Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Weltraum-Cowboy aus Buckinghamshire reitet mit A Funk Odyssey, dem Nachfolger des 1999 erschienenen Synkronized, weiter auf seiner turbogeladenen Fusion von Funk & Disco. Tracks wie "Love Foolosophy" und "Little L" bieten den typischen Boogie-Groove, der Titel "Main Vein" zudem noch eine fantastische Wah-Wah-Gitarre. Aber es finden sich bei den heftigeren, stimmungsgeladenen elektronischen Beats von "Don't Panic" und "Twenty Zero One" auch neue Ansätze, die zeigen, dass JK sich Daft Punk und Basement Jaxx angehört hat. Am ansprechendsten bei A Funk Odyssey sind jedoch die sanfteren, vom Bossa nova geprägten Rhythmen. Bei dem Abschlusstrack "Picture Of My Life" präsentiert JK seine gefühlvollere, verletzlichere Seite, die tiefer geht als auf Spaß abzielende Verse wie: "I'm a tiger in a cage/Just set me free" ("Ich bin ein Tiger im Käfig/Lass mich frei!"). --Lucy O'BrienKundenrezensionen zu 'A Funk Odyssey'
Mein Lieblingsalbum von Jamiroquai (2. Oktober 2006)
Oft werden ja die neuen Alben von alt eingesessenen Jamiroquai-Fans gescholten, dass sie sich zu stark dem Mainstrean und elektronischen Sounds zuwenden würden. Ich bin dagegen froh, dass Jay Kay und seine Band nicht weiterhin auf der Stelle treten und endlich mal ein Album ohne Didjeridoo hinlegen.Ich finde, dass zwar viele Synthesizer auf dem Album eine Beschäftigung finden, aber die Songs dadurch nicht billig rüberkommen, als ob sie von jedem möglichen Produzenten hätten stammen könnten. Man erkennt schon eindeutig Jays Stil heraus.
Die Lieder auf dem Album sind recht ordentlich ausgefallen und es ist kein Ausrutscher dabei. Zwar sind die Hauptzahl der Tracks Uptemposongs, aber mit Corner Of The Earth (echt genial!), Black Crow und Picture Of My Life sind drei gute langsame Stücke dabei.
Auch, wenn mich jetzt einige Jay-Fans der ersten Stunde dafür am liebsten steinigen würden, aber es ist vielleicht besser so, dass Jamiroquai ihr Profil erweitern und sich auch musikalisch weiterentwickeln anstatt wieder auf der Stelle zu treten. Ansonsten wären sie irgendwann total in der Versenkung verschwunden.
Sommer- Party Album. (9. Februar 2006)
Das ultimative Sommeralbum!So ziemlich alle Songs sind tanzbar und bringen gute Laune.
Für viele mag es ein wenig zu seicht sein, für mich jedoch ist es definitiv eines der besten Jamiroquai Alben.
Party und Sommerfeeling sind garantiert. Diese CD sollte auf jeder guten Party gespielt werden und auch im Auto ist sie ein Segen, denn gute Laune ist hier garantiert.
Dieses Album schlägt eine etwas Discolastigere Schiene ein als seine Vorgänger weicht aber trotzdem nicht von der gewohnten Jamiroquai-Manier ab.
Was für eine prachtvolle Entwicklung! (29. März 2004)
Obwohl ich mich eigentlich fürs etwas gitarrenlastigere Gengre interessiere, habe ich doch schon einige Favoriten der elektronischen/House/Disco-wie auch immer-Musik-und Jamiroquai ist auf jeden Fall ganz vorne dabei.Zunächst mal, diese tolle, emotionale Stimme JKs, schwebt über jeden Song hinweg und passt einfach zu jedem der sehr variierenden Songs auf "A Funk Odyssey"...
Der Opener "Feels So Good" reßt den Hörer mit all seiner leicht-lockeren-Pop-Stimmung mit auf diese fantastische Odyssey und erinnert leicht an Elemente von Daft Punk's "Homework" - Okay, nach dem Opener folgt der leider viel zu oft gespielte Hit "Little L", doch nach anfänglicher Abscheu kann man sich nicht mehr entziehen dem stampfnden Disko-Baet und hüpft aus Zwang mit...Naja, zumindest hat man ja Spaß ;-)
Und der zweite Hit folgt! Deutlicher relaxter, entspannter und cooler kommt "You Give Me Something" daher und ist somit genau das richtige, was man nach dem 2.Song braucht.
