Aus der Amazon.de-Redaktion
LSD: Love Sensuality Devotion ist eine gelungene Werkschau des Erfolgsprojektes Enigma. Begonnen hat alles vor mehr als zehn Jahren mit der Debüt-Single "Sadeness-Part One", auf der in einer bis dahin nicht bekannten Qualität Gregorianik und Pop zueinander fanden. Beinahe in jeden Charts der Welt marschierte der Song an die Spitze und sorgte damit für den lang anhaltenden Trend von Mittelalter-Pop. Die darauf folgenden Songs und Alben konnten zwar nicht mehr ganz den sagenhaften Erfolg von "Sadeness-Part One" wiederholen, doch mit "Gravity Of Love" oder "Return To Innocence" gelangen dem schlauen Kopf hinter Enigma, Michael Cretu, noch einige echte Hits.Auf LSD: Love Sensuality Devotion finden sich all diese großen und kleinen Hits remastered wieder, und auch der neue Song "Turn Around" ist mit dabei. Alte Enigma-Klassiker im neuen Gewand gibt es übrigens auf der ebenfalls frischen CD LSD (The Remix Collection) zu hören. --Ulf Behlen
Kundenrezensionen zu 'Lsd-Love Sensuality Devotion'
Fans aufgepasst!!!! (5. November 2008)
Es ist eine sehr gute Sammlung der Enigmasongs. Doch wer, wie ich, Enigma sehr gerne mag und bereits alle Lieder hat, ärgert sich über den "Bonus Song" der auf keinem anderen Album von Enigma drauf ist.Ich empfinde das als Bestrafung für die Fans. Denn man wird förmlich dazu gedrängt, die Lieder, die man sowieso schon hat, noch einmal zu kaufen, wegen einem einzigen Song. Ich finde das ungerecht und den Fans gegenüber äußerst unfair.
Deshalb nur zwei Sterne.
EINFACH GENIAL (24. April 2007)
VOM ERSTEN BIS ZUM LETZTEN SONG EINE MEISTERLEISTUNG.GLASKLARER KLANG,WER HIER SAGT DER SOUND WÄRE SCHLECHT HAT WAS AUF DEN OHREN ODER SOLLTE SICH EINE ANDERE ANLAGE KAUFEN.Enigma Kapitel 1 - Ein Resumee (23. September 2003)
Nach vier Studioalben und Welthits wie "Sadeness", "Return to Innocence" oder "mea Culpa" stellt "L.S.D." nun die (fast) ultimative Greatest Hits Sammlung (Part 1 würde ich es mal nennen) von Enigma, dem Projekt des Masterminds Michael Cretu dar. Herausgekommen ist eine runde Sammlung der schönsten Enigma-Hits, unter ihnen natürlich die bekannten Smash-Hits, die jedes der vier Studio-Alben begleitet haben wie z.B. "Sadeness", "Return to Innocence", "Beyond the Invisible" und "Gravity of Love" plus "Turn around", einer bisher unveröffentlichten Single. Aber, wer dachte hier sind nur Single-Veröffentlichungen zu finden, der irrt sich. So verzichtet der Meister bei der Auswahl der Tracks doch auf so - wie immer betont wurde für ihn sehr wichtige und persönliche - Songs wie "the Eyes of Truth" (immerhin Top 25 in U.K.), "the Rivers of Belief" oder "Out from the Deep". Statt dessen werden vor allem glatte 5 Songs des Albums Enigma 4 auf den Sampler gepackt - keine Frage, mit "Push the Limits" oder "Gravity of Love" und "Silence must be heard" sind da sicherlich fette Anwärter dabei, aber wo sind solch klasse Enigma-Songs wie "Prism of Life" oder "Callas went away". Manchmal hat man eben das Gefühl, das letzte Album hat die Verkaufserwartungen nicht erfüllt und muss noch mal gepusht werden.Schade eigentlich.
Insgesamt aber eine gelungene Mischung und ein Resumee des 1. Enigma Kapitels. Die Riesenhits sind umgeben von einigen Album-Klassikern, wie immer nett verpackt und gemixt. Sicher ein Muss in jeder Greatest hits-Sammlung. schade nur, dass "The Eyes of Truth" z.B. fehlt...
Eine sehr gelungene Werkschau (1. Juli 2003)
Der Produzent und Ehemann von Popsternchen Sandra Michel Cretu verband auf einzigartige Weise 1990 die Mystik der Klassik/Gregorianik mit Pop - Elementen, was ihm mit "Sadeness (Part. 1)" einen europaweiten Hit bescherte. Diese Elemente verknüpfte er danach erfolgreich über 10 Jahre und vier Alben hinweg. Mit "LSD: Love, Sensuality, Devotion" wird nun das Schaffen dieses Projekts remastered in einer Best Of zusammengefasst. Neben den Hits wie o.g. sowie "Return to Innocence" oder "Gravity Of Love" hören wir ein neues Stück: "Turn Around". Neben den obligatorisch gesampleten gregorianischen Chorälen stellt wohl "Modern Crusader" die Machart des Projekts anschaulich dar: Der Chor aus Carl Orffs "Carmina Burana" wird kombiniert mit elegischem Gesang und einer E-Gitarre. Um die Stimmung des Albums bestmöglich rüber zu bringen, gehen die Stücke sanft ineinander über. Eine sehr gelungene Werkschau eines wegweisenden Projektes. Für Freunde dieses Sounds ist das Album auch in einer Remix-Version erhältlich.Übel (16. Oktober 2002)
Eine sehr hübsche (und teure) Verpackung sagt nichts über den Inhalt aus. Leider war das bei Enigma bisher nicht so. Doch dieses Album ist das schlechteste, was ich bisher von Michael Cretu gehört habe. Es sind zwar alle Hits drauf, doch wer Enigma schon länger hört, wird sich an dieser absolut radiokompatiblen und deswegen vielleicht auch recht langweiligen Kombination nicht lange freuen. Noch etwas Erstaunliches: Der Klang ist wirklich richtig schlecht! Das allererste Album klingt doch tatsächlich um Längen besser. Ich weiß nicht, was bei der Produktion schiefgelaufen ist, aber fast alle Titel (außer "Turn around") klingen wie MP3's. Das brauche ich bei Enigma bestimmt nicht.Empfehlung: Man kaufe sich die ersten beiden Alben, lasse das dritte weg und kaufe sich wieder das vierte (The Screen behind...). Dann weiß man alles, was es über Enigma zu wissen gibt.






