Godzilla - Rodan: Die fliegenden Monster von Osaka

Verkaufsrang: 58102 (DVD)
Actor: Kenji Sahara
Actor: Yumi Shirakawa
Actor: Akihiko Hirata
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Inoshiro Honda
EAN: 4040316745185
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Cine Plus Home Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Cine Plus Home Entertainment GmbH
Verlag: Cine Plus Home Entertainment GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2001
Spielzeit: 70
Studio: Cine Plus Home Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 1956
von: Kenji Sahara (Hauptdarsteller), Yumi Shirakawa (Hauptdarsteller), Akira Ifukube (Komponist)
Preis: EUR 38,78

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach dem sensationellen, weltweiten Erfolg von Godzilla war es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Gummimonster über die Leinwand poltern und japanische Großstädte platt machen sollten: Rodan -- Die fliegenden Monster von Osaka hieß denn der erste, ernst zu nehmende Nachahmer des Godzilla-Prinzips. Für die Regie konnte niemand anderes als Inoshiro Honda, der Erfinder eben jenes Vorbildes, gewonnen werden.

Rodan -- Die fliegenden Monster von Osaka ist knallbunter Trash. Damit handelt es sich um einen der ersten Genre-Farbfilme überhaupt. Seine Geschichte ist der von Godzilla nicht unähnlich: Durch Atombombenversuche werden die versteinerten Eier zweier gigantischer Flugsaurier ausgebrütet. Die Rodane (so werden sie in der internationalen Fassung des Filmes genannt) wachsen mit erstaunlicher Geschwindigkeit heran -- und bevor sich die Japaner versehen, kommen die beiden auch schon auf ihren Inselstaat, um eine Großstadt, diesmal Osaka, dem Erdboden gleich zu machen.

Typisch für die japanischen Monsterfilme dieser Zeit ist die Auseinandersetzung mit dem Thema "Atombomben". Stets sind es Atomtests, die Unheil über die Menschheit bringen. Auf eine fast schon kindliche Art und Weise haben Regisseure wie Honda in ihren Filmen die Angst der Japaner vor der Bombe verarbeitet. In Filmen wie Godzilla aus dem Jahre 1954, und Rodan -- Die fliegenden Monster von Osaka aus dem Jahre 1956, ist noch nichts von den nationalistischen Untertönen späterer Filme zu spüren. Vor allem in den Monsterfilmen Jun Fukudas trieft es nicht selten vor nationalen Pathos.

Doch wie gesagt: Von diesem Pathos ist in Rodan noch wenig zu spüren. Hier ist es die Angst vor der Bombe, mit der sich Honda spielerisch auseinander setzt. Dabei werden, man mag es kaum glauben, sogar aus den Monstern Opfer. Opfer, die nicht darum gebeten haben, zum Leben erweckt zu werden. Sie sind aus Zeit und Raum geschleuderte, einsame Seelen, die Zerstörung über eine Welt bringen, die sie nicht verstehen. Und das, obwohl auch sie nichts anderes suchen als ein bisschen Glück! Ist dieses Denken nicht ehrenvoll? --Christian Lukas

dkb.de

Amazon.de DVD-Bewertung

Inoshiro Hondas actionreiche Schauermär hätte wahrlich eine bessere DVD-Version verdient. Das Cover sieht aus, als hätte es jemand durch den Farbkopierer gezogen. Viel mehr Informationen als eine kurze Inhaltsangabe und die Einordnung des Klassikers in die zehn DVDs umfassende Reihe Godzilla Monster Collection erhält man leider nicht geboten. Zwar hat sich die Tonangabe Dolby Digital 5.1 auf das Cover verirrt, aber der Film liegt natürlich nur in Mono vor (als 2.0 abgemischt). Die DVD selbst enthält nur den Film. Sogar auf ein Menü ist verzichtet worden. Das ist zum einen sehr schade, da hier viele Möglichkeiten verschenkt worden sind (japanischer Originalton, Infos über Inoshiro Hondo und die Toho-Studios, Produktionsnotizen), die zugegebenermaßen nicht billig gewesen wären. Billig ist dagegen im wahrsten Sinne des Wortes die Ausstattung dieser DVD. Aber tut das der Freude über diesen Klassiker des Trash-Films auf der silbernen Scheibe wirklich einen Abbruch? --Birgit Schwenger

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Godzilla - Rodan: Die fliegenden Monster von Osaka'

Sora no daikaijû Radon (18. Mai 2005)

I originally saw this movie at an all night Japanese monster movie feast at a local drive-in. Ecology at it's finest. Rodan has a pterodactyl feel. You can not worm your way out of this one. I do not like to compare this to movies like "Mothra" (1962), however the formula is similar. However there has always been a fond place in my heart for this movie. It is strange that it is one of the last to be put on the market.