Okay, ab jetzt wirds schon sehr Disko-untypisch, denn "Corner Of The Eart" klingt nach ganz großem Kinoerlebnis für die Ohren anfangs, doch der erste Eindruck täuscht - es outet sich als romantischer, relaxter und trauriger Song...
Es folgt ein Gute-Laune-Disko-Song, "Love Foolosophy", dem man sich einfach nicht entziehen kann, noch schlimmer als bei den anderen 2 Hits-
"Black Crow" ist ein durchschnittlicher Akustik-Song, etwas langweilig, doch das zeigt mal wieder die Vielschichtigkeit dieses einmaligen Albums!
"Main Vein" erinnert nun total an Basemant Jaxx, mit den Samples und ist ansonsten auch mal wieder ein tanzbarer Song, was jedoch nur Gutes bedeuten soll.
"Twenty Zero One" ist mein Lieblingssong auf der ganzen CD. Es fängt allein mit einem Beat an, eine seltsam verzerrte Gitarre und JK kommen dazu - das ganze wird den ganzen Song über gesteigert, bis es irgendwann nochmals einen Break gibt und es von da an langsam bergauf geht und seinen absoluten Höhepunkt erreicht - das Höchste aller Gefühle....boa
Da hätte die CD aufhören können, doch es gibt noch so etwas wie einen Bonus, doch leider nicht weiter erwähnenswert - deswegen die 4 Punkte!!!
Also, Leute, die aud Disco-Musik und auch experimentelle Musik stehen, vor dem kaufen reinhören, denn es ist echt nicht jedermanns Geschmack :-)
abwechslungsreich und mitreissend!! (17. Oktober 2003)
Da ich ein großer Jamiroquai-Fan bin, dürfte klar sein, was jetzt kommt. Allerdings will ich versuchen ein bisschen objektiv zu bleiben.Ich verfolge die Entwicklung von Jamiroquai etwa seit Ihrem dritten Album "Travelling Without Moving". Mittlerweile habe ich jedoch alle ihre Alben, und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Leute, die schlecht über dieses Album reden, nur begrenzt verstehen kann. Wer Jamiroquai kennt, dem dürfte mittlerweile klar sein, dass diese Gruppe für Abwechslung steht, weil J.K. bisher immer sein eigenes Ding gemacht hat. Jedes Album von dieser Gruppe hat bei mir immer ein bestimmtes Feeling geweckt, weil jedes Album irgendwie seinen eigenen Style hat, an den ich mich anfangs auch erst gewöhnen musste. Ich höre diese CD ("A Funk Odyssey") seit Ihrem Erscheinen rauf und runter, und ich muss sagen, dass es bei mir ganz einfach immer wieder, wie der Titel des ersten Stückes ("Feels so good") schon sagt, ein gutes Feeling hervorruft!!! Sicher wäre es einfacher gewesen, den Stil aus den überaus erfolgreichen Anfängen beizubehalten, aber das wäre doch auch langweilig geworden, oder nicht?!
Neben dem bekannten "Little L", gibt es noch einige andere gute Songs, die mir zum Teil viel besser gefallen. Da wäre zum Beispiel "You give me something", mein absolutes Lieblingsstück! Oder "Love foolosophy", das ebenfalls ein echter Ohrwurm ist. Ein Lied, dass mich schon so manches Mal beinahe zu Tränen gerührt hat ;), ist "Picture of my life", ein eher ruhiges Stück im Vergleich zu den teilweisen schroffen Klängen in "Stop don't panic", das mir persönlich auch nicht so gut gefällt, oder "2001". Bei letzterem mag J.K. ein bisschen zu sehr experimentiert haben, und es ist sicher gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall hörenswert! Letztlich sollte man "Corner of the earth" nicht vergessen, was wiederum ein eher ruhiges Stück ist und für die Romantiker unter den Jamiroquai-Fans sicher mit das empfehlenswerteste auf diesem Album.
Was mir nicht gut gefällt, ist die Tatsache, dass es im Vergleich zu vorherigen Alben, eine vergleichsweise kurze Spieldauer von nur 48 Minuten hat.
Alles in allem ein abwechsungsreicher, wirklich mitreissender, wenn auch kurzer Ausflug in die Welt des Funk. "A Funk Odyssey" eben!!
Dieses Album hält, was es verspricht!






