Verkaufsrang: 12338 (DVD)
Actor: Robert Downey Jr.
Actor: Dan Aykroyd
Actor: Geraldine Chaplin
AspectRatio: 1.85:1
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Autor: Sir Charles Chaplin
Autor: David Robinson
Binding: DVD
Brand: KINOWELT
Director: Lord Richard Attenborough
EAN: 4006680023403
Technische Details: FSK 6
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Verlag: Kinowelt Home Entertainment/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 24. September 2002
Spielzeit: 138
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
TheatricalReleaseDate: 8. Januar 1993
von: Robert Downey Jr. (Hauptdarsteller), Dan Aykroyd (Hauptdarsteller), John Barry (Komponist)
Preis: EUR 10,41
Aus der Amazon.de-Redaktion
Sir Richard Attenboroughs biografischer Film über das Leben von Charles Chaplin und die Zeit, in der er lebte, ist als Geschichte ein wenig dünn. Er ist aber auf so charmante Weise kreativ und anrührend, dass es leicht fällt, über irgendwelche Mängel hinwegzusehen. Robert Downey Jr. leistet ganze Arbeit, Chaplins graziösen Slapstick wiederauferstehen zu lassen. Er versetzt sich meisterlich in die Rolle des Stummfilmsuperstars hinein, durch die vielen Jahre des Triumphes, der Niederlage, des Skandals, der Verfolgung, des Exils und letztlich des inneren Friedens. Eine riesige Besetzungsschar stellt die Mitarbeiter, die Freunde, Geliebten und die Feinde in Chaplins Leben dar, darunter auch Moira Kelly als seine letzte, langjährige Ehefrau Oona, Kevin Kline als Douglas Fairbanks, Geraldine Chaplin als Charlies Mutter und James Woods als Ankläger, der sich reichlich bemüht, Chaplin wegen antiamerikanischer Umtriebe festzunageln. Attenborough lehnte es ab, die Geschichte auf eine flache, geradlinige Weise zu erzählen und wendet stattdessen solch clevere Techniken an, wie die Darstellung eines Kapitels in Chaplins Leben als Stummfilmkomödie. Der Höhepunkt der Geschichte -- die Verleihung eines Ehrenoscars an Chaplin -- wird Sie zu Tränen rühren. --Tom KeoghKundenrezensionen zu 'Chaplin'
Everyone has a wild side, even a legend... (10. Mai 2008)
Großartig! Tolle Besetzung, großes Kino! Robert Downey Jr. überzeugt vollkommen in der Rolle des Chaplin und hat die Oscarnominierung zu Recht verdient. Der Film bietet ein unvergleichliches Filmvergnügen, auch für nicht Chaplin-Fans. Überzeugende Darsteller, wunderschöne Bilder, tolle Filmmusik! Prädikat: Unbedingt ansehen!Sehr empfehlenswerte Verfilmung von Chaplins Leben und Karriere! (14. November 2007)
Der Film basiert auf Sir Charles Chaplins Autobiographie, die in den 60er Jahren erstmalig veröffentlicht wurde.Dem Regisseur Sir Richard Attenborough gelang es meiner Meinung nach sehr gut, Chaplins Leben und seine Karriere eindrucksvoll und mitreißend zu verfilmen. Zur Hilfe kamen ihm dabei großartige Darsteller. Robert Downey Jr. erhielt die Oscarnomierung für seine brilliante Verkörperung Charles Chaplins völlig zu Recht! Mindestens ebenso erwähnenswert ist der Schauspieler Kevin Kline, der in die Rolle von Douglas Fairbanks sen. (Stummfilmstar, der mit Charlie Chaplin und Mary Pickford damals die Filmgesellschaft "United Artists" gegründet hat) schlüpft.
Absolut klasse, dass Charlie Chaplins Tochter Geraldine ebenfalls im Film mitwirkt und hier ihre eigene Großmutter, Charlies Mutter Hannah Chaplin darstellt.
Der Film zeichnet des gesamten Lebensweg Chaplins nach: seine schwere Kindheit in England; seine ersten Erfolge als Kabarettist; Auswanderung nach Amerika; seine diversen nicht immer unproblematischen Beziehungen zu den Frauen; seinen Aufstieg zum Weltstar; Auschnitte aus seinen bekanntesten Filmen; Chaplins Schwierigkeiten mit dem FBI etc pp.
