicher Star des Films ist jedoch Katharina Lind als Pechmarie, vom Lustigkeitsfaktor allenfalls noch mit Inna Tschurikowa als "Marfuschka" in "Abenteuer im Zauberwald" zu vergleichen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Icestorm-Produktionen ist die Bildqualität hier recht gut und der Ton wartet immerhin in Stereo auf. Auch dies hat man alles schon viel schlechter gesehen. Bleibt die Empfehlung für einen kindgerechten Märchenklassiker abzugeben, der auch nach 45 Jahren noch zu unterhalten vermag.
Schön wie aus einem Märchenbuch (12. Juli 2007)
Dieser Film ist wunderschön! Die Kulissen sind sehr farbenprächtig und liebevoll gestaltet.Die Handlung wird verständlich, wie im Bilderbuch wiedergegeben.
Der Charakter der Pechmarie ist an manchen Filmstellen schon fast lächerlich
dargestellt. Das finde ich sehr gut, da sehen auch Kinder einmal wie schnell
es passiert, das man sich zum "Narren macht".
Bei uns wurde der Film an einem gemeinsamen Familienabend angeschaut und
keiner von uns (inkl. Erwachsene) hatte Langeweile.
Schöner Familienfilm (22. Januar 2005)
Insgesamt empfand ich den Film sehr hübsch und angenehm. Viel Feinheiten der Ethik scheinen in den einzelnen Bewegungen der Schauspielern enthalten zu sein, worauf auch Kinder selbst aufmerksam werden. Eben in der eigentlichen Grausamkeit vom Rolle der Pechmarie findet man witzige Stellen, so daß der Stück den Kindern keine Angst bereitet.Toller Film (2. Dezember 2004)
Ein toller Film, wenn auch die Kulissen etwas an eine Schaufensterdekoration erinnern. Aber die Schaspieler und die Lieder machen den Film wieder einmal zu etwas besondermWenn ich da noch an den Frau Holle Film mit Luci Englisch denke wird mir Angst und Bange, wie man so ein schönes Märchen so verschandeln kann.
Also DEFA Märchenfilme sind die absoluten Top Filme der 50 - 90ger jahre.
