Verkaufsrang: 1224 (Video)
Actor: Eckhard Preuß
Actor: Markus Knüfken
Actor: Margret Völker
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Matthias Lehmann
EAN: 3259190272934
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Universal/4 Front Video
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/4 Front Video
Verlag: Universal/4 Front Video
Erscheinungsdatum: 5. Juli 2001
Spielzeit: 84
Studio: Universal/4 Front Video
TheatricalReleaseDate: 2000
von: Eckhard Preuß (Hauptdarsteller), Markus Knüfken (Hauptdarsteller), Attila the Stockbrocker (Komponist), Blondie (Komponist), A (Komponist), Killer Barbies (Komponist)
Preis: EUR 9,99
Aus der Amazon.de-Redaktion
Doppelpack unter der Regie von Matthias Lehmann aus dem Jahr 2000 ist ein merkwürdiges Buddy-Movie, dass die Geschichte eines Tages im Leben zweier Loser erzählt. Ort der Handlung ist die Revierstadt Dortmund. Hoffi (Markus Knüffken) und Lehmi (Eckhard Preuß) wachen nach einer durchzechten Nacht im Dortmunder Zoo in einem mit exotischen Huftieren gefüllten Gehege auf.Kurze Zeit später sitzen die beiden bei Lehmis Mutter am Frühstückstisch und planen den Tag. Lehmi soll Nachmittags bei seiner Tante auf der Geburtstagsfeier erscheinen, Hoffi will seiner Schwester, die am nächsten Tag Geburtstag hat, ein Bild von sich schenken, das er in einem dieser Sofortbild-Automaten machen lassen will. Ziel des Tages ist es, abends auf ein Punk-Konzert in ihrer Stammkneipe zu gehen. Aber vorher holen sie sich erst mal eine Kiste Bier und setzen sich in den Westpark, wo sie darüber philosophieren, dass die Frauen, die sie sich wünschen, sicher nicht mit einem Flaschenöffner in der Hand durch den Westpark laufen.
Doppelpack ist ein Film, der nicht vorgibt mehr zu erzählen, als in ihm steckt. Nämlich die Geschichte zweier Freunde, die ständig bedröhnt sind, unterschiedliche Auffassungen vom Leben haben, auf einer langweiligen Geburtstagsparty landen, zwei Mädchen kennen lernen und abends auf ein Punk-Konzert gehen. Der Witz an der Geschichte ist, dass sie augenscheinlich nicht viel erzählt, dass aber trotzdem eine ganze Menge passiert. Doppelpack hat eine Menge liebevoll eingebauter Gags, die ihm zusätzlichen Schwung verleihen. Sehenswert. Mit Jochen Nickel, Edgar Selge und Manfred Zapatka. --Ursula Steingaß
Kundenrezensionen zu 'DoppelPack'
Keine Handlung? Kein Problem! (29. Januar 2008)
Erstmal vorweg, dieser Film wird sicher nicht jeden begeistern und dafür hab ich vollstes Verständnis, man muss schon seinen ganz eigenen Zugang zu diesem Werk finden.Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass dieser Film kein System besitzt, auch wenn er wirklich wirkt,als sei er eben mal schnell an einem Tag fertiggestellt worden. Ich denke im Gegenteil, dass verdammt viel Planung nötig ist, einen Film so ungeplant wirken zu lassen.
Dieser Film liefert sicher keine Gags am Fließband, es ist keine Komödie, die die Lachmuskeln an die Leistungsgrenzen führt, oder Spannung ohne Ende erzeugt. Doch was ist er dann? Müsste ich den Film charakterisieren, würde ich sagen, es ist ein Film über Freundschaft.
Hierbei stehen sich zwei sehr unterschiedliche Charaktere gegenüber. Sie tun zwar beide das selbe und das ist nicht viel mehr als Bier zu trinken und rumzuhängen, einer ist aber glücklich damit, der andere begreift aber in einigen Momenten, dass das nicht alles ist. So kommt es auch mal zum Streit, schnell zeigt sich aber, dass wahre Freundschaft über solchen kleinen Problemchen steht.
