Verkaufsrang: 2940 (DVD)
Actor: Gérard Depardieu
Actor: John Malkovich
Actor: Jeanne Moreau
Actor: Christian Clavier
Actor: Virginie Ledoyen
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Bruno Coulais
Binding: DVD
EAN: 0743218631092
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
NumberOfItems: 2
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 17. September 2001
Spielzeit: 354
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 7. Januar 2001
UPC: 743218631092
von: Gérard Depardieu (Hauptdarsteller), John Malkovich (Hauptdarsteller), Josée Dayan (Komponist)
Preis: EUR 13,30
Product Description
Frankreich zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der Diebstahl eines Brotes wird Jean Valjean zum Verhängnis. Er wandert ins Zuchthaus, dass er erst nach 20 Jahren wieder verlässt. Valjean beginnt unter anderem Namen ein neues Leben. In einer kleinen französischen Provinzstadt avanciert er zum wohltätigen Bürgermeister. Doch seine Vergangenheit holt ihn ein in Gestalt von Kommissar Javert. Javert, der ehemalige Leiter des Zuchthauses setzt sich zum Ziel, Valjeans wahre Identität ans Tageslicht zu bringen. In dem Kloster von Oberin finden Valjean und seine sozusagen "Adoptivtochter" Cosette. Unterschlupf. Valjeans Gefühle Cosette gegenüber sind keineswegs mehr nur väterlicher Natur. Doch Cosette, inzwischen zu einer jungen Frau erblüht, verliebt sich in den Studenten Marius, der mit seinen Gefährten in Paris die Revolution vorbereitet. Während die politischen Ereignisse sich überschlagen, gehen Valjean und Javert in die letzte dramatische Runde.Aus der Amazon.de-Redaktion
Les Miserables gehört zu den größten Werken der französischen Literatur. Und da Gérard Depardieu sich anscheinend vorgenommen hat, in so gut wie allen Verfilmungen großer französischer Literatur mitzuspielen (Cyrano de Bergerac, Der Graf von Monte Christo, Asterix), musste er ja zwangsläufig auch auf Victor Hugos Opus Magnum stoßen. Und dabei ist ein Meisterwerk entstanden.Wegen des Diebstahls eines Brotes 20 Jahre im Zuchthaus gesessen, baut sich Jean Valjean (Depardieu) eine neue Identität auf und wird in einem kleinen französischen Provinznest sogar Bürgermeister. Doch die Schatten der Vergangenheit holen ihn ein. Kommissar Javert (John Malkovich), der ehemalige Zuchthausleiter, setzt sich zum Ziel, Valjeans wahre Identität ans Tageslicht zu bringen. Valjean muss mit seiner Ziehtochter Cosette (Virginie Ledoyen) fliehen. In den Wirren der französischen Revolution kommt es zum Showdown.
Josée Dayans Adaption des Stoffes von Victor Hugo ist wohl die beste seit der Erstverfilmung von 1934. Depardieu gibt einen grüblerischen, tragischen Valjean, während John Malkovich dem Kommissar Javert absolut überzeugend eine menschliche Note gibt, die die bisherigen Verfilmungen vermissen ließen. Das dichte und durchdachte Drehbuch von Didier Decoin und die opulente Ausstattung tun ihr Übriges. --Peter Grosser
Kundenrezensionen zu 'Les Misérables (2 DVDs)'
Tolle Verfilmung! (6. Mai 2008)
Ich habe mir diese Verfilmung von "Les Misérables" vor allem wegen der guten Besetzung gekauft und auch wegen der (fast) durchwegs guten Kritiken.Leider kann ich den Film nicht mit dem Roman vergleichen, da ich ihn nie gelesen habe und auch die anderen "Les Misérables" Verfilmungen sind mir unbekannt. Trotzdem kann ich dem Film mit guten Gewissen 4 Sterne geben.
