Winnetou I

Verkaufsrang: 5053 (Video)
Actor: Lex Barker
Actor: Pierre Brice
Actor: Mario Adorf
AspectRatio: 2.35:1
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Binding: Videokassette
Director: Harald Reinl
EAN: 4006680025100
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: AVU
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: AVU
Verlag: AVU
Erscheinungsdatum: 11. September 2001
Spielzeit: 97
Studio: AVU
TheatricalReleaseDate: 1. Mai 1965
von: Lex Barker (Hauptdarsteller), Pierre Brice (Hauptdarsteller), Martin Böttcher (Komponist)
Preis: EUR 28,95

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Beim Bau der Great Western Railroad im amerikanischen Westen zur Mitte des 19. Jahrhunderts kommt es zu verlustreichen Auseinandersetzungen zwischen Siedlern, der Eisenbahngesellschaft und benachbarten Indianerstämmen, als der verbrecherische Bandenführer Santer (Mario Adorf) mit Blick auf eine sagenhafte Goldmine auf heiligem Indianergrund den Bauleiter anstiftet, die Strecke entgegen ursprünglicher Absichten mitten durch Apachengebiet zu bauen.

Old Shatterhand (Lex Barker), der als Vermessungstechniker für die Gesellschaft arbeitet, durchschaut den Plan und sucht Kontakt zu den Indianern, um mit diesen gemeinsame Sache gegen die Gangster zu machen. Als es ihm gelingt, deren Anführer Winnetou (Pierre Brice) vom Marterpfahl feindlicher Kiowa zu befreien und von seinen guten Absichten zu überzeugen, wird die Luft für Santer langsam dünn, doch hat auch der Outlaw noch ein As im Ärmel.

Prachtvolle Landschaftsaufnahmen, gewaltige Massenszenen, ein durchgehend spannendes, dem Original zwar nicht gerecht werdendes, aber dennoch überzeugendes Drehbuch und zahllose, für ihre Zeit außerordentlich spektakuläre Actionszenen machen den zweiten Karl-May-Western nach Der Schatz im Silbersee und kommerziell erfolgreichsten Beitrag der gesamten Serie zu einem zeitlosen Filmvergnügen, das bis heute nichts von seinem romantischen Reiz eingebüßt hat. Pierre Brice und Lex Barker setzen als Blutsbrüder die Helden-Maßstäbe für kommende Attraktionen, während Mario Adorf mit seiner burschikosen Art dem Bösewicht eine angenehm komische Note verleiht. Filmhistorisch bemerkenswert auch deshalb, weil ein zentraler evolutionärer Vorgänger des späteren Italowestern. Pflichtprogramm (nicht nur) für Westernfreunde. --Thomas Abel

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Kundenrezensionen zu 'Winnetou I'

Gelungene Restauration ! (5. November 2008)

Als die Winnetou-Filme Anfang der 60er Jahre aktuell waren, hatte ich kein Interesse an Western "Made in Germany". Das waren eben keine US-Western und man sah ja deutlich, das sie dort auch nicht gedreht wurden!
Sehr viel später, als man von diesen Filmen immer wieder mal ein Stück gesehen hatte, schaute ich das auch mal ganz. Allein wegen dem Soundtrack von MARTIN BÖTTCHER!
OHNE diese Musik wären die Winnetou-Filme sicher nicht das geworden, was sie heute sind - nämlich absoluter KULT !!
Insbesondere der Vorzeige-Apache PIERRE BRICE!
Weitab von ihrem Heimatland, hat dieser Darsteller dem Image der Indianer ein ganz neues POSITIVES Ansehen verpaßt!
Kurz: Die EUROPÄER sind über Amerika hergefallen und haben alles niedergemetzelt, was sich ihnen vermeintlich entgegenstellte! Nicht die Indianer! Denn es war IHR Land und nicht das der Cartwrights!
Die GESAMTE Winnetou-Kollektion kann man OHNE BEDENKEN Jedermann empfehlen!
Diese Filme kann man immer wieder mal sehen und sieht sie immer wieder aus einem etwas anderem Blickwinkel!