Für mich als Dortmunder versprüht der Film dank vieler Originalschauplätze sicher nochmal einen besonderen Charme, was ich auch garnicht abstreiten möchte. Alles in allem denke ich trotzdem, dass die Film auch für andere Leute interessant ist. Die Charaktere wirken für mich nicht zu überzeichnet, auch viele der "Ruhpottler" könnten einem hier wirklich täglich über den Weg laufen. Abgerundet wird das alles von einem, wie ich finde, guten Soundtrack inklusive Auftritt von Attila the Stockbroker.
Am besten guckt sich der Film sicherlich in ner kleinen Runde mit ein paar Freunden und einem Kasten Bier.
sonnenschein (30. Juli 2007)
dieser film ist wie sonnenschen auf rolle. seit der erste sichtung spielen wir wieder mit vorliebe zettel an kopf und haben spass dabei. man erinnert sich einfach an eigene ausflüge mit dem berümten kasten im park. goldig, nie realitätsfern und am liebsten mit currywurst (auch wenn die AUS is)schönster film, punkt!!
Passiver Widerstand gegen die Leistungsgesellschaft... (6. Juli 2007)
...so könnte man das Leben von Lehmi und Hoffi zusammenfassen. Zwei Typen, wie sie jeder irgendwo schon mal getroffen hat, latschen mit 'nem Kasten Billigbier durch Dortmund unter der Devise: "Wir haben keine Termine und wir brauchen auch keine". Und so hat auch der ganze Film keine wirklichen dramatischen Eckpfeiler sondern plätschert locker vor sich her. Daher gehört er zu der Sorte Film, die man sich immer wieder ansehen kann ohne gelangweilt zu werden. Denn: Wo keine Handlung ist, kann sie auch niemanden anöden. Highlight des Films ist sicherlich der Auftritt von Punkrock-Urgestein "Attila the Stockbroker and Barnstormer" (im Film: The Fish-Brothers) gegen Ende des Films.Einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe.. (12. Juni 2007)
.. denn ein Buddymovie ohne Handlung, ohne Plot, ohne Highlights und nicht zuletzt ohne Sinn und Verstand ist kein Buddymovie. Das Drehbuch kann ich mir dabei nicht wirklich vorstellen, denn für die mehr Stand-up anmutende "Realsatire", die Lehmann und Preuß da abliefern, braucht kein halbwegs gestandener Schauspieler eine Vorlage.. das bringt jeder aus der Situation.Die Kameraführung ist lieblos, der FIlm evtl für Lokalmatadoren interessant.. ich als, zugegeben kühles, Nordlicht kann damit nicht viel anfangen. Der "Punk"-Soundtrack wirkt ebenfalls eher gestelzt, da es sich hier ausschließlich um kommerzielle Musik handelt, die man sich unter diesen Umständen und angesichts des zu vermittelnden Kontext auch hätte ohne weiteres sparen können.
Jemand sagte es bereits.. ein Kurzfilm hätte vollkommen ausgereicht, alles andere ist zu lang und streckenweise völlig langweilig. Leider hilft da auch die Desperadophilosophie von Preuß nicht weiter.. die war in "Pas de deux" wenigstens noch ansatzweise komisch. Jetzt nur noch platt.. sogar der Pimmelkopp, der diesmal so gar nicht ins Konzept passt.
Schade.. hätte besser laufen können. Angesichts der belegten Budgetierung durch einige überregionale Filmfonds wird für die Schauspieler sicherlich was übrig geblieben sein, die Ausstattung konnte davon leider nicht profitieren. Von mir leider keine Kaufempfehlung,..die zwei Sterne gibts lediglich, weil Preuß das eigentlich besser kann.
unbedingt anschauen! (28. November 2006)
Wer diesen Fim noch nicht gesehen hat und Liebhaber von Filmen etwas abseits des mainstreams ist, sollte sich dieses Werk unbedingt anschauen!Daß der Film "Stimmungsaufhellend" ist, kann ich nur bestätigen. Es funktioniert sogar ohne Bier zum Film ;-)
Ich selbst habe den Film noch nicht lange, hab ihn aber schon 3 Mal gesehen. Daß die DVD den Audiokommentar des Regisseurs und zugleich "echten Lehmis" enthält, ist eine Bereicherung.
Über die sonst etwas spärlichen extras sieht man da gern hinweg.
Schade eigentlich, daß der Soundtrack nicht mehr zu haben ist. Sehr schöne und passend Musik wurde da ausgesucht.

