Stand Up [REMASTERED] [+Bonustracks]

Verkaufsrang: 5778 (Musik)
Artist: Jethro Tull
Audio CD
EAN: 0724353545826
Format: Original Recording Remastered
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Chrysalis (EMI)
UPC: 724353545826
Preis: EUR 5,87

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Product Description

Stand Up

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Debüt This Was war schon ein ziemlicher Kracher, aber der ´69er Nachfolger Stand Up gräbt seinem Vorgänger bereits mit dem satten Rocker "A New Day Yesterday", dem verspielten "Jeffrey Goes To Leicester Square" und dem unerreichten Instrumental "Bourée" locker das Wasser ab. Jethro Tull haben endgültig ihren völlig eigenen Stil irgendwo zwischen britischer Folklore, moderatem Hardrock und inspiriertem Artrock gefunden und gehen in kompositorischer wie spieltechnischer Hinsicht bis an die Grenzen des Machbaren. Ian Andersons markantes Organ kommt um einiges besser zur Geltung als auf This Was, während Neu-Gitarrist Martin Barre sich nahtlos in die Band einfügt und den zehn Songs eine gesunde Portion Härte aufdrückt. Sein sehr variables Spiel gehört zum Besten, was in den 60ern mit E-Gitarren angestellt wurde und dürfte nicht nur Ikonen wie Queens Brian May nachhaltig beeinflußt haben. Am auffälligsten ist jedoch Andersons brillante Querflöte, die mit dafür verantwortlich gewesen sein dürfte, daß Stand Up bis auf Platz eins der britischen Charts stieg. Und die Tatsache, daß Songs wie "Fat Man" und das o.g. "Bourée" immer noch zur Live-Setlist dieser ewig jungen Kapelle gehören, dürfte erahnen lassen, wie großartig diese Scheibe auch nach 30 Jahren noch ist. --Michael Rensen

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Kundenrezensionen zu 'Stand Up [REMASTERED] [+Bonustracks]'

Stand Up,gehört zu den 2-3 besten Jethro Tull-Alben überhaupt (18. Oktober 2008)

Schon damals 1969,hatte mich die LP (mit dem tollen Klappcover)umgehauen.Nicht umsonst wurde die LP,Platz 1.der englischen Charts.

Bei einem ihrer besten Songs überhaupt:WE USED TO KNOW (abwechselnd Wahnsinnsgitarre und Flötensolos)wird leider nie LIVE gespielt,läuft es einem kalt den Rücken herunter.Über BOUREE braucht man sowieso kein Wort mehr verlieren.

Den Stil gefunden (30. Juni 2008)

Diese einzigartige Mix auch Folk, Rock, Jazz, Klassik und - ja, teilweise auch - Soul, der später scherzhaft auch schon mal ,Waldschratt-Rock' genannt wurde, war auf Jethro Tull's 2tem Album zum ersten mal und gleich in seiner perfektesten Form vorhanden.

Natürlich kann man jetzt darüber streiten, ob nicht doch Aqualung ihr bestes Album war, Fakt bleibt aber daß dieses Album das in den Charts erfolgreichste (Nr. 1 in UK) war. Das ist wegen des openers ,A New Day Yesterday' umso verwunderlicher, denn er wurde zwar einem der großen erfolgreichen Songs von Tull, präsentiert aber einen im 7/4 Takt daherpolternden aber trotzdem ungemein rockenden Blues. Eigentlich gibt's hier kein Füllmaterial, die Höhepunkte aber sind sicherlich A New Day', ,Bouree', ,Back To The Family', ,Nothing Is Easy', und ,Fat Man'. Schön auch daß sich bei den Bonus Tracks dieser Remastered Edition mit ,Living In The Past' (kompositorisch einer der genialsten Tull Songs ever), ,Sweet Dream' und ,17' gleich 3 wirklich große Tull Songs anfinden.

Stilistisch ist dies eines der vielfältigsten Tull Alben, und dadurch sehr kurzweilig obwohl sehr anspruchsvoll. Außerdem rocken Sie hier genauso wie auf Aqualung. Wenn man kein Fan von Best Of Alben ist und sich zumindest 1 klassisches Tull Album kaufen will - voilà mit diesem Teil ist man bestens bedient - auch ohne Locomotive Breath und Aqualung.