Ein echter Klassiker - bleibend von Wert (19. Juli 2008)

Die Verfilmung des Karl-May-Themas der Freundschaft von Winnetou, dem Häuptling der Apachen, und Old Shatterhand, einem sog. "Greenhorn" aus Deutschland, stellt auf eindrucksvolle Weise die Dramatik ihrer Begegnung heraus. Nur weil Old Shatterhand unter Einsatz seines Lebens zeigt, dass er für Wahrheit und Gerechtigkeit kämpft, kann er den zuerst skeptischen Winnetou von seiner Freundschaft überzeugen. Karl May und die auf seinen Büchern basierende Verfilmung zeigt auf, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse nicht einfach im Gegensatz von Indianern und Weißen liegen, sondern dass es innerhalb der jeweiligen Volkszugehörigkeiten für jede und jeden darauf ankommt, ihre Frau bzw. seinen Mann zu stellen und sich auch unter persönlichen Opfern für das Gute einzusetzen. So wird der habgierige und mordlustige Santer im Namen der Gerechtigkeit von Winnetou und Old Shatterhand gejagt und verliert schließlich als Opfer seines eigenen Goldrausches das Leben. Beeindruckend ist auch die Freundschaft, ja Liebe zwischen Old Shatterhand und der Schwester Winnetous und auch der tragische Tod dieser Frau. Immer wieder wird deutlich, dass sowohl Winnetou und seine Krieger als auch Old Shatterhand aus einer letzten Bezogenheit auf jenes Geheimnis hin leben, das die Christen "Gott" nennen und die Indianer in einer Ahnung des damit verbundenen Großen un Heiligen "Manitu".

Am Anfang ging's ja noch! (11. Dezember 2006)

Dieser Film ist von den drei Winnetou-Streifen zumindest der, der sich noch am meisten an der Romanvorlage orientiert.
Die folenden Produktionen (Winnetou II und Winnetou II) haben mit den Büchern von Karl May nichts mehr zu tun, ausser, dass Winnetou im dritten Teil erschossen wird.
Charaktere wie der alte Mr. Henry, Tangua, Old Death, Sans-Ear, Sharp-Eye und Old Firehand werden völlig vergessen.
Nichtsdestotrotz sind alle drei Filme natürlich Kult!
Ich bin bestimmt nicht der Einzige, der in glühender Verehrung der Protagonisten mit Holzgewehr bewaffnet in seiner Kindheit im Wald herumgehüpft ist!
Lex Barker kämpft auch nach seinem Tode dank seiner Fan-Gemeinde noch um den Stern auf dem Walk-of-Fame, der ihm nun wirklich zusteht! (Im Web kann man dafür voten!)
Monsieur Brice hat bei mir allerdings seine Kult-Rolle eingebüßt, als er sich so herablassend über die Persiflage "Der Schuh des Manitou" aufgeregt hat, als hätte Bully Herwig in der Kirche mitten im Vaterunser neben ihm laut gefurzt. Es hätte dem guten Pierre besser zu Gesicht gestanden, beizeiten mal um eine etwas originalgetreuere Adaption des Stoffes zu bitten! Eine heutige Neuverfimung würde trotz besserer Umsetzung Gefahr laufen, mit dem Makel des Abklatsch zu enden.
Davon aber völlig abgesehen, sind alle drei Filme für sich dank der damals gewählten Kulisse natürlich was für's Auge und sind aus der Geschichte der erfolgreichsten europäischen Produktionen nicht wegzudenken.

Miese Qualität (5. Juli 2003)

Natürlich kann ein alter Film nicht mit der Bildqualität heutiger Zeit mitkommen. Aber die Bildqualität aller drei Winnetou- Filme ist erschreckend schlecht. Da sind manche alten (!) Videos besser. Abgesehen davon ist auch das Menue wenig ansprechend.
Schade, denn ich bin ein großer Fan von Karl May Büchern und Verfilmungen.

bester winnetou film (6. Februar 2003)

Dieser erste teil der winnetou reihe ist meiner meinung nach der beste man lernt den anfang der freundschaft zwischen old shatterhand und winnetou kennen man sieht aber auch wie verstritten sie anfangs waren meine meinung ein muss für jeden winnetou fan

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