Verkaufsrang: 1644 (DVD)
Actor: Daniel Day-Lewis
Actor: Madeleine Stowe
Actor: Russell Means
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Warner Home
Director: Michael Mann
EAN: 7321921126192
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Warner Home Video - DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Warner Home Video - DVD
NumberOfItems: 1
Verlag: Warner Home Video - DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 25. Oktober 2001
Spielzeit: 108
Studio: Warner Home Video - DVD
TheatricalReleaseDate: 25. September 1992
von: Daniel Day-Lewis (Hauptdarsteller), Madeleine Stowe (Hauptdarsteller), Trevor Jones (Komponist), Randy Edelman (Komponist)
Preis: EUR 3,89
Aus der Amazon.de-Redaktion
Auf wildromantische und unglaublich spannende Art und Weise machte Michael Manns Verfilmung von James Fenimore Coopers Roman Daniel Day-Lewis mit seiner schwellenden Brust und der wehenden Mähne zu einem neuen Frauenschwarm. Als Hawkeye spielt er einen amerikanischen Siedler, der von Mohikanern aufgezogen wurde und nun als Kundschafter für die britische Armee im Norden des Staats New York herangezogen wird. Die Briten geraten im Konflikt mit den Franzosen und deren indianischen Verbündeten ins Hintertreffen. Das Ehrenwort, das den Briten auf freien Abzug aus ihrem umzingelten Camp gegeben wurde, wird jedoch gebrochen, als eine Gruppe von abtrünnigen Indianern sie auf dem Rückzug attackiert. Michael Mann zeigt die Brutalität jener Zeit beim Kampf Mann gegen Mann in unglaublichen Kampfszenen. Aber er bringt auch Romantik in den Film ein, als sich die Gefühle zwischen Daniel Day-Lewis und Madeleine Stowe entwickeln. Das Ende ist erstaunlich: Es besteht aus einer langen, nahezu wortlosen Sequenz voller Kämpfen und Verlusten. Allgemein liefern alle Darsteller eine überzeugende Vorstellung, speziell Russell Means als Chingachgook und Wes Studi als der böse Magua. --Marshall FineKundenrezensionen zu 'Der letzte Mohikaner'
Der letzte Waldschrat (20. November 2008)
Hier sind wir uns ja mal ziemlich einig und es gibt keine großen Abweichungen in der Bewertung: erstklassige Schauspieler, herrliche Landschaftsaufnahmen, tolle Filmmusik - einfach mehr als ein Western. Auch mich erinnert der Film ein wenig an den "Patriot" mit Mel Gibson, der einen ähnlichen Charakter hat.Nordamerika, 1757: der Kolonialkrieg zwischen Engländern und Franzosen ist noch in vollem Gange, Amerika ist noch nicht unabhängig. Hawkeye, der weiße Adoptivsohn des Mohikanerhäuptlings Chingachgook versucht, zwei weiße Töchter eines englischen Colonels aus den Händen der grausamen Huronen zu befreien. Hawkeye (gespielt von Daniel Day-Lewis) und die ältere Tochter Cora (Madeleine Stowe) sind ein sehr schönes Paar und ich liebe die Szene, in der sie des Nachts gemeinsam auf der Lauer liegen und sich ein ironisches Geplänkel zwischen beiden ergibt ... wunderbar romantisch ... hm ...
DDL joggt durch den Dschungel, als wenn es um sein Leben ginge und das geht es ja auch! Vom stolzen Stamm der Mohikaner sind nur noch drei übrig: Chingachgook und seine beiden Söhne Unkas und Hawkeye (die "Mohikaner" sind eine Wortschöpfung des Autors James Fenimore Cooper, dessen Roman als Vorlage diente). Die den Engländern treue Mohikaner kämpfen gegen die mit den Franzosen verbündeten Huronen, die der irokesischen Sprachfamilie zugehören. Besondere Grausamkeit zeichnet die Huronen aus - doch was hieß das zur damaligen Zeit? Das "Skalpieren", das uns heute als besonders grausame und verwerfliche Art des Mordens erscheint, war damals an der Tagesordnung und übrigens nicht nur eine Methode der Indianer, um Kriegstrophäen zu erhalten, sondern auch eine der damaligen Armee, die aber später als Kriegsverbrechen geahndet wurde.
Ich weiß nicht, ob jemand von Ihnen noch den ZDF-Abenteuervierteiler "Lederstrumpf" von 1969 mit Hellmut Lange in der Hauptrolle kennt. Auch als Kind war ich schon magisch angezogen von diesem Thema des Niedergangs eines stolzen und naturverbundenen Volkes. Mir war nur noch nicht klar, dass dies zum Großteil auf wahren Begebenheiten beruht und nur die Rahmenhandlung fiktiv ist. Auch den Kampf um Fort William Henry gab es wirklich. Die 10 mal verfilmte Romanvorlage ist in dieser letzten Verfilmung zur Perfektion gelangt - ein großes Epos.
Auf der DVD gibt es als Zusatz noch eine Tonspur nur mit Musik, eine Szenenanwahl und den Trailer von 1992, also nicht besonders viel. Der Film ist wegen der Gewaltsszenen erst ab 16 Jahren freigegeben.