Wie ich ja vorher schon sagte, finde ich den Film bzw. die Charaktere sehr gut besetzt (John Malkovich als gefühlsarmer Polizist, Christian Clavier als Betrüger Thénardier usw.) und sind für mich sehr überzeugend dargestellt. Die Schauplätze finde ich gut gestaltet bzw. gut gewählt und sind für diesen Film genau richtig. Manchmal wird "Les Misérables" etwas langatmig. Einige Szenen hätte man deutlich kürzen können bzw. wären nicht unbedingt nötig gewesen. Fast 6 Stunden für diesen Film sind deutlich zu lang! Man sollte deswegen schon ein bisschen Zeit einplanen wenn man sich diesen Film anschauen möchte. Trotz dieser kleinen Kritik bin ich ansonsten begeistert von der Verfilmung und ärgere mich nicht, dass ich mir die DVD zu gelegt habe.
Eine Kritik hätte ich noch zum Ton: Manchmal ist dieser eindeutig zu leise (gerade dann, wenn die Schauspieler aus einer weiteren Entfernung gefilmt werden), dass hat mich mitunter doch sehr gestört! Das Bild ist für mich in Ordnung.
Man sollte sich auch im Klaren darüber sein, dass "Les Misérables" ein wenig anspruchsvoller aufgebaut ist und wer mehr von Fan von "leichten" Stoffen bzw. Komödien ist, der sollte sich den Film vielleicht besser erst mal ausleihen.
Jedenfalls ist mir "Les Misérables" 4 Sterne wert.
Miserabel im wahrsten Sinne des Wortes! (18. Dezember 2007)
Vermutlich einer der schlechtesten Filme, die man je zu Gesicht bekommen wird zumindest mit Starbesetzung. Ich habe den Film zuerst im Kino ausgesessen und konnte einfach nicht glauben, dass man eine der größten literarischen Vorlagen mit einer Weltklassebesetzung derart verhunzen könne. Nun habe ich mir die (englische) Originalversion angeschaut und muss die Synchronisation nahezu loben, denn tatsächlich sind die Originaldialoge noch hölzerner (in fürchterlichem französischem, italienischem oder deutschem Akzent) und inhaltsleerer. Entweder werden Trivialitäten verbreitet oder aber unerträgliche Powerparolen. Depardieu und Malkovich wirken wie Mumien oder Masken und werden vollkommen entzaubert. Man wird das Gefühl nicht los, dass sich beide unwohl in der Rolle fühlten oder aber in diesem Film. Lediglich Virginie Ledoyen als die erwachsene Cosette bringt ein bisschen schauspielerische Wärme ein, alle andern, inklusive die farblose Veronika Ferres, enttäuschen auf der ganzen Linie. Zu allem Überfluss will der Film, der mit dem Buch nur wenig gemein hat, einfach kein Ende nehmen. Mag sein, dass ein solch opulenter Roman gar nicht adäquat verfilmt werden kann, aber das alles rechtfertigt nicht diese Art Marionettentheater, wo die Figuren, in bunte Kostüme gehüllt, wie leblose Püppchen umherhüpfen und teilnahmslos Sprechblasen produzieren. So werden die klassischen Szenen, wie die Erschießung Gavroches oder die Liebe Cosettes einfach zur Farce und lassen den Zuschauer unendlich leiden.Wie bitte (19. März 2007)
Wie bitte was is kaputt????? Fantine die grosse Liebe von Jean Valjean!!! Also das tut weh!! Bin ein grosser Fan dieses Romans und diese verwurstelung, nein tut leid, aber das geht gar nicht!!!!!!Eine Literaturverfilmung, die Freude macht (26. November 2006)
Es hat mit seinen 355 Minuten schon recht epische Züge, was Drehbuchautor Didier Decoin aus dem gewaltigen Werk des Romanciers Victor Hugo gemacht hat. Wer einmal das Buch in den Händen gehalten hat, der mag erahnen, weshalb sich die Minutenzahl des Films offenbar proportional zum Umfang des Romans verhält, denn es gibt nur wenige Ausgaben von "Die Elenden", welche mit einer Seitenzahl unter 1.500 auskommen.Bei Klassikern der Hochliteratur werden die Erwartungen leider allzu häufig enttäuscht. Da sprudelt die Phantasie beim Lesen, die Imagination geht auf Reisen und lässt in buntesten Farben, Formen und Bildern eine Geschichte Wirklichkeit werden. Und dann im Film erweist sich das Ganze als auf eine stupide Dramaturgie zusammengekürztes Spielfilmchen, gespickt mit Stars und Sternchen, die man sich so nun wahrlich nicht vorgestellt hatte. Es geht auch anders, wie uns dieser französische Mehrteiler, der erstmals Anfang 2001 im Deutschen Fernsehn lief, beweist.