Als Soundtrack hört man im Film überwiegend bekannte Melodien, die Charlie Chaplin für seine Filme komponiert hat (Limelight, Smile...). Für mich ein weiteres Plus, da auch Chaplins Musik bei dieser Verfilmung nicht vernachlässigt wurde.
Zur DVD:
An Bildqualität und Ton gibt es nichts zu meckern. Erfreulich, dass auch einige Extras auf der DVD veröffentlicht wurden (Behind the Scenes-Doku, Fotogalerie).
Angucken! Es lohnt sich!
Ganz großes Kino mit Starbesetzung (9. September 2007)
Wie kann so etwas passieren? Ein derartig gut besetzter Film mit einer Story, die einen interessiert, geht einfach so vorbei. Chaplin ist immerhin aus dem Jahr 1992. Und ich habe den Streifen erst jetzt gesehen. Das verstehe wer will. Aber gut, besser zu spät, als nie.Charlie Chaplins Lebensgeschichte ist ein bändefüllendes Werk. Verarmt in London aufgewachsen, kann er sich dem Variete anschließen und wird schließlich auf eine Tournee durch Amerika mitgenommen. Dort macht er erste Bekanntschaft mit dem Film und entdeckt seine große Leidenschaft für dieses Genre. Mit Hartnäckigkeit und Professionalität ergattert er sich einen Filmvertrag. Dann beginnt eine Kometenhafte Karriere des jungen Chaplin, die bis zum Besitz des eigenen Filmstudios geht. Chaplin wird einer der berühmtesten Menschen der Welt, aber Glück im Übermaß verschafft ihm das nicht. Immer wieder gerät er in Konflikte mit der Staatsmacht. Seine offene Meinung kommt nicht immer gut an. Angriffspunkte gegen ihn gibt es zuhauf. Vor allem seine Vorliebe für sehr junge Mädchen bringen das F.B.I. unter Edgar Hoover immer wieder auf den Spielplan. Letztendlich muss Chaplin das Land verlassen und sein Exil in der Schweiz antreten.
Ich habe selten einen Film mit einer so stimmigen Story und einer Schar von Weltklasseschauspielern gesehen, die am Limit ihres Könnens spielen. Vorweg Robert Downey jr. der Chaplin geradezu wiederauferstehen lässt. Kevin Kline als Douglas Fairbanks oder Geraldine Chaplin, als verwirrte Mutter des Stars, sind allesamt perfekt in ihren Rollen. Ein Stück Filmgeschichte, das in Vergessenheit geraten war, wurde von Richard Attenborough wieder in die Erinnerung geholt. Dabei gibt es noch immer Parallelen zu heutigen Künstlern und wir erkennen im Nachhinein, wie viel Mut und Genie in Charlie Chaplin steckte. Von Produktionen dieser Art kann es einfach nicht genug geben. Ansehen, genießen und sich noch viel mehr davon wünschen.
Hätte viel besser sein können (18. November 2005)
Ich habe diesem Film noch nie im Kino oder auf VHS gesehen.Eine schöne Gelegenheit war da eben, als ich die DVD eines Tages entdeckte und kaufte, weil ich Fan von Stummfilmen bin und Chaplin ohne Zweifel einer der Meister dieser Zeit war (aber auch als die Stummfilmära zu Ende war, war Chaplins Karriere das noch lange nicht).
Ich guckte also den Film, zuerst nur auf Englisch. Und um ehrlich zu sein, als umfangreich informierter Chaplin-gucker bin ich doch etwas enttäuscht gewesen.
Aber erst zu den Pluspunkten: man fühlt sich durchaus in die erste Hälfte des 20ten Jahrhunderts versetzt, manche Darsteller entzücken tatsächlich (z.B. Moira Kelly, die in ihren Rollen Oona O’Neil oder Hetty Kelly nicht grad ähnlich sieht, aber dennoch bezaubert) und man erfährt doch an sich viele Fakten.
