Geronimo

Verkaufsrang: 6489 (DVD)
Actor: Jason Patric
Actor: Gene Hackman
Actor: Robert Duvall
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Sony
Director: Walter Hill
EAN: 4030521198739
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2001
Spielzeit: 110
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 10. Dezember 1993
von: Jason Patric (Hauptdarsteller), Gene Hackman (Hauptdarsteller), Ry Cooder (Komponist)
Preis: EUR 7,43

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Product Description

Sony Pictures Geronimo, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 09.10.01

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Kundenrezensionen zu 'Geronimo'

tolle Ausstattung (16. November 2008)

Toll habe ich an dem Film gefunden, dass die Kostüme, Ausrüstung und Gegenstände der Indianer wirklich sehr originalgetreu aussehen, wie z.B. die Kopftücher oder knielange Mokassins.

Auch lebten die Apachen in den dargestellten Wikiups.

Ich habe mit meinen kleines Wissenstand keine Fehler gefunden wie Tipis, Federhauben, Totempfähle ...

Unterschätzter Film mit dem Anspruch einer ehrlichen Geschichtsschreibung.... (7. September 2008)

Walter Hill, der vor allem in den 70ern und frühen 80ern mit Filmen wie "Driver", "Warriors" oder "Long Riders" oft schon als der legitime Nachfolger von Sam Peckinpah gefeiert wurde, hatte dann nachfolgend in seinem Oeuvre auch dürre Jahre ohne nennenswerten filmgeschichtlichen Stellenwert erlebt.
Die Besetzungsliste des 1993 realisierten "Geronimo" war attraktiv und obwohl der Film kein Flop an der Kasse war, spielte er die hohen Produkionskosten von 50 Millionen Dollar leider nicht wieder ein. Hill erweist sich zwar mit seinem Film als Experte und Macher für gute Western, er sollte auch in den Folgejahren mit Filmen wie "Wild Bill" oder "Broken Trail" diesem Genre treu bleiben... der ganz grosse Publikumserfolg blieb ihm dennoch bislang in dieser Gattung versagt.
Dabei sind seine Western, so auch "Geronimo" mit grosser Liebe zum Detail inszeniert, Hill hat ein gutes Gespür für grosse Bilder.
Man spricht heute im Zusammenhang mit der verklärt dargestellten Geschichte über die Besiedelung des Wilden Westens inzwischen auch von einer ethnischen Säuberung, das Bild dazu, vor allem in der amerikanischen Öfentlichkeit, ist allerdings nach wie vor ambivalent.
Der Film räumt auf mit dieser Romantik und zeigt wie die Eroberung wirklich war: blutig, mit Opfern auf beiden Seiten, er tendiert auch dazu dem Ureinwohner endlich das Erstrecht auf das grosse Land Nordamerika einzuräumen...
Vielleicht liegt darin der "gefühlte" Misserfolg von "Geronimo" begründet: Will man überhaupt eine Legendenbildung für einen ehemaligen Staatsfeind, einen Guerillakrieger, der sicherlich auch viele Menschen auf dem Gewissen hat ?
Hill realisiert das sehr authentische Drehbuch von John Milius (Conan, der Barbar) mit gutem Gespür für Timing und markanten Szenen, die einfach in der Erinnerung hängenbleiben und auch meistens Indiz für einen guten Film sind.
Der Film konzentriert sich auf die letzten Monate vor der Kapitulation im August 1886 des legendären Apachen-Anführers, er zeigt die letzten Regungen eines brutalen und entschlossenen Freiheitskampfes stolzer Indianer gegen die Weißen, die die Apachen aus ihrer Heimat um den Rio Grande gezielt vertreiben und mit Hilfe der US-Armee nach Florida zwangsumsiedeln wollten. Der verzweifelte Widerstand dauerte Monate und am Ende entschied der Hunger über das Ende des ungleichen Kampfes.
Der Film wird aus der Perspektive eines jungen Soldaten (Matt Damon) erzählt, der ins Krisengebiet versetzt wird und der mit Hilfe eines erfahrenen, aber stillen Leutnants (Jason Patric) lernt, die Indianer und ihre Kultur zu respektieren und zu schätzen. Geronimo (Wes Studi) ergibt sich das erste Mal und er wird wie alle anderen Chiricahua-Apachen mehr oder weniger gezwungen, sich in der beengten San-Carlos-Indianerreservation niederzulassen, auf Gedeih und Verderb der Gnade der US-Armee ausgeliefert. Viele Indianer sehnen sich nach dem alten Leben als Krieger, Jäger und Schamane zurück in Einheit lebend mit der Natur, in Freiheit und Unabhängigkeit und können sich nicht an das gezwungene Leben als Landwirte gewöhnen.
Nachdem eine von Chefscout Al Sieber (Robert Duvall) geführte Einheit einen als Bedrohung empfundenen heiligen Mann, der diese alten Werte öffentlich propagiert, während einer Versammlung tötet und daraufhin alles in einer wilden Schiesserei eskaliert, flieht Geronimo ein letztes Mal mit mehreren Dutzend von Gefolgsleuten. Aufgrund des öffentlichen Drucks lässt der indianerfreundliche General George Crook (Gene Hackman) drei indianische Kundschafter unter dem Vorwurf des Verrats exekutieren, als Sanktion auf diese Ereignisse. Der letzte Guerillakrieg beginnt, erfordert viele Opfer und zieht eine grosse Blutspur mit sich. Am 4. September 1886 kapituliert Geronimo erneut.
Hill gelingt es aufgrund seiner eindrucksvollen, schönen wie auch brutalen Bildkompsotionen eine recht realistische und wenig romantisierte Wildwest Eroberung zu beschwören. Selbst wenn eine differenzierte Zeichnung der Figuren (Ausnahme bildet Duvalls grandiose Darstellung des Al Sieber) etwas zu wünschen übrig lässt. Diese Figuren bleiben trotz der guten Schauspielerleistungen etwas blass im Hintergrund, werden aber vom markanten Szenenaufbau gut mitgetragen.
Fazit: Sehr unterschätztes Kavallerie-Epos, ein krasser Gegenentwurf zu Fords Verklärungen über gute Soldaten und bösen Indianern und nur ganz knapp am Meisterwerk gescheitert...