Hier stimmt definitiv alles - von A bis Z. Mir sind nie maßgebliche oder auch nur kleinere Kritikpunkte aufgefallen, denn der Streifen bietet trotz seiner langen Dauer sehr viel Kurzweiligkeit, die jedoch immer ausgesprochen ästhetisch gestaltet ist. Die Atmosphäre, die Kostüme, alles hat einen unglaublich opulenten Reiz. Auch die schauspielerischen Leistungen des Ensembles überzeugen auf der ganzen Linie. Jean Valjean (Gerard Depardieu) und sein Antagonist Javert (John Malkovich) geben ein perfektes Duo ab, das von nicht minder überzeugenden Nebenfiguren umrahmt ist. Insbesondere Virginie Ledoyen als Cosette ist hier hervorzuheben; aber auch Christian Clavier, Veronica Ferres und die vielen unbekannte, aber hochbegabte Giovanna Mezzogiorno wissen zu überzeugen.
Freilich ist dieser prachtvolle, abendfüllende Film nichts für Filmfreunde schneller Unterhaltung. Der Film spannt einen breiten Bogen und erzählt beharrlich, aber nie betulich eine ganz große Geschichte. Liebhaber von Literaturverfilmungen oder Kostümfilmen sollten sich unbedingt angesprochen fühlen. Wer offen ist für epische Sinnlichkeit und Zeit mitbringt, mit den Figuren zu atmen, der wird belohnt werden. Da die DVD insgesamt auch sehr gut ausgestattet ist, gibt es nicht nur fünf Sterne, sondern auch die dringende Empfehlung, sich DIESE Version von Victor Hugos "Les Miserables" zuzulegen.
Leider etwas zu langatmig und überzeichnete Charaktere (26. November 2006)
Nachdem ich von Gerard Depardieu als "Graf von Monte Christo" doch insgesamt sehr angetan war und die zahlreichen positiven Rezensionen zu "Les miserables" gelesen hatte, hatte ich mir dann doch etwas mehr erhofft:Die 2 DVDs mit 6 Stunden langen "Les miserables" sind nicht wirklich spannend. Viele lange Dialoge, die nicht zum Handlungsfortgang beitragen, zu viele Szenen, wo einfach nur Landschaft oder spazierende Leute gezeigt werden und dazu Musik gespielt wird - Szenen die wohl stimmungsvoll wirken sollten - in ihrer Vielzahl jedoch dann aber doch zu nerven beginnen und zum Vorspulen verleiten.
Auch die zahlreichen Monologe von Gerard Depardieu sind, wenngleich er bestimmt ein guter Schauspieler ist, für meinen Geschmack einfach zu langsam, die Ausdruckweise etwas zu schwulstig - ich kann mir nicht vorstellen, daß man im 19 Jh so ausdrucksvoll gesprochen hat. Etwas trockener und nicht ganz so gefühlvoll wäre mir lieber gewesen! Kommissar Javert ist dann dagegen übertrieben kalt und gefühllos dargestellt - die Gegensätze einfach überzeichnet.
Unter all den Ausschweifungen und zahlreichen entbehrlichen Nebenhandlungen gerät das Ganze dann sehr ins Stocken, der Zuschauer bekommt den Eindruck, daß man den Film unbedingt auf 6 Stunden ausdehnen wollte. Irgendwo hätte man hier komprimieren müssen!
Auch der Schluß war dann leider ziemlich enttäuschend !
Trotz dieser Einschränkungen kann ich "Les miserables" dennoch empfehlen, und zwar weil Musik, Kostüme, Kulisse und Besetzung einfach erstklassig sind. Auch die Einblicke in die französische Geschichte sind sehr liebevoll gemacht. Deshalb eingeschränkte Kaufempfehlung bzw. für Fans von Gerard Depardieu geeignet.