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme! (3. November 2008)
Regelmäßig schaue ich mir diesen Film an; er ist sehr romantisch, aber teilweise auch sehr erschreckend. Am schönsten fand ich die Szene, als sich meine Favoriten im Fort geliebt haben. Es kam ganz unerwartet, während einer Feier. Diese Szene lässt wohl alle Herzen höher schlagen. Ich fand grausam, als gezeigt wurde, wie die Weißen abgeschlachtet wurden, doch es war auch grausam, was sie den Indianern angetan haben. Es spiegelt in seiner bitteren Realität die Grausamkeiten eines Krieges wider und hält einem den Spiegel vor, was aus Menschen wird, die die Kontrolle über sich verloren haben und nur noch aus eigennützigem Hass handeln. Ob sie dann Unschuldige treffen, ist ihnen in ihrem grenzenlosen Hass egal. Diesmal haben die Franzosen gewonnen und die Engländer abmarschieren lassen, doch niemand hat mit der tiefen Verachtung der Indianer gerechnet. Und die wollten sich nicht mit einem Abziehen der Engländer zufrieden geben.Dieser Film ist ein kleines Meisterwerk und ich bin überzeugt davon, dass er unschlagbar ist. Es wird mit Sicherheit nie wieder ein besserer folgen. So denke ich zumindest über diesen wundervollen Film.
...zwischen Realität und Romantik (16. Juni 2008)
Schonungslos und realistisch räumt Michael Mann mit dem Klischee der tendenziellen Historienfilme über die bitteren Kämpfe des 18ten Jahrhunderts in Nordamerika auf.Vor traumhafter Landschaft, mit ergreifenden Bildern und Farben und mit einer unglaublich schönen und passenden Musik führt Mann präzise und genial Regie in einem Film, der sich klar vom Buch abgrenzt, der alle in 1992 zur Verfügung stehende Technik ausnutzt und der hervorragende Schauspieler für die einzelnen, wichtigen Charaktere dieser Auseinandersetzung um Leben und Tod einsetzt.
Es ist kein Geschichtsfilm über Indianer und über Rot- und Blauröcke. Gezeigt wird der gnadenlose und zum Teil selbstherrliche Kampf um Macht und Vorteile im Zeichen der jeweils und für den jeweiligen, gültigen Ideale und Allianzen. Es ist kein Heroismus, der übrig bleibt, es ist die Leere und Trauer in der Weite einer unendlich schönen Landschaft mit Ihren zarten Blumen des Leben, der Liebe, Freundschaft und Familie.
...ein hervorragendes, immer wieder sehenswertes "Action-Drama"
Film (21. März 2008)
Sicher der Film ist Hollywood-mäßig gemacht und eine optische Weide in seine Machart; dennoch ist der Film dann doch nicht so super gut, wie sein Ruf. Die Geschichte ist massivst umgestaltet worden. Aus dem Fährtensucher wird ein ganzer Indianer. Er argumentiert voll und ganz wie ein angeblicher" Indianer. Leider ist dies alles nur ziemlich unsinnig. Mir ist das Buch lieber; klar das Buch ist auch nur eine ausgedachte Geschichte, aber es ist von der zeichnet dann doch sinnvolle Argumentationen" auf - die damals von Belang waren. Das Buch ist eine Klassiker. Der Film ist nett, wird jedoch niemals zu einem wirklichen Klassiker werden. Es gibt definitiv bessere Verfilmungen des Letzten Mohikaners". Das Buch ist jedoch bisher, so viel mir bekannt ist, noch nicht wirklich vollwertig adaptiert worden.Schöner Film, einseitige Musik (16. März 2008)
Nordamerika 1757: Bei einem Überfall des Huronenstamms, die im Kolonialkrieg an der Seite der Franzosen gegen die Briten kämpfen, können Chingachgook und sein weißer Adoptivsohn Hawkeye (Daniel Day-Lewis) die beiden Töchter eines britischen Colonels retten.Im Krieg werden sowohl Indianerstämme als auch europäische Siedler in erster Linie für die jeweiligen politischen Interessen ohne Rücksicht auf Verluste ausgenutzt. Dementsprechend brutal sind die zahlreichen Schlachten im Film ausgefallen, es geht stellenweise unglaublich brutal zur Sache. Die indianischen Darsteller agieren hervorragend; Wes Studi spielt den bösen Magua trotz all seiner Grausamkeit stets würdevoll und Russell Means steht ihm als Mohikaner-Häuptling in nichts nach.
Michael Manns "Der letzte Mohikaner" ist eine gelungene Literaturverfilmung der gleichnamigen Erzählung des amerikanischen Autors James Fenimore Cooper.
Zur DVD: das Bild verfügt über prächtige Farben und eine hohe Detailgenauigkeit, die 5.1-Tonspur ist stets auf der Höhe des Geschehens, ob Kanoneneinschlag oder Musketenschuss, es donnert gewaltig. Anbei befindet sich auch der Trailer sowie eine Musikspur des Films.
Allerdings hat mich am meisten die kitschige Filmmusik gestört. Ja, sie ist in der Tat ein Ohrwurm und bei den ersten paar Malen verleiht sie dem Film eine nie dagewesene Tiefe! Jedoch wird dieselbe Melodie DEN GANZEN FILM LANG wiederholt. Bei freundlicher Atmosphäre, bei spannenden Momenten, ja sogar beim Todschlag spielt sie als Endlosschleife im Hintergrund, was die ansonsten ernste Handlung zum Teil veralbert und einige Zuschauer grinsen müssen als Leute abgeschlachtet werden, was sie ja eigentlich nicht sollen.
Zu schade, das dem Komponisten nicht viel mehr als diese einzige Melodie eingefallen ist, sonst wäre der Soundtrack viel grandioser, abwechslungsreicher und vielseitiger geworden! Nichtsdestotrotz kann der mittlerweile schon 16 Jahre alte Film immer noch mit faszinierenden Kostümen, bildgewaltigen Landschaftsaufnahmen und packender Action überzeugen! Um den Preis ein must-have!