Doch genau wie Chaplin selbst hat dieser Film viele Schattenseiten: die Besetzung der Hauptrolle, Robert Downey Jr., ist für mich nicht der Treffer. Warum? Einmal vom Optischen (ausser, wenn er im legendären Tramp-Outfit steckt), dann das er Chaplin vom Alter 29-84 Jahre durchspielt, ist gewagt, aber unglücklich gelungen (z.B. hatte Chaplin nie eine so kratzige „Rauchercowboy“-Stimme, die übrigens im Deutschen auch so übernommen wurde und im Alter hatte Chaplin schon etwas mehr an den Hüften als früher). Kurz: dieser Chaplin wirkt ziemlich unsympathisch. Dann wären da die anderen Darsteller, die wohl nur mitspielten, weil sie prominent waren, krassestes Beispiel: Milla Jovovich, die Mildred Harris dermaßen katastrophal rüberbringt trotz des passenden Alters (auch Milla war zu dieser Drehzeit 16 Jahre alt). Trotzdem hätte ich mir eine passendere Besetzung gewünscht, das gleiche gilt für Lita Grey. Geraldine Chaplin als ihre eigene geisteskranke arme Großmutter passt mit der Zeit optisch auch nicht mehr rein (Chaplins Mutter war nicht sooo dünn), ist aber ein gelungener Besetzungsclou und überaus sehenswert.
Ansonsten stimmen einige Fakten entweder nicht (Beispiel: der erste Film mit dem „Tramp“ ist nicht der mit der Hochzeit, sondern das „Seifenkistenrennen in Venice“) oder es werden sämtliche Informationen einfach weggelassen, was sehr schade ist. Als unerfahrener Zuschauer fragt man sich: Was ist aus der Schwangerschaft von Mildred Harris geworden? Warum hasste Chaplin seine 2te Frau? Wie und wann sind Chaplin und Paulette Goddard auseinandergekommen? Das und vieles mehr lässt einen fragend zurück.
Den Kauf bereu ich trotz allem doch irgendwie nicht.
Für Chaplin-Fans zumindest interessant, für alle aber, die sich über Chaplin informieren wollen, völlig ungeeignet.
Ton und Bild sind ok, die Extras sind passabel.
Übrigens rate ich ab, sich die deutsche Synchro („Politician“ = „Polizist“. AAAARRRGG!) anzutun, so gut es geht.
Großartiger Robert Downey jr. (23. Dezember 2002)
"Chaplin" ist eine großartige Verfilmung des Lebens von Sir Charles Chaplin mit seinen Höhen und Tiefen. Der damals erst 27-jährige Robert Downey jr. spielt Charlie Chaplin vom Jugendlichen bis zum alten Charlie. Er wurde zurecht Hollywoodgrößen wie Billy Cristal,Robin Williams,Matthew Broderick&Emilio Estevez vorgezogen und erhielt eine Oscarnominierung. Auch der Rest der Besetzung ist fantastisch (Dan Aykroyd, Geraldine Chaplin, Anthony Hopkins, Milla Jovovich, Paul Rhys, David Duchovny, Marisa Tomei...)Robert Downey jr. bereitete sich ein Jahr auf seine Rolle vor. Er lernte linkshändig Tennis zu spielen (Chalpin war Linkshänder), schaute alle Filme, las alle Bücher und bekam Training für die Körpersprache Chaplin als "Tramp". Geraldine Chaplin (die ihre eigene Großmutter spielt) sagte sogar, dass sie dachte ihr Vater stände vor ihr.
DIRECTOR, RICHARD ATTENBOROUGH ON THE TYPE OF ACTOR HE NEEDED FOR THE ROLE OF CHAPLIN
-"I was looking for an actor, in his 20s, who was young enough to come down to play Charlie in his late teens but also had the skill to take that age up to 50, 60, 70 and 80.."
-"He had to be romantic, good looking, a wonderful actor, charismatic, a ballet dancer practically, somebody who could move with the most exquisite grace and could play humor..."
-"without the right actor, we had no movie because Chaplin is the movie. People thought that all we needed was someone who could twirl a cane and impersonate the Little Tramp walk. The fact is, an actor worth his salt can do that."
-"What we were seeking was a talent that was far more multifaceted and, if it did exist, extremely rare, perhaps unique."
WHY HE CHOSE ROBERT...
"Robert Downey captured the essence. It's not only that they look alike, he moves in the same way. He has the grace, the romance and the beauty that I remember so vividly. I find it just incredible."




