Aus der Amazon.de-Redaktion
Halfway Tree, das zweite Album von Damian Marley alias Junior Gong, vermittelt zwischen verschiedensten jamaikanischen Musikstilen: Das abgedeckte Spektrum reicht von Roots-Reggae bis Dancehall, von HipHop bis R&B, von puristisch bis (gemäßigt) provokant. Das in einem lockeren amerikanischen R&B-Rhythmus gehaltene "Where Is The Love?" stellt kernigen Sprüchen des jüngsten Marleys den selbstbewusst feministischen Rap der Ruff-Ryder-Frau Eve gegenüber. Dass Damian Marley auch im eleganten Uptown verwurzelt ist, bezeugen die glatten Grooves und Salsa-Anklänge des von Sly und Robbie produzierten Titels "She Needs My Love", der sich außerdem durch Yami Bolos charmanten Gesang auszeichnet. Der Titel "Catch A Fire", auf dem Damians Bruder Stephen mit sanftem Harmoniegesang zu hören ist, präsentiert in klassischem Roots-Reggae-Stil ein elementares Kapitel in der Geschichte der afrikanischen Diaspora; hierfür wurde "Slave Driver" umgearbeitet und aktualisiert, ein Klassiker von Bob Marley, dem Vater der beiden Brüder. Insgesamt ist Halfway Tree ein Album, das über dem Durchschnitt liegt. Besonders bemerkenswert: der Titel "Give Dem Some Way". --Rebecca LevineKundenrezensionen zu 'Halfway Tree'
Suuuuppppeeerrrrrr....... (17. Juni 2008)
Ich bin hin und weg,feinste musik die in meinen Ohren klingt....Dieser Typ hat es einfach drauf.....!!!!!!!!!!!
Muß man mehr sagen?..........einfach anhören...
Respekt (29. März 2005)
Beim ersten durchhören war ich noch skeptisch, hatte ich doch rootsigere Töne erwartet. Aber als ich mich erstmal eingehört hatte erkannte ich die Brillianz des Albums.Damian Marley hält nichts von ausgeleierten Reggae-Schemen, nach denen jedes Jahr haufenweise Luciano, Sizzla oder Capleton -Alben auf den Markt gesch**sen werden. Er wagt stattdessen, was viele Reggae-Artists nicht schaffen: er macht progressive musik.
Die starken hiphop-einflüße tun dam album gut, weil sie nicht einfach irgendwie reingesampelt sind, sondern so perfekt eingebaut, dass sie fast mit den tracks zu verschmelzen scheinen. Ein weiteres Beispiel für die Experimentierfreude des jüngsten Marley-Sohnes ist die Panflöte in "Give Dem Some Way", das habe ich bisher noch in keinem modernen Reggae-Album gehört.
Es fällt schwer, bei diesem durchweg schlüssigen Album einzelne Tracks herauszuheben. Aber wer einmal in "It was written" reingehört hat, weiß sicher was ich meine.
- Essential Buy -
Er macht seinem Vater alle Ehre.. (19. Dezember 2004)
Hab die CD grad wieder aus meinem CD Regal geholt und seitdem läuft sie wieder rauf und runter. Damian Marley - unschwer zu erkennen ein Sohn Bob Marley's - besticht durch eine wahnsinns Stimme, perfekte Rhymes und sehr gute Features. Die CD enthält keine schlechten Stücke, vielmehr ist sie Damians erster Scheibe "Mr Marley" haushoch überlegen. Mir persönlich gefällt der "could you be loved" Remix im letzten Track sehr gut. Nur zu empfehlen. Ansonsten gibt es allerlei Anspieltipps: Educated Fools mit Dancehall-Legende Bounty Killer, Born To Be Wild als sehr tanzbares Stück, She needs my love etc..Auf der CD ist alles enthalten, was das Herz begehrt. Ruhige Tracks bis hin zu burnern wie "mi blenda" oder "born to be wild".
Leute, die Reggae mögen, aber auch solche die sich noch nicht über Bob Marley hinausgewagt haben, können einfach zugreifen. Mit 16 Tracks ist die Scheibe dazu noch gut ausgereift.
Bleibt mir nicht mehr zu sagen als - TOP! Und: Kaufen!