am Anfang war der Wind ... am Ende die Gefangenschaft (30. März 2007)


Vor einer grandiosen Kulisse gelang Walter Hill eine eindrucksvolle und sehenswerte Mischung aus Historien- und Westernfilm mit einer stillen und schwebenden Anklage im Sinne eines "kleinen ausgetrockneten Bachlaufs, den habgierige Weiße mit den Tränen meines Volkes gefüllt haben" (Geronimo 1886)

Die Idealbesetzung mit Jason Patric, Robert Duvallk, Gene Hackman und Wes Studi bebildert die originalen Charaktere dieser kämpfenden Individualisten unglaublich ausdrucksstark und gut.

Es ist ein beeindruckender, geradliniger, unpathetischer und wirklich gut gemachter Film über das letzte Aufbäumen eines legendären Häuptlings, ein Film, der sich an die wesentlichen historischen Aspekte orientiert und diese auch schonungslos zeigt.

Zurück bleibt eine unendliche Weite und der Wind ... nachdem, auf den Weg in die Gefangenschaft, der schwarze Rauch des Stahlrosses einer gierigen Zivilisation verweht ist.


Ein paar Fakten:
Gokhlayeh (1823/29 - 1909), später Geronimo genannt, war Kriegshäuptling und Schamane einer Gruppe der Bedonkohe-Apachen, die zu der Gruppe der Chiricahua-Apachen gehörten.
1858 töteten mexikanischen Truppen des Militärgouverneurs von Sonora seine Mutter, seine Frau und seine drei Kinder. Daraufhin schwor Geronimo Rache und verbündete sich mit Cochise, einem Häuptling der Chékonen-Apachen, einem Stamm der Chiricahua. Mit diesem ging er in seine erste Schlacht gegen Sonora. Im Laufe der Jahre folgten viele weitere, blutige Kämpfe, in denen viele Soldaten ihr Leben verloren. Etliche Male aus Reservaten ausgebrochen versteckte sich Geronimo, von Mexikanern und Amerikanern gejagt, mit einer kleinen Gefolgschaft immer wieder in der Sierra Madre.
Das Kopfgeld betrug am Ende mehr als USD 2000.
Nachdem Geronimo jahrelang vergeblich von 5.000 Soldaten und 250 Indianer-Scouts gejagt wurde, ergab er sich am 4. September 1886 den Amerikanern unter dem Kommando vom General Nelson A. Miles.
Die Geronimo von amerikanischer Seite gegebenen Versprechen wurden nie eingehalten.

Einfach ein Klasse film!! (31. Dezember 2004)

Wer Fan von Westernfilmen ist und von einigen Darstellern wie Wes Studi, wird diesen Film einfach nur lieben.
Fünf Sterne und alle Daumen hoch!!!!!!!!!
Noch mehr davon.

Meisterwerk! (18. Februar 2004)

Wer die Bücher von Lt. Britton Davis kennt, weiss dass das Fundament des Films auf authentischen Tatsachen basiert. Natürlich enthält der Film auch etwas "Hollywoodstoff", aber der hält sich wirklich in Grenzen - ohne Klischees, ohne Verfälschungen und ohne verwirrende Nebenhandlungen. Actionreich und doch nicht übertrieben, spannend und stilvoll - ein Muss, nicht nur für jene die sich für indianische Geschichte interessieren, sondern für alle! Keinesfalls ein einfacher Western, sondern ein Historienfilm!

dkb.de

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