Die Söhne der großen Bärin

Verkaufsrang: 25786 (DVD)
Actor: Gojko Mitic
Actor: Jirí Vrstála
Actor: Rolf Römer
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Liselotte Welskopf-Henrich
Binding: DVD
Director: Josef Mach
EAN: 4028951190270
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Icestorm Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Icestorm Entertainment GmbH
Verlag: Icestorm Entertainment GmbH
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 25. September 2001
Spielzeit: 93
Studio: Icestorm Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 1965
von: Gojko Mitic (Hauptdarsteller), Jirí Vrstála (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 7,43

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Product Description

Tokei-ihto, Häuptling der "Söhne der großen Bärin" vom Stamme der Dakota, ist von Leutnant Roach nach Fort Smith bestellt worden. Er vermutete einen Verrat der Weißen und hätte lieber mit Oberhäuptling Tashunka-witko gegen sie gekämpft, aber die Ältesten haben anders entschieden. In Begleitung seines persönlichen Feindes Fred Clark, genannt Red Fox, angekommen, bestätigt sich sein Verdacht. Die Weißen wollen die Indianer von ihrem vertraglich zugesicherten Land vertreiben, denn dort wurde Gold gefunden. Tokei-ihto verweigert das Einverständnis, in eine Reservation auf unfruchtbarem Gebiet zu ziehen, und wird eingekerkert. Als die kämpfenden Dakota geschlagen und umgesiedelt sind, läßt man ihn frei. Die anderen seiner Stammesgruppe haben ihren Fehler inzwischen eingesehen, und mit Tokei-ihto beschließen sie, ins freie Kanada zu fliehen. Eine erbitterte Verfolgung setzt ein. Während der Stamm die Grenzen passiert, stellt Tokei-ihto sich Red Fox zum letzten Kampf.

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Kundenrezensionen zu 'Die Söhne der großen Bärin'

Bild-Format???? (13. Mai 2008)

Wann erscheinen diese DEFA-Indianerfilme endlich in guter Qualität und im richtigen Scope-Format (zu DDR-Zeiten genannt "Totalvision") auf DVD??? Das kann es ja wohl für die Zukunft nicht sein, liebe Kollegen von Icestorm und der DEFA-Stiftung.

Klasse Film (8. Januar 2008)

Ein großartiger Film. Die Story basiert auf Teil 5 und 6 des gleichnamigen Romans von Liselotte Welskop-Henrich und ist somit sehr solide und authentisch. Natürlich kann ich von diesem Film mit Jahrgang 1966 und ostdeutscher DEFA-Dramaturgie keine Darsteller und Requisiten a la "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Into the West" erwarten.
Was mich an der DVD etwas stört ist, dass in einer entscheidenden finalen Kampfszene (vllt. ist da Original-Material verloren gegangen?) die Sequenzen im Nachhinein wahllos und durcheinander zusammengeschnippelt (z.T. doppelt) wurden und im Hintergrund ein Chor ein fröhliches "Jippijey" auf die Filmmusik jodelt.

Gojko Mitic glänzt in seinem Indianer-Hauptrollen-Debut als Häuptling Tokei-Ihto.

Für Indianerfreunde ein Muss. Von heutigen Indianern auf Gojko's neuzeitlichen Amerikabesuch gesehen und für gut befunden.

Von meiner Seite eine klare Empfehlung.

Kultfilm, aber handwerklich nicht perfekt (14. April 2002)

Dieser Film war ein Kassenschlager(Er hatte im Laufe der Zeit mehr als 10 Mio Zuschauer in der DDR) und machte Gojko Mitic in Osteuropa zu einem Kultstar. Aber: der Film ist nach heutigen Maßstäben bestenfalls durchschnittlich. Das Schlimmste: Die Musik in den Kampfszenen ist wirklich furchtbar und wirkt wie von einem Hippie im Drogenrausch (Was hat sich Wilhem Neef gedacht, was sollen eine ORGEL und ein Saxophon in einem Western???) geschrieben. Die Szenen wirken teilweise hölzern und ohne Zusammenhang, recht lieblos, aneinander gereiht und die Dialoge wirken nicht echt sondern aufgesetzt. Rolf Römer (Tobias) grinst die ganze Zeit wie ein Honigkuchenpferd und der Darsteller des Medizinmannes hat wahrscheinlich noch nie vor der Kamera gestanden. Die Kostüme der Indianer sind prächtig, während die der Weißen wirken wie vom Kostümverleih. Die Inszenierung ist streckenweise langatmig geraten ABER: Der Film bemüht sich um ein Indianerfreundliches Bild, und die Hauptdarsteller Gojko Mitic und Jiri Vrstala reißen vieles heraus. Gojko sieht gut aus und spielt den Häuptling mit Würde, Ehrgeiz und Geschmeidigkeit, vielleicht etwas zu ernst.Die Actionszenen hat er ohne Double gedreht und das merkt man dem Film eindeutig positiv an. Gegenpart "Red Fox" ist verschlagen, gemein und ein "guter" skrupelloser Schurke, der die Schnauze von seinem Leben im Grunde genommen voll hat und deswegen scharf auf das Gold der Dakota ist.
Dieser erste DEFA Western ist keinesfalls perfekt und man sieht ihm an, das nicht überall Profis am Werk waren. Aber man muß die Improvisationsfreude der DEFA loben und für Gojko-Fans ist der Film eine wahre Freude. Er und Jiri Vrstala sorgen dafür, daß der Film keine Lachnummer ist und weil sie ihre Sache wirklich gut machen, gibts 3 Sterne. Immerhin: spätere DEFA Filme mit Gojko sind besser gemacht, Fans sollten einmal vergleichen.

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