Kundenrezensionen zu 'God Ween Satan'
Das Debut (22. August 2003)
Ween, die beiden Brüder aus Pennsylvania, legen hier ihr grandioses Debutalbum vor. Nachdem sie schon Jahre lang als Teenager hunderte Songs auf irgendwelchen Low-Fi Tapes aufgenommen haben, zeigt diese Zusammenstellung bereits ihr unglaubliches Reportoire an verschiedenen Stilen und nicht enden wollenden Einfällen.Sie singen über alles was sie gerade betrifft und noch viel mehr. Niemand ist vor ihnen sicher; am wenigsten die Hörer: die können nämlich Ween-süchtig werden.
Hightlight, falls man einen Song herausgreifen will: L.M.L.Y.P., eine Prince-Hommage die sich zum absoluten Höhepunkt bei ihren Livekonzerten gemausert hat, und die mit ihrem anrüchigen Text und dem "dreckigen" Gesang schon vielen Jungs das Pornoheftl ersetzt hat.
Ein Wort zur remastered-Edition: erstens sind drei Supersongs mehr drauf als auf dem Original. Vor allem aber ist der Sound endlich so, dass man nicht etwa wegen der schlechten Klangqualität (wie beim Original) bereits die Lust darauf verlieren könnte.
play it f**kin' loud!!! (6. September 2002)
Das erste (offizielle) Album der falschen Brüder Dean und Gene Ween berstet gerade zu über vor genialen Einfällen. Was hier in 26 Songs und 72 Minuten (ich beziehe mich hier auf die Original-Version, da ich die Anniversary-Edition noch nicht kenne) alles an Ideen verbraten wird reicht eigentlich für eine komplette Karriere von nicht nur einer Band.Größtenteils ist das ganze zwar bewußt Lo-Fi produziert, das macht aber gerade noch den zusätzlichen Reiz aus (Perfekt produzierte Ween-Musik, nicht minder genial, kann man auf 'Chocolate & Cheese', 'The Mollusk' und 'White Pepper' hören).
Den Versuch zu beschreiben um was für eine Musik es sich hier eigentlich handelt, schenke ich mir, da dies ohnehin nicht möglich ist.
Ein Album mit dem man seine Nachbarn oder sonstige Mitmenschen (inklusive sich selbst...) in den Wahnsinn treiben kann...