Früher Meilenstein (8. Dezember 2007)

Mit diesem Album setzten Jethro Tull ihre erste wirklich große Duftmarke. Stand up ist bei weitem noch nicht so ausgereift wie spätere Meisteralben, aber das Songwriting ist hervorragend. Es ist auch das erste Album, wo Jethro Tull's Dauergitarrist Martin Barre zu hören ist. Auf dem Vorgängeralbum spielte noch Mick Abrahams, der noch gleichberechtigt neben Ian Anderson Songs schrieb. Lang ist's her, seit dem bestimmt Ian Anderson ganz allein die musikalische Richtung bei Jethro Tull. Dies hat insbesondere auch zur Folge, dass vielleicht außer Martin Barre sich niemand sicher sein kann, dauerhaft bei Jethro Tull als Musiker angestellt zu sein. Dies dürften ganz aktuell Andy Giddings und Jon Noyce erfahren haben. Auf Stand up finden wir erste echte Perlen. Nothing is easy wird bis heute bei den meisten Konzerten gespielt und ist live nur zum Ende des Songs ein bisschen länger und umarrangiert. A new Day yesterday ist ein richtiges Bluesstück und wird in regelmäßigen Abständen immer mal wieder live aufgeführt und dabei in der Mitte mit einem langen Flötenteil versehen. Zu den Zeiten von 1969 bis 1970, als Stand up live aufgeführt wurde, war die Vorgruppe von Jethro Tull die damals für viele unbekannten Eagles. Der spätere Superhit dieser Gruppe war Hotel California. Nun hört Euch mal die Akzentuierung der Gitarre, die Melodielinie und auch das Gitarrensolo außerhalb des Refrains an und vergleicht mit We used to know. Da werden starke Parallelen offenbar, die auch Ian Anderson nicht verborgen geblieben sind. Wie sagte er noch im Rahmen der Roots to Branches Tour, wenn er für Tantiemen im Nachhinein das Geld bekommen würde, dann lüde er sein Publikum zum Essen ein. Auf Stand up ist weiterhin mit Boureé die Version, die ich bis heute für die Beste halte, mit dem legendären Basslauf von Glenn Cornick. Auch gibt es hier einen der ersten Hits mit Fat Man, den Ian, obwohl selber inzwischen deutlich beleibter, immer noch sehr gerne im akustischen Teil der heutigen Konzerte spielt. Ich frage mich manchmal, ob Marius Müller-Westernhagen sich bei seinem Lied Dicke hier hat inspirieren lassen. Bei den übrigen Songs sind weiterhin tolle Stücke dabei, die heute nicht mehr zum Repertoire zählen, aber intensive und klasse Songs sind. For a thousand Mothers oder Reasons for waiting. Und damals war es noch üblich, B-Seiten oder ähnliches nicht auf den Alben zu platzieren, oder wie sonst erklärt man sich, dass solche Spitzensongs wie Living in the Past und Sweet Dream nicht auf Stand up waren. Sie wurden zwar später auf dem Album Living in the Past veröffentlicht, sind aber bei den Sessions zu Stand up entstanden. Es ist ein wunderbar nostalgisches Stück Musikgeschichte hier auf dem Album vereint, das Remastering hat ebenfalls sehr gut getan.

Frisch wie am ersten Tag (24. September 2007)

"Stand up" ist definitiv das Highlight aus der Frühphase der Band.
Ian Anderson und seiner neuer Mitstreiter Martin Barre hatten damals gerade die ausgefahrene Bluesschiene endgültig verlassen und sich in Richtung Artrock in seiner bodenständigsten Form aufgemacht.
Manches von dem was die Band im Laufe ihrer langen Karriere veröffentlicht hat mag sich zwischenzeitlich überkommen anhören, "Stand up" aber klingt heute noch so frisch wie am ersten Tag.

4 Gründe: (11. Februar 2006)

Nun, allein das wunderschöne Basssolo in "Bourée" ist es Wert dieses Album zu besitzen...die Qualität, nicht gerade den heutigen Standards entsprechend, aber das soll sie gar nicht, die 70er leben auch durch ihren unverwechselbaren matten Sound...Nummer 3: Hits wie Nothing is Easy, Fat Man, Sweet Dream und das bereits erwähnte Bourée, welche jeder eingestandene Tull - Fan kennen sollte...4tens und letztens: kompositorische Genialität, wie man sie von "Thick as a Brick", "Aqualung", "Minstrel in The Gallery" und den anderen 70er Tull Alben kennt und liebt - ein Must für Tull und 70er Fans, auch wenn "Stand Up" ein Kind der End60iger ist

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