Das kalte Herz

Verkaufsrang: 7100 (DVD)
Actor: Lutz Moik
Actor: Hanna Rucker
Actor: Paul Bildt
AmazonMinimumAge: 144
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Autor: Wilhelm Hauff
Binding: DVD
Director: Paul Verhoeven
EAN: 4028951190195
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Icestorm Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Icestorm Entertainment GmbH
NumberOfItems: 1
Verlag: Icestorm Entertainment GmbH
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 30. Oktober 2001
Spielzeit: 100
Studio: Icestorm Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 1950
von: Lutz Moik (Hauptdarsteller), Hanna Rucker (Hauptdarsteller), Herbert Trantow (Komponist)
Preis: EUR 6,25

Das kalte Herz bei Amazon kaufen

Suche:   

Product Description

Da wo der Schwarzwald am dichtesten ist, lebt der Köhler Peter Munk. Als er die schöne Lisbeth heiraten will, wird ihm seine Armut schmerzlich bewußt, und er bittet das Glasmännlein, den guten Geist des Waldes, um Hilfe. Er bekommt sie auch, doch er verspielt sie leichtfertig. Nun ruft er den bösen Geist, den Holländer-Michel. Der verspricht ihm allen Reichtum der Welt, wenn er sein Herz gegen einen kalten Stein eintauscht. Peter ist einverstanden, und von Stund an wird er reich und reicher, aber auch brutal und gemein. Erst als er Lisbeth aus Wut über ihre Gutmütigkeit erschlägt, kommt er zur Besinnung. Noch einmal soll ihm das Glasmännlein helfen. Für Peter gibt es jedoch nur Hoffnung, wenn er sein wahres Herz von Michel zurückerhält. Peter muß eine List anwenden, um wieder der werden zu können, der er einst war.

dkb.de

Aus der Amazon.de-Redaktion

Beim Anschauen dieses DEFA-Klassikers aus dem Jahr 1950 wird dem heutigen Betrachter einmal mehr bewusst, wieviel Unheimliches und Grausames in alten deutschen Märchen steckt, sei es bei den Gebrüdern Grimm oder, wie in diesem Fall, bei Wilhelm Hauff. In Das kalte Herz zieht Paul Verhoeven (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Regisseur von Basic Instinct) alle Register der damals in der DDR erstmals eingesetzten Farbtechnik, um die größtenteils ziemlich düstere Parabel Hauffs in Szene zu setzen. Verhoeven, der sich erst als Darsteller, dann als Regisseur von Musikfilmen (Die Philharmoniker 1944, Das kleine Festkonzert 1945) einen Namen machte, beherrscht die Bilddramaturgie perfekt, ob er nun fröhliche Festszenen arrangiert oder im finsteren Wald mit Lichteffekten spielt.

Der arme Köhler Peter Munk (Lutz Moik) will seinem mühsamen Alltag entfliehen und sucht daher Hilfe bei den Waldgeistern. Schließlich geht er sogar so weit, sein warmes Herz beim Holländer-Michel (Erwin Geschonneck, der später den Krämer in Nackt unter Wölfen spielte)gegen ein kaltes aus Stein einzutauschen. Doch nach seinen bösen Taten bekommt er, anders als zumeist im richtigen Leben, eine zweite Chance.

Lutz Moik und Hanna Rucker, die die weibliche Hauptrolle spielt, versuchten sich später recht glücklos in westdeutschen Produktionen. Während Hanna Rucker in Die Stimme des Anderen (1952) von Robert A. Stemmle noch wenigstens ein respektabler Auftritt gelang, geriet Moik 1955 in das peinliche Nudistenepos Das verbotene Paradies. Schade, denn in Das kalte Herz gelingt ihm die Wandlung vom gutmütigen zum bösen Menschen und zurück recht überzeugend. Welch ein Kontrast ist dieser Film zu den heutzutage größtenteils auf bunte, heile Welt getrimmten Produktionen für Kinder. Eltern sollten die Empfehlung "ab 12" ernst nehmen oder sich selbst an diesem Klassiker erfreuen, der nicht zuletzt durch eine für damalige Verhältnisse raffinierte und wirkungsvolle Tricktechnik überzeugt. --Daphne von Unruh