The color is spectacular. And the appearance of the big bugs in the beginning set the action for the surprise that is to come later.
Unlike the USA 'bug" movies, you can feel sorry for the creature. Since Tokyo is already destroyed, how about making it a game preserve?

Ein prominenter Namensgeber (24. September 2003)

Zu Recht wird RODAN in den Annalen der Filmgeschichte eine Randnotiz bleiben, denn trotz ordentlicher Tricktechnik ist er - zumindest für alle die, die nicht der Nipponmonster-Fan-Fraktion angehören - Durchschnittsware.
Und dennoch hat der Film - oder genauer gesagt, sein Titel - seinen festen Platz in der Geschichte der Science-Fiction, insbesondere der deutschen. Schließlich war er der Namensgeber für den wohl bekanntesten deutschen SF-Serienhelden PERRY RHODAN! (Das zusätzliche "H" wurde eingefügt, damit das ganze auch echt amerikanisch aussah!) 1961 ursprünglich als wöchentlich erscheinende Heftromanserie konzipiert, hat es "PR" (wie er unter seinen Fans kurz und bündig genannt wird) auf inzwischen 2200 Heftromanausgaben gebracht. Hinzu kommen Hardcover- und Taschenbuchserien, ein unterirdisch schlechter Spielfilm sowie eine fast unüberschaubare Anzahl von Merchandising- und Sammler-Artikeln. Zu letzteren muss man also streng genommen auch diesen Film zählen, der in der Sammlung keines echten PR-Fans fehlen darf!

Klassischer Monsterfilm auf solider Lowcost-DVD (28. April 2003)

RODAN war der erste farbige Monsterfilm der japanischen Toho-Studios (Godzilla). Er wurde noch im 4:3-Format (Vollbild) gedreht. Im Gegensatz zu dem, was an anderer Stelle auf dieser Seite behauptet wird, ist RODAN alles andere als "knallbunter Trash". Der im Jahr 1956 entstandene Film wollte ernst genommen werden und enthielt für die damalige Zeit erstklassige Trickeffekte. Kein Wunder: An RODAN saßen die gleichen kreativen Köpfe, die 1954 mit GODZILLA den ersten japanischen Monsterfilm schufen.

Leider bestehen zwischen deutscher und japanischer Version große Unterschiede, was daran liegt, dass RODAN über die USA, wo das Original bereits entscheidend verändert wurde, nach Deutschland fand: Die Amerikaner klebten Archivaufnahmen von Atombomben an den Anfang (im Original hat Rodan mit radioaktiver Strahlung nichts zu tun) und fügten den Ich-Erzähler ein, arrangierten Teile des Films um und ersetzten zu einem großen Teil die Originalmusik. Der deutsche Verleih kürzte die amerikanische Version beträchtlich zusammen und so entstand eine Fassung, die zwar im Groben der Handlung des Originals entspricht, aber im Detail teils weit von ihr abweicht. Trotz dieser Schwierigkeiten ist auch die deutsche Version sehenswert: RODAN ist unterhaltsam und technisch sehr gut in Szene gesetzt. Neben GODZILLA, TARANTULA, PANIK IN NEW YORK, FORMICULA u.a. gehört er definitiv zu den Klassikern des Phantastischen Films.

Zur DVD: Bei der Godzilla-Reihe von Cineplus erhält man Film pur. Keine Menüs oder Extras und nur die Mono-Tonspur, obwohl auf dem hässlichen Cover von Dolby 5.1 die Rede ist. Aber im Gegensatz zu anderen Godzilla-DVDs, die fast so aussehen als hätte man ein abgenudeltes Videoband vor sich (bei Filmen, die teils mehr als 20 Jahre jünger sind als RODAN), bekommt man bei Cineplus solide Budget-Qualität und eine anständige Pressung. Das Preis-Leistungsverhältnis (bei Preisen unter 10 Euro) ist angemessen, deshalb die vollen fünf Sterne.

Brutal - aber gut. (29. März 2002)

Richtig einen Schauer hat man - etwa so wie beim UR Godzilla.

gegen Ende leichter abfall. Aber ansonsten Japan SF vom feinssten (entsetzen, blut, tod, hoffnung, alles wie beim G.)

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