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Das kalte Herz'

Ein wunderbarer Film!!! (17. Oktober 2003)

In diesem alten Märchen von Wilhelm Hauff in der Regie von Paul Verhoeven stimmt einfach alles,angefangen von den wunderbaren Schauspielern bis hin zu den guten Tricks. Was allerdings die DVD Umsetzung angeht ist das die schlechteste DVD überhaupt die ich kenne!! Es ist einfach eine Schande so einen wunderbaren Film so zu präsentieren. Von den Farben die damals so gelobt wurden fehlt fast jede Spur und es sind jede menge Verschmutzungen auf den Film. Vom Ton ganz zu schweigen. Deshalb auch nur die 3 Sterne obwohl eigentlich gar keinen. Der Film selbst verdient 5 Sterne ohne weiteres!!!

Kulturhistorisch wertvoll (8. August 2003)

1950 wurde der Film von der (ostdeutschen) politischen Führung heftig kritisiert ob der immensen Kosten für einen (nur) unpolitischen Film. Die 3 Millionen damaligen Ostmark ist das Werk jedoch allemal wert: wie ein zum Leben erwecktes Schwarzwald-Museum schildert der Streifen dörfliche Festlichkeiten und andere Gebräuche in Deutschlands Süden zu Zeiten Wilhelm Hauffs. Kennt heute beispielsweise jemand noch die Bewandtnis eines Hochzeitsladers?
Die atmosphärische Dichte ist die zweite Stärke des Films: die hohe Detailtreue und die Musik, zum Großteil auf Volksliedgut beruhend, tragen dazu bei.
Die Tricksequenzen sind für den deutschen Film der Prä-Computer-Ära schlichtweg einmalig und sehr überzeugend. Dem riesigen Holländermichel und dem Glasmännlein sieht man die üblichen Trickmängel wie verräterische Kanten oder blaue Ränder nicht an - aus einem einfachen Grunde: Viele Spezialeffekte beruhen auf perspektivischen Raffinessen und der Weiterentwicklung des guten, alten Schüfftan- Spiegeltricks.
Den Punkteabzug gibt's für die miese Ton- und Bildqualität: wurde der Film bei der Uraufführung 1950 wegen seiner hervorragenden Farben gelobt, so ist hier nichts mehr davon zu sehen: die Videoabtastung wurde von einer stark abgenutzten, farblich defekten Kopie vorgenommen und zwar auf ein Videosystem der Gründerjahre - ärgerlich.

Der erste DEFA-Farbfilm (23. Oktober 2001)

Man merkt dem "Kalten Herzen" schon nach wenigen Minuten an, wieviel Liebe und Detailfreude in ihm steckt. Es ist nicht unbedingt ein Kinderfilm, sondern eher wie Hauff's Romanvorlage ein Märchen für Erwachsene. Die Tricktechnik ist für die damalige Zeit wirklich beeindruckend, die Figuren sind liebevoll charakterisiert. Und die Geschichte ist immer noch überaus spannend und mitreißend - es wird einem doch irgendwie warm ums Herz...

Cooler Film ! (24. April 2001)

Tja, ich war auch mal jung und das ist nich so arg lang her. Jedenfalls habe ich diesen Film geliebt und mich während er lief renitent geweigert etwa zum Abendessen den Fernseher zu verlassen. Tatsächlich ist die Story wirklich gruselig und gut inszeniert - auch wenn ich damals schon nicht verstanden habe, warum der Knilch sich so beknackte Sachen wünscht. Egal, ich find den Film toll - leider hab ich keinen Videorekorder, sondern nur ein DVD Gerät, sonst hätte ich mir den Streifen schon längst gekauft.

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Das kalte Herz'

Das Feuerzeug
Preis: EUR 7,09

Das Feuerzeug bei Amazon kaufen

Die Schneekönigin
Preis: EUR 6,95

Die Schneekönigin bei Amazon kaufen

dkb.de